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0092 K 0106/ 2022
Aktiv
Symbolbild – Zwangsversteigerung Doppelhaushälfte in Köln, Dellbrück
SYMBOLFOTO

TeilungsversteigerungDoppelhaushälfte in Köln, Nordrhein-Westfalen

Verkehrswert
580.000 €
Wohnfläche
143 m²
Termin
16.09.2026
in 8 Tagen

Kategorie

Doppelhaushälfte · + 2 Stellplätze

Nordrhein-Westfalen

Verfahren

Aktenzeichen0092 K 0106/ 2022
AmtsgerichtKöln

Kenndaten

Wohnfläche143 m²
Grundstück976 m²
Baujahr1924
ZustandStark sanierungsbedürftig
Vermietung!Bewohnt vom derzeitigen Eigentümer

Biet-Score

Fazit

Der hohe Sanierungsbedarf und die eingeschränkte Innenbesichtigung erfordern eine äußerst konservative Kaufpreisdisziplin und einen deutlichen Abschlag vom festgesetzten Verkehrswert. Das große Grundstück in guter Wohnlage bietet nach einer umfassenden Sanierung ein erhebliches Wertsteigerungspotenzial, jedoch sind die tatsächlichen Sanierungskosten und das Ausmaß der verdeckten Mängel aufgrund des fehlenden Innenzugangs mit hohen Unsicherheiten behaftet. Vor einem Gebot ist eine detaillierte Innenbesichtigung zur genauen Ermittlung der Schäden und Sanierungskosten unerlässlich, ebenso wie die Klärung der Heizungssituation, des Schimmelschadens und des Dachstuhlbefalls.

01

Dossier

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KI-gestützt
Zusammenfassung

Doppelhaushälfte · + 2 Stellplätze · Bj. 1924 · Bewohnt vom derzeitigen Eigentümer

Die zur Zwangsversteigerung stehende Doppelhaushälfte in Köln-Dellbrück ist eigengenutzt und hat einen Verkehrswert von 580.000 Euro. Das Objekt mit ca. 143 m² Wohnfläche und 976 m² Grundstücksfläche (Baujahr 1924, Anbau 1949) weist einen erheblichen Instandhaltungs- und Modernisierungsrückstau auf, inklusive eines defekten Heizungssystems mit Schimmelschaden und Dachstuhlbefall. Der Gutachter konnte das Objekt nur von außen besichtigen, wodurch der Innenzustand und das Ausmaß der Schäden nicht vollständig verifiziert werden konnten.

