KI-Dossier
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Zusammenfassung
Das Objekt ist ein bebautes Grundstück in Weismain-Wallersberg, bestehend aus einem Einfamilienwohnhaus, einer ehemaligen Scheune mit Stall, einer Garage mit Backofen und einem ehemaligen Schweinestall. Der Verkehrswert ist auf 102.000 € festgesetzt. Das Wohnhaus steht seit 2019 leer, die Nebengebäude werden teilweise von Familienangehörigen für Lagerzwecke genutzt. Der Gutachter hatte teilweisen Innenzugang, wobei die Funktionsfähigkeit technischer Anlagen nicht geprüft wurde und ein erheblicher Reparaturstau sowie Schäden an allen Gebäudeteilen festgestellt wurden, inklusive Fraßmehlspuren und Asbestverdacht.
Biet-Score
Sehr riskant
Fazit der KI
Angesichts des erheblichen Reparaturstaus, des Asbestverdachts und der schwierigen Marktplatzierbarkeit sollte ein Gebot nur mit einem deutlichen Abschlag auf den Verkehrswert in Betracht gezogen werden. Die Leerstandssituation des Wohnhauses bietet zwar Potenzial für eine Neunutzung, erfordert jedoch umfassende Sanierungsmaßnahmen. Vor einem Zuschlag sind der genaue Umfang der Schäden, insbesondere des Schädlingsbefalls und der Asbestbelastung, sowie die rechtliche Situation des Überbaus von Nachbargrundstücken detailliert zu prüfen.
Chancen
Risiken
Ausführliches Dossier
Das zur Zwangsversteigerung stehende Objekt in Frankenberg 2, 96260 Weismain, Wallersberg, ist ein bebautes Eckgrundstück mit unregelmäßigem Zuschnitt und leichter Hanglage. Es umfasst ein Einfamilienwohnhaus, eine ehemalige Scheune mit Viehstall, eine Garage mit Backofen und einen ehemaligen Schweinestall. Der amtliche Verkehrswert wurde auf 102.000 € festgesetzt, basierend primär auf dem Ertragswertverfahren in Anlehnung an die ImmoWertV. Das Grundstück hat eine Fläche von 1.522 m². Das Wohnhaus verfügt über eine Wohn- und Nutzfläche von 193 m². Die ehemalige Scheune hat eine Nutzfläche von 283 m² im EG, und der ehemalige Schweinestall 23 m². Die Garage mit Backofen bietet 4 KFZ-Stellplätze und einen Backofen. Das Wohnhaus steht seit 2019 leer, während die landwirtschaftlichen Gebäude zum Wertermittlungsstichtag leerstehend waren oder teilweise für Lagerzwecke von Familienangehörigen genutzt wurden. Eine aktuelle oder marktübliche Miete wurde im Gutachten nicht ausgewiesen. Der bauliche Unterhaltungszustand des Wohnhauses wird als normal bis ausreichend mit durchschnittlichen bis erheblichen Verschleißerscheinungen und mittlerem bis größerem Reparaturstau beschrieben. Die Scheune weist erhebliche Verschleißerscheinungen, Schäden (tlw. nach außen geneigtes Fachwerk) und einen größeren Reparaturstau auf, inklusive Fraßmehlspuren aus Schädlingsbefall. Die Garage hat einen normalen Zustand mit durchschnittlichen Verschleißerscheinungen und mittlerem Instandhaltungsaufwand. Das Wohnhaus wurde nach 1945 erbaut und zwischen 1968 und 1997 mehrfach umgebaut und saniert. Die Gebäudehülle des Wohnhauses hat energetische Nachteile, und der Heizkessel ist verbraucht. Es besteht der Verdacht auf asbesthaltige Materialien in Fassadenverkleidung und Dacheindeckung. Der Sachverständige führte am 23.06.2025 eine Ortsbesichtigung durch. Der Zugang zum Wohnhaus war vollständig, zu den landwirtschaftlichen Gebäuden jedoch nur teilweise, da diese leerstehend oder für Lagerzwecke genutzt wurden. Die Funktionsfähigkeit technischer Anlagen wurde nicht geprüft. Das Gutachten weist auf Unwägbarkeiten bezüglich Inhaltsstoffen aus früherer Stallnutzung, Schädlingsbefall und Mehraufwand durch mögliche Asbestbelastung hin. Die Marktplatzierbarkeit des Objekts wird als schwierig eingeschätzt. Im Grundbuch ist der Versteigerungsvermerk am 17.01.2025 eingetragen. Das Verfahren dient der Aufhebung der Gemeinschaft. Das Gutachten geht von einem unbelasteten Verkehrswert hinsichtlich Abteilung II und III des Grundbuchs aus. Es gibt jedoch den Hinweis auf einen teilweisen Überbau von Nachbargrundstücken. Vor einem Gebot sollten die genauen Kosten für die Beseitigung der Mängel und die Klärung der rechtlichen Situation des Überbaus detailliert geprüft werden.
