KI-Dossier
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Zusammenfassung
Das zum Zwecke der Aufhebung der Gemeinschaft zwangsversteigerte Objekt in Dorfhain ist ein teilsaniertes Bauernhaus mit Nebengebäude und einem Verkehrswert von 80.000 EUR. Es verfügt über eine Wohnfläche von ca. 187,20 m² auf einem 1.500 m² großen Grundstück. Das Objekt ist eigengenutzt und weist einen erheblichen Sanierungsbedarf mit einem Reparaturrückstau von über 330.000 EUR auf, inklusive Schimmel und Feuchtigkeit. Der Gutachter hatte Innenzugang, die Funktionsfähigkeit technischer Anlagen wurde jedoch nicht geprüft und die Legalität von Anbauten unterstellt.
Biet-Score
Sehr riskant
Fazit der KI
Die Investition in dieses stark sanierungsbedürftige Bauernhaus erfordert eine hohe Preisdisziplin und die Einpreisung des erheblichen Reparaturrückstaus von über 330.000 EUR. Das belegte Marktmietpotenzial von ca. 15.800 EUR p.a. nach Sanierung deutet auf eine attraktive Bruttorendite hin, die jedoch nur nach umfassender Investition realisierbar ist. Vor einem Gebot sollten der tatsächliche Zustand, insbesondere die Feuchtigkeit im Keller und die Statik, sowie die rechtliche Situation der Schwarzbauten und Überbauten der Garagen detailliert geprüft werden.
Chancen
Lage in dörflicher Umgebung mit guter Anbindung
Risiken
Ausführliches Dossier
Das Amtsgericht Dresden versteigert am 09. November 2026 ein teilsaniertes Bauernhaus mit Nebengebäude in Dorfhain zum Zwecke der Aufhebung der Gemeinschaft. Der festgesetzte Verkehrswert beträgt 80.000 EUR. Die Wertermittlung erfolgte primär nach dem Sachwertverfahren, gestützt durch das Ertragswertverfahren. Das Bewertungsobjekt umfasst das Flurstück 827/a mit einer Fläche von 1.500 m², wobei der Bodenwert mit 59.000 EUR angesetzt wurde. Ein weiteres Flurstück (65/17, 540 m²) ist im Grundbuch eingetragen, aber nicht Gegenstand der Bewertung. Das Objekt ist eigengenutzt, wobei das Erdgeschoss vom Eigentümer und das Obergeschoss von seiner Mutter bewohnt wird. Eine aktuelle Ist-Miete liegt daher nicht vor. Nach einer erforderlichen Sanierung wird eine marktübliche Nettokaltmiete von 6,80 €/m² für die Wohnfläche von 187,20 m² sowie 15 €/Stellplatz für drei Stellplätze angenommen. Dies ergibt ein jährliches Marktmietpotenzial von 15.816 EUR. Bei einem Verkehrswert von 80.000 EUR würde dies einer Bruttorendite von ca. 19,77 % entsprechen, die jedoch erst nach erheblichen Investitionen realisierbar ist. Das Bauernhaus aus ca. 1900 wurde nur teilsaniert und befindet sich in einem stark sanierungsbedürftigen Zustand. Ein umfassender Reparaturrückstau von 331.897,7 EUR wurde ermittelt, der Arbeiten wie die Trockenlegung des Kellers, Dachdeckung, Fenstererneuerung, Dämmung der Außenhaut, Erneuerung der Heizung und Elektrik sowie umfangreiche Ausbau- und Malerarbeiten umfasst. Konkrete Mängel sind Schimmel im Schlafzimmer, aufsteigende Feuchtigkeit im Keller, eine defekte Gasheizung und ein undichtes Dach am Nebengebäude. Ein Energieausweis liegt nicht vor, und aufgrund der Fachwerk-Umfassung ist mit einem hohen Primärenergieverbrauch zu rechnen. Der