ZwangsversteigerungBüro in Gelsenkirchen, Nordrhein-Westfalen
Versteigerungstermin
in 7 TagenFr., 30.10.2026 · 09:00 Uhr
Verkehrswert
13.000 €
Nutzfläche
34 m²
Grundanteil
≈ 438 m²
Baujahr
1958
KI-Dossier
!
Zusammenfassung
Zwangsversteigerung eines Teileigentumsrechts (Ladenlokal Nr. 3 mit ca. 34 m² Nutzfläche) im Erdgeschoss eines Wohn- und Geschäftshauses in Gelsenkirchen-Schalke. Der Verkehrswert ist auf sehr günstige 13.000 € festgesetzt. Das Objekt weist jedoch erhebliche funktionale und bauliche Mängel auf, darunter das vollständige Fehlen jeglicher Sanitäranlagen und Wasseranschlüsse sowie einen ungenehmigten Wanddurchbruch zu einer angrenzenden Nachbarwohnung, mit der es zusammen vermietet ist. Zudem besteht ein massiver Instandhaltungsstau am Gemeinschaftseigentum mit deutlichen Hinweisen auf Rattenbefall im Keller.
Biet-Score
Risikoreich
Fazit der KI
Dieses Teileigentum ist aufgrund des extrem niedrigen Preises von 13.000 € zwar billig, für klassische Anleger jedoch mit unkalkulierbaren Risiken behaftet. Die fehlenden Sanitäranlagen und der ungenehmigte Wanddurchbruch machen eine eigenständige Nutzung oder Neuvermietung ohne hohe Investitionen unmöglich. Ein Erwerb ist nur dann sinnvoll, wenn auch die verbundene Nachbarwohnung erworben werden kann oder die Einheit als reines Lager mit minimalem Budget genutzt werden soll.
Chancen
Extrem niedriger Verkehrswert von nur 13.000 EUR ermöglicht einen sehr günstigen Einstieg für Kleininvestoren.
Risiken
Vollständiges Fehlen von Wasseranschlüssen, Sanitär- und Sozialräumen innerhalb der Gewerbeeinheit.
Ausführliches Dossier
Dieses Teileigentumsrecht betrifft das Ladenlokal Nr. 3 des Aufteilungsplans im Erdgeschoss rechts eines zweiseitig angebauten, dreigeschossigen Wohn- und Geschäftshauses in Gelsenkirchen-Schalke (Gewerkenstraße 5). Das Gebäude wurde ursprünglich um 1958 errichtet und weist ein fiktives Baujahr von 1965 auf. Die Einheit bietet eine reine Nutzfläche von ca. 33,64 m² (im Verfahren gerundet als 34 m² angegeben). Ein schwerwiegender konzeptioneller Mangel ist das vollständige Fehlen von Sanitär- oder Sozialräumen sowie eines eigenen Wasseranschlusses, was eine eigenständige gewerbliche Nutzung faktisch ausschließt. Zudem wurde das Ladenlokal über einen Wanddurchbruch mit einer fremden Nachbarwohnung verbunden und gemeinschaftlich vermietet. Ein schriftlicher Mietvertrag konnte dem Gutachter nicht vorgelegt werden. Der bauliche Zustand des Sondereigentums wird als stark unterdurchschnittlich eingestuft. Das Gemeinschaftseigentum ist in einem noch schlechteren Zustand: Es besteht ein massiver Instandhaltungsstau mit Schäden an der Fassade, Rissen im Putz, beschädigten Fensterrahmen und einer eingeschlagenen Glasscheibe im Hauseingangsbereich. Zudem ist im Keller- und Treppenhausbereich ein starker, ammoniakähnlicher Rattenkotgeruch deutlich wahrnehmbar. Der Gutachter schätzt die anteiligen Kosten zur Beseitigung der Schäden am Gemeinschaftseigentum für diesen Miteigentumsanteil auf ca. 1.200 € und für den Rückbau der Wandöffnung auf ca. 500 €. Aus rechtlicher Sicht bestehen erhebliche Risiken, da keinerlei Informationen über die WEG-Verwaltung, die Beschlusslage oder die Erhaltungsrücklagen vorliegen. Es besteht die akute Gefahr von unvorhersehbaren Sonderumlagen zur Sanierung des maroden Gemeinschaftseigentums.