Objekt
Zustand und Nutzung
- KI
- KI
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- Objektart: Einfamilienhaus mit Nebengebäuden, Verkehrswert: 102.000 €
Objektbeschreibung/Lage (lt Angabe d. Sachverständigen) : Eckgrundstück mit unregelmäßigem Zuschnitt, leichte Hanglage. Wohnhaus: Das Wohnhaus ist ein Massivbau, zusammengebaut mit ehemaligem Schweinestall. Das Haus hat EG, OG und nicht ausgebauten Dachboden, nicht unterkellert. Baujahr: nach 1945, ca. 1968 Umbau, von 1974 bis ca. 1996/97 Ausbauten/Sanierungen des Hauses Ein normaler bis ausreichender baulicher Unterhaltungszustand mit durchschnittlichen bis erheblichen Verschleißerscheinungen, mittlerer bis größerer Reparaturstau und Instandsetzungs- und Instandhaltungsaufwand der Bausubstanz ist vorhanden. Ehemalige Scheune: Als Scheune mit Viehstall für frühere bäuerliche Landwirtschaft. Massiv und tlw. Holzfachwerkbau, mit dem Garagengebäude zusammengebaut. Das Gebäude hat EG, sowie tlw. Zwischenböden und ist zu 8 % unterkellert. Baujahr ursprünglich nach 1945 erbaut, ab ca. 1966 Stallanbau, ca. 1980 Betondachsteineindeckung Insgesamt noch ausreichender baulicher Unterhaltungszustand mit erheblichen Verschleißerscheinungen und Schäden - tlw. nach außen geneigtes Fachwerk, größerer Reparaturstau und Instandsetzungs- und Instandhaltungsaufwand der Bausubstanz ist vorhanden, Fraßmehlspuren aus Schädlingsbefall waren sichterkennbar. Garage mit Backofen: Massivbau, mit der ehemaligen Scheune zusammengebaut. Das Gebäude hat EG und Dachboden und ist zu 27 % unterkellert. Baujahr: ca. 1975 größtenteils erbaut, ca. Anfang der 80-er Jahre Backofenanbau Insgesamt normaler baulicher Unterhaltungszustand mit durchschnittlichen Verschleißerscheinungen, mittlerem Instandhaltungs- und Instandsetzungsaufwand, tlw. Schäden, tlw. Rohbauverhältnisse;
Belegung
Leerstehend
Operativ ist das oft einer der kritischsten Fälle. Der Zuschlagsbeschluss kann häufig als Räumungstitel gegen den bisherigen Besitzer dienen, praktisch bleiben Zeitverlust, Kosten und Konflikte real.
Vor dem Gebot prüfen
Wertanpassungen
Rechte, Lasten und Verfahrenshinweise
Rechte und Lasten
Recht / Last
Verfahren und Verwaltung
ZVG-/Verwaltungshinweis
ZVG-/Verwaltungshinweis
Alle Angaben
Weitere Angaben aus dem Gutachten
Bewertung
Rechte
Ertrag
Zustand
Grundstück
Kosten
Erwerbsnebenkosten und Liquidität
Investment Case
Steuerliche Abschreibung (AfA)
Markt
Bodenrichtwert
Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert
- 35 €/m²
- 1.522 m²
- 53.270 €
- 102.000 €
- 1,91
- 48.730 €
Vergleich
Rechenweg
Bodenwert = Fläche × BRW. Gebäudeanteil = Verkehrswert − Bodenwert.
Lage und Umfeld
Standort-Radar
Umgebung & Emissionen
Lärm und Luft
Keine DatenHochwasserrisiko
Noch nicht geprüft
Einzelheiten und Quellen
Hochwasser im Einzelnen
Methodik und Grenzen
Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt
Die Einordnung beruht auf 7 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.
Ausführliches Zukunftsprofil der RegionUnterlagen
Dokumente & Links
Verfahren
Verfahrensart
Teilungsversteigerung
Ein Miteigentümer betreibt die Versteigerung, um die Gemeinschaft aufzuheben, oft eine Erbengemeinschaft oder ein getrenntes Paar. Eingetragene Rechte wie Grundschulden bleiben dabei häufig bestehen und gehen auf den Ersteher über; sie kommen zum Gebot hinzu. Grundbuch und Bekanntmachung vorher prüfen.
Teilungsversteigerung erklärt