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ZwangsversteigerungNebenraum in Hagen, Nordrhein-Westfalen

Amtsgericht HagenAktenzeichen

Versteigerungstermin

in 41 Tagen

Fr., 11.12.2026 · 09:00 Uhr

Verkehrswert

12.000 €

Nutzfläche

52,12 m²

Grundanteil

≈ 81,24 m²

Baujahr

1952

Enneper Str. 168, 58135 HagenKarteGoogle Maps
Belegung: leerstehend

KI-Dossier

Auswertung des Verkehrswertgutachtens durch KI, ohne Gewähr

KI-Auswertung des Gutachtens
!

Zusammenfassung

Nebenraum · Bj. 1952 · leerstehend

Zum Aufruf kommt ein Teileigentum (Dachboden nebst Kellerraum) im Dachgeschoss eines dreigeschossigen Mehrfamilienhauses in Hagen-Haspe (Enneper Straße 168). Die Nutzfläche des unausgebauten Speicherraums beträgt laut Teilungserklärung 52,12 m². Der festgesetzte Verkehrswert beläuft sich auf 12.000,00 €, ermittelt im Ertragswertverfahren zum Stichtag 21.10.2025 unter der Fiktion eines künftigen Wohnraumausbaus. Eine Innenbesichtigung fand nicht statt; der Raum steht leer und besitzt derzeit keine Baugenehmigung für Wohnnutzung. Das Versteigerungsobjekt erfordert für den Zuschlag die Zustimmung des WEG-Verwalters und weist im Kataster eine Altablagerung (Auffüllung aus 1952) auf.

13

Biet-Score

Sehr riskant · 13 von 100

Eher nur für professionelle Investoren

Wie der Biet-Score entsteht

Errechnet aus dem KI-Dossier: Chancen gegen Risiken, benannte Wertabschläge und -zuschläge, Widersprüche in den Angaben, vorliegende Unterlagen. Ab 75 chancenreich, ab 55 ausgeglichen, ab 40 Vorsicht, ab 25 risikoreich, darunter sehr riskant. Ersetzt keine Besichtigung und keine Prüfung des Gutachtens.

Fazit der KI

Das Objekt richtet sich primär an spekulative Entwickler, handwerklich versierte Privatinvestoren oder Eigentümer der darunterliegenden Wohnungen, die den Dachraum zur Wohnraumerweiterung nutzen wollen. Die Realisierbarkeit hängt vollständig von der Erteilung einer Baugenehmigung sowie der Zustimmung der WEG-Verwaltung und Miteigentümer ab. Vor einer Gebotsabgabe sollte dringend eine bauplanungsrechtliche Voranfrage gestellt und Kontakt zur Hausverwaltung bezüglich Hausgeldrückständen und Sonderumlagen aufgenommen werden.

Chancen

6
  • Geringes Einstiegs- und Mindestbargebot bei einem festgesetzten Verkehrswert von lediglich 12.000,00 €.

Risiken

8

Gepunktet unterstrichene Punkte haben einen Beleg im Gutachten: antippen oder darauf zeigen. Dazu 5 benannte Wertanpassungen im Kapitel Objekt.

