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ZwangsversteigerungLandwirtschaft in Hummeltal, Bayern

Amtsgericht BayreuthAktenzeichen

Versteigerungstermin

in 55 Tagen

Do., 17.12.2026 · 10:00 Uhr

Verkehrswert

12.400 €

Grundstück

6.510 m²

Hut, HummeltalGoogle Maps
Belegung: leerstehendZustand: Durchschnittlich

KI-Dossier

Auswertung des Verkehrswertgutachtens durch KI, ohne Gewähr

KI-Auswertung des Gutachtens
!

Zusammenfassung

Landwirtschaft · leerstehend

Zur Versteigerung stehen zwei forstwirtschaftlich genutzte Waldgrundstücke (Flurstücke 643 und 644) im Gebiet "Hut" nahe Pettendorf (Gemeinde Hummeltal) im Landkreis Bayreuth. Die Gesamtfläche beträgt 6.510 m² und besteht aus bestocktem Mischwald (überwiegend Kiefer, Fichte und Eiche) auf Lehmboden mit bis zu 30 % Nordneigung. Der gerundete Gesamterkehrswert wurde gutachterlich auf 12.400 € festgesetzt, aufgeteilt auf 6.600 € für Flurstück 643 und 5.800 € für Flurstück 644. Die Erschließung erfolgt über einen befestigten Waldweg an der Südostecke von Flurstück 643, worüber auch Flurstück 644 angebunden ist. Die Bewirtschaftung ist hangbedingt maschinell erschwert und erfordert Seilwindeneinsatz. Der Versteigerungstermin ist für den 17.12.2026 am Amtsgericht Bayreuth anberaumt.

69

Biet-Score

Ausgeglichen · 69 von 100

Normaler Bieter: bis 90 % des Verkehrswerts empfohlen

Wie der Biet-Score entsteht

Errechnet aus dem KI-Dossier: Chancen gegen Risiken, benannte Wertabschläge und -zuschläge, Widersprüche in den Angaben, vorliegende Unterlagen. Ab 75 chancenreich, ab 55 ausgeglichen, ab 40 Vorsicht, ab 25 risikoreich, darunter sehr riskant. Ersetzt keine Besichtigung und keine Prüfung des Gutachtens.

Fazit der KI

Das Objekt richtet sich vor allem an regionale Forstwirte, Landwirte, Jäger oder private Brennholzselbstwerber, die gezielt kleinteilige Waldflächen zur Eigenbewirtschaftung suchen. Die Holzbestände sind vital und gutachterlich sauber erfasst, verlangen jedoch aufgrund der bis zu 30 %igen Hangneigung geeignete Rücketechnik (Seilwinde). Interessenten sollten darauf achten, im Versteigerungstermin möglichst beide Flurstücke gemeinsam zu ersteigern, da Flurstück 644 auf die wegemäßige Erschließung über Flurstück 643 angewiesen ist.

Chancen

6

Risiken

5
  • Geringe Flächengröße von insgesamt 6.510 m² begrenzt die Skalierbarkeit für professionelle Großforstbetriebe.

Gepunktet unterstrichene Punkte haben einen Beleg im Gutachten: antippen oder darauf zeigen.

