ZwangsversteigerungSonstiges in Redwitz an der Rodach, Bayern
Versteigerungstermin
in 91 TagenDi., 26.01.2027 · 08:00 Uhr
Verkehrswert
150.000 €
Wohnfläche
110 m²
Grundanteil
≈ 445,5 m²
Baujahr
1970
KI-Dossier
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Zusammenfassung
Zur Versteigerung steht der 1/2 Miteigentumsanteil an einem 891 m² großen Grundstück in 96257 Redwitz an der Rodach (Ortsteil Obristfeld), verbunden mit dem Sondereigentum an der 5-Zimmer-Dachgeschosswohnung Nr. 2 mit ca. 110 m² Wohnfläche. Das Gebäude wurde ca. 1970 erbaut und 1996 im Dachgeschoss aufgestockt sowie im Jahr 2000 in zwei Einheiten nach WEG aufgeteilt. Der gerichtlich festgesetzte Verkehrswert beträgt 150.000,00 €. Zur Wohnung gehören Sondernutzungsrechte am Balkon und am Spitzboden; ein Pkw-Stellplatz oder ein Kellerabteil sind der Einheit nicht zugeordnet. Das Objekt weist deutlichen Instandhaltungsrückstau, Restfertigstellungsbedarf sowie eine ungesicherte Überbausituation der Garage auf das Nachbargrundstück auf.
Biet-Score
Vorsicht
Fazit der KI
Die Dachgeschosswohnung eignet sich vorrangig für handwerklich versierte Eigennutzer oder risikobewusste Kapitalanleger, die bereit sind, in die Fertigstellung und Modernisierung zu investieren. Vor einem Gebot sollten die Klärung der Überbausituation bezüglich der Garagenzufahrt sowie Absprachen mit dem Miteigentümer der EG-Wohnung bezüglich Verwaltung und Gemeinschaftseigentum geprüft werden. Bei entsprechendem Sicherheitsabschlag im Bietprozess bietet das Objekt solide Wohnraumreserven in ruhiger Dorflage.
Chancen
Risiken
Ausführliches Dossier
Das Versteigerungsobjekt umfasst den 1/2 Miteigentumsanteil an dem 891 m² großen Grundstück Flst. 2556/4 in Redwitz an der Rodach (Ortsteil Obristfeld), verbunden mit dem Sondereigentum an der Dachgeschosswohnung Nr. 2. Das Wohnhaus wurde ca. 1970 in Massivbauweise errichtet und ca. 1996 um das Dachgeschoss aufgestockt sowie zum Zweifamilienhaus erweitert. Die Aufteilung in zwei Wohneinheiten nach WEG erfolgte im Jahr 2000. Die angebotene 5-Zimmer-Wohnung verfügt über ca. 110 m² Wohnfläche, verteilt auf Flur, Arbeitszimmer, Wohnzimmer mit Balkonzugang, Küche mit Esszimmer, Gästezimmer, Schlafzimmer, Bad und separates WC. Der Einheit sind Sondernutzungsrechte am West-Balkon und am gesamten Spitzboden zugeordnet, ein eigener Kellerraum oder Kfz-Stellplatz gehört laut Teilungserklärung jedoch nicht dazu. Der bauliche Zustand der Wohnung Nr. 2 und des Gemeinschaftseigentums weist sichtbaren Instandhaltungsrückstau und Restfertigstellungsbedarf auf. Im Dachgeschoss sind Deckenverkleidungen unvollständig, Bodenbeläge abgenutzt und die Wohnungseingangstür energetisch unzureichend. Die Haustechnik basiert auf einer De-Dietrich-Öl-Zentralheizung aus ca. 1985 (Brenner/Speicher ca. 2004) mit fünf Solarpaneelen. Am Gemeinschaftseigentum bestehen Modernisierungsbedarfe an Fassade, Treppenhaus, Kellerdecken und Außenanlagen. Rechtlich und baulich ist insbesondere der Eigengrenzüberbau des Garagengebäudes auf das Nachbarflurstück 2556 im Umfang von rund 38 m² zu beachten, für den keine dingliche Sicherung vorliegt; zudem verläuft die Zufahrt über dieses Nachbargrundstück. In Abteilung II ist ein lebenslanges Vorkaufsrecht für eine 1939 geborene Berechtigte vermerkt (vom Gutachter mit -3.500 € bewertet). Das Objekt wird derzeit zeitweise eigengenutzt, Mietverhältnisse bestehen nicht. Der vom Amtsgericht Coburg festgesetzte Verkehrswert beträgt 150.000,00 € (Stichtag: 18.09.2025). Für Investoren und Selbstnutzer bietet die Immobilie eine geräumige Wohneinheit im ländlichen Raum, erfordert jedoch eine fundierte Budgetierung für Sanierung, Heizungserneuerung und rechtliche Bereinigung.
Objekt
Zustand und Nutzung
- Vermutlich bewohnt
- Innen + außen
Objektbeschreibung/Lage (lt Angabe d. Sachverständigen) : Die Wohnung Nr. 2 besteht lt. Aufteilungsplan aus einer abgeschlossenen Wohnung mit 5 Zimmern und ca. 110 m² Wohnfläche im Dachgeschoss. Sie besteht aus einem Flur, einem Arbeitszimmer, einem Wohnzimmer mit anschließendem Balkon, einer Küche mit Esszimmer, einem Gästezimmer, einem Schlafzimmer, einem Badezimmer und einem WC. In Teilbereichen sind ein Instandhaltungsrückstau und bauliche Schäden vorhanden.
Belegung
vermutlich bewohnt
Die Datenlage zeigt ein Belegungssignal, aber keine gesicherte Besitzlage. Das ist ein Warnsignal, keine belastbare Tatsache.
Vor dem Gebot prüfen
Wertanpassungen
Alle Angaben
Weitere Angaben aus dem Gutachten
Bewertung
Rechte
Ertrag
Zustand
Kosten
Erwerbsnebenkosten und Liquidität
Investment Case
Steuerliche Abschreibung (AfA)
Lage und Umfeld
Standort-Radar
Umgebung & Emissionen
Lärm und Luft
Keine DatenHochwasserrisiko
Noch nicht geprüft
Einzelheiten und Quellen
Hochwasser im Einzelnen
Methodik und Grenzen
Unterlagen
Dokumente & Links
Verfahren
Verfahrensart
Zwangsversteigerung
Ein Gläubiger betreibt die Versteigerung, um eine Forderung durchzusetzen. Rechte, die ihm im Grundbuch im Rang vorgehen, bleiben bestehen und kommen zum Gebot hinzu.
Geringstes Gebot und bestehende Rechte