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TeilungsversteigerungStellplatz/Garage in Koblenz, Rheinland-Pfalz

Amtsgericht KoblenzAktenzeichen

Versteigerungstermin

in 147 Tagen

Fr., 02.04.2027 · 10:00 Uhr

Verkehrswert

27.000 €

Grundstück

155 m²

Baujahr

2001

Laubach 4, 56068 KoblenzKarteGoogle Maps
Belegung: bewohnt

KI-Dossier

Auswertung des Verkehrswertgutachtens durch KI, ohne Gewähr

KI-Auswertung des Gutachtens
!

Zusammenfassung

Stellplatz/Garage · Bj. 2001 · bewohnt

Versteigert wird im Wege der Teilungsversteigerung ein 155 m² großes Grundstück (Laubach 4, Koblenz) mit einer Metalldoppelgarage. Der Verkehrswert beträgt 27.000 € (Stichtag 20.03.2025), ermittelt als je hälftig gewichtetes Mittel aus Sachwert (23.000 €) und Ertragswert (30.000 €). Eine Garage ist mit 70 € monatlich vermietet, die andere wird selbst genutzt. Der Zustand ist durchschnittlich, das Baujahr unsicher (laut Vorgutachten 2001). Die linke Garage ist nur über das Nachbargrundstück ohne eingetragenes Fahrrecht anfahrbar. Termin ist der 02.04.2027, 10:00 Uhr, Amtsgericht Koblenz.

65

Biet-Score

Ausgeglichen · 65 von 100

Normaler Bieter: bis 90 % des Verkehrswerts empfohlen

Wie der Biet-Score entsteht

Errechnet aus dem KI-Dossier: Chancen gegen Risiken, benannte Wertabschläge und -zuschläge, Widersprüche in den Angaben, vorliegende Unterlagen. Ab 75 chancenreich, ab 55 ausgeglichen, ab 40 Vorsicht, ab 25 risikoreich, darunter sehr riskant. Ersetzt keine Besichtigung und keine Prüfung des Gutachtens.

Fazit der KI

Das Objekt kann sich für Anleger oder Eigennutzer mit kleinem Budget eignen, die eine Garage bzw. Lagerfläche suchen, sofern die Risiken akzeptiert werden. Gewichtig sind die nicht gesicherte Zufahrt zur linken Garage, die eingetragene Grunddienstbarkeit, die Lärmbelastung und der Umstand, dass es sich um eine Teilungsversteigerung handelt. Der Ertrag ist mit ca. 140 € monatlich (Marktmiete beider Garagen) gering. Vor einem Gebot sollten Grundbuch, Baulasten und Zufahrtssituation aktuell geprüft werden.

Chancen

8
  • Mietpotenzial +100 %: Die hinterlegte Marktmiete liegt über der Istmiete (70 € -> 140 € p. M.).

Risiken

8

Gepunktet unterstrichene Punkte haben einen Beleg im Gutachten: antippen oder darauf zeigen. Dazu 2 benannte Wertanpassungen im Kapitel Objekt.

Ausführliches Dossier

Das Versteigerungsobjekt ist ein mit einer Metalldoppelgarage bebautes Grundstück, Laubach 4 in 56068 Koblenz (Stadtteil Südliche Vorstadt, ca. 2 km vom Stadtkern). Es handelt sich um das Flurstück 37/5, Flur 11, Gemarkung Koblenz, mit 155 m² (Grundbuch Blatt 7942). Das Verfahren (Az. 21 K 35/23) ist eine Zwangsversteigerung zum Zwecke der Aufhebung der Gemeinschaft; Termin ist der 02.04.2027, 10:00 Uhr, im Amtsgericht Koblenz, Saal 114. Der Verkehrswert beträgt 27.000 € (Stichtag 20.03.2025). Das Gutachten stuft die Lage als mittlere Wohnlage ein; Bahnlinie, Busbetriebe und Betriebsgebäude der EVM führen laut Gutachter zu Lärmbeeinträchtigungen (Gutachten S. 13). Die Doppelgarage ist eine Fertigleichtbaukonstruktion aus Trapezblech mit Betonboden und zwei Metallschwingtoren (Außenmaße ca. 6 m x 6 m). Installationen sind nicht vorhanden. Der Zustand gilt als durchschnittlich mit normalem Unterhaltungsstau; gesonderte Bauschäden werden nicht genannt (Gutachten S. 22). Das Baujahr ist unbekannt, laut Vorgutachten 2001. Die Gesamtnutzungsdauer wurde mit 40 Jahren und die Restnutzungsdauer mit 20 Jahren angesetzt. Die rechte Garage ist mit 70 € monatlich vermietet, die linke wird vom Schuldner selbst genutzt. In Abteilung II ist eine Grunddienstbarkeit (Grenzbebauungsrecht) zugunsten des Flurstücks 37/6 eingetragen; das Gutachten weist einen unbelasteten Wert aus. Die linke Garage ist nur über das Nachbargrundstück 37/3 anfahrbar, ein Fahrrecht ist nach Kenntnis des Gutachters nicht eingetragen; sie wird daher nur als Lagerfläche bewertet. Zudem fehlen eigene Hausanschlüsse. Es wird nur der Miteigentumsanteil-Kontext einer Teilungsversteigerung relevant: Das Verfahren dient der Aufhebung der Gemeinschaft. Erschließungsbeiträge sind abgerechnet, weitere Beträge sind nicht ausgeschlossen. Der Verkehrswert ist das gewichtete Mittel aus Sachwert (23.000 €) und Ertragswert (30.000 €). Das Objekt kann sich für Anleger mit kleinem Budget eignen, die eine Garage oder Lagerfläche suchen, sofern das fehlende Fahrrecht und die Teilungsversteigerung berücksichtigt werden. Vor dem Gebot sollten Grundbuch, Zufahrtssituation und Baulasten aktuell geprüft werden.

