ZwangsversteigerungSonstiges in Gröden, Brandenburg
Versteigerungstermin
in 26 TagenDo., 26.11.2026 · 13:00 Uhr
Verkehrswert
82.000 €
Wohnfläche
81,01 m²
Grundstück
1.400 m²
Baujahr
1960
KI-Dossier
!
Zusammenfassung
Versteigert wird ein 1.400 m² großes Wohngrundstück am Mühlenweg 1 in 04932 Gröden (Landkreis Elbe-Elster). Auf dem Areal befinden sich ein ca. 1960 errichtetes Einfamilienhaus (rund 81 m² Wohnfläche), ein zweites vermutliches Wohngebäude mit Wintergartenanbau (Baujahr ca. 2003, ca. 61 m² Nutzfläche), ein Nebengebäude sowie eine Doppelgarage mit Carport. Das Haupthaus weist einen erheblichen Unterhaltungsstau sowie Sanierungs- und Feuchtigkeitsschäden auf und wird über veraltete Nachtspeicheröfen beheizt. Für das zweite Wohnhaus, das Nebengebäude und die Garagen wurde kein Innenzugang gewährt, weshalb der Sachverständige einen pauschalen Risikoabschlag von 10 % ansetzte. Der gerichtlich festgesetzte Verkehrswert beträgt 82.000 €.
Biet-Score
Risikoreich
Fazit der KI
Das Objekt richtet sich vor allem an handwerklich versierte Eigennutzer, Sanierer oder lokale Investoren, die bereit sind, ein hohes bauliches und unkalkulierbares Sanierungsrisiko einzugehen. Da für wesentliche Gebäudeteile kein Innenzugang gewährt wurde, müssen erhebliche Risikopuffer für verdeckte Schäden und Beräumungskosten eingeplant werden. Bei entsprechend vorsichtigem Bietverhalten bietet das 1.400 m² große Areal im Schradenland jedoch Entwicklungs- und Nutzungspotenzial zu überschaubarem Einstandspreis.
Chancen
Risiken
Ausführliches Dossier
Das Versteigerungsobjekt befindet sich am Mühlenweg 1 in der südbrandenburgischen Gemeinde Gröden im Landkreis Elbe-Elster. Die Lage zeichnet sich durch ein gewachsenes Wohngebiet an einer befestigten Anliegerstraße aus, mit guter Anbindung an die Bundesautobahn A 13 sowie an das regionale Straßennetz. Das regelmäßig geschnittene Grundstück umfasst eine Katasterfläche von 1.400 m² und ist straßenseitig voll erschlossen (Strom, Wasser, Schmutzwasserkanalisation; Gasanschluss ist nicht vorhanden). Der Baubestand umfasst ein ca. 1960 massiv errichtetes Wohnhaus mit rund 81,01 m² Wohnfläche über zwei Geschossebenen, ein vermutlich als zweites Wohnhaus genutztes Gebäude mit einem im Jahr 2003 angebauten Aluminium-Wintergarten (ca. 60,88 m² Nutzfläche), ein massives Nebengebäude (ca. 43,62 m²) sowie eine Doppelgarage mit Carport (ca. 48 m²). Das Haupthaus befindet sich in einem stark sanierungsbedürftigen Zustand. Zu den festgestellten Mängeln zählen aufsteigende Mauerwerksfeuchte im Sockelbereich, sichtbare Feuchtigkeitsschäden und Schimmelbefall in Wohnräumen und Bad, Sichtschäden an der Betondacheindeckung, veraltete Nachtspeicheröfen sowie desolate Außenanlagen und Treppenstufen. Besondere Risiken resultieren aus der unvollständigen Besichtigung: Während das Haupthaus vom Sachverständigen begangen werden konnte, wurde der Zugang zum zweiten Wohnhaus, zum Nebengebäude und zu den Garagen verweigert. Der Gutachter berücksichtigte hierfür einen 10 %igen merkantilen Minderwert (Risikoabschlag) von 9.090 € sowie besondere objektspezifische Abzüge von insgesamt 43.500 € (unterstellte Modernisierungen, Unterhaltungsstau und Beräumungskosten für lagernden Unrat und Baumischabfälle in Höhe von 5.000 €). Baulasten, Denkmalschutzauflagen oder Altlastenverdacht bestehen laut behördlichen Auskünften nicht. Unter Abwägung der Substanzmängel und des Leerstands bzw. fehlender gesicherter Bewirtschaftung eignet sich die Liegenschaft ausschließlich für risikobereite Investoren mit Sanierungskompetenz. Der festgesetzte Verkehrswert von 82.000 € bildet die vorhandenen Mängel weitgehend ab, erfordert jedoch eine konservative Gebotskalkulation unter Einbeziehung substanzieller Entrümpelungs- und Instandsetzungsreserven.
Objekt
Zustand und Nutzung
- Leerstehend
- Teilweise Innenbesichtigung
Das Grundstück ist bebaut mit einem Wohnhaus, einem vermutlich zweiten Wohnhaus und Nebengebäudebestand.
Belegung
leerstehend
Leerstand ist grundsätzlich der einfachste Fall für Selbstnutzer und Sanierer. Belastbar ist er erst, wenn Aktualität, Zugang, Schlüssel und Innenzustand verifiziert sind.
Vor dem Gebot prüfen
Wertanpassungen
Alle Angaben
Identifikation
- 0015 K 0064/2025
Termin
- Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
- Sparkasse Elbe-Elster Angabe aus den Unterlagen (Portal, Deckseite), ohne Gewähr.
- 26.11.2026 · 13:00 Uhr
!
Objekt
- Sonstiges
- Leerstehend
- Teilweise Innenbesichtigung
- 1960
Flächen & Wert
- 82.000 €
- 81,01 m²
- 162,5 m²
- 1.400 m²
- 1.400 m²
- 25 €/m²
- 35.000 €1.400 m² × 25 €/m² · MEA 100 %
Lage
Karte- Mühlenweg
- 1
- 04932
- Gröden
Weitere Angaben aus dem Gutachten
Bewertung
Rechte
Ertrag
Zustand
Kosten
Erwerbsnebenkosten und Liquidität
Investment Case
Steuerliche Abschreibung (AfA)
Markt
Bodenrichtwert
Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert
- 25 €/m²
- 1.400 m²
- 35.000 €
- 82.000 €
- 2,34
- 47.000 €
Vergleich
Rechenweg
Anteilige Fläche = Gesamtgrundstück × MEA. Bodenwert = Fläche × BRW. Verhältnis zum Bodenrichtwert = Verkehrswert je m² ÷ Bodenrichtwert.
Lage und Umfeld
Standort-Radar
Umgebung & Emissionen
Lärm und Luft
Keine DatenHochwasserrisiko
Noch nicht geprüft
Einzelheiten und Quellen
Hochwasser im Einzelnen
Methodik und Grenzen
Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt
Die Einordnung beruht auf 7 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.
Ausführliches Zukunftsprofil der RegionUnterlagen
Dokumente & Links
Verfahren
Verfahrensart
Zwangsversteigerung
Ein Gläubiger betreibt die Versteigerung, um eine Forderung durchzusetzen. Rechte, die ihm im Grundbuch im Rang vorgehen, bleiben bestehen und kommen zum Gebot hinzu.
Geringstes Gebot und bestehende Rechte