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ZwangsversteigerungBüro in Happurg, Bayern

Amtsgericht NürnbergAktenzeichen

Versteigerungstermin

in 145 Tagen

Mi., 17.03.2027 · 10:30 Uhr

Verkehrswert

400.000 €

Nutzfläche

1.652 m²

Grundstück

3.882 m²

Baujahr

1972

Hohenstädter Straße 53, 91230 HappurgKarteGoogle Maps
Belegung: leerstehend

KI-Dossier

Auswertung des Verkehrswertgutachtens durch KI, ohne Gewähr

KI-Auswertung des Gutachtens
!

Zusammenfassung

Büro · Bj. 1972 · leerstehend

Zur Versteigerung steht ein 3.882 m² großes Gewerbeanwesen einer ehemaligen Textilfärberei und Bleicherei in 91230 Happurg (Hohenstädter Straße 53). Die Liegenschaft umfasst ein dreiteiliges Hallengebäude mit Büro- und Sozialtrakt (ca. 1.602 m² Nutzfläche) sowie eine freistehende Lagerhalle (ca. 50 m² Nutzfläche), errichtet in den Jahren 1972 bis 1984. Das Objekt ist derzeit stillgelegt, leerstehend und technisch erheblich überaltert. Schwerwiegend sind nachgewiesene Gebäudeschadstoffe (Quecksilber, PCB und schwach gebundener Asbest) sowie die fehlende Drittverwendungsfähigkeit der ehemaligen Färbereihalle. Der amtlich festgesetzte Verkehrswert beträgt 400.000 €.

21

Biet-Score

Sehr riskant · 21 von 100

Eher nur für professionelle Investoren

Wie der Biet-Score entsteht

Errechnet aus dem KI-Dossier: Chancen gegen Risiken, benannte Wertabschläge und -zuschläge, Widersprüche in den Angaben, vorliegende Unterlagen. Ab 75 chancenreich, ab 55 ausgeglichen, ab 40 Vorsicht, ab 25 risikoreich, darunter sehr riskant. Ersetzt keine Besichtigung und keine Prüfung des Gutachtens.

Fazit der KI

Das Objekt kommt ausschließlich für erfahrene Gewerbe-Projektentwickler oder Spezialinvestoren in Frage, die das erhebliche Sanierungs- und Schadstoffrisiko fachlich und finanziell kalkulieren können. Schwer wiegen vor allem die nachgewiesenen Gebäudeschadstoffe (Quecksilber, PCB, Asbest), der notwendige Totalumbau der kontaminierten Färbereihalle sowie die Lage im Überschwemmungsgebiet. Vor einer Gebotsabgabe ist die Einsichtnahme in die gesonderten Schadstoffgutachten beim Amtsgericht zwingend erforderlich, um den unkalkulierbaren Mehraufwand für Sanierung und Arbeitsschutz abzusichern.

Chancen

6
  • Großzügiges Gewerbegrundstück mit 3.882 m² Fläche im qualifizierten Bebauungsplangebiet (Gewerbegebiet GE).

Risiken

6

Gepunktet unterstrichene Punkte haben einen Beleg im Gutachten: antippen oder darauf zeigen. Dazu 5 benannte Wertanpassungen im Kapitel Objekt.

