ZwangsversteigerungBüro in Langweid am Lech, Bayern
Versteigerungstermin
in 40 TagenMi., 02.12.2026 · 11:00 Uhr
Verkehrswert
1.820.000 €
Nutzfläche
3.311 m²
Grundstück
6.182 m²
Baujahr
1940
KI-Dossier
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Zusammenfassung
Versteigert wird eine gemischtgenutzte Gewerbeimmobilie (ursprünglich ca. 1940 als Produktionsgebäude errichtet) in 86462 Langweid am Lech (Ortsteil Foret), Parkstraße 33, mit einer Miet-/Nutzfläche von ca. 3.311 m² auf einem 6.182 m² großen Grundstück. Der festgesetzte Verkehrswert beträgt 1.820.000 € und basiert auf dem Ertragswertverfahren (vorläufiger Ertragswert: 2.150.000 € abzüglich 333.058 € für besondere objektspezifische Grundstücksmerkmale). Zum Wertermittlungsstichtag ist das Objekt zu ca. 40 % vermietet (Fitnessstudio im OG und Vereinsheim im EG), während große Teilflächen im UG (ehemalige Laserspielstätte) und EG (ehemalige Spielothek, Büro) leerstehen. Der bauliche Zustand ist leicht unterdurchschnittlich mit Instandhaltungsrückständen und früherem Wassereintritt im Untergeschoss. Die Versteigerung findet am 02.12.2026 am Amtsgericht Augsburg statt.
Biet-Score
Risikoreich
Fazit der KI
Die Liegenschaft kommt vorrangig für gewerbliche Investoren und Projektentwickler mit Sanierungskompetenz in Betracht, die das erhebliche Flächenpotenzial heben und das Leerstandsrisiko von ca. 60 % tragen können. Positiv schlagen der bis 2028 gebundene Ankermieter und das großzügige Grundstück zu Buche, dem jedoch gravierende Risiken wie Feuchtigkeitsprobleme im Kellergeschoss, veraltete Anlagentechnik und baurechtliche Unstimmigkeiten gegenüberstehen. Eine Eignung ohne Vorbehalt ist ausgeschlossen; Bietinteressenten sollten vor Gebotsabgabe die baurechtliche Genehmigungsfähigkeit der aktuellen Nutzungen klären und ausreichend Kapital für Instandsetzung und Mieterumrüstungen einplanen.
Chancen
Mietpotenzial +78 %: Die hinterlegte Marktmiete liegt über der Istmiete (9.300 € -> 16.556 € p. M.).
Risiken
Ausführliches Dossier
Bei dem Versteigerungsobjekt handelt es sich um eine gemischtgenutzte Gewerbeimmobilie auf den Flurstücken 977/22 und 977/163 mit einer Gesamtgrundstücksfläche von 6.182 m² in 86462 Langweid am Lech, Parkstraße 33 (Ortsteil Foret). Die Liegenschaft liegt in einem ausgewiesenen Gewerbegebiet und verfügt über eine gute überregionale Anbindung an die Bundesstraße B2 sowie die Autobahn A8 nach Augsburg und München. Der zweigeschossige, voll unterkellerte Gebäudekomplex wurde ursprünglich um 1940 in Stahlbetonskelettbauweise errichtet und bietet eine Gesamtnutzfläche von rund 3.311 m², die sich auf Untergeschoss (ca. 1.200 m²), Erdgeschoss (ca. 1.048 m²) und Obergeschoss (ca. 1.063 m²) verteilt. Der bauliche Zustand des Gesamtgebäudes wird vom Sachverständigen als leicht unterdurchschnittlich bewertet. Es zeigen sich typische Instandhaltungsrückstände wie bereichsweise freiliegende Deckenbewehrungen durch Betonabplatzungen, Pflasterschäden an den Rampen sowie ein mäßiger Zustand der asphaltierten Freiflächen. Wesentliche Mängel betreffen das Untergeschoss, bei dem es in der Vergangenheit zu Wassereintritten über die Zufahrtsrampen kam. Die Gaszentralheizung stammt aus dem Jahr 1989 und der vorhandene Lastenaufzug ist mangels Prüfungen seit