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ZwangsversteigerungBüro in Alpen, Nordrhein-Westfalen

Amtsgericht RheinbergAktenzeichen

Versteigerungstermin

in 27 Tagen

Do., 19.11.2026 · 09:00 Uhr

Verkehrswert

201.000 €

Nutzfläche

130,23 m²

Grundanteil

≈ 390 m²

Baujahr

1900

Rathausstraße 2, 46519 AlpenKarteGoogle Maps
Belegung: vermietet

KI-Dossier

Auswertung des Verkehrswertgutachtens durch KI, ohne Gewähr

KI-Auswertung des Gutachtens
!

Zusammenfassung

Büro · Bj. 1900 · vermietet

Vermietete Gewerbeeinheit (Gastronomie) in zentraler Lage von Alpen, bestehend aus zwei Miteigentumsanteilen (Nr. 6 und 7) mit einer Nutzfläche von ca. 130,23 m². Das um 1900 errichtete Gebäude steht unter Denkmalschutz und wurde 1987 umfassend renoviert. Während das Sondereigentum keinen akuten Renovierungsbedarf aufweist, zeigt das gemeinschaftliche Eigentum erhebliche Feuchtigkeitsschäden im Kellerbereich. Der amtliche Verkehrswert beträgt 201.000 €.

21

Biet-Score

Sehr riskant · 21 von 100

Eher nur für professionelle Investoren

Wie der Biet-Score entsteht

Errechnet aus dem KI-Dossier: Chancen gegen Risiken, benannte Wertabschläge und -zuschläge, Widersprüche in den Angaben, vorliegende Unterlagen. Ab 75 chancenreich, ab 55 ausgeglichen, ab 40 Vorsicht, ab 25 risikoreich, darunter sehr riskant. Ersetzt keine Besichtigung und keine Prüfung des Gutachtens.

Fazit der KI

Die Gastronomieeinheit bietet durch die bestehende Vermietung und die hervorragende Ortskernlage eine solide Grundlage für renditeorientierte Investoren. Attraktiv sind zudem die steuerlichen Abschreibungspotenziale durch den Denkmalschutz. Allerdings müssen potenzielle Käufer die ausstehenden Sanierungskosten im Kellerbereich des Gemeinschaftseigentums sowie das rechtliche Risiko der fehlenden Sondernutzungsrechte für die Außenterrasse in ihre Preiskalkulation einbeziehen und einen entsprechenden Abschlag beim Gebot ansetzen.

Chancen

5

Risiken

5

Gepunktet unterstrichene Punkte haben einen Beleg im Gutachten: antippen oder darauf zeigen. Dazu 5 benannte Wertanpassungen im Kapitel Objekt.

Ausführliches Dossier

**Objekt & Lage:** Die verfahrensgegenständliche Gewerbeeinheit befindet sich in der Rathausstraße 2 im lebhaften Zentrum von Alpen (Kreis Wesel). Das Objekt setzt sich aus zwei Miteigentumsanteilen zusammen (94/1000 und 242/1000 Miteigentumsanteil, Gemarkung Alpen, Flur 6, Flurstück 285), die wirtschaftlich und real eine zusammenhängende Gastronomiefläche von 130,23 m² bilden (Gutachten S. 8, 10, 40). Die Lage zeichnet sich durch eine gute innerörtliche Sichtbarkeit und unmittelbare Nähe zu öffentlichen Einrichtungen wie dem Rathaus aus. **Zustand & Ausstattung:** Das Gebäude wurde um 1900 als Herrenhaus errichtet und im Jahr 1987 in ein Wohn- und Geschäftshaus mit vier Wohnungen und drei Gewerbeeinheiten umgebaut (Gutachten S. 30). Die Gastronomieeinheit erstreckt sich über das Erdgeschoss und eine Empore im Obergeschoss. Die Ausstattung ist funktional und zweckmäßig auf den Gastronomiebetrieb ausgerichtet (u. a. Gastraum mit Theke, Backbereich, Küche, Kühlzelle und WC-Anlagen). Im Sondereigentum besteht kein akuter Renovierungsbedarf. Das historische Gebäude steht jedoch unter Denkmalschutz, und das Gemeinschaftseigentum weist erhebliche Feuchtigkeitsschäden an den Kellerwänden sowie im Sockelbereich der Außenwand auf (Gutachten S. 38, 56). **Rechte/Lasten & Risiken:** Ein wesentliches Risiko ist, dass für die gastronomisch genutzte rückwärtige Außenfläche kein Sondernutzungsrecht in der Teilungserklärung eingetragen ist, weshalb diese rechtlich zum Gemeinschaftseigentum gehört (Gutachten S. 16). Des Weiteren besteht eine aktive Eintragung im Baulastenverzeichnis für einen Regenwasserkanal, die zwar technisch obsolet ist, jedoch die Beleihbarkeit erschwert (Gutachten S. 26). Die Denkmaleigenschaft erlegt dem Eigentümer strenge Instandhaltungs- und Genehmigungspflichten auf (Gutachten S. 21). **Investitionsfazit:** Bei einem festgesetzten Verkehrswert von 201.000 € (ermittelt im Ertragswertverfahren) bietet die vermietete Einheit eine interessante laufende Rendite. Aufgrund der Mängel am Keller und der rechtlichen Einschränkungen bezüglich der Außenfläche sollten Investoren das Objekt primär mit einem deutlichen Sicherheitsabschlag erwerben, um unvorhergesehene Sonderumlagen der Eigentümergemeinschaft abzufedern.

