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Symbolbild – Zwangsversteigerung Mehrfamilienhaus in Windeck, RosbachSymbolbild · kein Foto im Gutachten

ZwangsversteigerungMehrfamilienhaus in Windeck, Nordrhein-Westfalen

Amtsgericht WaldbrölAktenzeichen

Versteigerungstermin

in 54 Tagen

Mi., 16.12.2026 · 09:00 Uhr

Verkehrswert

419.000 €

Wohnfläche

2.478 m²

Grundstück

4.764 m²

Baujahr

1980

Wardenbacher Straße 6, 51570 WindeckKarteGoogle Maps
Belegung: VermietetZustand: Sanierungsbedürftig

KI-Dossier

Auswertung des Verkehrswertgutachtens durch KI, ohne Gewähr

KI-Auswertung des Gutachtens
!

Zusammenfassung

Mehrfamilienhaus · + 1 Stellplatz · Bj. 1980 · Vermietet

Das Objekt ist ein voll vermietetes Dreifamilienhaus von 1980 mit Doppelgarage und einem separaten Baugrundstück in Windeck, dessen Verkehrswert auf 419.000 € festgesetzt ist. Das Gutachten basiert auf einer nur teilweisen Innenbesichtigung, da die Kellerwohnung und der Spitzboden nicht vollständig zugänglich waren, was ein erhebliches Informationsdefizit darstellt. Es besteht ein erkennbarer Modernisierungs- und Instandhaltungsstau (u.a. alte Fenster, unfertige Arbeiten), für den ein Wertabschlag von 15.000 € angesetzt wurde. Eine wesentliche Besonderheit des Verfahrens ist der Wegfall der 7/10-Wertgrenze.

41

Biet-Score

Vorsicht · 41 von 100

Normaler Bieter: Professionelle Prüfung empfohlen, Gebot mindestens 10 % unter dem Verkehrswert.

Wie der Biet-Score entsteht

Errechnet aus dem KI-Dossier: Chancen gegen Risiken, benannte Wertabschläge und -zuschläge, Widersprüche in den Angaben, vorliegende Unterlagen. Ab 75 chancenreich, ab 55 ausgeglichen, ab 40 Vorsicht, ab 25 risikoreich, darunter sehr riskant. Ersetzt keine Besichtigung und keine Prüfung des Gutachtens.

Fazit der KI

Die Investitionsperspektive wird durch die Kombination aus laufenden Mieteinnahmen und dem Entwicklungspotenzial des zusätzlichen Bauplatzes geprägt. Der Wegfall der Wertgrenzen eröffnet die Chance auf einen Erwerb unter dem Verkehrswert, was die Risiken des teilweisen Besichtigungszugangs und des Sanierungsstaus kompensieren könnte. Ein erheblicher Abschlag vom Gebot ist aufgrund der Unsicherheit über den Zustand der Kellerwohnung und des ungenehmigten Ausbaus in der Garage geboten. Vor einem Gebot müssen die tatsächliche Miethöhe, der Zustand der nicht besichtigten Bereiche und die Genehmigungsfähigkeit des Garagenausbaus geklärt werden.

Chancen

7

Risiken

7

Gepunktet unterstrichene Punkte haben einen Beleg im Gutachten: antippen oder darauf zeigen. Dazu eine benannte Wertanpassung im Kapitel Objekt.

