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Symbolbild – Zwangsversteigerung Büro in Marl, StadtmitteSymbolbild · kein Foto im Gutachten

ZwangsversteigerungBüro in Marl, Nordrhein-Westfalen

Amtsgericht MarlAktenzeichen

Versteigerungstermin

in 96 Tagen

Fr., 12.02.2027 · 13:00 Uhr

Verkehrswert

357.000 €

Nutzfläche

445 m²

Grundanteil

≈ 294,76 m²

Baujahr

1998

Bergstraße 215 a, 45770 MarlKarteGoogle Maps
Belegung: bewohntZustand: Stark sanierungsbedürftig

KI-Dossier

Auswertung des Verkehrswertgutachtens durch KI, ohne Gewähr

KI-Auswertung des Gutachtens
!

Zusammenfassung

Büro · Bj. 1998 · bewohnt

Zum Aufruf kommt eine 445 m² große Gewerbeeinheit (Teileigentum) im Erd- und Souterraingeschoss eines 1998 erbauten Wohn- und Geschäftshauses an der Bergstraße 215 a in Marl. Das Objekt verfügt über einen großen Saal (260 m²), Büros, Sanitäranlagen und Nebenräume und wird derzeit als Tanzschule genutzt. Der festgesetzte Verkehrswert beläuft sich auf 357.000 € und basiert auf dem Ertragswertverfahren. Am Versteigerungstermin vom 12.02.2027 gelten die gesetzlichen Wertgrenzen (§§ 74a, 85a ZVG) nicht mehr, da der Zuschlag in einem früheren Termin versagt wurde. Der bauliche Zustand ist mäßig mit erheblichem Instandhaltungsstau am Sondereigentum (u. a. Schäden am Schwingboden und an den Akustikdecken nach früheren Feuchtigkeitseintritten).

54

Biet-Score

Vorsicht · 54 von 100

Normaler Bieter: Professionelle Prüfung empfohlen, Gebot mindestens 10 % unter dem Verkehrswert.

Wie der Biet-Score entsteht

Errechnet aus dem KI-Dossier: Chancen gegen Risiken, benannte Wertabschläge und -zuschläge, Widersprüche in den Angaben, vorliegende Unterlagen. Ab 75 chancenreich, ab 55 ausgeglichen, ab 40 Vorsicht, ab 25 risikoreich, darunter sehr riskant. Ersetzt keine Besichtigung und keine Prüfung des Gutachtens.

Fazit der KI

Die Gewerbeeinheit eignet sich primär für gewerbliche Eigennutzer oder investitionsbereite Anleger mit Fokus auf Nachnutzungskonzepte wie Schulung, Büro, Praxis oder stilles Gewerbe/Lager. Da die Wertgrenzen weggefallen sind, bietet sich ein Einstieg mit attraktivem Sicherheitspuffer. Vor Gebotsabgabe sollten jedoch die notwendigen Sanierungskosten für Bodenbeläge, Leitungsnetze und Decken (mindestens 30.000 €) sowie das sehr hohe monatliche Hausgeld von 1.477 € detailliert in die Wirtschaftlichkeitsrechnung einbezogen werden.

Chancen

5
  • Großzügiges Flächenangebot von 445 m² mit vielseitigen gewerblichen Nachnutzungsmöglichkeiten (z. B. Büro, Praxis oder Online-Handel mit Lager).

Risiken

6
  • Geringer Wasserdurchfluss in den Frischwasserleitungen und defekte Zwangsentlüfter deuten auf Sanierungsbedarf an den Installationen hin.

Gepunktet unterstrichene Punkte haben einen Beleg im Gutachten: antippen oder darauf zeigen. Dazu eine benannte Wertanpassung im Kapitel Objekt.

