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ZwangsversteigerungDoppelhaushälfte in Gronau, Nordrhein-Westfalen

Amtsgericht AhausAktenzeichen

Versteigerungstermin

in 47 Tagen

Mi., 09.12.2026 · 11:00 Uhr

Verkehrswert

142.000 €

Wohnfläche

100 m²

Grundstück

406 m²

Baujahr

1952

Kaiserstiege 106, 48599 GronauKarteGoogle Maps
Belegung: leerstehend

KI-Dossier

Auswertung des Verkehrswertgutachtens durch KI, ohne Gewähr

KI-Auswertung des Gutachtens
!

Zusammenfassung

Doppelhaushälfte · Bj. 1952 · leerstehend

Versteigert wird eine Doppelhaushälfte (Baujahr 1952, Erweiterung 1957) mit ca. 100 m² Wohnfläche auf zwei zusammenhängenden Flurstücken mit insgesamt 406 m² Grundstücksfläche in stadtnaher Lage von Gronau (Kaiserstiege 106). Das Gebäude befindet sich in einem sanierungsbedürftigen Bauzustand mit vernachlässigter Bauunterhaltung und angefangenen Umbaumaßnahmen im Erdgeschoss. Eine Innenbesichtigung konnte durch den Sachverständigen nicht durchgeführt werden, da zu beiden Besichtigungsterminen niemand anwesend war. Der festgesetzte Gesamtverkehrswert beträgt 142.000 €, wovon 136.960 € auf das Hauptflurstück 1305 und 5.040 € auf das gefangene Hinterland-Flurstück 1341 entfallen. Es bestehen erhebliche baurechtliche und nachbarschaftliche Klärungsbedarfe hinsichtlich ungenehmigter Umbauten, Grenzüberbauten und der Erschließung.

43

Biet-Score

Vorsicht · 43 von 100

Normaler Bieter: Professionelle Prüfung empfohlen, Gebot mindestens 10 % unter dem Verkehrswert.

Wie der Biet-Score entsteht

Errechnet aus dem KI-Dossier: Chancen gegen Risiken, benannte Wertabschläge und -zuschläge, Widersprüche in den Angaben, vorliegende Unterlagen. Ab 75 chancenreich, ab 55 ausgeglichen, ab 40 Vorsicht, ab 25 risikoreich, darunter sehr riskant. Ersetzt keine Besichtigung und keine Prüfung des Gutachtens.

Fazit der KI

Das Objekt richtet sich vorrangig an risikobewusste Investoren, Sanierungsspezialisten oder versierte Handwerker, die über entsprechendes baurechtliches und bautechnisches Fachwissen verfügen. Aufgrund des fehlenden Innenzugangs, des bestehenden Sanierungsstaus und der unklaren Baugenehmigungslage bezüglich früherer Umbauten müssen erhebliche finanzielle Puffer für Sanierung und Legalisierung einkalkuliert werden. Zudem erfordert die Situation um das gefangene Flurstück 1341 sowie die grenzständigen Bauten eine aktive Einigung mit den Grundstücksnachbarn. Ein Gebot empfiehlt sich nur mit entsprechend hohen Sicherheitsabschlägen auf den ermittelten Verkehrswert.

Chancen

6
  • Stadtnahe, infrastrukturell gut angebundene Lage in Gronau mit fußläufiger Erreichbarkeit von Einkaufsmöglichkeiten und Einrichtungen des täglichen Bedarfs.

  • Gute regionale und überregionale Verkehrsanbindung über die Bundesstraße B 54 zur Autobahn A 31 sowie direkte Nähe zur niederländischen Grenze.

Risiken

7

Gepunktet unterstrichene Punkte haben einen Beleg im Gutachten: antippen oder darauf zeigen. Dazu eine benannte Wertanpassung im Kapitel Objekt.