Ausführliches Dossier

Bei dem Zwangsversteigerungsobjekt handelt es sich um zwei Grundstücke mit einer Gesamtfläche von 2.489 m² in Windeck-Rosbach, bebaut mit einem 1980 errichteten Dreifamilienhaus und einer Doppelgarage. Der Verkehrswert wurde auf insgesamt 419.000 € festgesetzt, aufgeteilt in 38.000 € für das Flurstück 364 (225 m²) und 381.000 € für das Flurstück 505 (2.264 m²). Die Bewertung erfolgte auf Basis einer Mischung aus Ertrags- und Sachwertverfahren, wobei der Gutachter einen angepassten Bodenrichtwert von 125 €/m² ansetzte. Eine Besonderheit ist das auf dem größeren Grundstück vorhandene, separate Baugrundstück. Das Haus verfügt über eine Gesamtwohnfläche von ca. 214 m², aufgeteilt auf drei Wohnungen (KG: 65 m², EG: 80 m², DG: 69 m²). Alle Einheiten sind laut Unterlagen vermietet. Die marktüblich erzielbare Jahresnettokaltmiete wird im Gutachten auf 17.710 € geschätzt, was einer Bruttomarktrendite von ca. 4,2 % entspricht. Informationen zu den tatsächlich vereinbarten Mieten liegen nicht vor, weshalb das Mietsteigerungspotenzial unklar ist. Der Zustand des Objekts ist gemischt und wird als sanierungs- und modernisierungsbedürftig eingestuft (Rating 3/7). Positiv sind die vorhandene Fußbodenheizung und ein modernisiertes Bad im EG. Negativ fallen jedoch alte Holzfenster, unfertige Renovierungsarbeiten im DG, ein unvollständiges Terrassengeländer sowie vermutete Feuchtigkeit im Spitzboden ins Gewicht. Für Mängel und Schäden wurde ein pauschaler Wertabschlag von 15.000 € berücksichtigt. Die Heizung ist eine ältere Öl-Zentralheizung; ein Energieausweis liegt nicht vor. Die Bewertung ist durch wesentliche Unsicherheiten limitiert. Der Gutachter hatte nur teilweisen Innenzugang: Die Kellerwohnung wurde nur durchquert, der Spitzboden und das Innere der Garage waren gar nicht zugänglich. Der Zustand dieser Bereiche ist daher unbekannt. Zudem ist der Eigentümer nicht erreichbar, und ein Teil der Garage wurde ohne Genehmigung zu Wohnzwecken ausgebaut. Rechtlich ist ein Zwangsverwalter bestellt. Im Bebauungsplan ist ein Geh-, Fahr- und Leitungsrecht vermerkt. Die wichtigste verfahrenstechnische Information ist der Wegfall der 5/10- und 7/10-Wertgrenzen, was einen Zuschlag auch bei Geboten unter 50% des Verkehrswertes ermöglicht. Vor einem Gebot sind daher dringend der Zustand der nicht besichtigten Bereiche, die Mietverträge und die rechtliche Situation des Garagenausbaus zu prüfen.

MarktanalyseWas kostet ein vergleichbares Objekt gerade am freien Markt?Für dieses Objekt liegt noch keine Marktanalyse vor.

Objekt

Zustand, Belegung und alle Angaben aus Bekanntmachung und Gutachten

Zustand und Nutzung

Objektzustand
KI
Nutzung
KI
Besichtigung
Teilweise InnenbesichtigungKI
Hinweise
Objekttyp: Mehrfamilienhaus, Vermietet
Text der Bekanntmachung

Laut Wertgutachten handelt es sich um zwei zusammen rd. 2.500 m² große Grundstücke, bebaut mit einem eingeschossigen Wohnhaus mit ausgebautem Kellergeschoss und ausgebautem Dachgeschoss. Es wurde ca. 1980 fertiggestellt. Ebenfalls in dieser Zeit wurde eine Doppelgarage angebaut. Die Nutzungsänderung in ein Dreifamilienhaus wurde 2005 genehmigt. Die Wohnung im Kellergeschoss hat eine anrechenbare Wohnfläche von ca. 65 m², die im Erdgeschoss von ca. 80 m² und die im Dachgeschoss von ca. 69 m². Sämtliche Wohnungen sind vermietet. Das größere Grundstück (2.264 m²) liegt teilweise brach, beinhaltet aber auch einen weiteren Bauplatz.

Belegung

Vermietet

Prüfpflichtig

Ein vermietetes Objekt kann für Kapitalanleger passen, ist für Eigennutzung aber deutlich sensibler. Miete, Vertrag und Kündigungslage bestimmen den realen Wert.

Vor dem Gebot prüfen

  • Mietvertrag und Vertragsparteien prüfen
  • Miethöhe, Kaution und Rückstände klären
  • Kündigungsausschlüsse oder Befristungen suchen
  • Nebenkosten und Übergabe an Hausverwaltung planen
Rechtslage, Praxis und Gebot
Rechtlich
Der Erwerber tritt grundsätzlich in bestehende Mietverhältnisse ein. Bei Wohnraum braucht eine Kündigung regelmäßig einen gesetzlichen Grund; Härtegründe können zusätzlich wirken.
In der Praxis
Mietvertrag, Kaution, Rückstände, Nebenkosten, Untervermietung und Mieterhistorie entscheiden, ob der Ertrag stabil oder problematisch ist.
Für das Gebot
Preisabschlag einplanen, wenn Miete niedrig, Vertrag unklar oder Eigennutzung unsicher ist.