Ausführliches Dossier

Das Versteigerungsobjekt umfasst das im Grundbuch von Marl Blatt 22677 eingetragene Teileigentum (1.102,72/10.000 Miteigentumsanteil) an einem 2.673 m² großen Grundstück. Die Gewerbeeinheit Nr. 31 a) I erstreckt sich über das Erdgeschoss und Souterrain des Wohn- und Geschäftshauses Bergstraße 215 a in Marl-Stadtmitte. Bei einer Gesamtnutzfläche von rund 445 m² entfallen 260 m² auf einen großen Veranstaltungssaal, 71 m² auf Büros, Diele, Umkleide und WCs, 37 m² auf einen Kellerraum sowie rund 33 m² auf Flure. Die Lage bietet eine normale innerstädtische Infrastruktur mit fußläufiger Erreichbarkeit des Einkaufszentrums 'Marler Stern', guter Nahverkehrsanbindung und schneller Erreichbarkeit der Autobahn A 52, wenngleich die vierspurige Bergstraße zu erhöhten Lärmimmissionen führt. Das 1998 in Stahlbeton-Skelettbauweise fertiggestellte Gebäude befindet sich äußerlich in durchschnittlichem Zustand, das Sondereigentum weist jedoch einen mäßigen Zustand mit erheblichem Instandhaltungsstau auf. Durch frühere Dachundichtigkeiten und Rohrschäden an Abwasserleitungen entstanden Feuchtigkeitsschäden: Der Schwingboden des Saales weist Unebenheiten und Schäden auf, Teile der OWA-Rasterdecken fehlen oder sind schadhaft. Zudem weisen die Frischwasserleitungen nur geringen Durchfluss auf und Zwangsentlüftungen sind defekt. Der Gutachter hat hierfür einen pauschalen Wertabschlag von 30.000 € in der Ertragswertermittlung berücksichtigt. Die Einheit wird über Fernwärme beheizt; ein Energieausweis lag nicht vor. Das Objekt ist seit 1996 vermietet (Nutzung als Tanzschule) bei einer vertraglichen Jahresnettokaltmiete von 30.132 €. Der Gutachter stuft eine Fortführung dieser Nutzung wegen des schadhaften Schwingbodens als wenig wahrscheinlich ein und legte eine nachhaltige Marktmiete von 28.260 € p. a. zugrunde. Das monatliche Hausgeld beträgt laut Verwalter 1.477 € (17.724 € p. a.). Grundbuchlich bestehen in Abteilung II ein Wegerecht sowie ein Vorkaufsrecht und eine Rückauflassungsvormerkung für die Stadt Marl, welche auftragsgemäß im Sachverständigenwert unberücksichtigt blieben. Die 5/10- und 7/10-Grenzen sind infolge einer früheren Zuschlagsversagung weggefallen. Für gewerbliche Investoren stellt das Objekt eine interessante Gelegenheit dar, großflächiges Gewerbeeigentum unterhalb des Marktwertes zu erwerben. Voraussetzung für ein erfolgreiches Investment ist die Einpreisung der zwingend notwendigen Instandsetzungsmaßnahmen sowie die Realisierung einer tragfähigen Anschlussvermietung (z. B. Büro, Schulung oder Onlinehandel mit Lager).

MarktanalyseWas kostet ein vergleichbares Objekt gerade am freien Markt?Für dieses Objekt liegt noch keine Marktanalyse vor.

Objekt

Zustand, Belegung und alle Angaben aus Bekanntmachung und Gutachten

Zustand und Nutzung

Objektzustand
Nutzung
Bewohnt
Besichtigung
Innen + außen

Ohne Angabe: Hinweise

Text der Bekanntmachung

Laut Wertgutachten handelt es sich um eine Gewerbeeinheit mit Souterrain und Erdgeschoß im Haus Bergstr. 215 a in Marl, Flure, WC's, Büro, Saal und Aufenthaltsräume, Nutzfläche 445 qm, Baujahr 1998. Ansprechpartner: Sparkasse Vest Recklinghausen, Lars Kropeit, Tel.: 02361 205 2379, Email: lars.kropeit@sparkasse-re.de

Hinweise zur Datenlage
  • Sehr gute Beleglage mit vollständigem Gutachten, amtlicher Bekanntmachung und Exposé. Die tatsächlichen Raumverhältnisse wurden im Ortstermin lückenlos begutachtet.
  • Vollständige Innen- und Außenbesichtigung durch den Gutachter in Anwesenheit der Mieterin am 19.06.2024.

Belegung

bewohnt

Unklar bis hochriskant

Bewohnt sagt noch nicht, von wem und aufgrund welchen Rechts. Eigentümer, Mieter, Angehörige, Pächter, Untermieter oder sonstige Besitzer haben sehr unterschiedliche Folgen.

Vor dem Gebot prüfen

  • Nutzer und Rechtsgrundlage feststellen
  • Miet-, Pacht- oder Wohnrechte suchen
  • Einzug/Überlassung zeitlich prüfen
  • Gebot erst mit Risikoabschlag freigeben
Rechtslage, Praxis und Gebot
Rechtlich
Ohne geklärte Rechtsgrundlage ist nicht verlässlich zu beurteilen, ob Räumungstitel, Mietrecht, Wohnrechte oder andere Besitzrechte greifen.
In der Praxis
Zugang, Übergabe, Ertrag, Sanierung und Zeitplan bleiben offen, solange Nutzer und Rechtsgrundlage nicht eindeutig sind.
Für das Gebot
Bis zur Klärung wie Hochrisiko bewerten, nicht wie frei verfügbar.

