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ZwangsversteigerungMehrfamilienhaus in Schönwalde am Bungsberg, Schleswig-Holstein

Amtsgericht EutinAktenzeichen

Versteigerungstermin

in 32 Tagen

Di., 24.11.2026 · 09:00 Uhr

Verkehrswert

162.000 €

Wohnfläche

198 m²

Grundstück

2.603 m²

Baujahr

1880

Eutiner Straße 14, 23744 Schönwalde am BungsbergKarteGoogle Maps
Belegung: leerstehendZustand: Sanierungsbedürftig

KI-Dossier

Auswertung des Verkehrswertgutachtens durch KI, ohne Gewähr

KI-Auswertung des Gutachtens
!

Zusammenfassung

Mehrfamilienhaus · Bj. 1880 · leerstehend

Versteigert wird ein zweigeschossiges Zweifamilienhaus nebst massivem Nebengebäude (ehemaliger Stall/Werkstatt) und Holzschuppen auf einem 2.603 m² großen Areal in Schönwalde am Bungsberg. Der Verkehrswert wurde auf 162.000 € festgesetzt. Die Liegenschaft teilt sich in ein bebautes Straßengrundstück (584 m²) und eine durch den ca. 2,5 m breiten Lachsbach abgetrennte rückwärtige Wiese (2.019 m² ohne Bauerwartung). Es fand ausschließlich eine Außenbesichtigung statt; der Innenzustand ist unbekannt und wurde mangelfrei unterstellt. Das Dach sowie die hölzerne Bachbrücke sind sanierungsbedürftig, zudem liegt eine Immissionsbelastung durch die Lage an einer Durchgangsstraße vor.

57

Biet-Score

Ausgeglichen · 57 von 100

Normaler Bieter: bis 90 % des Verkehrswerts empfohlen

Wie der Biet-Score entsteht

Errechnet aus dem KI-Dossier: Chancen gegen Risiken, benannte Wertabschläge und -zuschläge, Widersprüche in den Angaben, vorliegende Unterlagen. Ab 75 chancenreich, ab 55 ausgeglichen, ab 40 Vorsicht, ab 25 risikoreich, darunter sehr riskant. Ersetzt keine Besichtigung und keine Prüfung des Gutachtens.

Fazit der KI

Die Liegenschaft kommt vorrangig für handwerklich versierte Eigennutzer oder risikobereite Investoren in Betracht, die das Objekt entwickeln möchten. Dem moderaten Verkehrswert von 162.000 € stehen erhebliche Unwägbarkeiten durch die verwehrte Innenbesichtigung, den ungenehmigten Anbau und den absehbaren Sanierungsbedarf am Dach gegenüber. Zudem schränkt der Bebauungsplan eine bauliche Nachverdichtung der großen Wiesenfläche vollständig ein. Vor Gebotsabgabe sollte ein deutlicher Sicherheitsabschlag für verdeckte Bauschäden einkalkuliert werden.

Chancen

6
  • Großzügiges Gesamtgrundstück mit 2.603 m² Fläche und separatem naturnahem Gartenbereich.

  • Nutzungspotenzial für zwei Wohneinheiten mit ca. 190 bis 198 m² Gesamtwohnfläche.

Risiken

7

Gepunktet unterstrichene Punkte haben einen Beleg im Gutachten: antippen oder darauf zeigen.