Quelle des Status: KI-/Unterlagenanalyse. Er stammt aus Bekanntmachung, Gutachten oder automatischer Auswertung und kann veraltet oder unvollständig sein. Bei Zwangsversteigerungen ist die Besichtigung oft eingeschränkt, eine Gewährleistung gibt es nicht.

Wertanpassungen

aus dem KI-Dossier

Rechte, Lasten und Verfahrenshinweise

aus dem KI-Dossier

Rechte und Lasten

  • Recht / Last

    Im Bebauungsplan ist ein Geh-, Fahr- und Leitungsrecht zugunsten der Anlieger für den hinteren Grundstücksteil festgesetzt.

Verfahren und Verwaltung

  • ZVG-/Verwaltungshinweis

    Für das Objekt ist ein Zwangsverwalter bestellt (Az. 2 L 1/25).

  • ZVG-/Verwaltungshinweis

    Der Versteigerungsvermerk wurde am 22.04.2025 in das Grundbuch eingetragen.

  • ZVG-/Verwaltungshinweis

    Ein Teil der Doppelgarage wurde ohne Baugenehmigung zu Wohnzwecken ausgebaut. Die Genehmigungsfähigkeit ist unklar.

  • ZVG-/Verwaltungshinweis

    Der Eigentümer ist seit Juni 2023 von Amts wegen nach unbekannt abgemeldet.

Alle Angaben21 von 25
Aus Bekanntmachung, Gutachten und KI-Auswertung.
!

Identifikation

Aktenzeichen
0002 K 0012/2025
Flurstück / Fl. Nr.
364, 505KI
Amtsgericht
Waldbröl

Termin

Verfahrensart
Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
Datum / Uhrzeit
16.12.2026 · 09:00 Uhr
!

Ohne Angabe: Termin-Art

Objekt

Objektart
Mehrfamilienhaus · + 1 Stellplatz
Objektzustand
KI
Vermietungsstatus
KI
Besichtigungsstatus
Teilweise InnenbesichtigungKI
Baujahr
1980KI

Ohne Angabe: Nutzungsart

Flächen & Wert

Verkehrswert
Wohnfläche
Grundstücksfläche
Bodenrichtwert
125 €/m²
Gesamtbodenwert
595.500 €4.764 m² × 125 €/m²

Ohne Angabe: Nutzfläche, Gewerbefläche

Lage

Karte
Straße
Wardenbacher Straße
Hausnummer
6
PLZ
51570
Ort
Windeck
Stadtteil
Rosbach
Weitere Angaben aus dem Gutachten
Ertrag, Eigentum, Bewertung, Zustand, Rechte und Grundstück laut Gutachten.
!

Bewertung 9 Angaben

Verkehrswert
Verkehrswert je m² Wohnfläche
Verkehrswert je m² Grundstück
Bewertungshinweise
Bewertungsmethoden
Grundstück BV-Nr. 1 (Flurstück 364)
Grundstück BV-Nr. 2 (Flurstück 505)
Mängel und Schäden
Summe Teilwerte

Rechte 4 Angaben

Baulasten
Rechte / Belastungen
Rechtliche Hinweise
ZVG-/Verwaltungshinweise

Ertrag 9 Angaben

Vermietungsstatus
Nutzungshinweis
Marktübliche Monatsmiete
Marktübliche Jahresmiete
Brutto-Rendite Markt
Garage und Stellplätze
Wohnung Dachgeschoss
Wohnung Erdgeschoss
Wohnung Kellergeschoss

Zustand 5 Angaben

Sanierungsbedarf
Schadenshinweise
Zustandszusammenfassung
Dämmung
GEG / Energie

Grundstück 5 Angaben

Altlasten
Bodenrichtwert
Entwicklungsstatus
Grundstück / Lage
Planungsrecht

Kosten

Erwerbsnebenkosten, Geld für den Termin und Rendite

Erwerbsnebenkosten und Liquidität

Investment Case

Steuerliche Abschreibung (AfA)

Markt

Was vergleichbare Objekte kosten, frei verkauft und versteigert

Markt-Einordnung

Mehrfamilienhäuser

Was kostet der Quadratmeter hier üblicherweise — und wo steht dieses Objekt dazu?

