KI-Dossier
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Zusammenfassung
Zum Aufruf kommt ein Wohnanwesen in zentraler Lage von Wetzlar-Dutenhofen (Gießener Straße 5), bestehend aus einem zweigeschossigen Wohnhaus mit teils gewerblicher Vornutzung (Praxis im Erdgeschoss) sowie einem zu Wohn- und Garagenzwecken umgebauten Nebengebäude auf einem 315 m² großen Grundstück. Die gesamte Wohnfläche beträgt rund 258 m² (ca. 200 m² Wohnhaus zzgl. 57,83 m² Dachgeschosswohnung im Nebengebäude), ergänzt um 57,73 m² Nutzfläche im Erdgeschoss des Nebengebäudes (zwei Garagen und Abstellräume). Das ursprüngliche Baujahr wird um 1900 geschätzt; der Nebengebäude-Ausbau erfolgte 1997/1999 und eine Fassadensanierung mit Wärmedämmung an beiden Gebäuden um 2009. Der gerichtlich festgesetzte Verkehrswert beläuft sich auf 385.000,00 €. Da das Gutachten ausschließlich nach dem äußeren Anschein ohne Innenbesichtigung erstellt wurde und das Nebengebäude teils auf das Nachbarflurstück 17/1 überbaut ist, müssen Bieter erhebliche Risiken einkalkulieren.
Biet-Score
Ausgeglichen
Fazit der KI
Die Liegenschaft bietet für handwerklich versierte Investoren oder Eigennutzer ein interessantes Entwicklungspotenzial mit flexiblen Nutzungsoptionen aus Wohnen und Gewerbe/Garagen. Dem stehen jedoch signifikante Unwägbarkeiten gegenüber, insbesondere die fehlende Innenbesichtigung und die ungeklärte Grenzsituation des Nebengebäudes auf Flurstück 17/1. Kaufinteressenten sollten vor Gebotsabgabe baurechtliche sowie nachbarrechtliche Erkundigungen einholen und entsprechende Sicherheitsabschläge für unvorhersehbare Instandsetzungsaufwendungen im Bietlimit berücksichtigen.
Chancen
Attraktives Gesamtraumangebot mit zwei getrennten Baukörpern und flexiblen Nutzungsmöglichkeiten (Wohnen, Vermietung, Praxis/Gewerbe).
Risiken
Ausführliches Dossier
Das Versteigerungsobjekt befindet sich im Ortskern des Wetzlarer Stadtteils Dutenhofen (Gießener Straße 5) auf einem 315 m² großen, vollständig befestigten Grundstück. Die Bebauung umfasst ein teilunterkellertes, zweigeschossiges Wohnhaus (vermutlich Fachwerk mit ausgemauerten Gefachen auf Bruchsteinsockel) mit Walmdach sowie ein freistehendes Nebengebäude mit Satteldach. Die Wohnfläche des Wohnhauses wird vom Gutachter mangels Bestandsplänen auf ca. 200 m² geschätzt (Erdgeschoss ehemals teils Praxisräume), während die abgeschlossene Wohnung im Dachgeschoss des Nebengebäudes 57,83 m² misst. Im Erdgeschoss des Nebengebäudes befinden sich zwei Garagen sowie Abstellräume mit 57,73 m² Nutzfläche (Gutachten S. 7–9, 24–25). Das Ursprungsbaujahr beider Gebäude wird um ca. 1900 geschätzt. Das Nebengebäude wurde 1997/1999 umgebaut und ausgebaut; im Jahr 2009 erhielten beide Gebäude eine Fassadensanierung mit Wärmedämmverbundsystem (WDVS) und mineralischem Putz. Der äußere Erhaltungszustand macht einen soliden Eindruck, wenngleich ein allgemeiner Unterhaltungsbedarf erkennbar ist. Da eine Innenbesichtigung nicht stattfand, liegen keinerlei belastbare Erkenntnisse zu Heizungsart, Sanitärinstallationen, Innenausbau und aktuellem Verschleiß vor. Im Sachwertverfahren wurde hierfür ein pauschaler Instandhaltungsabschlag von 10.000,00 € vorgenommen (Gutachten S. 10, 21). Rechtlich liegt das Objekt im Geltungsbereich einer denkmalschutzrechtlichen Gesamtanlage (§ 34 BauGB, unbeplanter Innenbereich). Im Grundbuch Abt. II und im Baulastenverzeichnis sind keine wertmindernden Rechte verzeichnet. Wesentliches rechtliches Risiko ist jedoch die Feststellung des Sachverständigen, dass das Nebengebäude teilweise auf das angrenzende Flurstück 17/1 ragt, ohne dass hierfür gesicherte Rechtsgrundlagen oder Baulasten vorliegen (Gutachten S. 3, 6). Bei einem festgesetzten Verkehrswert von 385.000,00 € (Stichtag 20.02.2026) richtet sich das Objekt vorrangig an risikobewusste Kapitalanleger und Projektentwickler. Aufgrund der nicht einsehbaren Innenbereiche und der nachbarrechtlichen Überbauproblematik empfiehlt sich eine konservative Bietstrategie mit ausreichender Liquiditätsreserve für Sanierungs- und Regelungsaufwand.
Objekt
Zustand und Nutzung
- Vermutlich vermietet
- Nur außen
Wohnhaus mit einem zu Wohnzwecken ausgebauten Nebengebäude
Belegung
vermutlich vermietet
Die Daten deuten auf Vermietung hin, sind aber nicht gesichert. Das ist riskanter als ein bestätigtes Mietverhältnis, weil Parteien, Vertrag und Ertrag offen bleiben.
Vor dem Gebot prüfen
Wertanpassungen
Alle Angaben
Termin
- Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
- 18.01.2027 · 10:00 Uhr
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Objekt
- Sonstiges
- Vermutlich vermietet
- Nur außen
- 1900
Flächen & Wert
- 385.000 €
- 257,83 m²
- 57,73 m²
- 315 m²
- 315 m²
- 150 €/m²
- 47.250 €315 m² × 150 €/m² · MEA 100 %
Lage
Karte- Gießener Straße
- 5
- 35582
- Wetzlar
- Dutenhofen
Weitere Angaben aus dem Gutachten
Bewertung
Rechte
Ertrag
Zustand
Kosten
Erwerbsnebenkosten und Liquidität
Investment Case
Steuerliche Abschreibung (AfA)
Markt
Bodenrichtwert
Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert
- 150 €/m²
- 315 m²
- 47.250 €
- 385.000 €
- 8,15
- 337.750 €
Vergleich
Rechenweg
Anteilige Fläche = Gesamtgrundstück × MEA. Bodenwert = Fläche × BRW. Verhältnis zum Bodenrichtwert = Verkehrswert je m² ÷ Bodenrichtwert.
Lage und Umfeld
Standort-Radar
Umgebung & Emissionen
Lärm und Luft
Keine DatenHochwasserrisiko
Noch nicht geprüft
Einzelheiten und Quellen
Hochwasser im Einzelnen
Methodik und Grenzen
Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt
Die Einordnung beruht auf 7 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.
Ausführliches Zukunftsprofil der RegionUnterlagen
Dokumente & Links
Verfahren
Verfahrensart
Zwangsversteigerung
Ein Gläubiger betreibt die Versteigerung, um eine Forderung durchzusetzen. Rechte, die ihm im Grundbuch im Rang vorgehen, bleiben bestehen und kommen zum Gebot hinzu.
Geringstes Gebot und bestehende Rechte