Ausführliches Dossier

Bei dem Versteigerungsobjekt handelt es sich um ein Sondereigentum an einem Dachraum (Teileigentum Nr. VII 7) nebst Kellerraum im Dachgeschoss eines dreigeschossigen, unterkellerten Mehrfamilienhauses an der Enneper Straße 168 in 58135 Hagen (Gemarkung Westerbauer). Das Ursprungsgebäude wurde ca. 1952 errichtet und gehört zu einer größeren Wohnanlage mit insgesamt 15 Gebäudekörpern auf einem 11.106 m² großen Gesamtareal. Die Mikrolage ist durch eine Mischung aus Wohnen und Gewerbe geprägt und weist eine überdurchschnittliche Verkehrs- und Immissionsbelastung durch die Ortsteilverbindungsstraße auf, profitiert jedoch von der fußläufigen Erreichbarkeit von Schulen, Ärzten und dem S-Bahnhof Westerbauer. Die Nutzfläche des Dachbodens beläuft sich laut Teilungserklärung auf 52,12 m². Der Raum ist unausgebaut und befindet sich augenscheinlich im Rohzustand. Eine Innenbesichtigung konnte vom Gutachter nicht durchgeführt werden, da kein Zutritt gewährt wurde; der Raum wird als leerstehend geführt. Für eine Nutzung als Wohnraum liegt bislang keine Baugenehmigung vor, wenngleich in benachbarten Hauseingängen vereinzelt Dachausbauten erfolgt sind. Das Gebäude selbst zeigt Fassadenrisse, Feuchtigkeitsschäden und Unterhaltungsstau im Treppenhaus und Keller sowie mangelhafte Wärmedämmung nach modernen energetischen Standards. Rechtlich ist zu beachten, dass das Grundstück teilweise im Altlastenverdachtsflächenkataster der Stadt Hagen (Nr. 9.61-1916) wegen einer Altablagerung bzw. Basisauffüllung aus dem Jahre 1952 geführt wird. In Abteilung II des Grundbuchs sind Dienstbarkeiten (Ferngasleitung zugunsten Stadtwerke Hagen, Nutzungsrechte an Brückenbauwerk/Transportband und Betretungsrechte) vermerkt. Für den Zuschlag ist zwingend die Zustimmung des WEG-Verwalters erforderlich. Zur Höhe des Hausgeldes und zum Stand der Instandhaltungsrücklage liegen mangels Auskunft der Hausverwaltung keine Daten vor. Die anfänglich vermerkte öffentliche Wohnraumförderung ist laut Gerichtsbekanntmachung nicht gegeben bzw. vorzeitig abgelöst worden. Der amtliche Verkehrswert wurde auf 12.000,00 € festgesetzt. Die Bewertung im Gutachten erfolgte nach dem Ertragswertverfahren unter Abzug von pauschalierten Ausbaukosten (54.000,00 €), Genehmigungskosten (7.500,00 €), Mietausfall sowie anteiligen Bauschäden am Gemeinschaftseigentum. Angesichts der beträchtlichen Sanierungs- und Genehmigungsrisiken ist das Objekt nur für risikobereite Investoren mit baufachlichem Hintergrund kalkulierbar.

MarktanalyseWas kostet ein vergleichbares Objekt gerade am freien Markt?Für dieses Objekt liegt noch keine Marktanalyse vor.

Objekt

Zustand, Belegung und alle Angaben aus Bekanntmachung und Gutachten

Zustand und Nutzung

Objektzustand
Nutzung
Leerstehend
Besichtigung
Keine Besichtigung möglich

Ohne Angabe: Hinweise

Text der Bekanntmachung

Laut Sachverständigengutachten: Am Bewertungsstichtag vermutlich leerstehendes Teileigentum im Dachboden des mehrgeschossigen Mehrfamilienhauses „Enneper Str. 168“ mit ca. 52 m² nebst Kellerraum. Dem Sachverständigen war eine Innenbesichtigung des Objekts nicht möglich. Nach sachverständiger Auffassung ist der Dachraum ausbaufähig, eine Baugenehmigung liegt jedoch nicht vor. Auf dem Flurstück 266 und dem angrenzenden Teil des Flurstücks 315 befindet sich eine Altablagerung (Basisauffüllung) aus dem Jahre 1952. Art und Zusammensetzung der Füllmaterialien sind nicht bekannt. Untersuchungen liegen nicht vor. Ein Altlastengutachten wurde nicht eingeholt. Das Objekt wurde entgegen den Ausführungen im Gutachten und in der Terminsbestimmung nicht öffentlich gefördert; dieser Umstand wurde dem Gerich erst nach der Veröffentlichung der Terminsbestimmung bekannt. Für eine Zuschlagserteilung ist die Zustimmung des WEG-Verwalters erforderlich. Bei dem betreibenden Gläubiger handelt es sich um eine Behörde. Ein Ansprechpartner ist daher nicht zu benennen, da dieser weder weitere Auskünfte erteilen, Verkaufsgespräche führen, noch eine Besichtigung vermitteln kann.