Quelle des Status: Objektdaten. Er stammt aus Bekanntmachung, Gutachten oder automatischer Auswertung und kann veraltet oder unvollständig sein. Bei Zwangsversteigerungen ist die Besichtigung oft eingeschränkt, eine Gewährleistung gibt es nicht.

Wertanpassungen

aus dem KI-Dossier
Alle Angaben23 von 27
Aus Bekanntmachung, Gutachten und KI-Auswertung.
!

Identifikation

Aktenzeichen
0032 K 0039/2023
Amtsgericht
Marl

Ohne Angabe: Flurstück / Fl. Nr.

Termin

Verfahrensart
Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
Datum / Uhrzeit
12.02.2027 · 13:00 Uhr
!

Ohne Angabe: Termin-Art

Objekt

Objektart
Büro
Objektzustand
Vermietungsstatus
Bewohnt
Besichtigungsstatus
Innen + außen
Baujahr
1998

Ohne Angabe: Nutzungsart

Flächen & Wert

Verkehrswert
357.000 €
Nutzfläche
445 m²
Gewerbefläche
445 m²
Grundstücksfläche
Miteigentumsanteil
1.102,72/10.000
Anteilige Grundstücksfläche
294,76 m²
Bodenrichtwert
260 €/m²
Anteiliger Bodenwert
76.638 €294,76 m² × 260 €/m² · MEA 11,027 %

Ohne Angabe: Wohnfläche

Lage

Karte
Straße
Bergstraße
Hausnummer
215 a
PLZ
45770
Ort
Marl
Stadtteil
Stadtmitte
Weitere Angaben aus dem Gutachten
Ertrag, Eigentum, Bewertung, Zustand, Rechte und Grundstück laut Gutachten.
!

Bewertung 7 Angaben

Verkehrswert
Verkehrswert je m² Nutzfläche
Verkehrswert je m² Gewerbefläche
Verkehrswert je m² Grundstück
Bewertungsverfahren
Restnutzungsdauer
Wertermittlungsstichtag

Rechte 5 Angaben

Erbbaurecht
Altlasten
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko

Ertrag 6 Angaben

Vermietungsstatus
Monatsmiete (Ist)
Jahresnettokaltmiete
Brutto-Rendite Ist
Marktmiete monatlich
Jahresmarktmiete

Zustand 5 Angaben

Schadenshinweise
Zustandsstufe
Zustandszusammenfassung
Dämmungsstatus
Energieeffizienz

WEG 1 Angabe

Hausgeld / Wohngeld

Kosten

Erwerbsnebenkosten, Geld für den Termin und Rendite

Erwerbsnebenkosten und Liquidität

Investment Case

Markt

Was vergleichbare Objekte kosten, frei verkauft und versteigert

Bodenrichtwert

Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert

KI/Gutachten · Gutachten S. 23, 24
Bodenrichtwert
260 €/m²
aus dem Gutachten
Anteilige Bodenfläche
294,76 m²
Anteiliger Bodenwert
76.638 €
Verkehrswert
357.000 €
Verhältnis zum Bodenrichtwert
4,66
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
280.362 €

Quelle: KI/Gutachten · Gutachten S. 23, 24 · Stichtag 01.01.2024

Verkehrswert je m² Boden liegt über dem Bodenrichtwert.

Vergleich, Lage der Zone und Rechenweg

Vergleich

gemessen am höchsten Wert
Bodenwert76.638 €
Gebäude / Wohnung280.362 €
Verkehrswert357.000 €
Zone
3074, Bergstraße
Rechenweg
Flächenanteil
2.673 m² Gesamtgrundstück × 1.102,72/10.000 MEA = 294,76 m² Miteigentumsanteil
Anteiliger Bodenwert
294,76 m² × 260 €/m² · MEA 11,027 %
Verkehrswert je m² Boden
1.211 €/m²
Verhältnis zum Bodenrichtwert
1.211 €/m² / 260 €/m²
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
357.000 € − 76.638 € = 280.362 €

Anteilige Fläche = Gesamtgrundstück × MEA. Bodenwert = Fläche × BRW. Verhältnis zum Bodenrichtwert = Verkehrswert je m² ÷ Bodenrichtwert.

Der Bodenrichtwert beschreibt den Boden, nicht Gebäudezustand, Rechte oder Bewertungsmethodik.

