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ZwangsversteigerungStellplatz/Garage in Krefeld, Nordrhein-Westfalen

Amtsgericht KrefeldAktenzeichen

Versteigerungstermin

in 82 Tagen

Do., 14.01.2027 · 09:00 Uhr

Verkehrswert

12.500 €

Grundanteil

≈ 30,58 m²

Baujahr

1964

Inrather Str. 321, 47803 KrefeldKarteGoogle Maps
Belegung: vermietetZustand: Stark sanierungsbedürftig

KI-Dossier

Auswertung des Verkehrswertgutachtens durch KI, ohne Gewähr

KI-Auswertung des Gutachtens
!

Zusammenfassung

Stellplatz/Garage · Bj. 1964 · vermietet

Zur Versteigerung steht ein 1/52 Miteigentumsanteil an dem 1.590 m² großen Grundstück Inrather Straße 321 in 47803 Krefeld (Inrath), verbunden mit dem Sondernutzungsrecht am Tiefgaragenstellplatz Nr. 47. Das Gebäude wurde ca. 1964 errichtet und weist eine wirtschaftliche Restnutzungsdauer von rund 10 Jahren auf. Der bauliche Zustand ist renovierungsbedürftig mit sichtbaren Feuchteerscheinungen sowie Beton- und Rissbildungen. Der gerichtlich festgesetzte Verkehrswert beträgt 12.500,00 € auf Basis des Ertragswertverfahrens bei einer angesetzten Marktmiete von 50,00 € monatlich. Die gesetzlichen Wertgrenzen (5/10 und 7/10) sind infolge einer früheren Zuschlagsversagung weggefallen.

63

Biet-Score

Ausgeglichen · 63 von 100

Normaler Bieter: bis 90 % des Verkehrswerts empfohlen

Wie der Biet-Score entsteht

Errechnet aus dem KI-Dossier: Chancen gegen Risiken, benannte Wertabschläge und -zuschläge, Widersprüche in den Angaben, vorliegende Unterlagen. Ab 75 chancenreich, ab 55 ausgeglichen, ab 40 Vorsicht, ab 25 risikoreich, darunter sehr riskant. Ersetzt keine Besichtigung und keine Prüfung des Gutachtens.

Fazit der KI

Das Objekt kommt vor allem für Kapitalanleger oder Eigennutzer aus der direkten Nachbarschaft in Betracht, die einen Stellplatz zur Eigennutzung oder einfachen Nachvermietung suchen. Der Erwerb ist jedoch mit dem Risiko künftiger Sonderumlagen für die Sanierung der ca. 1964 erbauten Tiefgarage (Feuchtigkeitsschäden, Betonabplatzungen) behaftet. Zudem sollten Bietinteressenten die genauen mietvertraglichen Bindungen und die Beschlusslage der Eigentümergemeinschaft vor Gebotsabgabe bei der Hausverwaltung prüfen.

Chancen

6
  • Nachfrage nach gesicherten Parkflächen durch die dichte Mehrfamilienhausbebauung im direkten Wohnumfeld vorhanden.

  • Geringer absoluter Kapitalaufwand im Vergleich zu Wohn- oder Teileigentumseinheiten.

Risiken

6
  • Rissbildungen und defekte Beleuchtung an den Zufahrtswänden deuten auf Instandhaltungsrückstau im Gemeinschaftseigentum hin.

Gepunktet unterstrichene Punkte haben einen Beleg im Gutachten: antippen oder darauf zeigen.