Marktspanne 1.362 bis 2.410 Euro, typisch 1.886 Euro. Mittlere Hälfte der vergleichbaren Zwangsversteigerungen 1.452 bis 2.572 Euro, Median 1.941 Euro. 11 Vergleichsfälle zwischen 879 und 9.179 Euro pro Quadratmeter, 0 davon mit ähnlichem Zustand. Jeder Vergleichsfall ist ein Schalter und zeigt seine Eckdaten; mit den Pfeiltasten wechseln Sie zwischen den Fällen.
Punkte anordnen nach

Dieses Objekt

Die Wohnfläche liegt außerhalb des ausgewerteten Bereichs von 40 bis 400 m² — der Vergleich wäre nicht belastbar. Das Objekt ist deshalb nicht in der Grafik eingezeichnet; die Spannen darunter gelten trotzdem.

Üblicher Marktpreis · Windeck

1.886 €/m²typischer Wert

Spanne
1.362 – 2.410 €/m²
Quelle
Gutachterausschüsse für Grundstückswerte in Nordrhein-Westfalen (Gutachterausschuss)
Stand
2024

Vergleichbare Zwangsversteigerungen

1.941 €/m²Median · 12 Fälle

Spanne
1.452 – 2.572 €/m² mittlere Hälfte
Quelle
eigene Auswertung gerichtlicher Verkehrswertgutachten (nur Verteilungen, keine Einzelobjekte)
Stand
letzte 12 Monate
In dieser Stadt gab es zu wenige Vergleichsfälle — die Zahlen beziehen sich auf den ganzen Kreis.
Grundlage der Zahlen, Vergleichsgruppe und Miete

Üblicher Marktpreis · Windeck

Gilt für
Mehrfamilienhäuser
Grundlage
Freihändige Verkäufe im gesamten Stadtgebiet, ohne Unterscheidung nach Stadtteil oder Zustand

Vergleichbare Zwangsversteigerungen

Gilt für
Mehrfamilienhäuser im Kreisgebiet
Grundlage
12 Objekte einschließlich dieses Objekts; der Zustand liegt für 9 der 12 vor

Dieses Objekt gegen die Vergleichsgruppe

Zustandsskala 1–7

dieses Objekt: unbewertet · Vergleichsgruppe: sanierungsbedürftig

Miete laut Gutachten (Nettokaltmiete, Bestandswohnungen): 7,78 – 9,12 €/m² im Monat, typisch 8,42 €/m² · angesetzt in 25 Verkehrswertgutachten vergleichbarer Objekte (Kreisgebiet), letzte 24 Monate. Das ist die erzielbare Miete für Objekte dieser Art, nicht die ortsübliche Vergleichsmiete eines Mietspiegels — sie liegt typischerweise darunter.

11 von 12 Vergleichsobjekten anzeigenMehrfamilienhäuser, nach Preis je m² sortiert; gleichmäßig über die Preisspanne ausgewählt

Nächster Vergleichsfall: 2,0 km entfernt (Rosbach) — 1.185 €/m², Baujahr 1997, sanierungsbedürftig, 211 m².

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Vergleichsobjekte mit Lage, Baujahr, Wohnfläche, Zustand, gerichtlich festgesetztem Verkehrswert, Preis je Quadratmeter und Versteigerungstermin
LageObjektartBaujahrFlächeZustandVerkehrswertgerichtlich festgesetztje m²TerminEntfernungLuftlinie
Asbacher Straße, Eitorf-OrtMehrfamilienhaus1901171 m²sanierungsbedürftig150.000 €879 €17.11.202612,0 km
Hölderlinstraße, RosbachMehrfamilienhaus, Dreifamilienhaus mit Carport1997211 m²sanierungsbedürftig250.000 €1.185 €24.11.20262,0 km
Hohenzollernstraße, ZangeMehrfamilienhaus1914180 m²sanierungsbedürftig230.000 €1.278 €15.10.202630,0 km
Augustastraße, SiegburgMehrfamilienhaus—245 m²unbewertet370.000 €1.510 €16.06.2026unbekannt
Ringstraße, ZentrumMehrfamilienhaus1900309 m²sanierungsbedürftig489.000 €1.583 €03.09.202630,0 km
Hauptstraße, WitterschlickZweifamilienhaus, Mehrfamilienhaus, Einfamilienhaus, Zweifamilienhaus, Mehrfamilienhaus, Einfamilienhaus1902260 m²durchschnittlich500.000 €1.923 €26.08.202645,0 km
Uckerather Straße, Frohnhardtland- und forstwirtschaftlich genutztes Grundstück, Mehrfamilienhaus1960349 m²sanierungsbedürftig840.600 €2.409 €13.10.202625,0 km
Im Rodemich, WellesbergMehrfamilienhaus—177 m²renovierungsbedürftig / einfach450.000 €2.542 €06.10.202620,0 km
Koelner Strasse, ZentrumWohn-/Geschäftshaus1966186 m²sanierungsbedürftig495.000 €2.660 €24.09.202630,0 km
Wardenbacher Straße, WindeckMehrfamilienhaus—65 m²unbewertet419.000 €6.446 €03.06.2026unbekannt
Johann-Honrath-Straße, EitorfMehrfamilienhaus—67 m²unbewertet615.000 €9.179 €05.05.2026unbekannt

