KI-Dossier
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Zusammenfassung
Versteigert wird eine ehemalige landwirtschaftliche Hofstelle mit Wohnstallhaus, Stallgebäude und Scheune auf einem 3.259 m² großen Grundstück sowie drei unbebaute Flurstücke (Grünland, Wald, Erholungsfläche) mit insgesamt 17.744 m² in Kamenz (Ortsteil Zschornau). Der festgesetzte Gesamtverkehrswert beträgt 228.700 € (Teilgrundstück 1: 217.000 €, Teilgrundstück 2: 11.700 €). Das Ober- und Dachgeschoss des Wohnhauses (ca. 198 m² Wohnfläche) wurden ab 1998 teilsaniert, während das Erdgeschoss vollständig modernisierungsbedürftig ist und akuten Sanierungsbedarf durch massiven Holzschädlingsbefall in der Deckenbalkenlage aufweist. Auf den Nebengebäuden bieten Stall und Scheune großzügige Nutzflächen, Ausbaupotenzial für Pferdehaltung sowie Unterstellmöglichkeiten für Fahrzeuge. Als Verfahrensart handelt es sich um eine Teilungsversteigerung zur Aufhebung der Gemeinschaft.
Biet-Score
Risikoreich
Fazit der KI
Das Objekt eignet sich vor allem für handwerklich versierte Eigennutzer, Tierhalter oder Investoren im ländlichen Raum, die ein großflächiges Mehrgenerationenprojekt oder Pferdehaltung realisieren möchten. Dem attraktiven Flächenangebot und den teilsanierten oberen Wohnebenen stehen gravierende bauliche Risiken im Erdgeschoss (tragende Holzbalkendecke) und Sanierungskosten an der Grundstücksentwässerung gegenüber. Kaufinteressenten sollten vor Gebotsabgabe ein detailliertes Sanierungsbudget für den Decken- und EG-Ausbau sowie die Kläranlagenertüchtigung einkalkulieren.
Chancen
Risiken
Ausführliches Dossier
Zum Aufruf kommt eine ehemalige landwirtschaftliche Hofstelle in Kamenz, Ortsteil Zschornau (Am Mühlgraben 1), bestehend aus zwei wirtschaftlichen Einheiten: dem mit Wohnstallhaus, Stall und Scheune bebauten Flurstück 27/1 (3.259 m²) sowie drei separaten Außenbereichsflurstücken mit zusammen 17.744 m² (Flurstücke 28, 277 und 1089/5). Die Lage im Zentrum des Ortsteils bietet ländliche Ruhe bei gleichzeitig guter Anbindung an die ca. 4 km entfernte Kernstadt Kamenz. Der Gesamtverkehrswert wurde gerichtlich auf 228.700 € festgesetzt, aufgeteilt auf 217.000 € für die Hofstelle und 11.700 € für die land- und forstwirtschaftlichen Flächen. Das Wohnhaus (Ursprungsbaujahr ca. 1850, ca. 254 m² Gesamtwohnfläche) wurde ab 1998 im Ober- und Dachgeschoss kontinuierlich instandgesetzt (Gaszentralheizung, Isolierglasfenster, Bäder). Die dortigen ca. 198 m² Wohnfläche befinden sich in einem weitgehend zeitgemäßen Zustand. Das Erdgeschoss ist hingegen stark sanierungsbedürftig: Die Deckenbalken über der ehemaligen Wohnstube weisen schweren Holzschädlingsbefall auf und müssen konstruktiv ersetzt werden, was auch bauliche Eingriffe in das darüber liegende Schlafzimmer nach sich zieht. Weitere Mängel betreffen Schimmel an Fensterlaibungen im OG, eine defekte Dampfsperre im DG sowie defekte Dachfenster. Die Nebengebäude (Stall von 1901 mit neuem Dach 2016; Scheune von 1952) präsentieren sich in solidem Zustand mit Garagen, Partyraum und Ausbaureserve für Pferdehaltung. Rechtlich handelt es sich um ein Teilungsversteigerungsverfahren zur Aufhebung einer Gemeinschaft. Auf dem Grünlandflurstück 1089/5 ruht eine Abstandsflächenbaulast für das Nachbargrundstück. Für das Flurstück 28 besteht eine Vereinbarung mit der Stadt zur öffentlichen Nutzung von Ruhebänken im Gegenzug zur städtischen Baumpflege. Zu beachten ist der mutmaßlich mangelhafte Überlauf der Kleinkläranlage, dessen Instandsetzung laut vorliegendem Angebot rund 15.800 € beanspruchen dürfte. Zusammenfassend bietet das Anwesen substanzielle Flächenchancen für Liebhaber ländlicher Großimmobilien, erfordert jedoch eine fundierte Kostenkalkulation für die konstruktiven Bauschäden im Erdgeschoss und die Erneuerung der Kläranlagentechnik.
Objekt
Zustand und Nutzung
- Vermutlich vermietet
- Unklar
zu lfd. Nr. 1. Grundstück, bebaut mit einer ehemaligen landwirtschaftlichen Hofstelle, bestehend aus einem Wohnstallhaus, Stall und Scheune zu lfd. Nr. 2. unbebautes Grundstück, bestehend aus drei Flurstücken
Belegung
vermutlich vermietet
Die Daten deuten auf Vermietung hin, sind aber nicht gesichert. Das ist riskanter als ein bestätigtes Mietverhältnis, weil Parteien, Vertrag und Ertrag offen bleiben.
Vor dem Gebot prüfen
Wertanpassungen
Alle Angaben
Weitere Angaben aus dem Gutachten
Bewertung
Rechte
Ertrag
Zustand
Kosten
Erwerbsnebenkosten und Liquidität
Investment Case
Steuerliche Abschreibung (AfA)
Lage und Umfeld
Standort-Radar
Umgebung & Emissionen
Lärm und Luft
Keine DatenHochwasserrisiko
Noch nicht geprüft
Einzelheiten und Quellen
Hochwasser im Einzelnen
Methodik und Grenzen
Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt
Die Einordnung beruht auf 7 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.
Ausführliches Zukunftsprofil der RegionUnterlagen
Dokumente & Links
Verfahren
Verfahrensart
Teilungsversteigerung
Ein Miteigentümer betreibt die Versteigerung, um die Gemeinschaft aufzuheben, oft eine Erbengemeinschaft oder ein getrenntes Paar. Eingetragene Rechte wie Grundschulden bleiben dabei häufig bestehen und gehen auf den Ersteher über; sie kommen zum Gebot hinzu. Grundbuch und Bekanntmachung vorher prüfen.
Teilungsversteigerung erklärt