KI-Dossier
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Zusammenfassung
Zwangsversteigerung eines vierteiligen Grundstücksensembles in Ebensfeld (Nähe Bamberger Straße) mit einer Gesamtfläche von 1.204 m². Auf den Flurstücken befinden sich zwei ältere Lagerhallen, zwei Garagengebäude sowie ein unbewohnbares, desolates Betriebswohngebäude mit Baujahren um 1964/1966. Der gerichtlich festgesetzte Gesamtverkehrswert beläuft sich auf 56.601,00 €, wovon symbolisch 1,00 € auf das unbewohnbare Wohngebäude entfällt, da die Abbruchkosten den Bodenwert aufzehren. Die Liegenschaften weisen einen erheblichen Sanierungs- und Instandhaltungsrückstau sowie das Risiko fehlender eigener Versorgungsleitungen auf. Der Versteigerungstermin ist für den 08.12.2026 am Amtsgericht Coburg angesetzt.
Biet-Score
Vorsicht
Fazit der KI
Das Objekt bietet spekulativ orientierten Investoren ein geräumiges Grundstücksareal im Gewerbegebiet von Ebensfeld zu einem extrem geringen Einstiegspreis. Aufgrund des desolaten Zustands des Wohngebäudes und der massiven technischen Mängel (mögliche Brandschäden, Asbestverdacht, fehlende eigene Leitungsanschlüsse) an den Hallen sind jedoch erhebliche Folgeinvestitionen für Sanierung und Abriss einzukalkulieren. Ein Erwerb empfiehlt sich daher nur für erfahrene Projektentwickler, welche die Erschließungsrechte grundbuchlich neu ordnen und das Areal nach einer Freilegung revitalisieren können.
Chancen
Günstiger Einstiegspreis durch sehr niedrige festgesetzte Verkehrswerte der einzelnen Liegenschaften
Risiken
Ausführliches Dossier
Bei der angebotenen Immobilie handelt es sich um ein vierteiliges Grundstücksensemble mit einer Gesamtfläche von 1.204 m² in Ebensfeld, gelegen nahe der Bamberger Straße im südwestlichen Ortsrand-Gewerbegebiet. Auf den Flurstücken befinden sich zwei ältere Lagerhallen (Baujahr ca. 1964), zwei Garagengebäude sowie ein unbewohnbares, desolates Betriebswohngebäude. Der vom Amtsgericht Coburg festgesetzte Gesamtverkehrswert beläuft sich auf 56.601,00 €, wobei das abrissreife Wohngebäude mit einem symbolischen Wert von 1,00 € bewertet wurde, da die Abbruchkosten den Bodenwert rechnerisch übersteigen (rechnerischer Unwert von -6.300,00 €). Der Zustand der Gebäude ist durch einen massiven Instandhaltungsrückstau und erhebliche Baumängel gekennzeichnet. Neben Feuchtigkeitsschäden im Mauerwerk und defekten Dachdämmungen weist das Gutachten auf ein historisches Brandereignis in der Lagerhalle I hin, welches die Statik des Dachtragwerks beeinträchtigt haben könnte. Zudem besteht der dringende Verdacht auf asbesthaltige Wellplatteneindeckungen auf den Dächern. Ein weiteres zentrales Risiko stellt die Erschließung dar: Keines der Flurstücke verfügt über eigene direkte Anschlüsse an das öffentliche Versorgungsnetz; die Versorgung erfolgt derzeit behelfsmäßig über Nachbargrundstücke. Für Investoren ergeben sich rechtliche Risiken insbesondere durch die Hinterlieger-Situation des Flurstücks 273/5, das über keine direkt gesicherte wegemäßige Erschließung verfügt, sowie durch die unklare Leitungsrechtssituation. Miet- oder Pachtverhältnisse bestehen laut Schuldnerangaben nicht, die Gebäude werden jedoch aktuell teils vom Schuldner als Lager- und Abstellflächen genutzt. Fazit: Diese Zwangsversteigerung ist ausschließlich für risikobereite, professionelle Entwickler geeignet. Die Chancen liegen im günstigen Erwerb eines zusammenhängenden Gewerbeareals im baurechtlichen Innenbereich (§ 34 BauGB). Dem stehen jedoch unkalkulierbare Kosten für Schadstoffsanierung, Teilabriss und die grundbuchliche sowie technische Neuordnung der Erschließung gegenüber. Ein Gebot sollte nur mit ausreichendem Liquiditätspolster für die anschließende Revitalisierung abgegeben werden.