Ausführliches Dossier

Bei dem Versteigerungsobjekt handelt es sich um eine im Jahr 1952 in Massivbauweise errichtete Doppelhaushälfte (rechter Teil) auf den Flurstücken 1305 und 1341 mit einer Gesamtaußengröße von 406 m² an der Kaiserstiege 106 in 48599 Gronau. Die Lage am Rande des Gronauer Stadtkerns ist durch eine gemischte Wohn- und Gewerbeumgebung an einer belebten innerörtlichen Verkehrsstraße geprägt. Kommunale Einrichtungen sowie Nahversorger sind fußläufig oder in wenigen Minuten erreichbar; über die B 54 besteht in ca. 10 km Anschluss an die A 31 (Auffahrt Ochtrup). Das Hauptgebäude bietet eine Wohnfläche von insgesamt ca. 100 m² (Erdgeschoss ca. 70 m², Dachgeschoss ca. 30 m²). Das Dachgeschoss wurde 1957 zu Wohnzwecken ausgebaut; ein damaliges Ladenlokal wurde in Wohnraum rückgebaut. Der bauliche Zustand des Gebäudes ist dem Alter entsprechend und weist eine Vernachlässigung der laufenden Bauunterhaltung auf. Im Erdgeschoss finden augenscheinlich Sanierungsarbeiten statt. Zu den festgestellten Mängeln zählen Feuchte-/Putzschäden an der Fassade, Schäden an der Dachgaube, eine fehlende Glasscheibe am Badezimmerfenster sowie eine mutmaßlich defekte Gastherme. Energetische Schutzmaßnahmen nach aktuellen Standards (EnEV/GEG) fehlen weitgehend. Ein gravierendes Risiko stellt der Umstand dar, dass der Gutachter das Objekt nicht von innen besichtigen konnte, da zu zwei Terminen niemand öffnete. Für Sachmängel, die über die normale Alterswertminderung hinausgehen, wurde im Sachwertverfahren ein pauschaler Abschlag von 10.000 € vorgenommen. Rechtlich und grundbuchlich ist das Objekt in Abteilung II lastenfrei; auch das Baulastenverzeichnis weist keine Eintragungen auf. Jedoch birgt die Grundstückssituation erhebliche Konfliktpotenziale: Das rückwärtige Flurstück 1341 (42 m²) ist gefangen, besitzt keine Anbindung an den öffentlichen Verkehrsraum und wird anscheinend durch den Nachbarn genutzt. An der östlichen Grundstücksgrenze steht zudem ein Nebengebäude, das ausschließlich vom Nachbargrundstück erreichbar ist und als unrechtmäßige Grenzbebauung eingestuft wird. Zudem stimmen die örtlichen Gegebenheiten nicht mit den genehmigten Bauakten überein, was eine nachträgliche baurechtliche Legalisierung erforderlich machen dürfte. Der Verkehrswert wurde durch das Amtsgericht Ahaus gestützt auf das Sachwertverfahren auf 142.000 € festgesetzt (Flurstück 1305: 136.960 €, Flurstück 1341: 5.040 €). Die Liegenschaft birgt wegen des unbekannten Innenzustands, der baurechtlichen Unklarheiten und der nachbarschaftlichen Spannungsfelder signifikante Risiken, eröffnet jedoch bei entsprechendem Sanierungsnachlass Potenzial zur Neupositionierung.

MarktanalyseWas kostet ein vergleichbares Objekt gerade am freien Markt?Für dieses Objekt liegt noch keine Marktanalyse vor.

Objekt

Zustand, Belegung und alle Angaben aus Bekanntmachung und Gutachten

Zustand und Nutzung

Objektzustand
Nutzung
Leerstehend
Besichtigung
Keine Besichtigung möglich

Ohne Angabe: Hinweise

Text der Bekanntmachung

Laut Wertgutachten liegen die Grundstücke "Kaiserstiege 106" am Rande des Stadtkerns von Gronau. Es handelt sich bei dem Objekt um ein in massiver Bauweise errichtetes Wohnhaus (aktuell genutzt als Einfamilienhaus), als von der Straße aus gesehen rechter Teil einer Doppelhausbebauung, dessen Grundsubstanz aus dem Jahre 1952 besteht und später umgebaut und erweitert wurde. Die Wohnfläche beträgt im Erdgeschoss ca. 70 m², im Dachgeschoss ca. 30 m². Wegen Sachmängel am Wohnhaus, die über die normale Alterswertminderung hinaus gehen, wurde ein Abschlag in Höhe von 10.000,00 EUR vom zunächst ermittelten Sachwert in den Verkehrswert eingerechnet.