Ausführliches Dossier

Das zur Zwangsversteigerung stehende Objekt ist eine Doppelhaushälfte in Köln-Dellbrück, Aktenzeichen 0092 K 0106/2022, mit einem festgesetzten Verkehrswert von 580.000 Euro. Die Versteigerung erfolgt zum Zwecke der Aufhebung der Gemeinschaft. Die Wertermittlung erfolgte primär nach dem Sachwertverfahren, da der Markt Objekte dieser Art überwiegend nach der Grundstückssubstanz beurteilt. Der Ertragswert wurde unterstützend herangezogen. Eine pauschale Wertminderung von 30.000 Euro wurde für Baumängel, -schäden und Imponderabilien angesetzt, wobei dies keine Kostenschätzung, sondern eine Wertdifferenz darstellt. Die Wohnfläche des Objekts beträgt rund 143 m² auf einem 976 m² großen Grundstück. Das Objekt wird zum Zeitpunkt der Ortsbesichtigung durch die Antragsgegnerin eigengenutzt, es bestehen laut Gutachten keine Mietverträge. Allerdings deutet ein Schreiben der Antragsgegnerin auf ein Mietverhältnis im Dachgeschoss hin, was vom Sachverständigen nicht verifiziert werden konnte. Die marktübliche Nettokaltmiete für ein mängel- und schadensfreies Objekt wird auf 1.091 Euro monatlich bzw. 13.092 Euro jährlich geschätzt, was einer Bruttorendite von 2,26 % entspräche. Das Gebäude, ursprünglich Baujahr 1924 mit einem Anbau von 1949, befindet sich in einem mäßigen Gesamtzustand mit erheblichem Instandhaltungs- und Modernisierungsrückstau in allen Bereichen. Es bestehen gravierende Mängel wie ein defekter Heizungsanlage mit Totalausfall und extremem Schimmelschaden, sowie ein starker Befall des Dachstuhles mit 'Kugelkäfern'. Die Elektro- und Sanitärinstallationen sowie der Innenausbau sind veraltet. Energetisch entspricht das Gebäude nicht mehr zeitgemäßen Standards, und ein Energieausweis liegt nicht vor. Bei einem Eigentümerwechsel sind die Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) zu erfüllen. Der Sachverständige konnte das Objekt nur von außen besichtigen; der Zutritt zu den Innenräumen wurde nicht gewährt. Die Bewertung erfolgte auf Basis des äußeren Eindrucks, eines Altgutachtens und vorliegender Unterlagen. Technische Prüfungen wie die Funktionsfähigkeit der Heizung oder Dichtigkeitsprüfungen der Entsorgungsleitungen wurden nicht durchgeführt. Es kann keine Gewähr für verdeckte Mängel oder die Standsicherheit übernommen werden. Das Grundstück ist voll erschlossen und laut Altlastenkataster besteht kein Altlastenverdacht, jedoch wird darauf hingewiesen, dass dies Schadstoffbelastungen nicht ausschließt. Im Grundbuch ist eine Pfändung eines Erbanteils eingetragen, die laut Gutachten den Verkehrswert nicht beeinflusst. Baulasten sind keine vermerkt. Das Objekt befindet sich in einer Erbengemeinschaft. Vor einem Gebot sind eine zwingende Innenbesichtigung zur genauen Schadens- und Kostenermittlung, die Klärung des Mietverhältnisses im Dachgeschoss sowie die Einholung eines Energieausweises und die Prüfung der GEG-Konformität dringend angeraten.

Chancen
Risiken

Standort

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02

Übersicht

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21 / 25 Felder
Identifikation
Aktenzeichen0092 K 0106/ 2022
Flurstück / Fl. Nr.2385/73KI
AmtsgerichtKöln
BundeslandNordrhein-Westfalen
Termin
VerfahrensartZwangsversteigerung zum Zwecke der Aufhebung der Gemeinschaft
Datum / Uhrzeit16.09.2026 · 10:00:00
!
Ohne Angabe: Termin-Art
Objekt
ObjektartDoppelhaushälfte · + 2 Stellplätze
Objektzustand
KI
Vermietungsstatus
KI
Besichtigungsstatus
KI
Baujahr
KI
Ohne Angabe: Nutzungsart
Flächen & Wert
Verkehrswert
Wohnfläche
Grundstücksfläche
Bodenrichtwert970 €/m²
Gesamtbodenwert946.720 €976 m² × 970 €/m²
Ohne Angabe: Nutzfläche, Gewerbefläche
Lage
StraßeGrafenmühlenweg
Hausnummer170
PLZ51069
OrtKöln
StadtteilDellbrück

Belegungsstatus-Risiko

Bewohnt vom derzeitigen Eigentümer

Hohes Risiko

Operativ ist das oft einer der kritischsten Fälle. Der Zuschlagsbeschluss kann häufig als Räumungstitel gegen den bisherigen Besitzer dienen, praktisch bleiben Zeitverlust, Kosten und Konflikte real.

Rechtlich

Der Zuschlagsbeschluss ist nach § 93 ZVG grundsätzlich ein Titel für Räumung und Herausgabe gegen den Besitzer. Das gilt nicht ohne Weiteres gegen Personen mit fortbestehendem Recht, etwa wirksame Mieter.

Operativ

Typische Risiken sind verweigerte Übergabe, Gerichtsvollzieher, fehlende Schlüssel, emotionale Eskalation, Schäden, Verwahrlosung oder Vandalismus.