MarktanalyseWas kostet ein vergleichbares Objekt gerade am freien Markt?Für dieses Objekt liegt noch keine Marktanalyse vor.

Objekt

Zustand, Belegung und alle Angaben aus Bekanntmachung und Gutachten

Zustand und Nutzung

Objektzustand
Nutzung
Vermietet
Besichtigung
Innen + außen

Ohne Angabe: Hinweise

Text der Bekanntmachung

Laut Gutachten handelt es sich vorliegend um eine wirtschaftliche und reale Einheit, bestehd aus zwei Miteigentumsanteilen. 1. Miteigentumsanteil verbunden mit dem Sondereigentum an den im Erdgeschoss gelegenen nicht zu Wohnzwecken dienenden Räumen, im Aufteilungsplan jeweils mit Nr. 6 bezeichnet und 2. Miteigentumsanteil verbunden mit dem Sondereigentum an den im Erdgeschoss bzw. Obergeschoss gelegenen nicht zu Wohnzwecken dienenden Räumen, im Aufteilungsplan jeweils mit Nr. 7 bezeichnet, welche aktuell gastronomisch genutz werden und vermietet sind.

Hinweise zur Datenlage
  • Sehr hohe Datenqualität durch ein detailliertes, aktuelles Verkehrswertgutachten inklusive vollständiger Innenbesichtigung der Gewerbeeinheit und des Kellers sowie behördlicher Auskünfte.
  • Vollständige Innenbesichtigung durch den Gutachter gewährleistet, alle Räume wurden vermessen und fotografiert.

Belegung

vermietet

Prüfpflichtig

Ein vermietetes Objekt kann für Kapitalanleger passen, ist für Eigennutzung aber deutlich sensibler. Miete, Vertrag und Kündigungslage bestimmen den realen Wert.

Vor dem Gebot prüfen

  • Mietvertrag und Vertragsparteien prüfen
  • Miethöhe, Kaution und Rückstände klären
  • Kündigungsausschlüsse oder Befristungen suchen
  • Nebenkosten und Übergabe an Hausverwaltung planen
Rechtslage, Praxis und Gebot
Rechtlich
Der Erwerber tritt grundsätzlich in bestehende Mietverhältnisse ein. Bei Wohnraum braucht eine Kündigung regelmäßig einen gesetzlichen Grund; Härtegründe können zusätzlich wirken.
In der Praxis
Mietvertrag, Kaution, Rückstände, Nebenkosten, Untervermietung und Mieterhistorie entscheiden, ob der Ertrag stabil oder problematisch ist.
Für das Gebot
Preisabschlag einplanen, wenn Miete niedrig, Vertrag unklar oder Eigennutzung unsicher ist.

Quelle des Status: Objektdaten. Er stammt aus Bekanntmachung, Gutachten oder automatischer Auswertung und kann veraltet oder unvollständig sein. Bei Zwangsversteigerungen ist die Besichtigung oft eingeschränkt, eine Gewährleistung gibt es nicht.