MarktanalyseWas kostet ein vergleichbares Objekt gerade am freien Markt?Für dieses Objekt liegt noch keine Marktanalyse vor.

Objekt

Zustand, Belegung und alle Angaben aus Bekanntmachung und Gutachten

Zustand und Nutzung

Objektzustand
Nutzung
Bewohnt
Besichtigung
Unklar

Ohne Angabe: Hinweise

Text der Bekanntmachung

Eingetragen im Grundbuch von Koblenz Gemarkung Flur, Flurstück Wirtschaftsart u. Lage m² Blatt Koblenz Flur 11, Flurstück 37/5 Gebäude- und Freifläche Laubach 4 155 7942 BV 5

Hinweise zur Datenlage
  • Vollständiges Gutachten mit 49 Seiten und Fotoanlage sowie Bekanntmachung und Deckseite. Das Objekt ist einfach, Zustandsdaten sind plausibel, einzelne Angaben sind unterstellt.
  • Beide Garagenplätze wurden beim Ortstermin am 20.03.2025 besichtigt; Ausstattungsangaben zu nicht sichtbaren Teilen sind teilweise unterstellt.

Belegung

bewohnt

Unklar bis hochriskant

Bewohnt sagt noch nicht, von wem und aufgrund welchen Rechts. Eigentümer, Mieter, Angehörige, Pächter, Untermieter oder sonstige Besitzer haben sehr unterschiedliche Folgen.

Vor dem Gebot prüfen

  • Nutzer und Rechtsgrundlage feststellen
  • Miet-, Pacht- oder Wohnrechte suchen
  • Einzug/Überlassung zeitlich prüfen
  • Gebot erst mit Risikoabschlag freigeben
Rechtslage, Praxis und Gebot
Rechtlich
Ohne geklärte Rechtsgrundlage ist nicht verlässlich zu beurteilen, ob Räumungstitel, Mietrecht, Wohnrechte oder andere Besitzrechte greifen.
In der Praxis
Zugang, Übergabe, Ertrag, Sanierung und Zeitplan bleiben offen, solange Nutzer und Rechtsgrundlage nicht eindeutig sind.
Für das Gebot
Bis zur Klärung wie Hochrisiko bewerten, nicht wie frei verfügbar.

Quelle des Status: Objektdaten. Er stammt aus Bekanntmachung, Gutachten oder automatischer Auswertung und kann veraltet oder unvollständig sein. Bei Zwangsversteigerungen ist die Besichtigung oft eingeschränkt, eine Gewährleistung gibt es nicht.

Wertanpassungen

aus dem KI-Dossier
Alle Angaben20 von 26
Aus Bekanntmachung, Gutachten und KI-Auswertung.
!

Identifikation

Aktenzeichen
K 0035/2023
Amtsgericht
Koblenz
Bundesland
Rheinland-Pfalz

Ohne Angabe: Flurstück / Fl. Nr.

Termin

Verfahrensart
Zwangsversteigerung zum Zwecke der Aufhebung der Gemeinschaft
Datum / Uhrzeit
02.04.2027 · 10:00 Uhr
!