Ausführliches Dossier

Das Versteigerungsobjekt umfasst ein um 1880 bis 1900 massiv errichtetes Zweifamilienwohnhaus nebst Nebengebäuden auf zwei Flurstücken in 23744 Schönwalde am Bungsberg. Die Liegenschaft liegt zentral an der Eutiner Straße (Landesstraße 57), welche als stark frequentierte Hauptdurchgangsstraße dient. Das Gesamtareal von 2.603 m² teilt sich in das mit Wohnhaus und massiver Werkstatt bebaute Flurstück 130/6 (584 m²) sowie die rückwärtige Grünfläche 135/4 (2.019 m²). Beide Grundstücksteile werden durch das ca. 2,5 m breite Fließgewässer Lachsbach getrennt, welches über eine sanierungsbedürftige Holzbrücke überquert wird. Das Wohnhaus verfügt über ein ausgebautes Dachgeschoss und ist geringfügig unterkellert; die Wohnfläche wird im Exposé mit rund 190 m² (Bekanntmachung: ca. 198 m²) beziffert. Wesentliche Modernisierungen umfassen einen Flachdachanbau um 2000, isolierverglaste Kunststofffenster aus 2010 sowie einen Balkonanbau von 2016. Äußerlich zeigen sich deutliche Sanierungsbedarfe an Ortgängen, Dachunterschlägen und der Dacheindeckung. Auf der Flurkarte wird der rückwärtige Flachdachanbau zudem als ungenehmigt ausgewiesen. Das Bewertungsobjekt steht augenscheinlich leer. In rechtlicher Hinsicht sind in Abteilung II des Grundbuchs keine wertbeeinflussenden Rechte eingetragen, und das Grundstück ist erschließungsbeitragsfrei. Allerdings schränkt der Bebauungsplan Nr. 16 der Gemeinde Schönwalde das Baurecht stark ein: Lediglich das Bestandsgebäude ist als Mischgebiet festgesetzt, während die übrige Fläche als Grünfläche gilt und kein baulicher Erweiterungsspielraum existiert. Die rückwärtige Wiese besitzt keine Bauerwartung. Aufgrund des vollständigen Fehlens einer Innenbesichtigung basiert die Wertermittlung auf der Fiktion schadensfreier Innenräume. Interessenten müssen erhebliche Modernisierungs- und Instandsetzungsaufwendungen sowie das Risiko verdeckter Mängel einkalkulieren. Ein Erwerb eignet sich daher nur für Kapitalanleger oder Eigennutzer mit fundierter Sanierungserfahrung und entsprechender Liquiditätsreserve.

MarktanalyseWas kostet ein vergleichbares Objekt gerade am freien Markt?Für dieses Objekt liegt noch keine Marktanalyse vor.

Objekt

Zustand, Belegung und alle Angaben aus Bekanntmachung und Gutachten

Zustand und Nutzung

Objektzustand
Nutzung
Leerstehend
Besichtigung
Keine Besichtigung möglich

Ohne Angabe: Hinweise

Hinweise zur Datenlage
  • Die Wertermittlung stützt sich auf eine Kurzbeschreibung des Sachverständigen sowie die amtliche Bekanntmachung. Das vollständige Langgutachten lag nicht vor, und eine Innenbesichtigung wurde nicht gewährt.
  • Ausschließlich Außenbesichtigung durchgeführt; der Zustand der Innenräume ist mangels Zutritts nicht belegt.

Belegung

leerstehend

Gut, aber prüfen

Leerstand ist grundsätzlich der einfachste Fall für Selbstnutzer und Sanierer. Belastbar ist er erst, wenn Aktualität, Zugang, Schlüssel und Innenzustand verifiziert sind.

Vor dem Gebot prüfen

  • Aktuellen Leerstand belegen
  • Schlüssel- und Zugangslage klären
  • Innenzustand gegen Gutachten prüfen
  • Sicherung und Versicherung nach Zuschlag planen
Rechtslage, Praxis und Gebot
Rechtlich
Bei Zwangsversteigerungen gibt es regelmäßig keine Gewährleistung für Zustand oder Angaben. Gutachten und Bekanntmachungen können zeitlich überholt sein.
In der Praxis
Auch bei Leerstand können Schlüsselübergabe, Sicherung, Versorger, Zählerstände und verdeckte Schäden praktische Themen bleiben.
Für das Gebot
Kein automatischer Aufschlag: Leerstand reduziert Miet-/Räumungsthemen, ersetzt aber keine Zustandsprüfung.

Quelle des Status: Objektdaten. Er stammt aus Bekanntmachung, Gutachten oder automatischer Auswertung und kann veraltet oder unvollständig sein. Bei Zwangsversteigerungen ist die Besichtigung oft eingeschränkt, eine Gewährleistung gibt es nicht.

