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0009 K 0010/ 2023
Aktiv
4 FOTOS

ZwangsversteigerungBüro in Geldern, Nordrhein-Westfalen

Verkehrswert
1.218.000 €
Termin
10.11.2026
in 56 Tagen

Kategorie

Büro

Nordrhein-Westfalen

Verfahren

Aktenzeichen0009 K 0010/ 2023
AmtsgerichtGeldern

Kenndaten

Nutzfläche3.220,41 m²
Gewerbefläche3.146,46 m²
Grundstück11.457 m²
Baujahr1980
ZustandStark sanierungsbedürftig
Vermietungleerstehend

Biet-Score

Fazit

Das Objekt bietet für Gewerbetreibende, Logistiker, Projektentwickler oder Investoren eine interessante Arrondierungs- und Reaktivierungschance auf einem über 1,1 Hektar großen Gewerbegrundstück. Zu beachten sind jedoch der erhebliche Sanierungsbedarf durch jahrelangen Leerstand, das offene Altlastenrisiko sowie künftige Erschließungskosten. Vor Abgabe von Geboten sollte das Altlastenkataster vertieft geprüft und eine klare Kostenschätzung für Hallensanierung und Hallenmodernisierung eingeholt werden.

01

Dossier

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KI-gestützt
Zusammenfassung

Büro · Bj. 1980 · leerstehend

Zum Aufruf kommt ein großes Gewerbeareal in 47608 Geldern-Veert mit einer Grundstücksfläche von 11.457 m² und einer Hallennutzfläche von rund 3.220 m² (inklusive 73,95 m² Betriebsleiterwohnung). Die Liegenschaft wurde 1980 als Autohaus mit Kfz-Werkstatt errichtet und später als Möbelverkaufshalle genutzt. Das Objekt steht seit mehreren Jahren leer, weist erheblichen Sanierungs- und Instandhaltungsstau auf (vom Gutachter mit pauschal 60.000 € wertmindernd berücksichtigt) und die Betriebsleiterwohnung wird derzeit vom Eigentümer bewohnt. Das Grundstück ist im Altlastenverdachtskataster als Verdachtsfläche für schädliche Bodenveränderungen geführt. Der festgesetzte Verkehrswert beläuft sich auf 1.218.000 € (stichtagsbezogen ermittelt über das Ertragswertverfahren mit einem Bodenwertanteil von 630.135 €).

Ausführliches Dossier

Das Versteigerungsobjekt Martinistraße 69a befindet sich im Gewerbegebiet des Gelderner Stadtteils Veert (Kreis Kleve) unmittelbar an der Bundesstraße B 9. Das ebene, regelmäßig zugeschnittene Gewerbegrundstück umfasst eine Gesamtfläche von 11.457 m² bei einer Straßenfront von rund 93 m. Die Gesamtnutzfläche von rund 3.220 m² teilt sich auf in Ausstellungs- und Verkaufsflächen (1.263 m²), Werkstatthallen und Hochregallager (1.723 m²), einen Flachteiltrakt mit Büros (161 m²) sowie eine integrierte Betriebsleiterwohnung (74 m²). Das 1980 als Autohaus mit Reparaturwerkstatt errichtete und ab 1990 als Möbelhalle genutzte Hallengebäude wurde in massiver Gasbeton- und Stahlbinderbauweise ausgeführt. Das Objekt steht seit mehreren Jahren leer und weist typische Leerstandsschäden sowie Instandhaltungsrückstau auf. Dazu gehören undichte Lichtkuppeln mit Feuchteschäden im Hochregallager, Heizungsraum und der Waschhalle, schadhafte Decken im Vordachbereich sowie Feuchtigkeitsschäden an Fenstern im Bürotrakt und im Dach der Betriebsleiterwohnung. Der Gutachter hat hierfür einen pauschalen Wertabschlag von 60.000 € angesetzt und eine wirtschaftliche Restnutzungsdauer von 10 Jahren zugrunde gelegt. Rechtlich und abgabenrechtlich sind zwei wesentliche Aspekte hervorzuheben: Zum einen ist das Grundstück im Altlastenverdachtsflächenkataster als Verdachtsfläche erfasst, da 2016 Materialien ohne erforderliche wasserrechtliche Erlaubnis eingebaut wurden und für den Altstandort Autohaus keine Detailuntersuchungen vorliegen. Zum anderen steht der endgültige Ausbau der Martinistraße bevor, welcher künftig zu beitragspflichtigen Erschließungskosten nach dem BauGB führen wird. Das Objekt ist derzeit nicht vermietet; die Betriebsleiterwohnung wird noch vom bisherigen Eigentümer genutzt. Der festgesetzte Verkehrswert von 1.218.000 € basiert auf einer Ertragswertberechnung mit fiktiver marktüblicher Miete (144.241 € Rohertrag p.a.) und einem Liegenschaftszinssatz von 5,50 %. Angesichts des hohen Bodenwerts von 630.135 € (55 €/m²) stellt das Areal insbesondere für kapitalstarke Entwickler oder Eigennutzer mit Sanierungskompetenz eine entwicklungsfähige Gewerbechance dar.

