ZwangsversteigerungDoppelhaushälfte in Erftstadt, Nordrhein-Westfalen
Versteigerungstermin
in 35 TagenFr., 27.11.2026 · 09:00 Uhr
Verkehrswert
435.000 €
Wohnfläche
200,25 m²
Grundstück
583 m²
Baujahr
1972
KI-Dossier
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Zusammenfassung
Zur Versteigerung steht ein einseitig angebautes Zweifamilienwohnhaus (Doppelhaushälfte) mit Anbau und separater PKW-Garage auf einem insgesamt 583 m² großen Areal in gefragter Lage von Erftstadt-Lechenich. Das Gebäude aus ca. 1972 (Anbau 1991) verfügt über rund 200 m² Wohnfläche, verteilt auf zwei separate Wohneinheiten im Erd- und Obergeschoss. Der vom Amtsgericht Brühl festgesetzte Verkehrswert beläuft sich auf insgesamt 435.000 EUR (429.500 EUR Wohnanwesen, 5.500 EUR Garage). Die Immobilie befindet sich in einem massiv sanierungs- und modernisierungsbedürftigen Zustand mit erheblichem Instandhaltungsrückstau und Baumängeln in Höhe von 226.000 EUR (u. a. defekte Heizung, Feuchteschäden, Schimmelbefall). Aktuell wird das Objekt durch die Schuldner eigengenutzt, sodass nach Erwerb eine Räumung sowie eine Kernsanierung erforderlich sind.
Biet-Score
Ausgeglichen
Fazit der KI
Das Objekt richtet sich primär an handwerklich versierte Eigennutzer, Bauträger oder Sanierungsinvestoren, die das Potenzial eines Zweifamilienhauses in beliebter Lechenicher Lage heben möchten. Während die Mikrolage und der Grundstückszuschnitt überzeugen, erfordert der Zustand eine tiefgreifende Kernsanierung inklusive Heizungserneuerung, Feuchtebeseitigung und Neuausbau der Haustechnik. Bei entsprechendem Sicherheitsabschlag im Bietprozess zur Deckung der Sanierungskosten (mindestens 230.000 EUR) und eingeplanter Räumungsdauer bietet die Liegenschaft jedoch beträchtliches Wertsteigerungs- und Mietpotenzial.
Chancen
Risiken
Erheblicher Sanierungs- und Renovierungsbedarf mit gutachterlich bezifferten Baumängeln von pauschal 226.000 EUR.
Ausführliches Dossier
Objekt und Lage: Bei dem Versteigerungsobjekt (Az. 141 K 15/25, AG Brühl) handelt es sich um ein zweigeschossiges Zweifamilienwohnhaus als Doppelhaushälfte mit einem eingeschossigen rückwärtigen Anbau sowie einer PKW-Reihenmittelgarage in einem angrenzenden Garagenhof. Das Wohnhausgrundstück (Flurstück 1404) umfasst 565 m², das separate Garagengrundstück (Flurstück 418) 18 m², insgesamt somit 583 m². Die Liegenschaft liegt an der verkehrsberuhigten Karl-Arnold-Straße 4 im südwestlichen Teil des begehrten Erftstädter Stadtteils Lechenich. Die historische Altstadt mit dem Marktplatz liegt nur ca. 300 m nördlich, alle infrastrukturellen Einrichtungen des täglichen Bedarfs, Schulen und ÖPNV-Verbindungen sind fußläufig bzw. in unmittelbarer Nähe erreichbar. Zustand und Ausstattung: Das Hauptgebäude wurde ca. 1972 in massiver Bauweise errichtet und 1991 um einen erdgeschossigen Anbau erweitert. Die Gesamtwohnfläche beträgt ca. 200 m², aufgeteilt in eine Erdgeschosswohnung mit rund 109 m² (Terrasse) und eine Obergeschosswohnung mit rund 91 m² (Dachterrasse). Das Gebäude ist voll unterkellert, das Dachgeschoss dient als