Ausführliches Dossier

Gegenstand des Zwangsversteigerungsverfahrens vor dem Amtsgericht Bayreuth (Az. 61 K 63/25) sind zwei zusammenhängende Waldgrundstücke in der Gemarkung Pettendorf (Gemeinde Hummeltal, Landkreis Bayreuth). Die Liegenschaften mit den Flurstücksnummern 643 (3.440 m²) und 644 (3.070 m²) weisen eine Gesamtgrundstücksfläche von 6.510 m² auf. Sie befinden sich im Gewann "Hut", etwa 1.000 m südöstlich der Ortslage Pettendorf (Ernteweg). Die Region ist ländlich geprägt und liegt rund 8 km südwestlich der kreisfreien Stadt Bayreuth. Beide Flurstücke stellen Mischwaldflächen dar. Auf Flurstück 643 stockt ein rund 50-jähriger Mischbestand aus 40 % Kiefer, 30 % Eiche, 20 % Fichte und 10 % Ahorn mit einem Bestockungsgrad von 0,92. Flurstück 644 weist einen ca. 45-jährigen Bestand aus je 40 % Kiefer und Fichte sowie 20 % Eiche mit einem Bestockungsgrad von 0,90 auf. Die Bestände werden vom Gutachter als überwiegend gesund eingestuft. Der Boden besteht aus Lehm bei einer ausgeprägten Hangneigung von bis zu 30 % nach Norden, weshalb die forstliche Bearbeitung maschinell erschwert ist und Seilwindeneinsatz erfordert. Die Holzabfuhr ist bei Flurstück 643 direkt ab der südöstlichen Grundstücksgrenze möglich, bei Flurstück 644 nach ca. 50 m Vorrücken über Flurstück 643. Rechtlich sind die Grundstücke im Grundbuch von Pettendorf Blatt 376 eingetragen. Die zweite Abteilung weist lediglich den Versteigerungsvermerk auf; Dienstbarkeiten oder sonstige Lasten bestehen nicht. Auch das Altlastenkataster weist keine Eintragungen auf. Im Flächennutzungsplan der Gemeinde Hummeltal sind die Grundstücke als Fläche für die Landwirtschaft im Außenbereich dargestellt; eine bauliche Nutzungsperspektive besteht nicht. Der Verkehrswert wurde nach den Waldwertermittlungsrichtlinien (WaldR 2000) ermittelt und setzt sich aus dem Bodenwert (0,60 €/m²) sowie dem hiebkostenfreien Baumbestandswert zusammen. Er beträgt 6.600 € für Flurstück 643 und 5.800 € für Flurstück 644 (Gesamtsumme: 12.400 €). Aus Investorensicht handelt es sich um ein überschaubares forstwirtschaftliches Nischeninvestment mit geringem absolutem Kapitaleinsatz. Da Flurstück 644 im Binnenbereich liegt und wegemäßig an Flurstück 643 hängt, ist ein Erwerb beider Flurstücke in Kombination dringend anzuraten. Bei entsprechendem Gebot erhalten Selbstwerber oder forstliche Nebenbetriebe solide Holzvorräte zu einem moderaten Einstiegspreis.

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Objekt

Zustand, Belegung und alle Angaben aus Bekanntmachung und Gutachten

Zustand und Nutzung

Objektzustand
Nutzung
Leerstehend
Besichtigung
Nur außen

Ohne Angabe: Hinweise

Text der Bekanntmachung

Lfd. Nr. 1: Das Grundstück liegt im Gebiet "Hut", ca. 1.000 m südöstlich von "Pettendorf Ernteweg" und ist mit einem besfestigten Waldweg an seiner Südostecke erschlossen. Das Grundstück wird als Mischwald bewirtschaftet, hat Lehmboden, bis zu 30 % nördliche Neugung und ist maschinell erschwert bearbeitbar (Seilwindenbetrieb). Der Baumbestand ist zumeist gesund, und ist bestockt.; Lfd. Nr. 2: Das Grundstück liegt im Gebiet "Hut", ca. 1.000 m südöstlich von "Pettendorf Ernteweg", im nördlichen Anschluss an das Flst.-Nr. 643 und ist mit einem befestigten Waldweg an der Südostecke des angrenzenden Flst.-Nr. 643 erschlossen. Das Grundstück wird als Mischwald bewirtschaftet, hat Lehmboden, bis zu 30 % nördliche Neigung und ist maschinell erschwert bearbeitbar (Seilwindenbetrieb). Der Baumbestand ist zumeist gesund, und bestockt.;

Hinweise zur Datenlage
  • Die Beleglage ist vollständig und schlüssig. Es liegt ein detailliertes forstwirtschaftliches Verkehrswertgutachten nebst amtlicher Bekanntmachung vor.
  • Vollständige Ortsbesichtigung der Waldflächen durch den forstwirtschaftlichen Sachverständigen am 24.10.2025 durchgeführt.

Belegung

leerstehend

Gut, aber prüfen

Leerstand ist grundsätzlich der einfachste Fall für Selbstnutzer und Sanierer. Belastbar ist er erst, wenn Aktualität, Zugang, Schlüssel und Innenzustand verifiziert sind.

Vor dem Gebot prüfen

  • Aktuellen Leerstand belegen
  • Schlüssel- und Zugangslage klären
  • Innenzustand gegen Gutachten prüfen
  • Sicherung und Versicherung nach Zuschlag planen
Rechtslage, Praxis und Gebot
Rechtlich
Bei Zwangsversteigerungen gibt es regelmäßig keine Gewährleistung für Zustand oder Angaben. Gutachten und Bekanntmachungen können zeitlich überholt sein.
In der Praxis
Auch bei Leerstand können Schlüsselübergabe, Sicherung, Versorger, Zählerstände und verdeckte Schäden praktische Themen bleiben.
Für das Gebot
Kein automatischer Aufschlag: Leerstand reduziert Miet-/Räumungsthemen, ersetzt aber keine Zustandsprüfung.