Hinweise zur Datenlage
  • Die Wertermittlung basiert auf einem 44-seitigen Vollgutachten vom 10.12.2025 mit Stichtag 21.10.2025. Wesentliche Einschränkungen bestehen durch die verweigerte Innenbesichtigung sowie das Fehlen jeglicher WEG-Verwalterauskünfte zu Hausgeld und Rücklagen.
  • Reine Außenbesichtigung des Gebäudes; das Sondereigentum (Dachboden) und der Kellerraum wurden nicht betreten.

Belegung

leerstehend

Gut, aber prüfen

Leerstand ist grundsätzlich der einfachste Fall für Selbstnutzer und Sanierer. Belastbar ist er erst, wenn Aktualität, Zugang, Schlüssel und Innenzustand verifiziert sind.

Vor dem Gebot prüfen

  • Aktuellen Leerstand belegen
  • Schlüssel- und Zugangslage klären
  • Innenzustand gegen Gutachten prüfen
  • Sicherung und Versicherung nach Zuschlag planen
Rechtslage, Praxis und Gebot
Rechtlich
Bei Zwangsversteigerungen gibt es regelmäßig keine Gewährleistung für Zustand oder Angaben. Gutachten und Bekanntmachungen können zeitlich überholt sein.
In der Praxis
Auch bei Leerstand können Schlüsselübergabe, Sicherung, Versorger, Zählerstände und verdeckte Schäden praktische Themen bleiben.
Für das Gebot
Kein automatischer Aufschlag: Leerstand reduziert Miet-/Räumungsthemen, ersetzt aber keine Zustandsprüfung.

Quelle des Status: Objektdaten. Er stammt aus Bekanntmachung, Gutachten oder automatischer Auswertung und kann veraltet oder unvollständig sein. Bei Zwangsversteigerungen ist die Besichtigung oft eingeschränkt, eine Gewährleistung gibt es nicht.

Wertanpassungen

aus dem KI-Dossier
Alle Angaben22 von 27
Aus Bekanntmachung, Gutachten und KI-Auswertung.
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Identifikation

Aktenzeichen
0031 K 0078/2025
Amtsgericht
Hagen

Ohne Angabe: Flurstück / Fl. Nr.

Termin

Verfahrensart
Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
Datum / Uhrzeit
11.12.2026 · 09:00 Uhr
!

Ohne Angabe: Termin-Art

Objekt

Objektart
Nebenraum
Objektzustand
Vermietungsstatus
Leerstehend
Besichtigungsstatus
Keine Besichtigung möglich
Baujahr
1952

Ohne Angabe: Nutzungsart

Flächen & Wert

Verkehrswert
12.000 €
Nutzfläche
52,12 m²
Grundstücksfläche
Miteigentumsanteil
731,51/100.000 an Gemarkung Westerbauer Flur 4 Flurstücke 266 und 315
Anteilige Grundstücksfläche
81,24 m²
Bodenrichtwert
130 €/m²
Anteiliger Bodenwert
10.561 €81,24 m² × 130 €/m² · MEA 0,732 %

Ohne Angabe: Wohnfläche, Gewerbefläche

Lage

Karte
Straße
Enneper Str.
Hausnummer
168
PLZ
58135
Ort
Hagen
Stadtteil
Westerbauer
Weitere Angaben aus dem Gutachten
Ertrag, Eigentum, Bewertung, Zustand, Rechte und Grundstück laut Gutachten.
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Bewertung 8 Angaben

Verkehrswert
Verkehrswert je m² Nutzfläche
Verkehrswert je m² Grundstück
Bewertungsverfahren
Fiktives Baujahr (Sachwert)
Restnutzungsdauer
Verkehrswert je m² (lt. Gutachten)
Wertermittlungsstichtag