Ausführliches Dossier

Das Versteigerungsobjekt befindet sich an der Hohenstädter Straße 53 am nördlichen Ortsrand von Happurg im Landkreis Nürnberger Land. Die Umgebung ist durch landwirtschaftliche Grünflächen, den Happurger Bach sowie den angrenzenden Ortsbereich geprägt. Auf dem 3.882 m² großen Areal befindet sich der vormalige Betriebskomplex der Edgar Roscher Textilfärberei, bestehend aus einem dreiteiligen Hallenkomplex (Büro-, Färberei-, Lager- und Anbautrakt mit zusammen ca. 1.602 m² Nutzfläche) sowie einer einfachen Lagerhalle mit rund 50 m² Nutzfläche. Planungsrechtlich liegt das Areal im Geltungsbereich des Bebauungsplans Nr. 6E 'Happurg-Gewerbegebiet' (GE, GRZ 0,8, GFZ 1,2). Der bauliche Zustand des Gebäudekomplexes (Baujahre 1972, Erweiterung 1976, Lagerhalle 1984) ist stark sanierungsbedürftig und technisch überaltert. Die Heizungsanlage ist teilweise rückgebaut und funktionsunfähig. Während die Lager- und Bürobereiche in ihrer Struktur weiterverwendet werden können, ist die zentrale Färbereihalle durch eingelassene Tauchbecken, Maschinensockel und Leitungsgräben nicht ebenflächig nutzbar und ohne grundlegenden Rückbau nicht drittverwendungsfähig. Das Gebäude steht nach Insolvenz der Vorbesitzerin leer, enthält jedoch noch diverse Betriebseinrichtungen und Rückstände. Besondere Risiken ergeben sich aus den Umwelt- und Baugrundverhältnissen. Zwar konnte ein Verdacht auf schädliche Bodenverunreinigungen gutachterlich ausgeräumt werden, im Gebäudeinneren wurden jedoch auffällige Belastungen mit Quecksilber und PCB sowie schwach gebundene Asbest-Leichtbauplatten festgestellt, die vor einer Neunutzung aufwändige Schadstoffsanierungen nach TRGS 519 und Raumluftmessungen erfordern. Zudem liegt der Großteil des Grundstücks im festgesetzten Überschwemmungsgebiet (HQ100). Im Grundbuch sind mehrere Starkstromleitungsrechte für Freileitungen gesichert, die Baugrenzen und Schutzzonen definieren; das betriebliche Wasserrecht für die Grundwasserentnahme ist voraussichtlich erloschen. Im Sach- und Ertragswertverfahren berücksichtigte der Sachverständige pauschale Abzüge von 100.000 € für die Nutzbarmachung der Färbereihalle, 40.000 € für die fehlende Heizung sowie 100.000 € für Gebäudeschadstoffe. Der Verkehrswert wurde zum Stichtag 27.01.2026 auf 400.000 € festgesetzt. Für Investoren stellt das Areal eine hochspekulative Revitalisierungsaufgabe dar, bei der vor Gebotsabgabe zwingend Einsicht in das vollständige Schadstoffgutachten genommen werden sollte.

MarktanalyseWas kostet ein vergleichbares Objekt gerade am freien Markt?Für dieses Objekt liegt noch keine Marktanalyse vor.

Objekt

Zustand, Belegung und alle Angaben aus Bekanntmachung und Gutachten

Zustand und Nutzung

Objektzustand
Nutzung
Leerstehend
Besichtigung
Innen + außen

Ohne Angabe: Hinweise

Text der Bekanntmachung

siehe amtliche Bekanntmachung Altlasten im Gebäude

Hinweise zur Datenlage
  • Gute Datenbasis auf Grundlage der amtlichen Bekanntmachung und der 19-seitigen Kurzfassung des Verkehrswertgutachtens inklusive Fotos, Grundriss und Flächenzusammenstellung. Das separate Schadstoffgutachten lag dem Datensatz nicht vollständig bei, wird jedoch im Gutachtenauszug zusammengefasst.
  • Umfassende Innen- und Außenbesichtigung durch den Sachverständigen am 27.01.2026 mit ergänzenden Fotoaufnahmen am 18.03.2026.

Belegung

leerstehend

Gut, aber prüfen

Leerstand ist grundsätzlich der einfachste Fall für Selbstnutzer und Sanierer. Belastbar ist er erst, wenn Aktualität, Zugang, Schlüssel und Innenzustand verifiziert sind.

Vor dem Gebot prüfen

  • Aktuellen Leerstand belegen
  • Schlüssel- und Zugangslage klären
  • Innenzustand gegen Gutachten prüfen
  • Sicherung und Versicherung nach Zuschlag planen
Rechtslage, Praxis und Gebot
Rechtlich
Bei Zwangsversteigerungen gibt es regelmäßig keine Gewährleistung für Zustand oder Angaben. Gutachten und Bekanntmachungen können zeitlich überholt sein.
In der Praxis
Auch bei Leerstand können Schlüsselübergabe, Sicherung, Versorger, Zählerstände und verdeckte Schäden praktische Themen bleiben.
Für das Gebot
Kein automatischer Aufschlag: Leerstand reduziert Miet-/Räumungsthemen, ersetzt aber keine Zustandsprüfung.