Lage und Umfeld

Karte, Standort im Vergleich und Umweltdaten am Objektpunkt

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Standort-Radar

Gemeinde und Kreis im Vergleich

Umgebung & Emissionen

Daten: Umweltbundesamt (dl-de/by-2-0, geändert) + amtliche HQ-Karten
  • Lärm und Luft

    Keine Daten
    Für dieses Objekt liegt noch kein verwendbarer Standortpunkt vor.

    Umweltbundesamt, EU-Lärmkartierung und Luftmessnetz

  • Hochwasserrisiko

    Noch nicht geprüft
    Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

    Amtliche Hochwasserdaten

Einzelheiten und Quellen

Hochwasser im Einzelnen

Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

Methodik und Grenzen

Die Lärmklassen stammen aus der EU-Lärmkartierung des Umweltbundesamts (UBA) und beschreiben kartierte Quellen am oder nahe dem Objektpunkt. Sie sind Kontext, kein zusätzlicher Score. Die Kartierung weist Pegel erst ab 55 dB(A) tags und 50 dB(A) nachts aus und erfasst nur Hauptverkehrsquellen: „Nicht kartiert“ heißt, dass am Objektpunkt kein Pegel ausgewiesen ist – entweder unter diesen Schwellen oder die Quelle fällt nicht unter die Kartierung (etwa Straßen mit weniger als 3 Mio. Fahrzeugen im Jahr oder Industrie außerhalb von Ballungsräumen). Lärm ist damit nicht ausgeschlossen.

Die Luftbelastung beruht auf mehrjährigen Jahresmitteln des UBA für Feinstaub (PM10, PM2,5) und Stickstoffdioxid (NO₂), gemessen an der nächstgeeigneten Messstation — nicht hausnummerngenau. Liegen weniger Jahresmittel vor, bleibt die Einordnung eine Orientierung und ist weniger vollständig. Die Balken ordnen die Jahresmittel nach vorsichtig gewählten Grenzwert-Bändern ein.

Das Hochwasserrisiko wird aus gespeicherten amtlichen Hochwasserkarten abgeleitet (HQ10: häufiges, HQ100: 100-jährliches Hochwasser, HQextrem: Extremhochwasser). Entscheidend ist der Objektpunkt; Gebäudeteile und kleinräumige Geländesprünge werden nicht einzeln bewertet. Nicht jedes Bundesland stellt alle drei Szenarien amtlich bereit: Ein fehlendes Szenario steht als „nicht kartiert“ da und bedeutet weder „betroffen“ noch „frei“.

Quellenvermerk: Umweltbundesamt, Lärmkartierung nach der EU-Umgebungslärmrichtlinie und Luftdaten Deutschland API (mit Daten der Messnetze der Länder und des Bundes), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0. Die Daten wurden geändert: Aus den Lärmkarten wird nur die Pegelklasse am Objektpunkt gelesen, und ß, ä, ö und ü, die der Dienst in Straßennamen fehlerhaft liefert, sind berichtigt; lässt sich ein Name nicht sicher herstellen, entfällt er. Bei der Luft sind die Jahresmittel der nächstgeeigneten Messstation nach Grenzwert-Bändern eingeordnet.

Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt

Amtliche Bevölkerungs- und Wohnungsbedarfsprognosen für Recklinghausen, Kreis.

Gemischtes ZukunftsbildEingeschränkte Aussagekraft

Die Einordnung beruht auf 7 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.

Ausführliches Zukunftsprofil der Region

Unterlagen

Bekanntmachung, Exposé und Fotos aus dem Verfahren, mit Quelle

Dokumente & Links

Verfahren

Verfahrensart, Termin und was vor dem Gebot zu prüfen ist

Verfahrensart

Zwangsversteigerung

Laut Bekanntmachung: Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung

Ein Gläubiger betreibt die Versteigerung, um eine Forderung durchzusetzen. Rechte, die ihm im Grundbuch im Rang vorgehen, bleiben bestehen und kommen zum Gebot hinzu.

Geringstes Gebot und bestehende Rechte

Termin vorher prüfen

Ein Termin kann aufgehoben, verlegt oder berichtigt werden. Maßgeblich sind die amtliche Bekanntmachung und die Auskunft des Gerichts; Versteigerungspilot ist kein amtliches Portal.

Vor dem Gebot: das Verfahren verstehen

Prüfung, Gebot und Finanzierung — die Grundlagen, die für jedes Objekt gelten.

Zuletzt geändert: 24.09.2026, 08:11