Ohne Angabe: Termin-Art

Objekt

Objektart
Stellplatz/Garage
Objektzustand
Vermietungsstatus
Bewohnt
Besichtigungsstatus
Unklar
Baujahr
2001

Ohne Angabe: Nutzungsart

Flächen & Wert

Verkehrswert
27.000 €
Grundstücksfläche
155 m²
Anteilige Grundstücksfläche
155 m²
Bodenrichtwert
250 €/m²
Anteiliger Bodenwert
38.750 €155 m² × 250 €/m² · MEA 100 %

Ohne Angabe: Wohnfläche, Nutzfläche, Gewerbefläche

Lage

Karte
Straße
Laubach
Hausnummer
4
PLZ
56068
Ort
Koblenz
Stadtteil
Südliche Vorstadt
Weitere Angaben aus dem Gutachten
Ertrag, Eigentum, Bewertung, Zustand, Rechte und Grundstück laut Gutachten.
!

Bewertung 6 Angaben

Verkehrswert
Verkehrswert je m² Grundstück
Bewertungsverfahren
Fiktives Baujahr (Sachwert)
Restnutzungsdauer
Wertermittlungsstichtag

Rechte 4 Angaben

Altlasten
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko

Ertrag 7 Angaben

Vermietungsstatus
Vermietungsstand (Einheiten)
Monatsmiete (Ist)
Jahresnettokaltmiete
Brutto-Rendite Ist
Marktmiete monatlich
Jahresmarktmiete

Zustand 4 Angaben

Schadenshinweise
Zustandsstufe
Zustandszusammenfassung
Energieeffizienz

Kosten

Erwerbsnebenkosten, Geld für den Termin und Rendite

Erwerbsnebenkosten und Liquidität

Investment Case

Rendite rechnen: Miete, Finanzierung und Rendite zu Ihrem Gebot

Markt

Was vergleichbare Objekte kosten, frei verkauft und versteigert

Bodenrichtwert

Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert

KI/Gutachten · Gutachten S. 28
Bodenrichtwert
250 €/m²
aus dem Gutachten
Anteilige Bodenfläche
155 m²
Anteiliger Bodenwert
38.750 €
Verkehrswert
27.000 €
Verhältnis zum Bodenrichtwert
0,70
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
-11.750 €

Quelle: KI/Gutachten · Gutachten S. 28 · Stichtag 01.01.2024

Der rechnerische Bodenwert liegt über dem Verkehrswert.

Verkehrswert je m² Boden liegt unter dem Bodenrichtwert.
Vergleich, Lage der Zone und Rechenweg

Vergleich

gemessen am höchsten Wert
Bodenwert38.750 €
Verkehrswert27.000 €
Zone
2459 (Objekt liegt in Zone 2458, wird Zone 2459 zugeordnet)
Rechenweg
Flächenanteil
155 m² Gesamtgrundstück = 155 m² Miteigentumsanteil
Anteiliger Bodenwert
155 m² × 250 €/m² · MEA 100 %
Verkehrswert je m² Boden
174 €/m²
Verhältnis zum Bodenrichtwert
174 €/m² / 250 €/m²
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
27.000 € − 38.750 € = -11.750 €

Anteilige Fläche = Gesamtgrundstück × MEA. Bodenwert = Fläche × BRW. Verhältnis zum Bodenrichtwert = Verkehrswert je m² ÷ Bodenrichtwert.

Der Bodenrichtwert beschreibt den Boden, nicht Gebäudezustand, Rechte oder Bewertungsmethodik.

Lage und Umfeld

Karte, Standort im Vergleich und Umweltdaten am Objektpunkt

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Standort-Radar

Gemeinde und Kreis im Vergleich

Umgebung & Emissionen

Daten: Umweltbundesamt (dl-de/by-2-0, geändert) + amtliche HQ-Karten
  • Lärm und Luft

    Keine Daten
    Für dieses Objekt liegt noch kein verwendbarer Standortpunkt vor.