Bodenrichtwert

Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert

BORIS NRW
KennzahlWert
Bodenrichtwert970 €/m²
Grundstücksfläche976 m²
Gesamtbodenwert946.720 €
Verkehrswert580.000 €
BRW-Verhältnis0,61
Rechnerischer Gebäudeanteil-366.720 €

Balkenvergleich

normalisiert auf den höchsten Wert
Bodenwert946.720 €
Verkehrswert580.000 €
Der rechnerische Bodenwert liegt über dem Verkehrswert.Verkehrswert je m² Boden liegt unter dem Bodenrichtwert.

Datenquelle & Kontext

Quelle
BORIS NRW
Stichtag
01.01.2026
Nutzung
reines Wohngebiet
Zustand
baureifes Land
Zone
905021 · 11400
Lage
Dellbrück, Köln, 51069
Anbieter öffnen
Berechnungen
Grundstücksfläche
976 m²
Gesamtbodenwert
976 m² × 970 €/m²
VW je m² Boden
594 €/m²
BRW-Verhältnis
594 €/m² / 970 €/m²
Rechnerischer Gebäudeanteil
580.000 € − 946.720 € = -366.720 €

Bodenwert = Fläche × BRW. Gebäudeanteil = Verkehrswert − Bodenwert.

Der Bodenrichtwert beschreibt den Boden, nicht Gebäudezustand, Rechte oder Bewertungsmethodik.

Markt-Einordnung

Ein-/Zweifamilienhäuser (Bestand)

Was kostet der Quadratmeter hier üblicherweise — und wo steht dieses Objekt dazu?

Dieses Objekt 4.056 Euro pro Quadratmeter. Marktspanne 3.360 bis 7.040 Euro, typisch 4.100 Euro.
Dieses Objekt4.056 €/m²

Dieses Objekt

innerhalb der Marktspanne · -1 % zum typischen Wert

Verkehrswert geteilt durch 143 m² Wohnfläche

Üblicher Marktpreis · Köln

4.100 €/m²typischer Wert

Spanne 3.360 – 7.040 €/m²

Quelle
Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Köln (Gutachterausschuss)
Stand
2026
Gilt für
Ein-/Zweifamilienhäuser
Basis
Freihändige Verkäufe im gesamten Stadtgebiet, ohne Unterscheidung nach Stadtteil oder Zustand

Ortsübliche Miete (Nettokaltmiete, Bestandswohnungen): 7,0016,30 €/m² im Monat, typisch 10,50 €/m² · Rheinische Immobilienbörse e.V. / Stadt Köln (Mietspiegel), 2025

Wie diese Einordnung zustande kommt

Berücksichtigt: Objektart (nur Ein-/Zweifamilienhäuser (Bestand)), räumliche Ebene (Stadtgebiet), Zeitraum, Wohnflächen zwischen 40 und 400 m². Ausgeschlossen sind Bruchteils- und Teilungsversteigerungen sowie Verkehrswerte unter 20.000 €.

Nicht herausgerechnet: Stadtteil und Mikrolage, Baujahr, Zustand, Ausstattung, Etage, Vermietung und bestehen bleibende Rechte. Diese Merkmale erklären oft einen großen Teil des Abstands — die Kennwerte der Vergleichsgruppe stehen deshalb oben dabei.

Der Verkehrswert ist eine gutachterliche Schätzung zu einem Stichtag, der Monate zurückliegen kann. Marktpreise stammen aus freihändigen Verkäufen; in der Zwangsversteigerung liegen Zuschläge typischerweise darunter. Beide Linien werden nur ausgewiesen, wenn mindestens acht Vergleichsfälle vorliegen.

Einordnung, keine Bewertung oder Kaufempfehlung — sie ersetzt weder Gutachten noch eigene Prüfung.

03

Investment Case

04

Investor-Fakten

!
3 Fakten
01

Bewertung

3 Fakten
Verkehrswert
Verkehrswert je m² Wohnfläche
Verkehrswert je m² Grundstück
05

Standort-Radar

06

Erwerbsnebenkosten & Liquiditätsbedarf

07

Wert- & Bewertungsanpassungen

Rechte, Lasten & Verfahrenshinweise
Rechte / Lasten
  • Recht / Last

    Pfändung des Erbanteils betreffend Monika Mai am Nachlass von XXX und XXX XXX sowie des nachverstorbenen XXX XXX wegen einer Forderung von 1.016,60 Euro zuzüglich Zinsen.