Jahren außer Betrieb. Die Flächen des Fitnessstudios im Obergeschoss sowie des Vereinsheims im Erdgeschoss präsentieren sich in renoviertem Standard (Umbauten ca. 2018–2023). Rechtlich und vermietungsseitig ist die Situation von Licht und Schatten geprägt. Während das Fitnessstudio im Obergeschoss (Mietvertrag bis 31.03.2028, Kaltmiete 7.700 € monatlich) und das Vereinsheim im Erdgeschoss (Mietvertrag bis 31.08.2033, Kaltmiete 1.600 € monatlich) vermietet sind, stehen die Einheiten im Untergeschoss sowie die Spielothek und ein Büro im Erdgeschoss leer. Die vorherigen Mieter fielen in die Insolvenz. Zudem weicht die Erdgeschossaufteilung von den Baugenehmigungen ab und für das Vereinsheim liegt bislang keine baurechtliche Nutzungsänderung vor. Im Grundbuch eingetragene Dienstbarkeiten umfassen unter anderem Abstandsflächen- und Duldungsrechte sowie ein befristetes Betriebsrecht für eine Fremd-Photovoltaikanlage bis 2037. Der Verkehrswert wurde zum Stichtag 29.10.2024 stichtagsbezogen auf 1.820.000 € festgesetzt. Er basiert maßgeblich auf dem Ertragswertverfahren mit einem nachhaltigen Rohertrag von 198.666 € pro Jahr und einem Liegenschaftszinssatz von 5,50 %, wobei Abzüge für Leerstandskosten (168.046 €), Ausbaukostenzuschüsse (145.013 €) und Rückbauaufwand (20.000 €) berücksichtigt wurden. Für wertorientierte Anleger bietet das Objekt bei gelungener Nachvermietung und baurechtlicher Bereinigung erhebliche Ertragschancen, erfordert jedoch signifikante Anschlussinvestitionen.
Objekt
Zustand und Nutzung
- Vermietet
- Innen + außen
gemischtgenutzte Gewerbeimmobilie; Miet-/Nutzfläche UG, EG und OG ca. 3.311 m²; Baujahr 1940, teilweise Aus-/Umbau ca. 2018 - 2023; Grundstücksgröße 6.182 m²
Belegung
vermietet
Ein vermietetes Objekt kann für Kapitalanleger passen, ist für Eigennutzung aber deutlich sensibler. Miete, Vertrag und Kündigungslage bestimmen den realen Wert.
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Wertanpassungen
Alle Angaben
Termin
- Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
- 02.12.2026 · 11:00 Uhr
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Objekt
- Büro
- Vermietet
- Innen + außen
- 1940
Flächen & Wert
- 1.820.000 €
- 3.311 m²
- 3.311 m²
- 6.182 m²
- 6.182 m²
- 100 €/m²
- 618.200 €6.182 m² × 100 €/m² · MEA 100 %
Lage
Karte- Parkstraße
- 33
- 86462
- Langweid am Lech
- Foret
Weitere Angaben aus dem Gutachten
Bewertung
Rechte
Ertrag
Zustand
Kosten
Erwerbsnebenkosten und Liquidität
Investment Case
Steuerliche Abschreibung (AfA)
Markt
Bodenrichtwert
Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert
- 100 €/m²
- 6.182 m²
- 618.200 €
- 1.820.000 €
- 2,94
- 1.201.800 €
Vergleich
Rechenweg
Anteilige Fläche = Gesamtgrundstück × MEA. Bodenwert = Fläche × BRW. Verhältnis zum Bodenrichtwert = Verkehrswert je m² ÷ Bodenrichtwert.
Lage und Umfeld
Standort-Radar
Umgebung & Emissionen
Lärm und Luft
Keine DatenHochwasserrisiko
Noch nicht geprüft
Einzelheiten und Quellen
Hochwasser im Einzelnen
Methodik und Grenzen
Unterlagen
Dokumente & Links
Verfahren
Verfahrensart
Zwangsversteigerung
Ein Gläubiger betreibt die Versteigerung, um eine Forderung durchzusetzen. Rechte, die ihm im Grundbuch im Rang vorgehen, bleiben bestehen und kommen zum Gebot hinzu.
Geringstes Gebot und bestehende Rechte