Speicher. Der bauliche Gesamtzustand ist stark vernachlässigt und weist einen gravierenden Sanierungsstau auf. Die Öl-Zentralheizung ist seit rund zwei Jahren mangels Brennstoff und Wartung außer Betrieb. Im Treppenhaus und Keller bestehen erhebliche Feuchtigkeitsschäden mit Salzausblühungen, Putzabplatzungen und Schimmelbefall; im Kellergeschoss ist ein offener Revisionsschacht mit Wassereintritt vorhanden. Der Sachverständige beziffert die Wertminderung für Mängel, Schäden und Modernisierungsaufwand auf 226.000 EUR. Rechte, Lasten und Risiken: In Abteilung II des Grundbuchs sind Pfändungen von Erbanteilen eingetragen, die bei einem Eigentumswechsel im Rahmen des Verfahrens erlöschen und vom Gutachter als wertneutral eingestuft wurden. Eine Abstandsflächenbaulast ruht zugunsten des Grundstücks auf dem Nachbargrundstück. Umweltseitig besteht laut Rhein-Erft-Kreis ein Verdacht auf erhöhte Bleigehalte im Boden (bis ca. 621 mg/kg Boden), wodurch Prüfwerte überschritten sein können. Das Haus wird von den Schuldnern eigengenutzt, es bestehen keine Mietverträge. Investitionsfazit: Der festgesetzte Gesamtverkehrswert von 435.000 EUR (entspricht rund 2.175 EUR/m² Wohnfläche) reflektiert den hohen Sanierungsbedarf. Für Kapitalanleger und Entwickler bietet sich hier die Chance, eine großzügige Doppelhaushälfte in begehrter Lechenicher Lage nach einer Komplettsanierung attraktiv neu zu positionieren.
Objekt
Zustand und Nutzung
- Vermietet
- Innen + außen
Zweifamilienwohnhaus (Doppelhaushälfte) mit einem erdgeschossigen Anbau und einer PKW - Garage im angrenzenden Garagenhof Karl - Arnold - Straße 4 50374 Erftstadt (Lechenich) Garage, Doppelhaushälfte
Belegung
vermietet
Ein vermietetes Objekt kann für Kapitalanleger passen, ist für Eigennutzung aber deutlich sensibler. Miete, Vertrag und Kündigungslage bestimmen den realen Wert.
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Wertanpassungen
Alle Angaben
Identifikation
- 0141 K 0015/2025
Termin
- Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
- 27.11.2026 · 09:00 Uhr
!
Objekt
- Doppelhaushälfte · + 1 Stellplatz
- Vermietet
- Innen + außen
- 1972
Flächen & Wert
- 435.000 €
- 200,25 m²
- 583 m²
- 583 m²
- 390 €/m²
- 227.370 €583 m² × 390 €/m² · MEA 100 %
Lage
Karte- Karl-Arnold-Straße
- 4
- 50374
- Erftstadt
- Lechenich
Weitere Angaben aus dem Gutachten
Bewertung
Rechte
Ertrag
Zustand
Kosten
Erwerbsnebenkosten und Liquidität
Investment Case
Steuerliche Abschreibung (AfA)
Markt
Markt-Einordnung
Ein-/Zweifamilienhäuser (Bestand)Dieses Objekt
| Üblicher Marktpreis · Erftstadt | Vergleichbare Zwangsversteigerungen | |
|---|---|---|
| 3.200 €/m² | 2.155 €/m² | |
| Spanne | 2.700 – 3.600 €/m² | 1.726 – 2.671 €/m² mittlere Hälfte |
| Dieses Objekt | -32 % unter dem typischen Wert | +1 % über dem Median |
| Quelle | Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Rhein-Erft-Kreis (Gutachterausschuss) | eigene Auswertung gerichtlicher Verkehrswertgutachten (nur Verteilungen, keine Einzelobjekte) |
| Stand | 2026 | letzte 12 Monate |
Üblicher Marktpreis · Erftstadt
3.200 €/m²