Quelle des Status: Objektdaten. Er stammt aus Bekanntmachung, Gutachten oder automatischer Auswertung und kann veraltet oder unvollständig sein. Bei Zwangsversteigerungen ist die Besichtigung oft eingeschränkt, eine Gewährleistung gibt es nicht.

Wertanpassungen

aus dem KI-Dossier
Alle Angaben17 von 26
Aus Bekanntmachung, Gutachten und KI-Auswertung.
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Identifikation

Aktenzeichen
0061 K 0063/2025
Amtsgericht
Bayreuth
Bundesland
Bayern

Ohne Angabe: Flurstück / Fl. Nr.

Termin

Verfahrensart
Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
Datum / Uhrzeit
17.12.2026 · 10:00 Uhr
!

Ohne Angabe: Termin-Art

Objekt

Objektart
Landwirtschaft
Objektzustand
Vermietungsstatus
Leerstehend
Besichtigungsstatus
Nur außen

Ohne Angabe: Nutzungsart, Baujahr

Flächen & Wert

Verkehrswert
12.400 €
Grundstücksfläche
6.510 m²
Anteilige Grundstücksfläche
6.510 m²
Bodenrichtwert
1 €/m²
Anteiliger Bodenwert
4.101 €6.510 m² × 1 €/m² · MEA 100 %

Ohne Angabe: Wohnfläche, Nutzfläche, Gewerbefläche

Lage

Straße
Hut
Ort
Hummeltal
Stadtteil
Pettendorf

Ohne Angabe: Hausnummer, PLZ

Weitere Angaben aus dem Gutachten
Ertrag, Eigentum, Bewertung, Zustand, Rechte und Grundstück laut Gutachten.
!

Bewertung 4 Angaben

Verkehrswert
Verkehrswert je m² Grundstück
Bewertungsverfahren
Wertermittlungsstichtag

Rechte 5 Angaben

Wohnrecht
Nießbrauch
Erbbaurecht
Altlasten
Rechtliches Risiko

Ertrag 1 Angabe

Vermietungsstatus

Zustand 2 Angaben

Schadenshinweise
Zustandsstufe

Kosten

Erwerbsnebenkosten, Geld für den Termin und Rendite

Erwerbsnebenkosten und Liquidität

Investment Case

Rendite rechnen: Miete, Finanzierung und Rendite zu Ihrem Gebot

Steuerliche Abschreibung (AfA)

Markt

Was vergleichbare Objekte kosten, frei verkauft und versteigert

Bodenrichtwert

Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert

KI/Gutachten · Gutachten S. 8
Bodenrichtwert
1 €/m²
aus dem Gutachten
Anteilige Bodenfläche
6.510 m²
Anteiliger Bodenwert
4.101 €
Verkehrswert
12.400 €
Verhältnis zum Bodenrichtwert
3,02
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
8.299 €

Quelle: KI/Gutachten · Gutachten S. 8 · Stichtag 01.01.2024

Verkehrswert je m² Boden liegt über dem Bodenrichtwert.

Vergleich, Lage der Zone und Rechenweg

Vergleich

gemessen am höchsten Wert
Bodenwert4.101 €
Gebäude / Wohnung8.299 €
Verkehrswert12.400 €
Zone
Waldboden Gemeinde Hummeltal
Rechenweg
Flächenanteil
6.510 m² Gesamtgrundstück = 6.510 m² Miteigentumsanteil
Anteiliger Bodenwert
6.510 m² × 1 €/m² · MEA 100 %
Verkehrswert je m² Boden
2 €/m²
Verhältnis zum Bodenrichtwert
2 €/m² / 1 €/m²
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
12.400 € − 4.101 € = 8.299 €

Anteilige Fläche = Gesamtgrundstück × MEA. Bodenwert = Fläche × BRW. Verhältnis zum Bodenrichtwert = Verkehrswert je m² ÷ Bodenrichtwert.

Der Bodenrichtwert beschreibt den Boden, nicht Gebäudezustand, Rechte oder Bewertungsmethodik.