Quelle des Status: Objektdaten. Er stammt aus Bekanntmachung, Gutachten oder automatischer Auswertung und kann veraltet oder unvollständig sein. Bei Zwangsversteigerungen ist die Besichtigung oft eingeschränkt, eine Gewährleistung gibt es nicht.

Wertanpassungen

aus dem KI-Dossier
Alle Angaben20 von 26
Aus Bekanntmachung, Gutachten und KI-Auswertung.
!

Identifikation

Aktenzeichen
0010 K 0144/2025
Amtsgericht
Nürnberg
Bundesland
Bayern

Ohne Angabe: Flurstück / Fl. Nr.

Termin

Verfahrensart
Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
Datum / Uhrzeit
17.03.2027 · 10:30 Uhr
!

Ohne Angabe: Termin-Art

Objekt

Objektart
Büro
Objektzustand
Vermietungsstatus
Leerstehend
Besichtigungsstatus
Innen + außen
Baujahr
1972

Ohne Angabe: Nutzungsart

Flächen & Wert

Verkehrswert
400.000 €
Nutzfläche
1.652 m²
Grundstücksfläche
3.882 m²
Anteilige Grundstücksfläche
3.882 m²
Bodenrichtwert
75 €/m²
Anteiliger Bodenwert
291.150 €3.882 m² × 75 €/m² · MEA 100 %

Ohne Angabe: Wohnfläche, Gewerbefläche

Lage

Karte
Straße
Hohenstädter Straße
Hausnummer
53
PLZ
91230
Ort
Happurg

Ohne Angabe: Stadtteil

Weitere Angaben aus dem Gutachten
Ertrag, Eigentum, Bewertung, Zustand, Rechte und Grundstück laut Gutachten.
!

Bewertung 5 Angaben

Verkehrswert
Verkehrswert je m² Nutzfläche
Verkehrswert je m² Grundstück
Bewertungsverfahren
Wertermittlungsstichtag

Rechte 6 Angaben

Altlasten
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko

Ertrag 2 Angaben

Vermietungsstatus
Vermietungsstand (Einheiten)

Zustand 5 Angaben

Schadenshinweise
Zustandsstufe
Zustandszusammenfassung
Dämmungsstatus
Energieeffizienz

Kosten

Erwerbsnebenkosten, Geld für den Termin und Rendite

Erwerbsnebenkosten und Liquidität

Investment Case

Steuerliche Abschreibung (AfA)

Markt

Was vergleichbare Objekte kosten, frei verkauft und versteigert

Bodenrichtwert

Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert

KI/Gutachten · Exposé S. 11
Bodenrichtwert
75 €/m²
aus dem Gutachten
Anteilige Bodenfläche
3.882 m²
Anteiliger Bodenwert
291.150 €
Verkehrswert
400.000 €
Verhältnis zum Bodenrichtwert
1,37
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
108.850 €

Quelle: KI/Gutachten · Exposé S. 11

Verkehrswert je m² Boden liegt über dem Bodenrichtwert.

Vergleich, Lage der Zone und Rechenweg

Vergleich

gemessen am höchsten Wert
Bodenwert291.150 €
Gebäude / Wohnung108.850 €
Verkehrswert400.000 €
Zone
Gewerbegebiet am nordwestlichen Ortsanfang
Rechenweg
Flächenanteil
3.882 m² Gesamtgrundstück = 3.882 m² Miteigentumsanteil
Anteiliger Bodenwert
3.882 m² × 75 €/m² · MEA 100 %
Verkehrswert je m² Boden
103 €/m²
Verhältnis zum Bodenrichtwert
103 €/m² / 75 €/m²
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
400.000 € − 291.150 € = 108.850 €

Anteilige Fläche = Gesamtgrundstück × MEA. Bodenwert = Fläche × BRW. Verhältnis zum Bodenrichtwert = Verkehrswert je m² ÷ Bodenrichtwert.

Der Bodenrichtwert beschreibt den Boden, nicht Gebäudezustand, Rechte oder Bewertungsmethodik.

Lage und Umfeld

Karte, Standort im Vergleich und Umweltdaten am Objektpunkt

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Standort-Radar

Gemeinde und Kreis im Vergleich

Umgebung & Emissionen

Daten: Umweltbundesamt (dl-de/by-2-0, geändert) + amtliche HQ-Karten
  • Lärm und Luft

    Keine Daten
    Für dieses Objekt liegt noch kein verwendbarer Standortpunkt vor.

