ZwangsversteigerungSonstiges in Bad Homburg vor der Höhe, Hessen
Versteigerungstermin
in 47 TagenFr., 18.12.2026 · 10:30 Uhr
Verkehrswert
1.980.000 €
Grundanteil
≈ 1.844 m²
Baujahr
1930
KI-Dossier
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Zusammenfassung
Versteigert werden neun projektierte, jedoch nicht realisierte Wohnungseigentumsrechte an einem 1.844 m² großen Gesamtareal in zentraler Lage von Bad Homburg vor der Höhe mit einem Gesamtwert von 1.980.000 €. Die WEG-Teilung wurde bereits vollzogen, das Bauvorhaben (Mehrfamilienhäuser und Doppelhaushälften mit Tiefgarage) wurde jedoch nie gebaut und die Baugenehmigung ist zum 03.02.2025 abgelaufen. Auf dem Grundstück befinden sich zwei unbewohnte, leerstehende Altbauten aus den Jahren ca. 1930 und 1965, welche abbruchreif und von massivem Feuchte- sowie Schimmelbefall betroffen sind. Die Wertermittlung erfolgte folgerichtig nach dem Liquidationswertverfahren ausgehend vom Bodenwert (2.120.000 €) abzüglich Freilegungskosten (120.000 €) und Bereinigungskosten (20.000 €). Für Bauträger und Projektentwickler bietet das Areal erhebliches Neuentwicklungspotenzial, erfordert jedoch den Erwerb aller Anteile, Neuplanung bzw. Neugenehmigung sowie die rechtliche Bereinigung der Altlasten im Grundbuch.
Biet-Score
Risikoreich
Fazit der KI
Das Objekt eignet sich ausschließlich für professionelle Bauträger und solvente Projektentwickler mit Erfahrung im Rückbau und in der Baurechtschaffung. Zwingende Voraussetzung für ein erfolgreiches Engagement ist der geschlossene Zuschlag über alle neun Wohnungseigentumseinheiten zur Vermeidung einer blockierten Miteigentümergemeinschaft. Vor Gebotsabgabe sollte die Vorprüfung einer Bauvoranfrage bei der Stadt Bad Homburg sowie die Klärung der bestehenden Vormerkung auf Blatt 17584 erfolgen.
Chancen
Großzügiges Gesamtgrundstück mit 1.844 m² Fläche im voll erschlossenen, beitragsfreien Bauland
Günstige Bebaubarkeit gemäß Bebauungsplan '65B' als allgemeines und reines Wohngebiet
Risiken
Ausführliches Dossier
Zur Versteigerung gelangen neun rechtlich begründete, aber baulich nicht realisierte Wohnungseigentumseinheiten auf einem 1.844 m² großen Grundstücksareal in 61348 Bad Homburg vor der Höhe (Heuchelheimer Straße 38, 38a, 40 und Hollerstraße 22). Das Areal liegt im Innenstadtbereich mit fußläufiger Erreichbarkeit sämtlicher Infrastruktureinrichtungen, weist jedoch straßenseitig an der Heuchelheimer Straße ein mittleres bis erhöhtes Verkehrsaufkommen auf. Das Gesamtgrundstück ist nach Bebauungsplan '65B' als allgemeines Wohngebiet (WA II, GRZ 0,3, GFZ 0,6) bzw. reines Wohngebiet (WR I, GRZ 0,3, GFZ 0,6) ausgewiesen und beitragsfrei erschlossen. Die bestehende Bebauung besteht aus zwei unbewohnten Wohnhäusern aus den Baujahren ca. 1930 (ca. 120 m² Wohnfläche) und ca. 1965 (ca. 140 m² Wohnfläche). Beide Altbauten befinden sich in einem mangelhaften, abbruchreifen Zustand mit langanhaltendem Leerstand, undichtem Dach, massiven Feuchtigkeitsschäden und Schimmelpilzbefall. Die ursprüngliche Planung sah den Abriss der Altbauten und die Errichtung eines Dreifamilienhauses, eines Vierfamilienhauses und eines Doppelhauses mit Tiefgarage und ca. 928 m² Gesamtwohnfläche vor. Die hierfür erteilte Baugenehmigung vom 03.02.2022 ist