KI-Dossier
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Zusammenfassung
Bei dem Objekt handelt es sich um eine leerstehende 1,5-Zimmer-Eigentumswohnung mit einer Wohnfläche von ca. 40,28 m² im ersten Obergeschoss eines 1985 erbauten Mehrfamilienhauses in Coburg. Der gerichtlich festgesetzte Verkehrswert beträgt 93.000,00 EUR und basiert auf dem Vergleichswertverfahren. Zur Wohnung gehören eine Loggia, ein Kellerabteil sowie ein Sondernutzungsrecht an einem Pkw-Außenstellplatz. Die solide Bausubstanz befindet sich in einer nachgefragten Wohnlage, weist jedoch in Teilbereichen Renovierungsbedarf und einen Instandhaltungsrückstau auf. Ein besonderes Augenmerk liegt auf einer bevorstehenden Sanierung der Tiefgarage, für die eine Sonderumlage zu erwarten ist.
Biet-Score
Ausgeglichen
Fazit der KI
Diese Eigentumswohnung eignet sich besonders für private Kapitalanleger oder Eigennutzer, die eine kompakte Wohneinheit in solider Coburger Wohnlage suchen und bereit sind, anfängliche Renovierungsarbeiten selbst durchzuführen. Durch den aktuellen Leerstand ist eine sofortige Neuvermietung zu Marktpreisen oder ein Selbstbezug ohne langwierige Räumungsprozesse möglich. Risiken bestehen vor allem im Feuchtigkeitsschaden an einer Innenwand sowie der anstehenden Sonderumlage für die Tiefgaragensanierung im Jahr 2025. Investoren sollten diese absehbaren Kosten bei der Gebotsabgabe einpreisen, um eine attraktive Rendite zu sichern.
Chancen
Risiken
Ausführliches Dossier
Die zur Zwangsversteigerung stehende 1,5-Zimmer-Eigentumswohnung (Sondereigentum Nr. 13) befindet sich im 1. Obergeschoss des viergeschossigen, unterkellerten Mehrfamilienhauses Ketschendorfer Straße 70 b in 96450 Coburg. Das Gebäude gehört zu einer Wohnanlage aus dem Jahr 1985 mit insgesamt 33 Wohneinheiten. Die Wohnung verfügt über eine funktionale Raumaufteilung mit einer Wohnfläche von ca. 40,28 m², aufgeteilt in Diele, Bad, Küchenbereich und ein kombiniertes Wohn- und Schlafzimmer mit Zugang zu einer nach Südwesten ausgerichteten Loggia. Zur Einheit gehören ein Kellerabteil sowie ein zugewiesenes Sondernutzungsrecht am Kfz-Stellplatz Nr. 3. Die Mikrolage zeichnet sich durch ein ruhiges, von Wohnbebauung geprägtes Umfeld aus, rund 1,2 Kilometer südlich des Coburger Marktplatzes, mit guter Anbindung und zweckmäßiger Infrastruktur. Der bauliche Zustand des Gebäudes wird als solide beschrieben, während sich der Pflegezustand der Wohnung im Durchschnitt bis mäßig darstellt. Die Beheizung erfolgt zeitgemäß über einen Anschluss an das lokale Fernwärmenetz. Ein Personenaufzug ist im Treppenhaus vorhanden. Bei der Innenbesichtigung wurden jedoch diverse Mängel festgestellt: Neben renovierungsbedürftigen Wand- und Deckenverkleidungen sowie Bodenbelägen (vorherrschend Fliesen) weisen die Türzargen vereinzelt Feuchtigkeitsschäden (aufgequollenes Furnier) auf, und eine Fensterscheibe zeigt einen Glassprung. Besonders hervorzuheben ist eine Innenwand zum Badezimmer, die Feuchtigkeitsmerkmale aufweist, was auf eine schadhafte Abdichtung oder eine Leitungsleckage hindeutet. Das Objekt ist zum Wertermittlungsstichtag leerstehend und nicht vermietet, wodurch kein Mieterschutz oder Räumungsrisiko bezüglich dritter Nutzer besteht. Allerdings ist eine wesentliche rechtliche und finanzielle Besonderheit zu beachten: Laut dem Eigentümerversammlungsprotokoll vom 03.09.2024 sollen im Frühjahr 2025 umfassende Sanierungsmaßnahmen an der gemeinschaftlichen Tiefgarage beginnen, weshalb für den Erwerber die Zahlung einer Sonderumlage zu erwarten ist. Zudem besteht eine Veräußerungsbeschränkung, die die Zustimmung des Verwalters erfordert, wobei Zwangsversteigerungen hiervon ausgenommen sind. Das monatliche Hausgeld beläuft sich auf ca. 306,00 EUR. Für wertorientierte Investoren stellt dieses Coburger Apartment ein interessantes Einstiegsprojekt mit kalkulierbarem Risiko dar. Da der Verkehrswert von 93.000,00 EUR dem marktüblichen Vergleichswert entspricht und das Ertragswertverfahren mit 78.000,00 EUR eine solide Untergrenze aufzeigt, lässt sich bei einem günstigen Zuschlag unterhalb des Verkehrswertes eine attraktive Rendite erzielen. Die anstehenden Instandsetzungskosten für die Feuchtigkeitsstelle in der Wohnung und die Tiefgaragen-Sonderumlage müssen zwingend als Sicherheitsabschlag vom maximalen Bietpreis abgezogen werden. Bei erfolgreicher Sanierung bietet die Wohnung in dieser nachgefragten Lage hervorragende Wiedervermietbarkeitspotenziale.
Objekt
Zustand und Nutzung
- Leerstehend
- Innen + außen
Objektbeschreibung/Lage (lt Angabe d. Sachverständigen) : 1 1/2 Zimmer-Wohnung mit Loggia, gelegen im ersten Obergeschoss des massiven, unterkellerten Mehrfamilienhauses Ketschendorfer Str. 70 b (Haus B) Wfl. ca. 40,28 m² zzgl. 1 Kfz-Stellplatz und 1 Kellerabteil; Baujahr um 1985 tlw. Renovierungsbedarf und Instandhaltungsrückstau;
Belegung
leerstehend
Leerstand ist grundsätzlich der einfachste Fall für Selbstnutzer und Sanierer. Belastbar ist er erst, wenn Aktualität, Zugang, Schlüssel und Innenzustand verifiziert sind.
Vor dem Gebot prüfen
Wertanpassungen
Alle Angaben
Weitere Angaben aus dem Gutachten
Bewertung
Rechte
Ertrag
Zustand
WEG
Kosten
Erwerbsnebenkosten und Liquidität
Investment Case
Steuerliche Abschreibung (AfA)
Lage und Umfeld
Standort-Radar
Umgebung & Emissionen
Lärm und Luft
Keine DatenHochwasserrisiko
Noch nicht geprüft
Einzelheiten und Quellen
Hochwasser im Einzelnen
Methodik und Grenzen
Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt
Die Einordnung beruht auf 7 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.
Ausführliches Zukunftsprofil der RegionUnterlagen
Dokumente & Links
Verfahren
Verfahrensart
Zwangsversteigerung
Ein Gläubiger betreibt die Versteigerung, um eine Forderung durchzusetzen. Rechte, die ihm im Grundbuch im Rang vorgehen, bleiben bestehen und kommen zum Gebot hinzu.
Geringstes Gebot und bestehende Rechte