    Umweltbundesamt, EU-Lärmkartierung und Luftmessnetz

  • Hochwasserrisiko

    Noch nicht geprüft
    Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

    Amtliche Hochwasserdaten

Einzelheiten und Quellen

Hochwasser im Einzelnen

Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

Methodik und Grenzen

Die Lärmklassen stammen aus der EU-Lärmkartierung des Umweltbundesamts (UBA) und beschreiben kartierte Quellen am oder nahe dem Objektpunkt. Sie sind Kontext, kein zusätzlicher Score. Die Kartierung weist Pegel erst ab 55 dB(A) tags und 50 dB(A) nachts aus und erfasst nur Hauptverkehrsquellen: „Nicht kartiert“ heißt, dass am Objektpunkt kein Pegel ausgewiesen ist – entweder unter diesen Schwellen oder die Quelle fällt nicht unter die Kartierung (etwa Straßen mit weniger als 3 Mio. Fahrzeugen im Jahr oder Industrie außerhalb von Ballungsräumen). Lärm ist damit nicht ausgeschlossen.

Die Luftbelastung beruht auf mehrjährigen Jahresmitteln des UBA für Feinstaub (PM10, PM2,5) und Stickstoffdioxid (NO₂), gemessen an der nächstgeeigneten Messstation — nicht hausnummerngenau. Liegen weniger Jahresmittel vor, bleibt die Einordnung eine Orientierung und ist weniger vollständig. Die Balken ordnen die Jahresmittel nach vorsichtig gewählten Grenzwert-Bändern ein.

Das Hochwasserrisiko wird aus gespeicherten amtlichen Hochwasserkarten abgeleitet (HQ10: häufiges, HQ100: 100-jährliches Hochwasser, HQextrem: Extremhochwasser). Entscheidend ist der Objektpunkt; Gebäudeteile und kleinräumige Geländesprünge werden nicht einzeln bewertet. Nicht jedes Bundesland stellt alle drei Szenarien amtlich bereit: Ein fehlendes Szenario steht als „nicht kartiert“ da und bedeutet weder „betroffen“ noch „frei“.

Quellenvermerk: Umweltbundesamt, Lärmkartierung nach der EU-Umgebungslärmrichtlinie und Luftdaten Deutschland API (mit Daten der Messnetze der Länder und des Bundes), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0. Die Daten wurden geändert: Aus den Lärmkarten wird nur die Pegelklasse am Objektpunkt gelesen, und ß, ä, ö und ü, die der Dienst in Straßennamen fehlerhaft liefert, sind berichtigt; lässt sich ein Name nicht sicher herstellen, entfällt er. Bei der Luft sind die Jahresmittel der nächstgeeigneten Messstation nach Grenzwert-Bändern eingeordnet.

Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt

Amtliche Bevölkerungs- und Wohnungsbedarfsprognosen für Nürnberger Land, Landkreis.

Gemischtes ZukunftsbildEingeschränkte Aussagekraft

Die Einordnung beruht auf 7 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.

Ausführliches Zukunftsprofil der Region

Unterlagen

Bekanntmachung, Exposé und Fotos aus dem Verfahren, mit Quelle

Dokumente & Links

Verfahren

Verfahrensart, Termin und was vor dem Gebot zu prüfen ist

Verfahrensart

Zwangsversteigerung

Laut Bekanntmachung: Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung

Ein Gläubiger betreibt die Versteigerung, um eine Forderung durchzusetzen. Rechte, die ihm im Grundbuch im Rang vorgehen, bleiben bestehen und kommen zum Gebot hinzu.

Geringstes Gebot und bestehende Rechte

Termin vorher prüfen

Ein Termin kann aufgehoben, verlegt oder berichtigt werden. Maßgeblich sind die amtliche Bekanntmachung und die Auskunft des Gerichts; Versteigerungspilot ist kein amtliches Portal.

Vor dem Gebot: das Verfahren verstehen

Prüfung, Gebot und Finanzierung — die Grundlagen, die für jedes Objekt gelten.

Zuletzt geändert: 16.10.2026, 22:58