ZwangsversteigerungSonstiges in Schönewalde, Brandenburg
Versteigerungstermin
in 24 TagenDi., 17.11.2026 · 14:00 Uhr
Verkehrswert
66.880 €
Grundstück
63.838 m²
KI-Dossier
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Zusammenfassung
Zum Aufruf kommt ein aus 15 überwiegend land- und forstwirtschaftlich genutzten Flurstücken bestehendes Grundstücksportfolio in 04916 Schönewalde (Landkreis Elbe-Elster). Die Gesamtgrundstücksfläche beträgt 63.838 m² mit einem gerichtlich festgesetzten Gesamtwert von 66.880 €. Das Portfolio umfasst Acker- und Waldflächen, Grünland, Wege- und Verkehrsrandstreifen sowie Gartenland und ein baureifes Grundstück im Innenbereich (Flurstück 119/1 mit 650 m²). Für das Portfolio bestehen zum Wertermittlungsstichtag keine schriftlichen Pachtverträge, einzelne Flächen werden jedoch ortsüblich mitbewirtschaftet. Der Versteigerungstermin ist auf den 17.11.2026 am Amtsgericht Bad Liebenwerda anberaumt.
Biet-Score
Risikoreich
Fazit der KI
Das Portfolio richtet sich vor allem an regionale Land- und Forstwirte, Arrondierungsinteressenten oder spekulative Anleger, die insbesondere an der Bauplatzoption des Flurstücks 119/1 interessiert sind. Während die forst- und landwirtschaftlichen Flächen solide Nutzbarkeit bieten, erfordern die verstreuten Lagen und fehlenden Erschließungen einzelner Flurstücke ein aktives Management. Vor Gebotsabgabe sollten die Zuwegungsrechte sowie die rechtliche Absicherung künftiger Pachtverhältnisse mit den anliegenden Agrarbetrieben geklärt werden.
Chancen
Vielfältiges Flächenportfolio mit insgesamt 63.838 m² Fläche im ländlichen Raum
Geringe Einstiegspreise je Einzelfläche durch detaillierte Einzelausweisung der Teilverkehrswerte
Risiken
Ausführliches Dossier
Gegenstand des Zwangsversteigerungsverfahrens vor dem Amtsgericht Bad Liebenwerda (Az. 15 K 63/25) sind 15 unzusammenhängende Flurstücke in der Gemarkung Schönewalde (Kreis Elbe-Elster, Brandenburg) mit einer Gesamtfläche von 63.838 m². Die Flächen verteilen sich auf die Fluren 1, 2 und 3 und werden im Gutachten nach ihrer tatsächlichen und rechtlichen Beschaffenheit differenziert bewertet. Neben überwiegenden Acker- und forstwirtschaftlichen Waldflächen (insbesondere Kiefernbestände auf den Flurstücken 88 und 83) umfasst das Angebot Grünland, Gartenland sowie schmale Randstreifen an der Landesstraße L 72. Eine Besonderheit bildet das Flurstück 119/1 mit 650 m², welches als baureifes Land nach § 34 BauGB im Innenbereich liegt und straßenseitig angebunden ist. Der bauliche und pflegerische Zustand der Grundstücke ist heterogen. Die forstwirtschaftlichen Flächen weisen einen gepflegten Bestand mittleren Alters auf, die landwirtschaftlichen Nutzungen sind überwiegend ortsüblich bewirtschaftet. Demgegenüber ist das Gartenland Flurstück 1020 stark verwildert und mit einer baufälligen Rohbaulaube bestanden, für die kein Werterhalt angesetzt wurde. Flurstück 53 ist als gepflegter Hausgarten mit Laube angelegt, wobei die Bauten dem Pächter zugerechnet werden. Bei mehreren Grünlandparzellen (Flurstücke 316, 317, 318) war im Rahmen der Ortsbesichtigung am 05.05.2026 keine direkte Zufahrt möglich. Grundbuchlich sind in Abteilung II für die Flurstücke 89 und 1020 beschränkte persönliche Dienstbarkeiten (Trinkwasserleitungsrechte für den Herzberger Wasser- und Abwasserzweckverband HWZ) eingetragen, für die im Gutachten entsprechende Wertminderungsabschläge ermittelt wurden. Zudem liegt Flurstück 53 im Bereich eines erfassten Bodendenkmals. Ausdrückliche Pachtverträge liegen nicht vor; nach gutachterlicher Recherche werden landwirtschaftliche Schläge teilweise ohne formellen Vertrag durch ansässige Agrarbetriebe mitbewirtschaftet. Auf Baulasten- und Altlastenauskünfte wurde gutachterlich aus Kostengründen verzichtet. Der Gesamtverkehrswert wurde auf 66.880 € festgesetzt und basiert auf dem Vergleichswertverfahren anhand regionaler Bodenrichtwerte und Marktdaten. Das Objekt bietet eine günstige Einstiegsmöglichkeit in Agrar- und Forstflächen sowie potenzielles Bauland im Innenbereich, verlangt vom Erwerber jedoch die Bereitschaft zur Regelung von Wegerechten und Nutzungsverhältnissen.
Objekt
Zustand und Nutzung
- Leerstehend
- Nur außen
Die Flurstücke liegen als Land- und Forstwirtschaftlich genutzte Grundstücke, als Gartenlandflächen sowie als Randstreifen von Verkehrsflächen vor.
Belegung
leerstehend
Leerstand ist grundsätzlich der einfachste Fall für Selbstnutzer und Sanierer. Belastbar ist er erst, wenn Aktualität, Zugang, Schlüssel und Innenzustand verifiziert sind.
Vor dem Gebot prüfen
Wertanpassungen
Alle Angaben
Identifikation
- 0015 K 0063/2025
Termin
- Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
- Stadt Schönewalde Angabe aus den Unterlagen (Portal, Deckseite), ohne Gewähr.
- 17.11.2026 · 14:00 Uhr
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Objekt
- Sonstiges
- Leerstehend
- Nur außen
Flächen & Wert
- 66.880 €
- 63.838 m²
- 63.838 m²
- 15 €/m²
- 957.570 €63.838 m² × 15 €/m² · MEA 100 %
Lage
Karte- Grüner Weg
- 04916
- Schönewalde
Weitere Angaben aus dem Gutachten
Bewertung
Rechte
Ertrag
Zustand
Kosten
Erwerbsnebenkosten und Liquidität
Investment Case
Steuerliche Abschreibung (AfA)
Markt
Bodenrichtwert
Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert
- 15 €/m²
- 63.838 m²
- 957.570 €
- 66.880 €
- 0,07
- -890.690 €
Vergleich
Rechenweg
Anteilige Fläche = Gesamtgrundstück × MEA. Bodenwert = Fläche × BRW. Verhältnis zum Bodenrichtwert = Verkehrswert je m² ÷ Bodenrichtwert.
Lage und Umfeld
Standort-Radar
Umgebung & Emissionen
Lärm und Luft
Keine DatenHochwasserrisiko
Noch nicht geprüft
Einzelheiten und Quellen
Hochwasser im Einzelnen
Methodik und Grenzen
Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt
Die Einordnung beruht auf 7 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.
Ausführliches Zukunftsprofil der RegionUnterlagen
Dokumente & Links
Verfahren
Verfahrensart
Zwangsversteigerung
Ein Gläubiger betreibt die Versteigerung, um eine Forderung durchzusetzen. Rechte, die ihm im Grundbuch im Rang vorgehen, bleiben bestehen und kommen zum Gebot hinzu.
Geringstes Gebot und bestehende Rechte