jedoch am 03.02.2025 mangels Verlängerungsantrag abgelaufen. Rechtlich ist bei Wohnung Nr. 5 (Blatt 17584) eine Eigentumsübertragungsvormerkung in Abteilung II eingetragen, deren Rang und Fortbestand im geringsten Gebot gesondert zu prüfen ist; die übrigen Grundbuchblätter sind lastenfrei in Abteilung II. Der Sachverständige bewertete das Vorhaben im Liquidationswertverfahren: Ausgehend von einem angepassten Bodenwert von 2.120.000 € (Basis-Bodenrichtwert 1.100 €/m² zum 01.01.2024 mit Marktanpassung +10 % und Lageabschlag -5 %) wurden pauschale Freilegungskosten von 120.000 € sowie ein Risiko- und Grundbuchbereinigungsabschlag von 20.000 € in Abzug gebracht, was zum Gesamtverkehrswert von 1.980.000 € führt. Investoren bietet sich hier eine attraktive Grundbesitzreserve im begehrten Hochtaunuskreis zur Neuentwicklung. Ein wirtschaftlicher Erwerb setzt jedoch zwingend voraus, dass alle neun Einheiten in einer Hand ersteigert werden, um nach Löschung der bestehenden WEG und Bereinigung des Grundbuchs eine Neuplanung auf freigelegtem Bauland umzusetzen.
Objekt
Zustand und Nutzung
- Leerstehend
- Teilweise Innenbesichtigung
siehe amtliche Bekanntmachung
Belegung
leerstehend
Leerstand ist grundsätzlich der einfachste Fall für Selbstnutzer und Sanierer. Belastbar ist er erst, wenn Aktualität, Zugang, Schlüssel und Innenzustand verifiziert sind.
Vor dem Gebot prüfen
Wertanpassungen
Alle Angaben
Identifikation
- 0061 K 0033/2025
Termin
- Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
- Sparkasse Oberhessen Angabe aus den Unterlagen (Portal, Deckseite), ohne Gewähr.
- 18.12.2026 · 10:30 Uhr
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Objekt
- Sonstiges
- Leerstehend
- Teilweise Innenbesichtigung
- 1930
Flächen & Wert
- 1.980.000 €
- Insgesamt 1.000/1.000 über 9 Grundbuchblätter verteilt
- 1.844 m²
- 1.100 €/m²
- 2.028.400 €1.844 m² × 1.100 €/m² · MEA 100 %
Lage
Karte- Heuchelheimer Straße
- 38, 38a, 40
- 61348
- Bad Homburg vor der Höhe
Weitere Angaben aus dem Gutachten
Bewertung
Rechte
Ertrag
Zustand
Kosten
Erwerbsnebenkosten und Liquidität
Investment Case
Steuerliche Abschreibung (AfA)
Markt
Bodenrichtwert
Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert
- 1.100 €/m²
- 1.844 m²
- 2.028.400 €
- 1.980.000 €
- 0,98
- -48.400 €
Vergleich
Rechenweg
Anteilige Fläche = Gesamtgrundstück × MEA. Bodenwert = Fläche × BRW. Verhältnis zum Bodenrichtwert = Verkehrswert je m² ÷ Bodenrichtwert.
Lage und Umfeld
Standort-Radar
Umgebung & Emissionen
Lärm und Luft
Keine DatenHochwasserrisiko
Noch nicht geprüft
Einzelheiten und Quellen
Hochwasser im Einzelnen
Methodik und Grenzen
Unterlagen
Dokumente & Links
Verfahren
Verfahrensart
Zwangsversteigerung
Ein Gläubiger betreibt die Versteigerung, um eine Forderung durchzusetzen. Rechte, die ihm im Grundbuch im Rang vorgehen, bleiben bestehen und kommen zum Gebot hinzu.
Geringstes Gebot und bestehende RechteZu diesem Verfahren ist bereits ein früherer Termin belegt
Am 31. Juli 2026 stand dasselbe Objekt schon einmal zur Versteigerung. Ob die Wertgrenzen der §§ 74a/85a ZVG dadurch weggefallen sind, hängt davon ab, warum jener Termin ohne Zuschlag endete: Scheiterte er an den Grenzen, gelten sie im kommenden Termin nicht mehr — wurde er nur verlegt, gelten sie weiter.