Rechte 9 Angaben

Wohnrecht
Nießbrauch
Erbbaurecht
Altlasten
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko

Ertrag 6 Angaben

Vermietungsstatus
Vermietungsstand (Einheiten)
Monatsmiete (Ist)
Jahresnettokaltmiete
Marktmiete monatlich
Jahresmarktmiete

Zustand 5 Angaben

Schadenshinweise
Zustandsstufe
Zustandszusammenfassung
Dämmungsstatus
Energieeffizienz

WEG 1 Angabe

Instandhaltungsrücklage

Kosten

Erwerbsnebenkosten, Geld für den Termin und Rendite

Erwerbsnebenkosten und Liquidität

Investment Case

Rendite rechnen: Miete, Finanzierung und Rendite zu Ihrem Gebot

Steuerliche Abschreibung (AfA)

Markt

Was vergleichbare Objekte kosten, frei verkauft und versteigert

Bodenrichtwert

Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert

KI/Gutachten · Gutachten S. 25
Bodenrichtwert
130 €/m²
aus dem Gutachten
Anteilige Bodenfläche
81,24 m²
Anteiliger Bodenwert
10.561 €
Verkehrswert
12.000 €
Verhältnis zum Bodenrichtwert
1,14
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
1.439 €

Quelle: KI/Gutachten · Gutachten S. 25 · Stichtag 01.01.2025

Verkehrswert je m² Boden liegt über dem Bodenrichtwert.

Vergleich, Lage der Zone und Rechenweg

Vergleich

gemessen am höchsten Wert
Bodenwert10.561 €
Gebäude / Wohnung1.439 €
Verkehrswert12.000 €
Zone
einfache Lage, Mischgebiet (MI)
Rechenweg
Flächenanteil
11.106 m² Gesamtgrundstück × 731,51/100.000 an Gemarkung Westerbauer Flur 4 Flurstücke 266 und 315 MEA = 81,24 m² Miteigentumsanteil
Anteiliger Bodenwert
81,24 m² × 130 €/m² · MEA 0,732 %
Verkehrswert je m² Boden
148 €/m²
Verhältnis zum Bodenrichtwert
148 €/m² / 130 €/m²
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
12.000 € − 10.561 € = 1.439 €

Anteilige Fläche = Gesamtgrundstück × MEA. Bodenwert = Fläche × BRW. Verhältnis zum Bodenrichtwert = Verkehrswert je m² ÷ Bodenrichtwert.

Der Bodenrichtwert beschreibt den Boden, nicht Gebäudezustand, Rechte oder Bewertungsmethodik.

Lage und Umfeld

Karte, Standort im Vergleich und Umweltdaten am Objektpunkt

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Standort-Radar

Gemeinde und Kreis im Vergleich

Umgebung & Emissionen

Daten: Umweltbundesamt (dl-de/by-2-0, geändert) + amtliche HQ-Karten
  • Lärm und Luft

    Keine Daten
    Für dieses Objekt liegt noch kein verwendbarer Standortpunkt vor.

    Umweltbundesamt, EU-Lärmkartierung und Luftmessnetz

  • Hochwasserrisiko

    Noch nicht geprüft
    Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

    Amtliche Hochwasserdaten

Einzelheiten und Quellen

Hochwasser im Einzelnen

Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

Methodik und Grenzen

Die Lärmklassen stammen aus der EU-Lärmkartierung des Umweltbundesamts (UBA) und beschreiben kartierte Quellen am oder nahe dem Objektpunkt. Sie sind Kontext, kein zusätzlicher Score. Die Kartierung weist Pegel erst ab 55 dB(A) tags und 50 dB(A) nachts aus und erfasst nur Hauptverkehrsquellen: „Nicht kartiert“ heißt, dass am Objektpunkt kein Pegel ausgewiesen ist – entweder unter diesen Schwellen oder die Quelle fällt nicht unter die Kartierung (etwa Straßen mit weniger als 3 Mio. Fahrzeugen im Jahr oder Industrie außerhalb von Ballungsräumen). Lärm ist damit nicht ausgeschlossen.