Gutachter führte am 07. März 2025 eine Ortsbesichtigung durch und hatte Innenzugang zum Erd- und Obergeschoss des Wohnhauses. Die Funktionsfähigkeit einzelner Bauteile und Anlagen wurde jedoch nicht geprüft, und Aussagen über Baumängel und -schäden können unvollständig sein. Besondere Untersuchungen hinsichtlich versteckter Mängel, Schall-, Brand- und Wärmeschutz wurden nicht vorgenommen. Die Legalität von An- und Ausbauten wurde unterstellt, was ein potenzielles Risiko darstellt. Das Gutachten wurde für die Internetveröffentlichung gekürzt und ist nicht vollständig. Im Grundbuch sind ein Wohnungsrecht (Berechtigte verstorben), eine Pfändung des Erbanteils (nicht wertbeeinflussend) und der Zwangsversteigerungsvermerk eingetragen. Es sind keine Baulasten verzeichnet. Jedoch überbauen die Garagen das Nachbargrundstück, wofür keine Überbaurente vereinbart ist und ein Abriss empfohlen wird. Eine Holzscheune ist ohne Baugenehmigung errichtet. Vor einem Gebot ist eine detaillierte Prüfung des tatsächlichen Zustands, der Baugenehmigungen für alle Nebengebäude und der Überbausituation unerlässlich, um die tatsächlichen Kosten und Risiken korrekt einzuschätzen.
Objekt
Zustand und Nutzung
- KI
- KI
- Teilweise InnenbesichtigungKI
- Objektart: Bauernhaus, Vermietung: Eigengenutzt
teilsaniertes 2-geschossiges Bauernhaus mit nicht ausgebautem Dachgeschoss und Nebengebäude, Baujahr ca. 1900, Wohnfläche ca. 187,20 m², mehrere Schuppen/Holzschauer und alte Garagen vorhanden
Belegung
Bewohnt vom derzeitigen Eigentümer
Operativ ist das oft einer der kritischsten Fälle. Der Zuschlagsbeschluss kann häufig als Räumungstitel gegen den bisherigen Besitzer dienen, praktisch bleiben Zeitverlust, Kosten und Konflikte real.
Vor dem Gebot prüfen
Wertanpassungen
Rechte, Lasten und Verfahrenshinweise
Rechte und Lasten
Recht / Last
Recht / Last
Recht / Last
Verfahren und Verwaltung
ZVG-/Verwaltungshinweis
ZVG-/Verwaltungshinweis
Alle Angaben
Weitere Angaben aus dem Gutachten
Bewertung
Rechte
Ertrag
Zustand
Grundstück
Kosten
Erwerbsnebenkosten und Liquidität
Investment Case
Steuerliche Abschreibung (AfA)
Markt
Bodenrichtwert
Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert
- 59 €/m²
- 1.500 m²
- 88.500 €
- 80.000 €
- 0,90
- -8.500 €
Vergleich
Rechenweg
Bodenwert = Fläche × BRW. Gebäudeanteil = Verkehrswert − Bodenwert.
Lage und Umfeld
Standort-Radar
Umgebung & Emissionen
Lärm und Luft
Keine DatenHochwasserrisiko
Noch nicht geprüft
Einzelheiten und Quellen
Hochwasser im Einzelnen
Methodik und Grenzen
Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt
Die Einordnung beruht auf 7 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.
Ausführliches Zukunftsprofil der RegionUnterlagen
Dokumente & Links
Verfahren
Verfahrensart
Teilungsversteigerung
Ein Miteigentümer betreibt die Versteigerung, um die Gemeinschaft aufzuheben, oft eine Erbengemeinschaft oder ein getrenntes Paar. Eingetragene Rechte wie Grundschulden bleiben dabei häufig bestehen und gehen auf den Ersteher über; sie kommen zum Gebot hinzu. Grundbuch und Bekanntmachung vorher prüfen.
Teilungsversteigerung erklärt