TeilungsversteigerungSonstiges in Grub am Forst, Bayern
Versteigerungstermin
in 123 TagenDi., 23.02.2027 · 08:00 Uhr
Verkehrswert
189.000 €
Wohnfläche
103 m²
Grundstück
462 m²
Baujahr
1966
KI-Dossier
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Zusammenfassung
Zum Aufruf kommt ein freistehendes, voll unterkellertes Einfamilienhaus nebst separater Wege-/Verkehrsfläche in 96271 Grub am Forst im Rahmen einer Teilungsversteigerung. Die Wohnfläche beträgt rund 103 m² auf einem insgesamt 462 m² großen Areal (405 m² Hausgrundstück zuzüglich 57 m² Verkehrsfläche). Das Gebäude aus ca. 1966 wurde ab 2010 teilweise saniert, weist jedoch erheblichen Instandhaltungsrückstau und Fertigstellungsbedarf auf. Der festgesetzte Gesamtwert beläuft sich auf 189.000 € (183.000 € für das Wohngrundstück und 6.000 € für die Verkehrsfläche). Das Objekt wird derzeit von den Miteigentümern bewohnt.
Biet-Score
Ausgeglichen
Fazit der KI
Die Immobilie kann sich für handwerklich erfahrene Eigennutzer oder regionale Projektentwickler eignen, sofern ausreichende Liquidität für anstehende Sanierungen und eventuelle Räumungskosten einkalkuliert wird. Schwer wiegen insbesondere die baugenehmigungsrechtlichen Unwägbarkeiten der Anbauten, die ungesicherte Kanalisation über das Nachbargrundstück sowie der Zustand der Heizungsanlage und Bausubstanz. Vor einer Gebotsabgabe sollte das Risiko des fortgesetzten Miteigentümer-Bewohnens und der Klärungsbedarf hinsichtlich des Nachbargrundstücks sorgfältig abgewogen werden.
Chancen
Risiken
Ausführliches Dossier
Bei dem Versteigerungsobjekt handelt es sich um ein freistehendes, voll unterkellertes Einfamilienhaus mit Erd- und Dachgeschoss in 96271 Grub am Forst (St.-Marien-Straße 8). Das Anwesen befindet sich auf einem 405 m² großen, hinterliegenden Hanggrundstück (Flurstück 619/4), das über eine vorgelagerte, 57 m² große Verkehrsfläche (Flurstück 619/6) erschlossen wird. Die Wohnlage nahe dem östlichen Ortsrand ist durch eine gewachsene Ein- bis Zweifamilienhausbebauung und eine normale Verkehrsinfrastruktur im Einzugsgebiet von Coburg geprägt. Die Wohnfläche umfasst ca. 103 m² bei einer Bruttogrundfläche von rund 235 m². Das Gebäude wurde ca. 1966 in Massivbauweise errichtet. Vor 2010 erfolgte eine Neueindeckung des Daches, ab 2010 folgten Sanierungsmaßnahmen an Fenstern, Haustechnik und Innenausbau. Der bauliche Gesamtzustand weist dennoch einen deutlichen Instandsetzungs- und Fertigstellungsbedarf auf: Der Heizkessel der Öl-Zentralheizung ist laut Angaben nur bedingt funktionsfähig, die Kellerdeckendämmung fehlt, Rollos und Innentüren sind unvollständig oder defekt, und an Fassade, Zugangspodest sowie Terrassensockel liegen Schäden vor. Zudem ist auf dem Grundstück eine Unratansammlung vorhanden. Rechtlich und bautechnisch bestehen wesentliche Risiken: Für die Außentreppenanlage, die überdachte Terrasse und den Freisitz liegen keine bauaufsichtlichen Genehmigungen in der Bauakte vor. Zudem verläuft die Abwasserleitung über das Nachbarflurstück 619/1, und ein Zaun des Nachbarn ragt auf das Bewertungsgrundstück – beides beruht lediglich auf unentgeltlicher Duldung ohne dingliche Sicherung. Hinsichtlich Bausubstanz und Faserzementplatten bestehen Verdachtsmomente auf Asbest gemäß TRGS 519. Das Objekt wird derzeit durch Miteigentümer eigengenutzt. Das Verfahren wird als Teilungsversteigerung zum Zwecke der Aufhebung der Gemeinschaft am Amtsgericht Coburg geführt. Der Gesamtverkehrswert wurde auf 189.000 € festgesetzt (183.000 € für Flurstück 619/4 und 6.000 € für Flurstück 619/6). Ein Erwerb eröffnet Sanierungspotenzial in solider Lage, verlangt jedoch eine stringente Risikobewertung bezüglich Nachbarmodalitäten, Baugenehmigungen und Nachinvestitionen.
Objekt
Zustand und Nutzung
- Vermietet
- Unklar
Lfd. Nr. 1 Objektbeschreibung/Lage (lt Angabe d. Sachverständigen) : Das Wohnhaus ist ein freistehender Massivbau mit EG, DG mit Drempel, voll unterkellert. Baujahr: ca. 1966, lt BT vor 2010 Dacheindeckung, ab 2010 insgesamt Sanierung, neue Fenster, neue Haustechnik und Ausbau Ausbau in normalem baulichen Unterhaltungszustand mit stärkeren Verschleißerscheinungen und größerem Instandsetzungs- und Instandhaltungsaufwand wegen vernachlässigter Instandhaltung/Fertigstellung.; Lfd. Nr. 2 Objektbeschreibung/Lage (lt Angabe d. Sachverständigen) : Unbebautes Grundstück mit regelmäßigem, schmalem und tiefem Zuschnitt und ebener Oberfläche, in nicht überplanter Wohngebietslage nahe dem östlichen Ortsrand der Gemeinde Grub am Forst. Ohne eigene Ver- und Entsorgungsanschlüsse. Als Einzelgrundstück für eigenständige Bebauung unzureichend gestaltet, Entwicklungsstufe Rohbauland. Platten- und Pflaster schadhaft, insgesamt ausreichender baulicher Unterhal- tungszustand mit stärkeren Verschleißerscheinungen und größerem Instandsetzungs- und In- standhaltungsaufwand wegen vernachlässigter Instandhaltung.;
Belegung
vermietet
Ein vermietetes Objekt kann für Kapitalanleger passen, ist für Eigennutzung aber deutlich sensibler. Miete, Vertrag und Kündigungslage bestimmen den realen Wert.
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Rechte
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Lage und Umfeld
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Lärm und Luft
Keine DatenHochwasserrisiko
Noch nicht geprüft
Einzelheiten und Quellen
Hochwasser im Einzelnen
Methodik und Grenzen
Unterlagen
Dokumente & Links
Verfahren
Verfahrensart
Teilungsversteigerung
Ein Miteigentümer betreibt die Versteigerung, um die Gemeinschaft aufzuheben, oft eine Erbengemeinschaft oder ein getrenntes Paar. Eingetragene Rechte wie Grundschulden bleiben dabei häufig bestehen und gehen auf den Ersteher über; sie kommen zum Gebot hinzu. Grundbuch und Bekanntmachung vorher prüfen.
Teilungsversteigerung erklärt