Die Luftbelastung beruht auf mehrjährigen Jahresmitteln des UBA für Feinstaub (PM10, PM2,5) und Stickstoffdioxid (NO₂), gemessen an der nächstgeeigneten Messstation — nicht hausnummerngenau. Liegen weniger Jahresmittel vor, bleibt die Einordnung eine Orientierung und ist weniger vollständig. Die Balken ordnen die Jahresmittel nach vorsichtig gewählten Grenzwert-Bändern ein.

Das Hochwasserrisiko wird aus gespeicherten amtlichen Hochwasserkarten abgeleitet (HQ10: häufiges, HQ100: 100-jährliches Hochwasser, HQextrem: Extremhochwasser). Entscheidend ist der Objektpunkt; Gebäudeteile und kleinräumige Geländesprünge werden nicht einzeln bewertet. Nicht jedes Bundesland stellt alle drei Szenarien amtlich bereit: Ein fehlendes Szenario steht als „nicht kartiert“ da und bedeutet weder „betroffen“ noch „frei“.

Quellenvermerk: Umweltbundesamt, Lärmkartierung nach der EU-Umgebungslärmrichtlinie und Luftdaten Deutschland API (mit Daten der Messnetze der Länder und des Bundes), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0. Die Daten wurden geändert: Aus den Lärmkarten wird nur die Pegelklasse am Objektpunkt gelesen, und ß, ä, ö und ü, die der Dienst in Straßennamen fehlerhaft liefert, sind berichtigt; lässt sich ein Name nicht sicher herstellen, entfällt er. Bei der Luft sind die Jahresmittel der nächstgeeigneten Messstation nach Grenzwert-Bändern eingeordnet.

Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt

Amtliche Bevölkerungs- und Wohnungsbedarfsprognosen für Hagen, kreisfreie Stadt.

Gemischtes ZukunftsbildEingeschränkte Aussagekraft

Die Einordnung beruht auf 7 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.

Ausführliches Zukunftsprofil der Region

Unterlagen

Bekanntmachung, Exposé und Fotos aus dem Verfahren, mit Quelle

Dokumente & Links

Verfahren

Verfahrensart, Termin und was vor dem Gebot zu prüfen ist

Verfahrensart

Zwangsversteigerung

Laut Bekanntmachung: Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung

Ein Gläubiger betreibt die Versteigerung, um eine Forderung durchzusetzen. Rechte, die ihm im Grundbuch im Rang vorgehen, bleiben bestehen und kommen zum Gebot hinzu.

Geringstes Gebot und bestehende Rechte

Termin vorher prüfen

Ein Termin kann aufgehoben, verlegt oder berichtigt werden. Maßgeblich sind die amtliche Bekanntmachung und die Auskunft des Gerichts; Versteigerungspilot ist kein amtliches Portal.

Zu diesem Verfahren ist bereits ein früherer Termin belegt

Am 30. Oktober 2026 stand dasselbe Objekt schon einmal zur Versteigerung. Ob die Wertgrenzen der §§ 74a/85a ZVG dadurch weggefallen sind, hängt davon ab, warum jener Termin ohne Zuschlag endete: Scheiterte er an den Grenzen, gelten sie im kommenden Termin nicht mehr — wurde er nur verlegt, gelten sie weiter.

Aus unserer eigenen Terminbeobachtung, nicht aus der Bekanntmachung — das Gericht äußert sich dazu nicht. Maßgeblich ist allein die Auskunft des Amtsgerichts; die Frage entscheidet über den gesamten Bietrahmen.

Vor dem Gebot: das Verfahren verstehen

Prüfung, Gebot und Finanzierung — die Grundlagen, die für jedes Objekt gelten.

Zuletzt geändert: 16.09.2026, 01:54