Vergleichbare Zwangsversteigerungen
2.155 €/m²
| Üblicher Marktpreis · Erftstadt | Vergleichbare Zwangsversteigerungen | |
|---|---|---|
| Gilt für | Ein-/Zweifamilienhäuser | Ein-/Zweifamilienhäuser (Bestand) im Stadtgebiet |
| Grundlage | Freihändige Verkäufe im gesamten Stadtgebiet, ohne Unterscheidung nach Stadtteil oder Zustand | 8 Objekte einschließlich dieses Objekts; der Zustand liegt für 5 der 8 vor |
Üblicher Marktpreis · Erftstadt
Vergleichbare Zwangsversteigerungen
Dieses Objekt gegen die Vergleichsgruppe
- Baujahr
- Zustand
- Wohnfläche
Zustandsskala 1–7
7 von 8 Vergleichsobjekten anzeigenEin-/Zweifamilienhäuser (Bestand), nach Preis je m² sortiert; gleichmäßig über die Preisspanne ausgewählt
| Lage | Objektart | Baujahr | Fläche | Zustand | Verkehrswertgerichtlich festgesetzt | je m² | Termin | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Friedrich-Ebert-Straße, Kierdorf | Einfamilienhaus mit Anbau | 1952 | 150 m² | sanierungsbedürftig | 230.000 € | 1.533 € | 24.11.2026 | |
| Weilerswister Straße, Erftstadt | Einfamilienhaus | — | 80 m² | unbewertet | 137.000 € | 1.718 € | 05.05.2026 | |
| Niederweg, Friesheim | Zweifamilienhaus | — | 209 m² | sanierungsbedürftig | 362.000 € | 1.728 € | 11.09.2026 | |
| Schlunkweg, Erftstadt | Doppelhaushälfte | — | 101 m² | unbewertet | 216.000 € | 2.139 € | 22.05.2026 | |
| Im Jagdfeld, Liblar | Zweifamilienhaus, Garage | 1954 | 159 m² | durchschnittlich | 410.000 € | 2.579 € | 10.11.2026 | |
| Mittelstraße, Köttingen | unbebautes Grundstück, Einfamilien-Reihenmittelhaus | — | 79 m² | unbewertet | 234.140 € | 2.946 € | 21.07.2026 | |
| Roggendorfer Weg, Kierdorf | Einfamilienhaus, Doppelhaushälfte | 1977 | 132 m² | renovierungsbedürftig / einfach | 408.000 € | 3.087 € | 15.09.2026 |
Bodenrichtwert
Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert
- 390 €/m²
- 583 m²
- 227.370 €
- 435.000 €
- 1,91
- 207.630 €
Vergleich
Rechenweg
Anteilige Fläche = Gesamtgrundstück × MEA. Bodenwert = Fläche × BRW. Verhältnis zum Bodenrichtwert = Verkehrswert je m² ÷ Bodenrichtwert.
Lage und Umfeld
Standort-Radar
Umgebung & Emissionen
Lärm und Luft
Keine DatenHochwasserrisiko
Noch nicht geprüft
Einzelheiten und Quellen
Hochwasser im Einzelnen
Methodik und Grenzen
Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt
Die Einordnung beruht auf 7 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.
Ausführliches Zukunftsprofil der RegionUnterlagen
Dokumente & Links
Verfahren
Verfahrensart
Zwangsversteigerung
Ein Gläubiger betreibt die Versteigerung, um eine Forderung durchzusetzen. Rechte, die ihm im Grundbuch im Rang vorgehen, bleiben bestehen und kommen zum Gebot hinzu.
Geringstes Gebot und bestehende RechteZu diesem Verfahren ist bereits ein früherer Termin belegt
Am 17. Juli 2026 stand dasselbe Objekt schon einmal zur Versteigerung. Ob die Wertgrenzen der §§ 74a/85a ZVG dadurch weggefallen sind, hängt davon ab, warum jener Termin ohne Zuschlag endete: Scheiterte er an den Grenzen, gelten sie im kommenden Termin nicht mehr — wurde er nur verlegt, gelten sie weiter.