Wertanpassungen

aus dem KI-Dossier
Alle Angaben19 von 26
Aus Bekanntmachung, Gutachten und KI-Auswertung.
!

Identifikation

Aktenzeichen
81 K 36-25
Amtsgericht
Eutin

Ohne Angabe: Flurstück / Fl. Nr.

Termin

Datum / Uhrzeit
24.11.2026 · 09:00 Uhr
!

Ohne Angabe: Verfahrensart, Termin-Art

Objekt

Objektart
Mehrfamilienhaus
Objektzustand
Vermietungsstatus
Leerstehend
Besichtigungsstatus
Keine Besichtigung möglich
Baujahr
1880

Ohne Angabe: Nutzungsart

Flächen & Wert

Verkehrswert
162.000 €
Wohnfläche
198 m²
Grundstücksfläche
2.603 m²
Anteilige Grundstücksfläche
2.603 m²
Bodenrichtwert
160 €/m²
Anteiliger Bodenwert
416.480 €2.603 m² × 160 €/m² · MEA 100 %

Ohne Angabe: Nutzfläche, Gewerbefläche

Lage

Karte
Straße
Eutiner Straße
Hausnummer
14
PLZ
23744
Ort
Schönwalde am Bungsberg

Ohne Angabe: Stadtteil

Weitere Angaben aus dem Gutachten
Ertrag, Eigentum, Bewertung, Zustand, Rechte und Grundstück laut Gutachten.
!

Bewertung 4 Angaben

Verkehrswert
Verkehrswert je m² Wohnfläche
Verkehrswert je m² Grundstück
Wertermittlungsstichtag

Rechte 5 Angaben

Erbbaurecht
Altlasten
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko

Ertrag 1 Angabe

Vermietungsstatus

Zustand 4 Angaben

Schadenshinweise
Zustandsstufe
Zustandszusammenfassung
Energieeffizienz

Kosten

Erwerbsnebenkosten, Geld für den Termin und Rendite

Erwerbsnebenkosten und Liquidität

Investment Case

Steuerliche Abschreibung (AfA)

Markt

Was vergleichbare Objekte kosten, frei verkauft und versteigert

Bodenrichtwert

Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert

KI/Gutachten · Exposé S. 3
Bodenrichtwert
160 €/m²
aus dem Gutachten
Anteilige Bodenfläche
2.603 m²
Anteiliger Bodenwert
416.480 €
Verkehrswert
162.000 €
Verhältnis zum Bodenrichtwert
0,39
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
-254.480 €

Quelle: KI/Gutachten · Exposé S. 3 · Stichtag 01.01.2026

Der rechnerische Bodenwert liegt über dem Verkehrswert.

Verkehrswert je m² Boden liegt unter dem Bodenrichtwert.
Vergleich, Lage der Zone und Rechenweg

Vergleich

gemessen am höchsten Wert
Bodenwert416.480 €
Verkehrswert162.000 €
Zone
individueller Wohnungsbau (600 m²)
Rechenweg
Flächenanteil
2.603 m² Gesamtgrundstück = 2.603 m² Miteigentumsanteil
Anteiliger Bodenwert
2.603 m² × 160 €/m² · MEA 100 %
Verkehrswert je m² Boden
62 €/m²
Verhältnis zum Bodenrichtwert
62 €/m² / 160 €/m²
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
162.000 € − 416.480 € = -254.480 €

Anteilige Fläche = Gesamtgrundstück × MEA. Bodenwert = Fläche × BRW. Verhältnis zum Bodenrichtwert = Verkehrswert je m² ÷ Bodenrichtwert.

Der Bodenrichtwert beschreibt den Boden, nicht Gebäudezustand, Rechte oder Bewertungsmethodik.

Lage und Umfeld

Karte, Standort im Vergleich und Umweltdaten am Objektpunkt

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Standort-Radar

Gemeinde und Kreis im Vergleich

Umgebung & Emissionen

Daten: Umweltbundesamt (dl-de/by-2-0, geändert) + amtliche HQ-Karten
  • Lärm und Luft

    Keine Daten
    Für dieses Objekt liegt noch kein verwendbarer Standortpunkt vor.