Lage und Umfeld

Karte, Standort im Vergleich und Umweltdaten am Objektpunkt

Standort-Radar

Gemeinde und Kreis im Vergleich

Umgebung & Emissionen

Daten: Umweltbundesamt (dl-de/by-2-0, geändert) + amtliche HQ-Karten
  • Lärm und Luft

    Keine Daten
    Für dieses Objekt liegt noch kein verwendbarer Standortpunkt vor.

    Umweltbundesamt, EU-Lärmkartierung und Luftmessnetz

  • Hochwasserrisiko

    Noch nicht geprüft
    Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

    Amtliche Hochwasserdaten

Einzelheiten und Quellen

Hochwasser im Einzelnen

Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

Methodik und Grenzen

Die Lärmklassen stammen aus der EU-Lärmkartierung des Umweltbundesamts (UBA) und beschreiben kartierte Quellen am oder nahe dem Objektpunkt. Sie sind Kontext, kein zusätzlicher Score. Die Kartierung weist Pegel erst ab 55 dB(A) tags und 50 dB(A) nachts aus und erfasst nur Hauptverkehrsquellen: „Nicht kartiert“ heißt, dass am Objektpunkt kein Pegel ausgewiesen ist – entweder unter diesen Schwellen oder die Quelle fällt nicht unter die Kartierung (etwa Straßen mit weniger als 3 Mio. Fahrzeugen im Jahr oder Industrie außerhalb von Ballungsräumen). Lärm ist damit nicht ausgeschlossen.

Die Luftbelastung beruht auf mehrjährigen Jahresmitteln des UBA für Feinstaub (PM10, PM2,5) und Stickstoffdioxid (NO₂), gemessen an der nächstgeeigneten Messstation — nicht hausnummerngenau. Liegen weniger Jahresmittel vor, bleibt die Einordnung eine Orientierung und ist weniger vollständig. Die Balken ordnen die Jahresmittel nach vorsichtig gewählten Grenzwert-Bändern ein.

Das Hochwasserrisiko wird aus gespeicherten amtlichen Hochwasserkarten abgeleitet (HQ10: häufiges, HQ100: 100-jährliches Hochwasser, HQextrem: Extremhochwasser). Entscheidend ist der Objektpunkt; Gebäudeteile und kleinräumige Geländesprünge werden nicht einzeln bewertet. Nicht jedes Bundesland stellt alle drei Szenarien amtlich bereit: Ein fehlendes Szenario steht als „nicht kartiert“ da und bedeutet weder „betroffen“ noch „frei“.

Quellenvermerk: Umweltbundesamt, Lärmkartierung nach der EU-Umgebungslärmrichtlinie und Luftdaten Deutschland API (mit Daten der Messnetze der Länder und des Bundes), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0. Die Daten wurden geändert: Aus den Lärmkarten wird nur die Pegelklasse am Objektpunkt gelesen, und ß, ä, ö und ü, die der Dienst in Straßennamen fehlerhaft liefert, sind berichtigt; lässt sich ein Name nicht sicher herstellen, entfällt er. Bei der Luft sind die Jahresmittel der nächstgeeigneten Messstation nach Grenzwert-Bändern eingeordnet.

Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt

Amtliche Bevölkerungs- und Wohnungsbedarfsprognosen für Bayreuth, Landkreis.

Eher GegenwindEingeschränkte Aussagekraft

Die Einordnung beruht auf 7 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.

Ausführliches Zukunftsprofil der Region

Unterlagen

Bekanntmachung, Exposé und Fotos aus dem Verfahren, mit Quelle

Dokumente & Links

Verfahren

Verfahrensart, Termin und was vor dem Gebot zu prüfen ist

Verfahrensart

Zwangsversteigerung

Laut Bekanntmachung: Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung

Ein Gläubiger betreibt die Versteigerung, um eine Forderung durchzusetzen. Rechte, die ihm im Grundbuch im Rang vorgehen, bleiben bestehen und kommen zum Gebot hinzu.

Geringstes Gebot und bestehende Rechte

Termin vorher prüfen

Ein Termin kann aufgehoben, verlegt oder berichtigt werden. Maßgeblich sind die amtliche Bekanntmachung und die Auskunft des Gerichts; Versteigerungspilot ist kein amtliches Portal.

Vor dem Gebot: das Verfahren verstehen

Prüfung, Gebot und Finanzierung — die Grundlagen, die für jedes Objekt gelten.

Zuletzt geändert: 17.09.2026, 22:43