Ausführliches Dossier

Versteigert wird ein 1/52 Miteigentumsanteil an dem 1.590 m² großen Grundstück Flurstück 472 (Flur 10) in der Inrather Straße 321 in 47803 Krefeld, Stadtteil Inrath. Der Anteil ist mit dem ausschließlichen Sondernutzungsrecht am Wageneinstellplatz Nr. 47 in der dortigen Tiefgarage (insgesamt 52 Stellplätze) verknüpft. Die Lage im nördlichen Stadtgebiet Krefelds zeichnet sich durch Mehrfamilienhausbebauung, eine gute Nahversorgung und Straßenbahnanbindung an der Hülser Straße aus. Das Tiefgaragengebäude wurde ca. 1964 in Stahlbetonbauweise errichtet und verfügt über ein begrüntes Flachdach sowie ein elektrisch betriebenes Decken-Sektionaltor. Der Sachverständige stuft den baulichen Zustand als baujahrtypisch durchschnittlich, jedoch renovierungsbedürftig ein. Bei der Besichtigung wurden Feuchteerscheinungen an Wänden und Decke, Risse in den Wänden der Zufahrt, defekte Einbauleuchten sowie Schäden am Betonboden festgestellt. Die wirtschaftliche Restnutzungsdauer wird auf rund 10 Jahre taxiert. In Abteilung II des Grundbuchs ist die wechselseitige Benutzungsregelung samt Ausschluss der Gemeinschaftsaufhebung eingetragen. Baulasten oder Altlastenverdachte bestehen laut Auskünften der Stadt Krefeld nicht. Auf dem Deckblatt des Gutachtens ist ein Mietvertrag vermerkt, konkrete Ist-Mietdaten werden im Gutachtentext jedoch nicht beziffert. Da der Zuschlag in einem früheren Termin versagt wurde, sind die Wertgrenzen der §§ 74a und 85a ZVG nicht mehr anzuwenden. Bei einem festgesetzten Verkehrswert von 12.500,00 € und einer nachhaltig erzielbaren Monatsmiete von 50,00 € (Jahresrohertrag 600,00 €) bietet der Stellplatz eine überschaubare Einstiegsinvestition. Interessenten müssen jedoch einkalkulieren, dass bei anstehenden Sanierungsmaßnahmen des Gemeinschaftseigentums entsprechende Umlagen anfallen können.

MarktanalyseWas kostet ein vergleichbares Objekt gerade am freien Markt?Für dieses Objekt liegt noch keine Marktanalyse vor.

Objekt

Zustand, Belegung und alle Angaben aus Bekanntmachung und Gutachten

Zustand und Nutzung

Objektzustand
Nutzung
Vermietet
Besichtigung
Innen + außen

Ohne Angabe: Hinweise

Text der Bekanntmachung

Laut Sachverständigengutachten handelt es sich um einen renovierungsbedürftigen Tiefgaragenstellplatz, tatsächliches Gebäudebaujahr: ca. 1964 Kein Ansprechpartner! Sicherheitsleistung: Kontoverbindung ZZJ Hamm, IBAN: DE08 300 500 00000 147 4816, LB Hessen-Thüringen, Verwendungszweck: AG Krefeld, Geschäftszeichen: Sicherheit, Datum der Versteigerung

Hinweise zur Datenlage
  • Vollständiges Wertgutachten mit amtlicher Bekanntmachung und Deckseite vorhanden. Ortsbesichtigung der Tiefgarage und des Stellplatzes wurde durchgeführt.
  • Gutachterliche Innenbesichtigung der Tiefgarage am 07.08.2024 zusammen mit dem Hausmeister dokumentiert.

Belegung

vermietet

Prüfpflichtig

Ein vermietetes Objekt kann für Kapitalanleger passen, ist für Eigennutzung aber deutlich sensibler. Miete, Vertrag und Kündigungslage bestimmen den realen Wert.

Vor dem Gebot prüfen

  • Mietvertrag und Vertragsparteien prüfen
  • Miethöhe, Kaution und Rückstände klären
  • Kündigungsausschlüsse oder Befristungen suchen
  • Nebenkosten und Übergabe an Hausverwaltung planen
Rechtslage, Praxis und Gebot
Rechtlich
Der Erwerber tritt grundsätzlich in bestehende Mietverhältnisse ein. Bei Wohnraum braucht eine Kündigung regelmäßig einen gesetzlichen Grund; Härtegründe können zusätzlich wirken.
In der Praxis
Mietvertrag, Kaution, Rückstände, Nebenkosten, Untervermietung und Mieterhistorie entscheiden, ob der Ertrag stabil oder problematisch ist.
Für das Gebot
Preisabschlag einplanen, wenn Miete niedrig, Vertrag unklar oder Eigennutzung unsicher ist.

Quelle des Status: Objektdaten. Er stammt aus Bekanntmachung, Gutachten oder automatischer Auswertung und kann veraltet oder unvollständig sein. Bei Zwangsversteigerungen ist die Besichtigung oft eingeschränkt, eine Gewährleistung gibt es nicht.

Wertanpassungen

aus dem KI-Dossier
Alle Angaben21 von 27
Aus Bekanntmachung, Gutachten und KI-Auswertung.
!

Identifikation

Aktenzeichen
0420 K 0058/2023
Amtsgericht
Krefeld

Ohne Angabe: Flurstück / Fl. Nr.

