ZwangsversteigerungSonstiges in Herne, Nordrhein-Westfalen
Versteigerungstermin
in 42 TagenFr., 04.12.2026 · 10:00 Uhr
Verkehrswert
77.000 €
Wohnfläche
85 m²
Grundstück
230 m²
Baujahr
1922
KI-Dossier
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Zusammenfassung
Zur Versteigerung steht ein zweigeschossiges Reihenmittelhaus mit Vollunterkellerung und teilausgebautem Dachgeschoss in 44625 Herne-Sodingen. Das Objekt verfügt über eine Wohnfläche von ca. 85 m² auf einem 230 m² großen Gesamtgrundstück (verteilt auf drei Flurstücke). Das Gebäude aus dem Baujahr 1922 (Wiederaufbau ca. 1950) weist erheblichen Sanierungs- und Modernisierungsbedarf auf, insbesondere hinsichtlich Feuchtigkeitsschäden, veralteter Haustechnik sowie eines unzeitgemäßen Grundrisses ohne vollwertiges Bad. Der gerichtlich festgesetzte Verkehrswert beläuft sich auf 77.000 EUR. Das Objekt richtet sich primär an handwerklich versierte Eigennutzer oder Sanierungsinvestoren.
Biet-Score
Risikoreich
Fazit der KI
Das Objekt bietet Sanierern und handwerklich versierten Investoren die Chance, ein Eigenheim mit überschaubarem Einstiegskapital im Ruhrgebiet zu erwerben. Der Verkehrswert wird zu über 80 % durch den reinen Bodenwert gestützt, was das Downside-Risiko begrenzt. Dem gegenüber stehen jedoch substantielle Sanierungskosten zur Behebung von Feuchtigkeitsschäden und zur Schaffung zeitgemäßer Sanitär- und Dämmstandards. Vor einer Gebotsabgabe sollte ein detailliertes Budget für Kernsanierung und Grundrissoptimierung eingeplant werden.
Chancen
Sehr niedriger Verkehrswert und geringe absolute Einstiegshürde für ein Einfamilienhaus.
Solider Bodenwertanteil in Höhe von 65.000 EUR sichert einen Großteil des Verkehrswertes materiell ab.
Risiken
Ausführliches Dossier
Bei dem Versteigerungsobjekt handelt es sich um ein unterkellertes, zweigeschossiges Reihenmittelhaus (Wiescherstraße 101, 44625 Herne) nebst Anbau auf einem insgesamt 230 m² großen Areal im Ortsteil Sodingen. Das Grundstück besteht aus drei Flurstücken (Flur 20, Flurstücke 74, 174 und 173). Die Wohnfläche beträgt ca. 85 m² zzgl. 12 m² BGF im Anbau. Die Lage zeichnet sich durch ein ruhiges, gewachsenes Wohnumfeld mit mehrheitlich zwei- bis dreigeschossiger Bebauung aus; Einrichtungen des täglichen Bedarfs und Haltestellen des ÖPNV sind gut erreichbar. Das Ursprungsbaujahr datiert auf 1922, wobei 1950 ein Wiederaufbau des überwiegenden Gebäudeteils stattfand. Die Bausubstanz und Ausstattung befinden sich in einem stark sanierungsbedürftigen Zustand. Zu den wesentlichen Mängeln zählen aufsteigende Feuchtigkeit im Keller, Feuchtigkeitsmerkmale und Schimmel in Wohnräumen/Toilette, Risse im Außenputz sowie veraltete Installationen (Heizungsrohre auf Putz, Elektrik ohne FI-Schalter). Der Grundriss ist unzweckmäßig: Ein reguläres Badezimmer fehlt (separates WC im OG, abgeteilte Duschzelle in der Waschküche im Keller). Im Gutachten wurden daher Abzüge für Baumängel/Bauschäden (-30.000 EUR) sowie funktionale Mängel/Dämmung (-20.000 EUR) vorgenommen. Rechtlich bestehen in Abteilung II Vormerkungen für ein befristetes Wiederkaufsrecht sowie ein Vorkaufsrecht für die Treuhandstelle für Bergmannswohnstätten, die laut Gutachter jedoch keine wertmindernde Auswirkung haben. Flurstück 173 (16 m²) dient faktisch als Wirtschaftsweg und ist in der Altlastenkarte als Verdachtsfläche erfasst, für die eine Gefährdungsabschätzung jedoch nicht erforderlich war. Fazit: Bei einem Verkehrswert von 77.000 EUR und einem ausgewiesenen Bodenwert von 65.000 EUR ist das wirtschaftliche Risiko primär auf die Höhe der notwendigen Sanierungsaufwendungen fokussiert. Für Eigennutzer mit handwerklichem Geschick oder Entwickler mit Schwerpunkt auf energetische Vollsanierung stellt das Objekt eine interessante Erwerbsgelegenheit dar.