    Umweltbundesamt, EU-Lärmkartierung und Luftmessnetz

  • Hochwasserrisiko

    Noch nicht geprüft
    Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

    Amtliche Hochwasserdaten

Einzelheiten und Quellen

Hochwasser im Einzelnen

Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

Methodik und Grenzen

Die Lärmklassen stammen aus der EU-Lärmkartierung des Umweltbundesamts (UBA) und beschreiben kartierte Quellen am oder nahe dem Objektpunkt. Sie sind Kontext, kein zusätzlicher Score. Die Kartierung weist Pegel erst ab 55 dB(A) tags und 50 dB(A) nachts aus und erfasst nur Hauptverkehrsquellen: „Nicht kartiert“ heißt, dass am Objektpunkt kein Pegel ausgewiesen ist – entweder unter diesen Schwellen oder die Quelle fällt nicht unter die Kartierung (etwa Straßen mit weniger als 3 Mio. Fahrzeugen im Jahr oder Industrie außerhalb von Ballungsräumen). Lärm ist damit nicht ausgeschlossen.

Die Luftbelastung beruht auf mehrjährigen Jahresmitteln des UBA für Feinstaub (PM10, PM2,5) und Stickstoffdioxid (NO₂), gemessen an der nächstgeeigneten Messstation — nicht hausnummerngenau. Liegen weniger Jahresmittel vor, bleibt die Einordnung eine Orientierung und ist weniger vollständig. Die Balken ordnen die Jahresmittel nach vorsichtig gewählten Grenzwert-Bändern ein.

Das Hochwasserrisiko wird aus gespeicherten amtlichen Hochwasserkarten abgeleitet (HQ10: häufiges, HQ100: 100-jährliches Hochwasser, HQextrem: Extremhochwasser). Entscheidend ist der Objektpunkt; Gebäudeteile und kleinräumige Geländesprünge werden nicht einzeln bewertet. Nicht jedes Bundesland stellt alle drei Szenarien amtlich bereit: Ein fehlendes Szenario steht als „nicht kartiert“ da und bedeutet weder „betroffen“ noch „frei“.

Quellenvermerk: Umweltbundesamt, Lärmkartierung nach der EU-Umgebungslärmrichtlinie und Luftdaten Deutschland API (mit Daten der Messnetze der Länder und des Bundes), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0. Die Daten wurden geändert: Aus den Lärmkarten wird nur die Pegelklasse am Objektpunkt gelesen, und ß, ä, ö und ü, die der Dienst in Straßennamen fehlerhaft liefert, sind berichtigt; lässt sich ein Name nicht sicher herstellen, entfällt er. Bei der Luft sind die Jahresmittel der nächstgeeigneten Messstation nach Grenzwert-Bändern eingeordnet.

Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt

Amtliche Bevölkerungs- und Wohnungsbedarfsprognosen für Koblenz, kreisfreie Stadt.

Gemischtes ZukunftsbildEingeschränkte Aussagekraft

Die Einordnung beruht auf 7 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.

Ausführliches Zukunftsprofil der Region

Unterlagen

Bekanntmachung, Exposé und Fotos aus dem Verfahren, mit Quelle

Dokumente & Links

Verfahren

Verfahrensart, Termin und was vor dem Gebot zu prüfen ist

Verfahrensart

Teilungsversteigerung

Laut Bekanntmachung: Zwangsversteigerung zum Zwecke der Aufhebung der Gemeinschaft

Ein Miteigentümer betreibt die Versteigerung, um die Gemeinschaft aufzuheben, oft eine Erbengemeinschaft oder ein getrenntes Paar. Eingetragene Rechte wie Grundschulden bleiben dabei häufig bestehen und gehen auf den Ersteher über; sie kommen zum Gebot hinzu. Grundbuch und Bekanntmachung vorher prüfen.

Teilungsversteigerung erklärt

Termin vorher prüfen

Ein Termin kann aufgehoben, verlegt oder berichtigt werden. Maßgeblich sind die amtliche Bekanntmachung und die Auskunft des Gerichts; Versteigerungspilot ist kein amtliches Portal.

Zu diesem Verfahren ist bereits ein früherer Termin belegt

Am 12. August 2026 stand dasselbe Objekt schon einmal zur Versteigerung. Ob die Wertgrenzen der §§ 74a/85a ZVG dadurch weggefallen sind, hängt davon ab, warum jener Termin ohne Zuschlag endete: Scheiterte er an den Grenzen, gelten sie im kommenden Termin nicht mehr — wurde er nur verlegt, gelten sie weiter.

Aus unserer eigenen Terminbeobachtung, nicht aus der Bekanntmachung — das Gericht äußert sich dazu nicht. Maßgeblich ist allein die Auskunft des Amtsgerichts; die Frage entscheidet über den gesamten Bietrahmen.

Vor dem Gebot: das Verfahren verstehen

Prüfung, Gebot und Finanzierung — die Grundlagen, die für jedes Objekt gelten.

Zuletzt geändert: 06.11.2026, 02:07