Wertanpassungen

aus dem KI-Dossier
Alle Angaben23 von 27
Aus Bekanntmachung, Gutachten und KI-Auswertung.
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Identifikation

Aktenzeichen
0003 K 0035/2024
Amtsgericht
Rheinberg

Ohne Angabe: Flurstück / Fl. Nr.

Termin

Verfahrensart
Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
Datum / Uhrzeit
19.11.2026 · 09:00 Uhr
!

Ohne Angabe: Termin-Art

Objekt

Objektart
Büro
Objektzustand
Vermietungsstatus
Vermietet
Besichtigungsstatus
Innen + außen
Baujahr
1900

Ohne Angabe: Nutzungsart

Flächen & Wert

Verkehrswert
201.000 €
Nutzfläche
130,23 m²
Gewerbefläche
130,23 m²
Grundstücksfläche
Miteigentumsanteil
336/1.000 (94/1.000 für Nr. 6 und 242/1.000 für Nr. 7)
Anteilige Grundstücksfläche
390 m²
Bodenrichtwert
300 €/m²
Anteiliger Bodenwert
117.000 €390 m² × 300 €/m² · MEA 67,2 %

Ohne Angabe: Wohnfläche

Lage

Karte
Straße
Rathausstraße
Hausnummer
2
PLZ
46519
Ort
Alpen
Stadtteil
Alpen
Weitere Angaben aus dem Gutachten
Ertrag, Eigentum, Bewertung, Zustand, Rechte und Grundstück laut Gutachten.
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Bewertung 5 Angaben

Verkehrswert
Verkehrswert je m² Nutzfläche
Verkehrswert je m² Gewerbefläche
Verkehrswert je m² Grundstück
Bewertungsverfahren

Rechte 4 Angaben

Erbbaurecht
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko

Ertrag 4 Angaben

Vermietungsstatus
Soll-Miete (mtl.)
Marktmiete monatlich
Jahresmarktmiete

Zustand 5 Angaben

Schadenshinweise
Zustandsstufe
Zustandszusammenfassung
Dämmungsstatus
Energieeffizienz

WEG 1 Angabe

Hausgeld / Wohngeld

Kosten

Erwerbsnebenkosten, Geld für den Termin und Rendite

Erwerbsnebenkosten und Liquidität

Investment Case

Steuerliche Abschreibung (AfA)

Markt

Was vergleichbare Objekte kosten, frei verkauft und versteigert

Bodenrichtwert

Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert

KI/Gutachten · Gutachten S. 46
Bodenrichtwert
300 €/m²
aus dem Gutachten
Anteilige Bodenfläche
390 m²
Anteiliger Bodenwert
117.000 €
Verkehrswert
201.000 €
Verhältnis zum Bodenrichtwert
1,72
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
84.000 €

Quelle: KI/Gutachten · Gutachten S. 46 · Stichtag 01.01.2025

Verkehrswert je m² Boden liegt über dem Bodenrichtwert.

Vergleich, Lage der Zone und Rechenweg

Vergleich

gemessen am höchsten Wert
Bodenwert117.000 €
Gebäude / Wohnung84.000 €
Verkehrswert201.000 €
Zone
Geschäftslage
Rechenweg
Flächenanteil
390 m² Gesamtgrundstück × 336/1.000 (94/1.000 für Nr. 6 und 242/1.000 für Nr. 7) MEA = 390 m² Miteigentumsanteil
Anteiliger Bodenwert
390 m² × 300 €/m² · MEA 67,2 %
Verkehrswert je m² Boden
515 €/m²
Verhältnis zum Bodenrichtwert
515 €/m² / 300 €/m²
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
201.000 € − 117.000 € = 84.000 €

Anteilige Fläche = Gesamtgrundstück × MEA. Bodenwert = Fläche × BRW. Verhältnis zum Bodenrichtwert = Verkehrswert je m² ÷ Bodenrichtwert.

Der Bodenrichtwert beschreibt den Boden, nicht Gebäudezustand, Rechte oder Bewertungsmethodik.

Lage und Umfeld

Karte, Standort im Vergleich und Umweltdaten am Objektpunkt

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Standort-Radar

Gemeinde und Kreis im Vergleich

Umgebung & Emissionen

Daten: Umweltbundesamt (dl-de/by-2-0, geändert) + amtliche HQ-Karten
  • Lärm und Luft

    Keine Daten
    Für dieses Objekt liegt noch kein verwendbarer Standortpunkt vor.