    Umweltbundesamt, EU-Lärmkartierung und Luftmessnetz

  • Hochwasserrisiko

    Noch nicht geprüft
    Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

    Amtliche Hochwasserdaten

Einzelheiten und Quellen

Hochwasser im Einzelnen

Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

Methodik und Grenzen

Die Lärmklassen stammen aus der EU-Lärmkartierung des Umweltbundesamts (UBA) und beschreiben kartierte Quellen am oder nahe dem Objektpunkt. Sie sind Kontext, kein zusätzlicher Score. Die Kartierung weist Pegel erst ab 55 dB(A) tags und 50 dB(A) nachts aus und erfasst nur Hauptverkehrsquellen: „Nicht kartiert“ heißt, dass am Objektpunkt kein Pegel ausgewiesen ist – entweder unter diesen Schwellen oder die Quelle fällt nicht unter die Kartierung (etwa Straßen mit weniger als 3 Mio. Fahrzeugen im Jahr oder Industrie außerhalb von Ballungsräumen). Lärm ist damit nicht ausgeschlossen.

Die Luftbelastung beruht auf mehrjährigen Jahresmitteln des UBA für Feinstaub (PM10, PM2,5) und Stickstoffdioxid (NO₂), gemessen an der nächstgeeigneten Messstation — nicht hausnummerngenau. Liegen weniger Jahresmittel vor, bleibt die Einordnung eine Orientierung und ist weniger vollständig. Die Balken ordnen die Jahresmittel nach vorsichtig gewählten Grenzwert-Bändern ein.

Das Hochwasserrisiko wird aus gespeicherten amtlichen Hochwasserkarten abgeleitet (HQ10: häufiges, HQ100: 100-jährliches Hochwasser, HQextrem: Extremhochwasser). Entscheidend ist der Objektpunkt; Gebäudeteile und kleinräumige Geländesprünge werden nicht einzeln bewertet. Nicht jedes Bundesland stellt alle drei Szenarien amtlich bereit: Ein fehlendes Szenario steht als „nicht kartiert“ da und bedeutet weder „betroffen“ noch „frei“.

Quellenvermerk: Umweltbundesamt, Lärmkartierung nach der EU-Umgebungslärmrichtlinie und Luftdaten Deutschland API (mit Daten der Messnetze der Länder und des Bundes), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0. Die Daten wurden geändert: Aus den Lärmkarten wird nur die Pegelklasse am Objektpunkt gelesen, und ß, ä, ö und ü, die der Dienst in Straßennamen fehlerhaft liefert, sind berichtigt; lässt sich ein Name nicht sicher herstellen, entfällt er. Bei der Luft sind die Jahresmittel der nächstgeeigneten Messstation nach Grenzwert-Bändern eingeordnet.

Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt

Amtliche Bevölkerungs- und Wohnungsbedarfsprognosen für Ostholstein, Kreis.

Gemischtes ZukunftsbildEingeschränkte Aussagekraft

Die Einordnung beruht auf 7 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.

Ausführliches Zukunftsprofil der Region

Unterlagen

Bekanntmachung, Exposé und Fotos aus dem Verfahren, mit Quelle

Dokumente & Links

Verfahren

Verfahrensart, Termin und was vor dem Gebot zu prüfen ist

Verfahren

Verfahrensart nicht angegeben

Die Bekanntmachung nennt keine Verfahrensart.

Welche Rechte bestehen bleiben und zum Gebot hinzukommen, hängt davon ab, wer die Versteigerung betreibt. Das steht in der Bekanntmachung und im Gutachten.

Geringstes Gebot und bestehende Rechte

Termin vorher prüfen

Ein Termin kann aufgehoben, verlegt oder berichtigt werden. Maßgeblich sind die amtliche Bekanntmachung und die Auskunft des Gerichts; Versteigerungspilot ist kein amtliches Portal.

Vor dem Gebot: das Verfahren verstehen

Prüfung, Gebot und Finanzierung — die Grundlagen, die für jedes Objekt gelten.

Zuletzt geändert: 10.10.2026, 03:45