Chancen
Risiken
02

Übersicht

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21 / 26 Felder
Identifikation
Aktenzeichen0009 K 0010/ 2023
AmtsgerichtGeldern
BundeslandNordrhein-Westfalen
Ohne Angabe: Flurstück / Fl. Nr.
Termin
VerfahrensartVersteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
Datum / Uhrzeit10.11.2026 · 10:00:00
!
Ohne Angabe: Termin-Art
Objekt
ObjektartBüro
Objektzustand
Vermietungsstatusleerstehend
Baujahr1980
Ohne Angabe: Nutzungsart, Besichtigungsstatus
Flächen & Wert
Verkehrswert1.218.000 €
Nutzfläche3.220,41 m²
Gewerbefläche3.146,46 m²
Grundstücksfläche11.457 m²
Anteilige Grundstücksfläche11.457 m²
Bodenrichtwert55 €/m²
Anteiliger Bodenwert630.135 €11.457 m² × 55 €/m² · MEA 100 %
Ohne Angabe: Wohnfläche
Lage
StraßeMartinistraße
Hausnummer69a
PLZ47608
OrtGeldern
StadtteilVeert

Belegungsstatus-Risiko

leerstehend

Gut, aber prüfen

Leerstand ist grundsätzlich der einfachste Fall für Selbstnutzer und Sanierer. Belastbar ist er erst, wenn Aktualität, Zugang, Schlüssel und Innenzustand verifiziert sind.

Rechtlich

Bei Zwangsversteigerungen gibt es regelmäßig keine Gewährleistung für Zustand oder Angaben. Gutachten und Bekanntmachungen können zeitlich überholt sein.

Operativ

Auch bei Leerstand können Schlüsselübergabe, Sicherung, Versorger, Zählerstände und verdeckte Schäden praktische Themen bleiben.

Bodenrichtwert

Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert

System
KennzahlWert
Bodenrichtwert55 €/m²
Anteilige Bodenfläche11.457 m²
Anteiliger Bodenwert630.135 €
Verkehrswert1.218.000 €
BRW-Verhältnis1,93
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung587.865 €

Balkenvergleich

normalisiert auf den höchsten Wert
Bodenwert630.135 €
Gebäude / Wohnung587.865 €
Verkehrswert1.218.000 €
Verkehrswert je m² Boden liegt über dem Bodenrichtwert.

Datenquelle & Kontext

Quelle
System
Berechnungen
Flächenanteil
11.457 m² Gesamtgrundstück = 11.457 m² Miteigentumsanteil
Anteiliger Bodenwert
11.457 m² × 55 €/m² · MEA 100 %
VW je m² Boden
106 €/m²
BRW-Verhältnis
106 €/m² / 55 €/m²
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
1.218.000 € − 630.135 € = 587.865 €

Anteilige Fläche = Gesamtgrundstück × MEA. Bodenwert = Fläche × BRW. BRW-Verhältnis = VW je m² ÷ BRW.

Der Bodenrichtwert beschreibt den Boden, nicht Gebäudezustand, Rechte oder Bewertungsmethodik.

03

Investment Case

04

Investor-Fakten

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14 Fakten
01

Bewertung

6 Fakten
Verkehrswert
Verkehrswert je m² Nutzfläche
Verkehrswert je m² Gewerbefläche
Verkehrswert je m² Grundstück
Restnutzungsdauer
Wertermittlungsstichtag
02

Rechte

3 Fakten
Wohnrecht
Nießbrauch
Erbbaurecht
03

Ertrag

1 Fakt
Vermietungsstatus
04

Zustand

4 Fakten
Schadenshinweise
Zustandsstufe
Zustandszusammenfassung
Energieeffizienz
05

Standort-Radar

06

Erwerbsnebenkosten & Liquiditätsbedarf

07

Wert- & Bewertungsanpassungen

08

Beschreibung & Zustand

Objektzustand
Nutzung
leerstehend
Besichtigung
Hinweise
Beschreibung (roh)

Bei dem Objekt handelt es sich um einen Gewerbebetrieb in Geldern-Veert, das 1980 als Autohaus mit Kfz- Werkstatt errichtet wurde. Ab 1990 erfolgte eine Umnutzung zur Möbelverkaufshalle. Das Objekt liegt unmittelbar an der Klever Straße (B 9). Eine direkte Zufahrt erfolgt über die Martinistraße die in den nächsten Jahren endgültig ausgebaut werden soll. Das Grundstück ist 11.457 m² groß, die Nutzfläche der Halle rd. 3.220 m². Das Objekt steht bereits seit mehreren Jahren leer.

09

Steuerliche Optimierung

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Umgebung & Emissionen

Daten: UBA + amtliche HQ-Karten

Keine Emissionsdaten verfügbar

Für dieses Objekt liegen noch keine verwendbaren Objektkoordinaten aus dem bestehenden Geocoding vor. Es wird kein neues Geocoding ausgeführt.

Hochwasser

Hochwasserrisiko

Punktprüfung gegen lokal gespeicherte amtliche HQ-Flächen

Wert ab Plus KI sichtbar
HQ10
Wert ab Plus KI sichtbar
HQ100
Wert ab Plus KI sichtbar
HQextrem
Wert ab Plus KI sichtbar
Wassertiefe
Wert ab Plus KI sichtbar
Datenstand
Wert ab Plus KI sichtbar
Quelle
Wert ab Plus KI sichtbar
Wert ab Plus KI sichtbar
Kartierte Umweltdaten (Luftqualität, Lärmbelastung) und Hochwasserrisiko für diese Adresse.Kostenlos ansehen
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Dokumente & Links

Zuletzt geändert: 01.08.2026, 18:25

Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt

Amtliche Bevölkerungs- und Wohnungsbedarfsprognosen für Kleve, Kreis.

Gemischtes ZukunftsbildEingeschränkte Aussagekraft

Die Einordnung beruht auf 7 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll. Ausführliches Zukunftsprofil der Region.

Vor dem Gebot: das Verfahren verstehen

Prüfung, Gebot und Finanzierung — die Grundlagen, die für jedes Objekt gelten.