Hinweise zur Datenlage
  • Es liegen die amtliche Bekanntmachung, die Terminsdeckseite sowie das vollständige Verkehrswertgutachten vor. Wesentliche Datenlücke ist der nicht zugängliche Gebäudeinnenbereich.
  • Nur Außenbesichtigung — Innenzustand nicht belegt (Zugang verwehrt bzw. niemand anwesend).

Belegung

leerstehend

Gut, aber prüfen

Leerstand ist grundsätzlich der einfachste Fall für Selbstnutzer und Sanierer. Belastbar ist er erst, wenn Aktualität, Zugang, Schlüssel und Innenzustand verifiziert sind.

Vor dem Gebot prüfen

  • Aktuellen Leerstand belegen
  • Schlüssel- und Zugangslage klären
  • Innenzustand gegen Gutachten prüfen
  • Sicherung und Versicherung nach Zuschlag planen
Rechtslage, Praxis und Gebot
Rechtlich
Bei Zwangsversteigerungen gibt es regelmäßig keine Gewährleistung für Zustand oder Angaben. Gutachten und Bekanntmachungen können zeitlich überholt sein.
In der Praxis
Auch bei Leerstand können Schlüsselübergabe, Sicherung, Versorger, Zählerstände und verdeckte Schäden praktische Themen bleiben.
Für das Gebot
Kein automatischer Aufschlag: Leerstand reduziert Miet-/Räumungsthemen, ersetzt aber keine Zustandsprüfung.

Quelle des Status: Objektdaten. Er stammt aus Bekanntmachung, Gutachten oder automatischer Auswertung und kann veraltet oder unvollständig sein. Bei Zwangsversteigerungen ist die Besichtigung oft eingeschränkt, eine Gewährleistung gibt es nicht.

Wertanpassungen

aus dem KI-Dossier
Alle Angaben20 von 26
Aus Bekanntmachung, Gutachten und KI-Auswertung.
!

Identifikation

Aktenzeichen
0077 K 0010/2025
Amtsgericht
Ahaus

Ohne Angabe: Flurstück / Fl. Nr.

Termin

Verfahrensart
Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
Datum / Uhrzeit
09.12.2026 · 11:00 Uhr
!

Ohne Angabe: Termin-Art

Objekt

Objektart
Doppelhaushälfte
Objektzustand
Vermietungsstatus
Leerstehend
Besichtigungsstatus
Keine Besichtigung möglich
Baujahr
1952

Ohne Angabe: Nutzungsart

Flächen & Wert

Verkehrswert
142.000 €
Wohnfläche
100 m²
Grundstücksfläche
406 m²
Anteilige Grundstücksfläche
406 m²
Bodenrichtwert
235 €/m²
Anteiliger Bodenwert
95.410 €406 m² × 235 €/m² · MEA 100 %

Ohne Angabe: Nutzfläche, Gewerbefläche

Lage

Karte
Straße
Kaiserstiege
Hausnummer
106
PLZ
48599
Ort
Gronau

Ohne Angabe: Stadtteil

Weitere Angaben aus dem Gutachten
Ertrag, Eigentum, Bewertung, Zustand, Rechte und Grundstück laut Gutachten.
!

Bewertung 6 Angaben

Verkehrswert
Verkehrswert je m² Wohnfläche
Verkehrswert je m² Grundstück
Bewertungsverfahren
Restnutzungsdauer
Wertermittlungsstichtag

Rechte 9 Angaben

Wohnrecht
Nießbrauch
Erbbaurecht
Altlasten
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko

Ertrag 4 Angaben

Vermietungsstatus
Vermietungsstand (Einheiten)
Marktmiete monatlich
Jahresmarktmiete

Zustand 5 Angaben

Schadenshinweise
Zustandsstufe
Zustandszusammenfassung
Dämmungsstatus
Energieeffizienz

Kosten

Erwerbsnebenkosten, Geld für den Termin und Rendite

Erwerbsnebenkosten und Liquidität

Investment Case

Rendite rechnen: Miete, Finanzierung und Rendite zu Ihrem Gebot

Steuerliche Abschreibung (AfA)

Markt

Was vergleichbare Objekte kosten, frei verkauft und versteigert

Markt-Einordnung

Ein-/Zweifamilienhäuser (Bestand)

Was kostet der Quadratmeter hier üblicherweise — und wo steht dieses Objekt dazu?