Termin

Verfahrensart
Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
Datum / Uhrzeit
14.01.2027 · 09:00 Uhr
!

Ohne Angabe: Termin-Art

Objekt

Objektart
Stellplatz/Garage
Objektzustand
Vermietungsstatus
Vermietet
Besichtigungsstatus
Innen + außen
Baujahr
1964

Ohne Angabe: Nutzungsart

Flächen & Wert

Verkehrswert
12.500 €
Grundstücksfläche
Miteigentumsanteil
1/52
Anteilige Grundstücksfläche
30,58 m²
Bodenrichtwert
360 €/m²
Anteiliger Bodenwert
11.009 €30,58 m² × 360 €/m² · MEA 1,923 %

Ohne Angabe: Wohnfläche, Nutzfläche, Gewerbefläche

Lage

Karte
Straße
Inrather Str.
Hausnummer
321
PLZ
47803
Ort
Krefeld
Stadtteil
Inrath
Weitere Angaben aus dem Gutachten
Ertrag, Eigentum, Bewertung, Zustand, Rechte und Grundstück laut Gutachten.
!

Bewertung 6 Angaben

Verkehrswert
Verkehrswert je m² Grundstück
Bewertungsverfahren
Fiktives Baujahr (Sachwert)
Restnutzungsdauer
Wertermittlungsstichtag

Rechte 4 Angaben

Altlasten
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Versteigert wird

Ertrag 3 Angaben

Vermietungsstatus
Marktmiete monatlich
Jahresmarktmiete

Zustand 4 Angaben

Schadenshinweise
Zustandsstufe
Zustandszusammenfassung
Energieeffizienz

Kosten

Erwerbsnebenkosten, Geld für den Termin und Rendite

Erwerbsnebenkosten und Liquidität

Investment Case

Steuerliche Abschreibung (AfA)

Markt

Was vergleichbare Objekte kosten, frei verkauft und versteigert

Bodenrichtwert

Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert

KI/Gutachten · Gutachten S. 6, 10
Bodenrichtwert
360 €/m²
aus dem Gutachten
Anteilige Bodenfläche
30,58 m²
Anteiliger Bodenwert
11.009 €
Verkehrswert
12.500 €
Verhältnis zum Bodenrichtwert
1,14
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
1.491 €

Quelle: KI/Gutachten · Gutachten S. 6, 10 · Stichtag 01.01.2024

Verkehrswert je m² Boden liegt über dem Bodenrichtwert.

Vergleich, Lage der Zone und Rechenweg

Vergleich

gemessen am höchsten Wert
Bodenwert11.009 €
Gebäude / Wohnung1.491 €
Verkehrswert12.500 €
Zone
Wohngebiet GFZ 1,3
Rechenweg
Flächenanteil
1.590 m² Gesamtgrundstück × 1/52 MEA = 30,58 m² Miteigentumsanteil
Anteiliger Bodenwert
30,58 m² × 360 €/m² · MEA 1,923 %
Verkehrswert je m² Boden
409 €/m²
Verhältnis zum Bodenrichtwert
409 €/m² / 360 €/m²
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
12.500 € − 11.009 € = 1.491 €

Anteilige Fläche = Gesamtgrundstück × MEA. Bodenwert = Fläche × BRW. Verhältnis zum Bodenrichtwert = Verkehrswert je m² ÷ Bodenrichtwert.

Der Bodenrichtwert beschreibt den Boden, nicht Gebäudezustand, Rechte oder Bewertungsmethodik.

Lage und Umfeld

Karte, Standort im Vergleich und Umweltdaten am Objektpunkt

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Standort-Radar

Gemeinde und Kreis im Vergleich

Umgebung & Emissionen

Daten: Umweltbundesamt (dl-de/by-2-0, geändert) + amtliche HQ-Karten
  • Lärm und Luft

    Keine Daten
    Für dieses Objekt liegt noch kein verwendbarer Standortpunkt vor.

