ZwangsversteigerungBüro in Essen, Nordrhein-Westfalen
Versteigerungstermin
in 7 TagenFr., 30.10.2026 · 09:00 Uhr
Verkehrswert
41.000 €
Nutzfläche
96,9 m²
Grundanteil
≈ 34,06 m²
Baujahr
1952
KI-Dossier
!
Zusammenfassung
Zur Versteigerung steht ein Gewerbe-Teileigentum (Nr. 1) im Erd- und Kellergeschoss eines gemischt genutzten Wohn- und Geschäftshauses in Essen-Ostviertel (Gerlingstraße 14). Das Objekt umfasst ca. 84,4 bis 96,9 m² Nutzfläche (aufgeteilt auf Verkaufsraum, Büro, Flur, WC im EG sowie Lagerflächen im KG). Das Ursprungsgebäude wurde 1952–1954 wiederaufgebaut und beherbergt Studentenwohnungen sowie eine Gewerbeeinheit. Der vom Amtsgericht Essen festgesetzte Verkehrswert beträgt 41.000,00 Euro. Da weder das Sondereigentum von innen besichtigt werden konnte noch der Miet-/Belegungsstatus bekannt ist, erfordert ein Erwerb erhebliche Risikobereitschaft bezüglich Instandsetzungs- und Nutzungsaufwand.
Biet-Score
Vorsicht
Fazit der KI
Das Objekt eignet sich vorrangig für risikofreudige Gewerbeinvestoren, lokale Handwerker oder Dienstleister mit Sitz in Essen, die den unbekannten Innenzustand einkalkulieren. Trotz des sehr günstigen Verkehrswerts von 41.000 Euro müssen Bieter unkalkulierbare Kosten für Innenrenovierung, Trockenlegung und Nutzungsanpassung als Sicherheitspuffer vorhalten. Interessenten sollten vor Gebotsabgabe das nähere Umfeld prüfen und bei Zuschlag umgehend den Zutritt sowie den Belegungsstatus klären.
Chancen
Risiken
Ausführliches Dossier
Das Versteigerungsobjekt betrifft das Teileigentum Nr. 1 an der Liegenschaft Gerlingstraße 14 in 45127 Essen (Gemarkung Essen, Flur 84, Flurstück 5, Miteigentumsanteil 72/1.000 an dem 473 m² großen Grundstück). Die Liegenschaft liegt im Ostviertel (Stadtbezirk Stadtmitte), rund 1,0 km von der Fußgängerzone der Innenstadt entfernt. Das Hauptgebäude wurde in den Jahren 1952 bis 1954 nach Kriegszerstörungen wiederaufgebaut und in den Folgejahren mehrfach umgebaut (1962 Ausbau Obergeschosse zu Appartements, 2016 Werkstattumbau zu Wohnungen). Das Gebäude wird überwiegend als Studentenwohnheim mit einer Gewerbeeinheit genutzt. Das bewertete Sondereigentum erstreckt sich über das Erdgeschoss (ca. 46,0 m² mit Verkaufsraum, Büro, Flur, WC) sowie das Kellergeschoss (ca. 50,9 m² Lagerfläche mit interner Treppenerschließung), woraus sich eine Gesamtnutzfläche von ca. 96,9 m² (amtlich im Beschluss mit ca. 84,4 m² angegeben) ergibt. Da der Sachverständigen kein Zutritt zum Sondereigentum gewährt wurde, basiert die Wertermittlung auf Annahmen und Aktenlage. Im Gemeinschaftseigentum wurden am Eingang Feuchtigkeitsschäden an der Trennwand sowie Putzreste festgestellt. Das frühere straßenseitige Schaufenster mit Eingangstür wurde durch ein herkömmliches Brüstungsfensterband ersetzt, sodass der Zugang ausschließlich über das Haus-Treppenhaus erfolgt. Rechtlich ist in Abteilung II des Grundbuchs eine beschränkte persönliche Dienstbarkeit für ein Fernwärmeleitungsrecht der STEAG Fernwärme GmbH eingetragen. Zudem ist ein Insolvenzvermerk über das Vermögen der SHE Studenten Home Essen GmbH verzeichnet. Altlasten und Baulasten sind laut amtlichen Auskünften nicht verzeichnet. Der amtlich festgesetzte Verkehrswert beträgt 41.000,00 Euro (Stichtag 12.11.2025), ermittelt im Ertragswertverfahren mit einem Sicherheitsabschlag von 10 % wegen der fehlenden Innenbesichtigung. Zusammenfassend bietet das Objekt aufgrund des sehr niedrigen Preises eine interessante spekulative Einstiegsmöglichkeit in zentraler Essener Lage. Dem stehen jedoch signifikante Risiken durch den unbekannten Innen- und Belegungszustand, Feuchtigkeitsschäden und die veränderte Schaufenstersituation gegenüber. Eine Teilnahme an der Versteigerung empfiehlt sich nur mit ausreichendem Liquiditätspuffer für Modernisierungsmaßnahmen.