Dieses Objekt 1.420 Euro pro Quadratmeter. Mittlere Hälfte der vergleichbaren Zwangsversteigerungen 1.745 bis 2.784 Euro, Median 2.243 Euro. 13 Vergleichsfälle zwischen 1.383 und 3.459 Euro pro Quadratmeter, 5 davon mit ähnlichem Zustand. Jeder Vergleichsfall ist ein Schalter und zeigt seine Eckdaten; mit den Pfeiltasten wechseln Sie zwischen den Fällen.
Dieses Objekt1.420 €/m²
Punkte anordnen nach

Dieses Objekt

Verkehrswert geteilt durch 100 m² Wohnfläche · Baujahr 1952 · Zustand sanierungsbedürftig

Vergleichbare Zwangsversteigerungen

2.243 €/m²Median · 14 Fälle

Spanne
1.745 – 2.784 €/m² mittlere Hälfte
Dieses Objekt
-37 % unter dem Median
Quelle
eigene Auswertung gerichtlicher Verkehrswertgutachten (nur Verteilungen, keine Einzelobjekte)
Stand
letzte 12 Monate
In dieser Stadt gab es zu wenige Vergleichsfälle — die Zahlen beziehen sich auf den ganzen Kreis.
Grundlage der Zahlen, Vergleichsgruppe und Miete

Vergleichbare Zwangsversteigerungen

Gilt für
Ein-/Zweifamilienhäuser (Bestand) im Kreisgebiet
Grundlage
14 Objekte einschließlich dieses Objekts; der Zustand liegt für 8 der 14 vor

Dieses Objekt gegen die Vergleichsgruppe

Baujahr
hier 1952Gruppe 1958
Zustand
hier sanierungsbedürftigGruppe renovierungsbedürftig / einfach
Wohnfläche
hier 100 m²Gruppe 154 m²

Zustandsskala 1–7

dieses Objekt: sanierungsbedürftig · Vergleichsgruppe: renovierungsbedürftig / einfach

Miete laut Gutachten (Nettokaltmiete, Bestandswohnungen): 6,17 – 8,88 €/m² im Monat, typisch 7,20 €/m² · angesetzt in 594 Verkehrswertgutachten vergleichbarer Objekte (Bundesland), letzte 24 Monate. Das ist die erzielbare Miete für Objekte dieser Art, nicht die ortsübliche Vergleichsmiete eines Mietspiegels — sie liegt typischerweise darunter.

13 von 14 Vergleichsobjekten anzeigenEin-/Zweifamilienhäuser (Bestand), nach Preis je m² sortiert; gleichmäßig über die Preisspanne ausgewählt

Nächster Vergleichsfall: 10,0 km entfernt (Nienborg) — 2.948 €/m², Baujahr 1975, gepflegt, 249 m².

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Vergleichsobjekte mit Lage, Baujahr, Wohnfläche, Zustand, gerichtlich festgesetztem Verkehrswert, Preis je Quadratmeter und Versteigerungstermin
LageObjektartBaujahrFlächeZustandVerkehrswertgerichtlich festgesetztje m²TerminEntfernungLuftlinie
Königstraße, GronauEinfamilienhaus—98 m²unbewertet135.500 €1.383 €22.06.2026unbekannt
Kolpingstraße, SchöppingenGarage, Einfamilienhaus, Fertiggarage—226 m²unbewertet372.700 €1.649 €26.08.202619,0 km
Tegederstraße, StadtlohnZweifamilienhaus, Garage, Einfamilienhaus, Doppelhaushälfte1927219 m²sanierungsbedürftig372.000 €1.699 €30.09.202625,0 km
Dierteweg, IsselburgEinfamilienhaus1958150 m²sanierungsbedürftig283.000 €1.883 €13.11.2026unbekannt
Kirchstraße, RekenZweifamilienhaus, Carport1966158 m²renovierungsbedürftig / einfach300.000 €1.901 €09.10.202645,0 km
Elbinger Weg, VredenZweifamilienhaus, Kfz-Stellplatz, Garage, Doppelhaushälfte, Carport nicht legitimiert2006185 m²durchschnittlich403.000 €2.183 €07.10.202625,0 km
An de Baecke, SüdlohnEinfamilienhaus—142 m²unbewertet327.000 €2.303 €19.06.2026unbekannt
Kampstraße, Maria VeenGarage, Einfamilienhaus, Doppelhaushälfte1972108 m²renovierungsbedürftig / einfach260.000 €2.407 €23.10.202640,0 km
Ottostraße, Bocholtunbebautes Grundstück, Zweifamilienhaus1958118 m²renovierungsbedürftig / einfach290.000 €2.458 €13.11.2026unbekannt
Nikolaus Weg, SchöppingenEinfamilienhaus—177 m²unbewertet512.000 €2.893 €29.04.2026unbekannt
Keppelstraße, NienborgZweifamilienhaus, Kfz-Stellplatz, Garage1975249 m²gepflegt734.000 €2.948 €04.11.202610,0 km
Prinz-Heinrich-Straße, BocholtEinfamilienhaus—87 m²unbewertet293.000 €3.368 €13.05.2026unbekannt
Moorblick, GronauEinfamilienhaus—279 m²unbewertet965.000 €3.459 €03.06.2026unbekannt