Rohdaten aus den Verkehrswertgutachten dieser Verfahren, ungefiltert und ungerundet außer bei der Anzeige. Der Verkehrswert ist die gutachterliche Schätzung zum Stichtag — nicht das Meistgebot und nicht der Zuschlag. Entfernungen sind grob gestufte Luftlinien; „unbekannt" heißt fehlende Koordinaten oder mehr als 50 km — nicht automatisch „weit weg".

Wie diese Einordnung zustande kommt

Berücksichtigt: Objektart (nur Mehrfamilienhäuser), räumliche Ebene (Kreisgebiet), Zeitraum von 12 Monaten, Wohnflächen zwischen 40 und 400 m² (bei Mehrfamilienhäusern über alle Einheiten summiert). Ausgeschlossen sind Bruchteils- und Teilungsversteigerungen sowie Verkehrswerte unter 20.000 €.

Nicht herausgerechnet: Stadtteil und Mikrolage, Baujahr, Zustand, Ausstattung, Etage, Vermietung und bestehen bleibende Rechte. Diese Merkmale erklären oft einen großen Teil des Abstands — die Kennwerte der Vergleichsgruppe stehen deshalb dabei.

Der Verkehrswert ist eine gutachterliche Schätzung zu einem Stichtag, der Monate zurückliegen kann. Marktpreise stammen aus freihändigen Verkäufen; in der Zwangsversteigerung liegen Zuschläge typischerweise darunter. Beide Linien werden nur ausgewiesen, wenn mindestens acht Vergleichsfälle vorliegen.

Wer die amtlichen Marktpreise erhebt — und was daraus abzulesen ist

Einordnung, keine Bewertung oder Kaufempfehlung — sie ersetzt weder Gutachten noch eigene Prüfung.

Bodenrichtwert

Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert

KI/Gutachten · Gutachten, S. 12
Bodenrichtwert
125 €/m²
aus dem Gutachten
Grundstücksfläche
4.764 m²
Basis für den Bodenwert
Gesamtbodenwert
595.500 €
4.764 m² × 125 €/m²
Verkehrswert
419.000 €
Verhältnis zum Bodenrichtwert
0,70
88 €/m² / 125 €/m²

Quelle: KI/Gutachten · Gutachten, S. 12

Der rechnerische Bodenwert liegt über dem Verkehrswert.

Verkehrswert je m² Boden liegt unter dem Bodenrichtwert.
Vergleich, Lage der Zone und Rechenweg

Vergleich

gemessen am höchsten Wert
Bodenwert595.500 €
Verkehrswert419.000 €
Rechenweg
Grundstücksfläche
4.764 m²
Gesamtbodenwert
4.764 m² × 125 €/m²
Verkehrswert je m² Boden
88 €/m²
Verhältnis zum Bodenrichtwert
88 €/m² / 125 €/m²

Bodenwert = Fläche × BRW. Verhältnis zum Bodenrichtwert = Verkehrswert je m² ÷ Bodenrichtwert.

Der Bodenrichtwert beschreibt den Boden, nicht Gebäudezustand, Rechte oder Bewertungsmethodik.