ZVG- / Verwaltungshinweise
  • ZVG-/Verwaltungshinweis

    Der Versteigerungsvermerk ist am 15.12.2022 in das Grundbuch eingetragen worden.

  • ZVG-/Verwaltungshinweis

    Die Zwangsversteigerung zum Zwecke der Aufhebung der Gemeinschaft ist angeordnet (Amtsgericht Köln, AZ.: 92 K 106 / 22), eingetragen am 22.03.2012.

  • ZVG-/Verwaltungshinweis

    Der Verkehrswert des Wohnhauses wird durch die Eintragungen in Abt. II des Grundbuchs nicht beeinflusst (wertneutral).

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Beschreibung & Zustand

Objektzustand
KI
Nutzung
KI
Besichtigung
KI
Hinweise
Objektart: Doppelhaushälfte, Vermietung: Eigengenutzt (unklar DG)
Beschreibung (roh)

Einfamilienwohnhaus (Doppelhaushälfte) mit einer PKW-Garage und einem offenen PKW-Stellplatz in 51069 Köln (Dellbrück), Grafmühlenweg 170 Vollunterkellertes, zweigeschossiges Einfamilienhaus mit ausgebautem Dachgeschoss und einem nicht unterkellerten, zweigeschossigen Anbau, Wohnfläche ca. 143m². Grundstücksgröße: 976 m² Baujahr ursprünglich ca. 1924, der Anbau erfolgte ca. 1949 Es besteht in allen Bereichen ein erhöhter Instandhaltungs- und Modernisierungsrückstau, Baumängel und -schäden mit mäßigem Pflegegrad. Eine Weitergabe der Kontaktdaten der Antragstellerin kann gem. DSGVO nicht - auch nicht telefonisch - erfolgen. Gutachteneinsichten können zu den allgemeinen Publikumszeiten des Gerichts, jedoch nur nach vorheriger Terminvereinbarung erfolgen. Entsprechende Termine können online auf der Internetseite des Amtsgerichts Köln oder telefonisch unter den Nummern 0221/7711-782, 197, 323 oder 842 vereinbart werden. Geben Sie hierbei unbedingt das Aktenzeichen des Verfahrens an (z.B. 92 K …/25)

Datenhinweise
  • · 3 Quellen berücksichtigt
  • · 3 mit verwertbaren Informationen
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Steuerliche Optimierung

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Umgebung & Emissionen

Daten: UBA + amtliche HQ-Karten

Keine Emissionsdaten verfügbar

Für dieses Objekt liegen noch keine verwendbaren Objektkoordinaten aus dem bestehenden Geocoding vor. Es wird kein neues Geocoding ausgeführt.

Hochwasser

Hochwasserrisiko

Punktprüfung gegen lokal gespeicherte amtliche HQ-Flächen

Wert ab Plus KI sichtbar
HQ10
Wert ab Plus KI sichtbar
HQ100
Wert ab Plus KI sichtbar
HQextrem
Wert ab Plus KI sichtbar
Wassertiefe
Wert ab Plus KI sichtbar
Datenstand
Wert ab Plus KI sichtbar
Quelle
Wert ab Plus KI sichtbar
Wert ab Plus KI sichtbar
Kartierte Umweltdaten (Luftqualität, Lärmbelastung) und Hochwasserrisiko für diese Adresse.Kostenlos ansehen
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Dokumente & Links

Zuletzt geändert: 05.06.2026, 12:03

Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt

Amtliche Bevölkerungs- und Wohnungsbedarfsprognosen für Köln, kreisfreie Stadt.

Eher RückenwindHohe Aussagekraft

Die Einordnung beruht auf 9 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll. Ausführliches Zukunftsprofil der Region.

Vor dem Gebot: das Verfahren verstehen

Prüfung, Gebot und Finanzierung — die Grundlagen, die für jedes Objekt gelten.