Rohdaten aus den Verkehrswertgutachten dieser Verfahren, ungefiltert und ungerundet außer bei der Anzeige. Der Verkehrswert ist die gutachterliche Schätzung zum Stichtag — nicht das Meistgebot und nicht der Zuschlag. Entfernungen sind grob gestufte Luftlinien; „unbekannt" heißt fehlende Koordinaten oder mehr als 50 km — nicht automatisch „weit weg".

Wie diese Einordnung zustande kommt

Berücksichtigt: Objektart (nur Ein-/Zweifamilienhäuser (Bestand)), räumliche Ebene (Kreisgebiet), Zeitraum von 12 Monaten, Wohnflächen zwischen 40 und 400 m². Ausgeschlossen sind Bruchteils- und Teilungsversteigerungen sowie Verkehrswerte unter 20.000 €.

Nicht herausgerechnet: Stadtteil und Mikrolage, Baujahr, Zustand, Ausstattung, Etage, Vermietung und bestehen bleibende Rechte. Diese Merkmale erklären oft einen großen Teil des Abstands — die Kennwerte der Vergleichsgruppe stehen deshalb dabei.

Der Verkehrswert ist eine gutachterliche Schätzung zu einem Stichtag, der Monate zurückliegen kann. Marktpreise stammen aus freihändigen Verkäufen; in der Zwangsversteigerung liegen Zuschläge typischerweise darunter. Beide Linien werden nur ausgewiesen, wenn mindestens acht Vergleichsfälle vorliegen.

Wer die amtlichen Marktpreise erhebt — und was daraus abzulesen ist

Einordnung, keine Bewertung oder Kaufempfehlung — sie ersetzt weder Gutachten noch eigene Prüfung.

Bodenrichtwert

Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert

KI/Gutachten · Gutachten S. 10–12
Bodenrichtwert
235 €/m²
aus dem Gutachten
Anteilige Bodenfläche
406 m²
Anteiliger Bodenwert
95.410 €
Verkehrswert
142.000 €
Verhältnis zum Bodenrichtwert
1,49
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
46.590 €

Quelle: KI/Gutachten · Gutachten S. 10–12 · Stichtag 01.01.2025

Verkehrswert je m² Boden liegt über dem Bodenrichtwert.

Vergleich, Lage der Zone und Rechenweg

Vergleich

gemessen am höchsten Wert
Bodenwert95.410 €
Gebäude / Wohnung46.590 €
Verkehrswert142.000 €
Rechenweg
Flächenanteil
406 m² Gesamtgrundstück = 406 m² Miteigentumsanteil
Anteiliger Bodenwert
406 m² × 235 €/m² · MEA 100 %
Verkehrswert je m² Boden
350 €/m²
Verhältnis zum Bodenrichtwert
350 €/m² / 235 €/m²
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
142.000 € − 95.410 € = 46.590 €

Anteilige Fläche = Gesamtgrundstück × MEA. Bodenwert = Fläche × BRW. Verhältnis zum Bodenrichtwert = Verkehrswert je m² ÷ Bodenrichtwert.

Der Bodenrichtwert beschreibt den Boden, nicht Gebäudezustand, Rechte oder Bewertungsmethodik.