    Umweltbundesamt, EU-Lärmkartierung und Luftmessnetz

  • Hochwasserrisiko

    Noch nicht geprüft
    Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

    Amtliche Hochwasserdaten

Einzelheiten und Quellen

Hochwasser im Einzelnen

Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

Methodik und Grenzen

Die Lärmklassen stammen aus der EU-Lärmkartierung des Umweltbundesamts (UBA) und beschreiben kartierte Quellen am oder nahe dem Objektpunkt. Sie sind Kontext, kein zusätzlicher Score. Die Kartierung weist Pegel erst ab 55 dB(A) tags und 50 dB(A) nachts aus und erfasst nur Hauptverkehrsquellen: „Nicht kartiert“ heißt, dass am Objektpunkt kein Pegel ausgewiesen ist – entweder unter diesen Schwellen oder die Quelle fällt nicht unter die Kartierung (etwa Straßen mit weniger als 3 Mio. Fahrzeugen im Jahr oder Industrie außerhalb von Ballungsräumen). Lärm ist damit nicht ausgeschlossen.

Die Luftbelastung beruht auf mehrjährigen Jahresmitteln des UBA für Feinstaub (PM10, PM2,5) und Stickstoffdioxid (NO₂), gemessen an der nächstgeeigneten Messstation — nicht hausnummerngenau. Liegen weniger Jahresmittel vor, bleibt die Einordnung eine Orientierung und ist weniger vollständig. Die Balken ordnen die Jahresmittel nach vorsichtig gewählten Grenzwert-Bändern ein.

Das Hochwasserrisiko wird aus gespeicherten amtlichen Hochwasserkarten abgeleitet (HQ10: häufiges, HQ100: 100-jährliches Hochwasser, HQextrem: Extremhochwasser). Entscheidend ist der Objektpunkt; Gebäudeteile und kleinräumige Geländesprünge werden nicht einzeln bewertet. Nicht jedes Bundesland stellt alle drei Szenarien amtlich bereit: Ein fehlendes Szenario steht als „nicht kartiert“ da und bedeutet weder „betroffen“ noch „frei“.

Quellenvermerk: Umweltbundesamt, Lärmkartierung nach der EU-Umgebungslärmrichtlinie und Luftdaten Deutschland API (mit Daten der Messnetze der Länder und des Bundes), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0. Die Daten wurden geändert: Aus den Lärmkarten wird nur die Pegelklasse am Objektpunkt gelesen, und ß, ä, ö und ü, die der Dienst in Straßennamen fehlerhaft liefert, sind berichtigt; lässt sich ein Name nicht sicher herstellen, entfällt er. Bei der Luft sind die Jahresmittel der nächstgeeigneten Messstation nach Grenzwert-Bändern eingeordnet.

Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt

Amtliche Bevölkerungs- und Wohnungsbedarfsprognosen für Wesel, Kreis.

Gemischtes ZukunftsbildEingeschränkte Aussagekraft

Die Einordnung beruht auf 7 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.

Ausführliches Zukunftsprofil der Region

Unterlagen

Bekanntmachung, Exposé und Fotos aus dem Verfahren, mit Quelle

Dokumente & Links

Verfahren

Verfahrensart, Termin und was vor dem Gebot zu prüfen ist

Verfahrensart

Zwangsversteigerung

Laut Bekanntmachung: Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung

Ein Gläubiger betreibt die Versteigerung, um eine Forderung durchzusetzen. Rechte, die ihm im Grundbuch im Rang vorgehen, bleiben bestehen und kommen zum Gebot hinzu.

Geringstes Gebot und bestehende Rechte

Termin vorher prüfen

Ein Termin kann aufgehoben, verlegt oder berichtigt werden. Maßgeblich sind die amtliche Bekanntmachung und die Auskunft des Gerichts; Versteigerungspilot ist kein amtliches Portal.

Vor dem Gebot: das Verfahren verstehen

Prüfung, Gebot und Finanzierung — die Grundlagen, die für jedes Objekt gelten.

Zuletzt geändert: 10.07.2026, 15:14