Objekt
Zustand und Nutzung
- Unklar
- Keine Besichtigung möglich
Laut Gtuachten handelt es sich um ein Teileigentum bestehend aus Verkaufsraum, Büro, Flur, WC, Treppe zum KG (verschlossen) im EG sowie im KG Lager, WC. Keine Innenbesichtigung. NF: ca. 84,4 m²;M BJ: 1952-1954 Wiederaufbau nach Kriegszerstörung, 1962 Umbau des 2. und 3. OGs in je 4 Appartements, 2016 Umbau der ehem. Werkstatt in 4 Wohneinheiten, 07.02.2022 Abgeschlossenheitsbescheinigung. Ein betreibender Gläubiger kann nicht genannt werden da es sich um eine Behörde handelt. Es wird gebeten insoweit von Anfragen abzusehen.
Belegung
Unklar
Ohne belastbaren Nutzungsstatus ist kein sauberer Preis ableitbar. Nutzung, Mietrecht, Zugang, Innenzustand, Übergabe und Räumung können nicht zuverlässig kalkuliert werden.
Vor dem Gebot prüfen
Wertanpassungen
Alle Angaben
Identifikation
- 0185 K 0145/2024
Termin
- Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
- 30.10.2026 · 09:00 Uhr
!
Objekt
- Büro
- Unklar
- Keine Besichtigung möglich
- 1952
Flächen & Wert
- 41.000 €
- 96,9 m²
- 96,9 m²
- 72/1.000
- 34,06 m²
- 400 €/m²
- 13.624 €34,06 m² × 400 €/m² · MEA 7,2 %
Lage
Karte- Gerlingstraße
- 14
- 45127
- Essen
- Ostviertel
Weitere Angaben aus dem Gutachten
Bewertung
Rechte
Ertrag
Zustand
Kosten
Erwerbsnebenkosten und Liquidität
Investment Case
Steuerliche Abschreibung (AfA)
Markt
Bodenrichtwert
Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert
- 400 €/m²
- 34,06 m²
- 13.624 €
- 41.000 €
- 3,01
- 27.376 €
Vergleich
Rechenweg
Anteilige Fläche = Gesamtgrundstück × MEA. Bodenwert = Fläche × BRW. Verhältnis zum Bodenrichtwert = Verkehrswert je m² ÷ Bodenrichtwert.
Lage und Umfeld
Standort-Radar
Umgebung & Emissionen
Lärm und Luft
Keine DatenHochwasserrisiko
Noch nicht geprüft
Einzelheiten und Quellen
Hochwasser im Einzelnen
Methodik und Grenzen
Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt
Die Einordnung beruht auf 7 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.
Ausführliches Zukunftsprofil der RegionUnterlagen
Dokumente & Links
Verfahren
Verfahrensart
Zwangsversteigerung
Ein Gläubiger betreibt die Versteigerung, um eine Forderung durchzusetzen. Rechte, die ihm im Grundbuch im Rang vorgehen, bleiben bestehen und kommen zum Gebot hinzu.
Geringstes Gebot und bestehende Rechte