Lage und Umfeld

Karte, Standort im Vergleich und Umweltdaten am Objektpunkt

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Standort-Radar

Gemeinde und Kreis im Vergleich

Umgebung & Emissionen

Daten: Umweltbundesamt (dl-de/by-2-0, geändert) + amtliche HQ-Karten
  • Lärm und Luft

    Keine Daten
    Für dieses Objekt liegt noch kein verwendbarer Standortpunkt vor.

    Umweltbundesamt, EU-Lärmkartierung und Luftmessnetz

  • Hochwasserrisiko

    Noch nicht geprüft
    Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

    Amtliche Hochwasserdaten

Einzelheiten und Quellen

Hochwasser im Einzelnen

Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

Methodik und Grenzen

Die Lärmklassen stammen aus der EU-Lärmkartierung des Umweltbundesamts (UBA) und beschreiben kartierte Quellen am oder nahe dem Objektpunkt. Sie sind Kontext, kein zusätzlicher Score. Die Kartierung weist Pegel erst ab 55 dB(A) tags und 50 dB(A) nachts aus und erfasst nur Hauptverkehrsquellen: „Nicht kartiert“ heißt, dass am Objektpunkt kein Pegel ausgewiesen ist – entweder unter diesen Schwellen oder die Quelle fällt nicht unter die Kartierung (etwa Straßen mit weniger als 3 Mio. Fahrzeugen im Jahr oder Industrie außerhalb von Ballungsräumen). Lärm ist damit nicht ausgeschlossen.

Die Luftbelastung beruht auf mehrjährigen Jahresmitteln des UBA für Feinstaub (PM10, PM2,5) und Stickstoffdioxid (NO₂), gemessen an der nächstgeeigneten Messstation — nicht hausnummerngenau. Liegen weniger Jahresmittel vor, bleibt die Einordnung eine Orientierung und ist weniger vollständig. Die Balken ordnen die Jahresmittel nach vorsichtig gewählten Grenzwert-Bändern ein.

Das Hochwasserrisiko wird aus gespeicherten amtlichen Hochwasserkarten abgeleitet (HQ10: häufiges, HQ100: 100-jährliches Hochwasser, HQextrem: Extremhochwasser). Entscheidend ist der Objektpunkt; Gebäudeteile und kleinräumige Geländesprünge werden nicht einzeln bewertet. Nicht jedes Bundesland stellt alle drei Szenarien amtlich bereit: Ein fehlendes Szenario steht als „nicht kartiert“ da und bedeutet weder „betroffen“ noch „frei“.

Quellenvermerk: Umweltbundesamt, Lärmkartierung nach der EU-Umgebungslärmrichtlinie und Luftdaten Deutschland API (mit Daten der Messnetze der Länder und des Bundes), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0. Die Daten wurden geändert: Aus den Lärmkarten wird nur die Pegelklasse am Objektpunkt gelesen, und ß, ä, ö und ü, die der Dienst in Straßennamen fehlerhaft liefert, sind berichtigt; lässt sich ein Name nicht sicher herstellen, entfällt er. Bei der Luft sind die Jahresmittel der nächstgeeigneten Messstation nach Grenzwert-Bändern eingeordnet.

Unterlagen

Bekanntmachung, Exposé und Fotos aus dem Verfahren, mit Quelle

Dokumente & Links

Verfahren

Verfahrensart, Termin und was vor dem Gebot zu prüfen ist

Verfahrensart

Zwangsversteigerung

Laut Bekanntmachung: Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung

Ein Gläubiger betreibt die Versteigerung, um eine Forderung durchzusetzen. Rechte, die ihm im Grundbuch im Rang vorgehen, bleiben bestehen und kommen zum Gebot hinzu.

Geringstes Gebot und bestehende Rechte

Termin vorher prüfen

Ein Termin kann aufgehoben, verlegt oder berichtigt werden. Maßgeblich sind die amtliche Bekanntmachung und die Auskunft des Gerichts; Versteigerungspilot ist kein amtliches Portal.

Vor dem Gebot: das Verfahren verstehen

Prüfung, Gebot und Finanzierung — die Grundlagen, die für jedes Objekt gelten.

Zuletzt geändert: 12.10.2026, 23:54