Objekt
Zustand und Nutzung
- Vermietet
- Innen + außen
Lfd. Nr. 1 Objektbeschreibung/Lage (lt Angabe d. Sachverständigen) : Gewerbegebäude: massives, eingeschossiges, nicht unterkellertes Gewerbegebäude (Typ Lagerhalle), Gewerbe-Nutzfläche ca. 271,80 m²; Gebäudeerrichtung um 1964 das Gebäude ist in die Jahre gekommen, der Pflegezustand als mäßig bis unzureichend zu beschreiben, das Gebäude weist erheblichen Instandhaltungsrückstau auf, Renovierungsbedarf, keine eigenen Anschlüsse an Ver- und Entsorgungsleitungen; Verkehrswert: 32.000,00 € Lfd. Nr. 2 Objektbeschreibung/Lage (lt Angabe d. Sachverständigen) : Wohngebäude: freistehendes, massives, eingeschossiges, nicht unterkellertes Wohngebäude (Typ: Betriebswohngebäude) mit Pult - bzw. Satteldach; Gebäudebaujahr unbekannt, vermutlich 1960/70er Jahre Zustand: als überaltet und abgewohnt einzustufen, entspricht in keiner Weise den zeitgemäßen Anforderungen, kostenintensive Sanierungsarbeiten respektive umfassende Instandsetzungs- und Modernisierungsmaßnahmen desolate, rückbaubedürftige Bausubstanz, erheblicher Instandhaltungsrückstau - Rückbau erforderlich keine eigenen Anschlüsse an Ver- und Entsorgungsleitungen keine direkte Lage an öffentlicher Verkehrsfläche (Hinterliegergrundstück); Verkehrswert: 1,00 € Lfd. Nr. 3 Objektbeschreibung/Lage (lt Angabe d. Sachverständigen) : Gewerbegebäude: massives, eingeschossiges, nicht unterkellertes Gewerbegebäude (Typ Lagerhalle), Gewerbe-Nutzfläche ca. 168,68 m²; Gebäudeerrichtung ca. um 1964 Zustand: Substanz des Gebäudes in die Jahre gekommen, Pflegezustand als mäßig bis unzureichend, Gebäude weist erheblichen Instandhaltungsrückstau auf Garagengebäude I: grenzseitig stehendes, eingeschossiges, nicht unterkellertes, in Massivbauweise errichtetes Garagengebäude mit nutzbarer Dachgeschossetage; 1 Kfz-Stellplatz zzgl. DG-Nutzfläche; Gebäudeerrichtung ca. um 1964 Bausubstanz als solide, der Pflegezustand als durchschnittlich bis mäßig zu beschreiben Garagengebäude II: grenzseitig stehendes, eingeschossiges, tlw. unterkellertes, in Massivbauweise errichtetes Garagengebäude (1 Stellpl.) mit Flachdach und östlich bestehende Anbauten (Lagerschuppen, Carport 1 Stellpl.); Gebäudeerrichtung ca. um 1966, Anbauten nachträglich errichtet Bausubstanz ist als solide, der Pflegezustand als durchschnittlich zu beschreiben, in Teilbereich besteht ein Instandhaltungsrückstau; Verkehrswert: 24.600,00 €
Belegung
vermietet
Ein vermietetes Objekt kann für Kapitalanleger passen, ist für Eigennutzung aber deutlich sensibler. Miete, Vertrag und Kündigungslage bestimmen den realen Wert.
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Wertanpassungen
Alle Angaben
Weitere Angaben aus dem Gutachten
Bewertung
Rechte
Ertrag
Zustand
Kosten
Erwerbsnebenkosten und Liquidität
Investment Case
Steuerliche Abschreibung (AfA)
Lage und Umfeld
Standort-Radar
Umgebung & Emissionen
Lärm und Luft
Keine DatenHochwasserrisiko
Noch nicht geprüft
Einzelheiten und Quellen
Hochwasser im Einzelnen
Methodik und Grenzen
Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt
Die Einordnung beruht auf 7 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.
Ausführliches Zukunftsprofil der RegionUnterlagen
Dokumente & Links
Verfahren
Verfahrensart
Zwangsversteigerung
Welche Rechte bestehen bleiben und zum Gebot hinzukommen, hängt davon ab, wer die Versteigerung betreibt. Das steht in der Bekanntmachung und im Gutachten.
Geringstes Gebot und bestehende Rechte