    Umweltbundesamt, EU-Lärmkartierung und Luftmessnetz

  • Hochwasserrisiko

    Noch nicht geprüft
    Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

    Amtliche Hochwasserdaten

Einzelheiten und Quellen

Hochwasser im Einzelnen

Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

Methodik und Grenzen

Die Lärmklassen stammen aus der EU-Lärmkartierung des Umweltbundesamts (UBA) und beschreiben kartierte Quellen am oder nahe dem Objektpunkt. Sie sind Kontext, kein zusätzlicher Score. Die Kartierung weist Pegel erst ab 55 dB(A) tags und 50 dB(A) nachts aus und erfasst nur Hauptverkehrsquellen: „Nicht kartiert“ heißt, dass am Objektpunkt kein Pegel ausgewiesen ist – entweder unter diesen Schwellen oder die Quelle fällt nicht unter die Kartierung (etwa Straßen mit weniger als 3 Mio. Fahrzeugen im Jahr oder Industrie außerhalb von Ballungsräumen). Lärm ist damit nicht ausgeschlossen.

Die Luftbelastung beruht auf mehrjährigen Jahresmitteln des UBA für Feinstaub (PM10, PM2,5) und Stickstoffdioxid (NO₂), gemessen an der nächstgeeigneten Messstation — nicht hausnummerngenau. Liegen weniger Jahresmittel vor, bleibt die Einordnung eine Orientierung und ist weniger vollständig. Die Balken ordnen die Jahresmittel nach vorsichtig gewählten Grenzwert-Bändern ein.

Das Hochwasserrisiko wird aus gespeicherten amtlichen Hochwasserkarten abgeleitet (HQ10: häufiges, HQ100: 100-jährliches Hochwasser, HQextrem: Extremhochwasser). Entscheidend ist der Objektpunkt; Gebäudeteile und kleinräumige Geländesprünge werden nicht einzeln bewertet. Nicht jedes Bundesland stellt alle drei Szenarien amtlich bereit: Ein fehlendes Szenario steht als „nicht kartiert“ da und bedeutet weder „betroffen“ noch „frei“.

Quellenvermerk: Umweltbundesamt, Lärmkartierung nach der EU-Umgebungslärmrichtlinie und Luftdaten Deutschland API (mit Daten der Messnetze der Länder und des Bundes), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0. Die Daten wurden geändert: Aus den Lärmkarten wird nur die Pegelklasse am Objektpunkt gelesen, und ß, ä, ö und ü, die der Dienst in Straßennamen fehlerhaft liefert, sind berichtigt; lässt sich ein Name nicht sicher herstellen, entfällt er. Bei der Luft sind die Jahresmittel der nächstgeeigneten Messstation nach Grenzwert-Bändern eingeordnet.

Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt

Amtliche Bevölkerungs- und Wohnungsbedarfsprognosen für Krefeld, kreisfreie Stadt.

Gemischtes ZukunftsbildEingeschränkte Aussagekraft

Die Einordnung beruht auf 7 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.

Ausführliches Zukunftsprofil der Region

Unterlagen

Bekanntmachung, Exposé und Fotos aus dem Verfahren, mit Quelle

Dokumente & Links

Verfahren

Verfahrensart, Termin und was vor dem Gebot zu prüfen ist

Verfahrensart

Zwangsversteigerung

Laut Bekanntmachung: Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung

Ein Gläubiger betreibt die Versteigerung, um eine Forderung durchzusetzen. Rechte, die ihm im Grundbuch im Rang vorgehen, bleiben bestehen und kommen zum Gebot hinzu.

Geringstes Gebot und bestehende Rechte

Termin vorher prüfen

Ein Termin kann aufgehoben, verlegt oder berichtigt werden. Maßgeblich sind die amtliche Bekanntmachung und die Auskunft des Gerichts; Versteigerungspilot ist kein amtliches Portal.

Zu diesem Verfahren ist bereits ein früherer Termin belegt

Am 16. Juli 2026 stand dasselbe Objekt schon einmal zur Versteigerung. Ob die Wertgrenzen der §§ 74a/85a ZVG dadurch weggefallen sind, hängt davon ab, warum jener Termin ohne Zuschlag endete: Scheiterte er an den Grenzen, gelten sie im kommenden Termin nicht mehr — wurde er nur verlegt, gelten sie weiter.

Aus unserer eigenen Terminbeobachtung, nicht aus der Bekanntmachung — das Gericht äußert sich dazu nicht. Maßgeblich ist allein die Auskunft des Amtsgerichts; die Frage entscheidet über den gesamten Bietrahmen.

Vor dem Gebot: das Verfahren verstehen

Prüfung, Gebot und Finanzierung — die Grundlagen, die für jedes Objekt gelten.

Zuletzt geändert: 24.10.2026, 04:22