Objekt
Zustand und Nutzung
- Vermietet
- Teilweise Innenbesichtigung
Laut Wertgutachten handelt es sich um ein Teileigentumsrecht (Ladenlokal Nr. 3 des Aufteilungsplans mit 4 Kellerräumen) im EG rechts eines zweiseitig angebauten Wohn- und Geschäftshauses (8 WE, 2 TE) Gewerkenstraße 5, 45881 Gelsenkirchen-Schalke. Ursprungsbaujahr (gem. Bauakte) 1958 / (fiktives) Baujahr 1965, 34 m² Nutzfläche. Zum Wertermittlungsstichtag (= 18.09. 2025) soll das Ladenlokal laut Auskunft der angetroffenen Mieter/Nutzer der Sondereigentumseinheit gegenüber dem Sachverständigen zusammen mit der angrenzenden und durch Schaffung eines Wandbruchs hiermit räumlich verbundenen Wohnung angemietet sein. Ob eine WEG-Verwaltung bestellt ist, konnte nicht ermittelt werden. Ebenso liegen Informationen zur wirtschaftlichen Situation der Wohnungseigentümergemeinschaft nicht vor. Die Einsichtnahme des Gutachtens nebst allen Anlagen wird angeraten.
Belegung
vermietet
Ein vermietetes Objekt kann für Kapitalanleger passen, ist für Eigennutzung aber deutlich sensibler. Miete, Vertrag und Kündigungslage bestimmen den realen Wert.
Vor dem Gebot prüfen
Wertanpassungen
Alle Angaben
Identifikation
- 0005 K 0030/2025
Termin
- Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
- 30.10.2026 · 09:00 Uhr
!
Objekt
- Büro
- Vermietet
- Teilweise Innenbesichtigung
- 1958
Flächen & Wert
- 13.000 €
- 34 m²
- 489/10.000 an Grundstück Flurstück 73
- 438 m²
- 200 €/m²
- 87.600 €438 m² × 200 €/m² · MEA 4,89 %
Lage
Karte- Gewerkenstr.
- 5
- 45881
- Gelsenkirchen
- Schalke
Weitere Angaben aus dem Gutachten
Bewertung
Rechte
Ertrag
Zustand
Kosten
Erwerbsnebenkosten und Liquidität
Investment Case
Steuerliche Abschreibung (AfA)
Markt
Bodenrichtwert
Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert
- 200 €/m²
- 438 m²
- 87.600 €
- 13.000 €
- 0,15
- -74.600 €
Vergleich
Rechenweg
Anteilige Fläche = Gesamtgrundstück × MEA. Bodenwert = Fläche × BRW. Verhältnis zum Bodenrichtwert = Verkehrswert je m² ÷ Bodenrichtwert.
Lage und Umfeld
Standort-Radar
Umgebung & Emissionen
Lärm und Luft
Keine DatenHochwasserrisiko
Noch nicht geprüft
Einzelheiten und Quellen
Hochwasser im Einzelnen
Methodik und Grenzen
Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt
Die Einordnung beruht auf 7 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.
Ausführliches Zukunftsprofil der RegionUnterlagen
Dokumente & Links
Verfahren
Verfahrensart
Zwangsversteigerung
Ein Gläubiger betreibt die Versteigerung, um eine Forderung durchzusetzen. Rechte, die ihm im Grundbuch im Rang vorgehen, bleiben bestehen und kommen zum Gebot hinzu.
Geringstes Gebot und bestehende Rechte