Lage und Umfeld

Karte, Standort im Vergleich und Umweltdaten am Objektpunkt

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Standort-Radar

Gemeinde und Kreis im Vergleich

Umgebung & Emissionen

Daten: Umweltbundesamt (dl-de/by-2-0, geändert) + amtliche HQ-Karten
  • Lärm und Luft

    Keine Daten
    Für dieses Objekt liegt noch kein verwendbarer Standortpunkt vor.

    Umweltbundesamt, EU-Lärmkartierung und Luftmessnetz

  • Hochwasserrisiko

    Noch nicht geprüft
    Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

    Amtliche Hochwasserdaten

Einzelheiten und Quellen

Hochwasser im Einzelnen

Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

Methodik und Grenzen

Die Lärmklassen stammen aus der EU-Lärmkartierung des Umweltbundesamts (UBA) und beschreiben kartierte Quellen am oder nahe dem Objektpunkt. Sie sind Kontext, kein zusätzlicher Score. Die Kartierung weist Pegel erst ab 55 dB(A) tags und 50 dB(A) nachts aus und erfasst nur Hauptverkehrsquellen: „Nicht kartiert“ heißt, dass am Objektpunkt kein Pegel ausgewiesen ist – entweder unter diesen Schwellen oder die Quelle fällt nicht unter die Kartierung (etwa Straßen mit weniger als 3 Mio. Fahrzeugen im Jahr oder Industrie außerhalb von Ballungsräumen). Lärm ist damit nicht ausgeschlossen.

Die Luftbelastung beruht auf mehrjährigen Jahresmitteln des UBA für Feinstaub (PM10, PM2,5) und Stickstoffdioxid (NO₂), gemessen an der nächstgeeigneten Messstation — nicht hausnummerngenau. Liegen weniger Jahresmittel vor, bleibt die Einordnung eine Orientierung und ist weniger vollständig. Die Balken ordnen die Jahresmittel nach vorsichtig gewählten Grenzwert-Bändern ein.

Das Hochwasserrisiko wird aus gespeicherten amtlichen Hochwasserkarten abgeleitet (HQ10: häufiges, HQ100: 100-jährliches Hochwasser, HQextrem: Extremhochwasser). Entscheidend ist der Objektpunkt; Gebäudeteile und kleinräumige Geländesprünge werden nicht einzeln bewertet. Nicht jedes Bundesland stellt alle drei Szenarien amtlich bereit: Ein fehlendes Szenario steht als „nicht kartiert“ da und bedeutet weder „betroffen“ noch „frei“.

Quellenvermerk: Umweltbundesamt, Lärmkartierung nach der EU-Umgebungslärmrichtlinie und Luftdaten Deutschland API (mit Daten der Messnetze der Länder und des Bundes), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0. Die Daten wurden geändert: Aus den Lärmkarten wird nur die Pegelklasse am Objektpunkt gelesen, und ß, ä, ö und ü, die der Dienst in Straßennamen fehlerhaft liefert, sind berichtigt; lässt sich ein Name nicht sicher herstellen, entfällt er. Bei der Luft sind die Jahresmittel der nächstgeeigneten Messstation nach Grenzwert-Bändern eingeordnet.

Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt

Amtliche Bevölkerungs- und Wohnungsbedarfsprognosen für Rhein-Sieg-Kreis.

Gemischtes ZukunftsbildEingeschränkte Aussagekraft

Die Einordnung beruht auf 7 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.

Ausführliches Zukunftsprofil der Region

Unterlagen

Bekanntmachung, Exposé und Fotos aus dem Verfahren, mit Quelle

Dokumente & Links

Verfahren

Verfahrensart, Termin und was vor dem Gebot zu prüfen ist

Verfahrensart

Zwangsversteigerung

Laut Bekanntmachung: Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung

Ein Gläubiger betreibt die Versteigerung, um eine Forderung durchzusetzen. Rechte, die ihm im Grundbuch im Rang vorgehen, bleiben bestehen und kommen zum Gebot hinzu.

Geringstes Gebot und bestehende Rechte

Termin vorher prüfen

Ein Termin kann aufgehoben, verlegt oder berichtigt werden. Maßgeblich sind die amtliche Bekanntmachung und die Auskunft des Gerichts; Versteigerungspilot ist kein amtliches Portal.

Vor dem Gebot: das Verfahren verstehen

Prüfung, Gebot und Finanzierung — die Grundlagen, die für jedes Objekt gelten.

Zuletzt geändert: 03.09.2026, 00:07