Objekt
Zustand und Nutzung
- Vermietet
- Innen + außen
Bei dem zu begutachtenden Objekt handelt es sich um ein Grundstück mit einem Einfamilienwohnhaus (Reihenmittelhaus). Die Wohnfläche beträgt ca. 85 qm in zwei Geschossen, das Gebäude ist vollunterkellert, das Dachgeschoss überwiegend ausgebaut. Das zum Bewertungsobjekt gehörende Flurstück 173 (lfd. Nr. 3 des Bestandsverzeichnisses) wird augenscheinlich in Verbindung mit den dortigen Nachbarflurstücken als Wirtschaftsweg genutzt. Die Ausstattungs- und Bauelemente sind z. T. in einfachster Art und Ausführung (u. a. Heizungsleitungen auf Putz, Elektrounterverteilung ohne Fl-Schalter) und weisen neben Schäden und Mängeln sehr starke Gebrauchsspuren auf. Der Grundriss ist unzweckmäßig bzw. unzeitgemäß (u. a. kein Bad (Toilette im OG und Dusche im Keller), kleine Räume) und das Haus hat eine geringe Wärmedämmung. Wohn- und Gebrauchswertverbesserungen wurden in sehr geringem Maße durchgeführt.
Belegung
vermietet
Ein vermietetes Objekt kann für Kapitalanleger passen, ist für Eigennutzung aber deutlich sensibler. Miete, Vertrag und Kündigungslage bestimmen den realen Wert.
Vor dem Gebot prüfen
Wertanpassungen
Alle Angaben
Identifikation
- 0010 K 0046/2025
Termin
- Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
- 04.12.2026 · 10:00 Uhr
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Objekt
- Sonstiges
- Vermietet
- Innen + außen
- 1922
Flächen & Wert
- 77.000 €
- 85 m²
- 230 m²
- 230 m²
- 280 €/m²
- 64.400 €230 m² × 280 €/m² · MEA 100 %
Lage
Karte- Wiescherstraße
- 101
- 44625
- Herne
- Sodingen
Weitere Angaben aus dem Gutachten
Bewertung
Rechte
Ertrag
Zustand
Kosten
Erwerbsnebenkosten und Liquidität
Investment Case
Steuerliche Abschreibung (AfA)
Markt
Bodenrichtwert
Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert
- 280 €/m²
- 230 m²
- 64.400 €
- 77.000 €
- 1,20
- 12.600 €
Vergleich
Rechenweg
Anteilige Fläche = Gesamtgrundstück × MEA. Bodenwert = Fläche × BRW. Verhältnis zum Bodenrichtwert = Verkehrswert je m² ÷ Bodenrichtwert.
Lage und Umfeld
Standort-Radar
Umgebung & Emissionen
Lärm und Luft
Keine DatenHochwasserrisiko
Noch nicht geprüft
Einzelheiten und Quellen
Hochwasser im Einzelnen
Methodik und Grenzen
Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt
Die Einordnung beruht auf 7 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.
Ausführliches Zukunftsprofil der RegionUnterlagen
Dokumente & Links
Verfahren
Verfahrensart
Zwangsversteigerung
Ein Gläubiger betreibt die Versteigerung, um eine Forderung durchzusetzen. Rechte, die ihm im Grundbuch im Rang vorgehen, bleiben bestehen und kommen zum Gebot hinzu.
Geringstes Gebot und bestehende Rechte