KI-Dossier
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Zusammenfassung
Das Zwangsversteigerungsobjekt in Tonna (Gräfentonna) umfasst eine Doppelhaushälfte (ca. 120 m² Wohnfläche, Baujahr ca. 1952) und ein großes Nebengebäude auf einem 1.100 m² großen Grundstück. Der amtliche Verkehrswert ist auf 78.000 EUR festgesetzt, wobei die Bewertung aufgrund verweigerter Innenbesichtigung ausschließlich nach äußerem Anschein erfolgte. Es besteht ein massiver Instandhaltungsrückstau mit geschätzten Sanierungskosten von über 108.000 EUR, insbesondere durch Feuchtigkeitsschäden im Mauerwerk. Für Investoren bietet das große Grundstück Potenzial, das Projekt birgt jedoch erhebliche unkalkulierbare Risiken im Innenbereich.
Biet-Score
Sehr riskant
Fazit der KI
Das Objekt stellt aufgrund des hohen Sanierungsbedarfs und der fehlenden Innenbesichtigung ein Hochrisiko-Investment dar. Erfahrene Sanierer oder Bauträger können hier bei einem sehr günstigen Zuschlag (deutlich unter dem Verkehrswert) ein interessantes Entwicklungsprojekt realisieren, insbesondere durch das großzügige Grundstück und das Nebengebäude. Für klassische Kapitalanleger ohne eigenes Handwerker-Netzwerk ist das Objekt wegen der unkalkulierbaren Folgekosten ungeeignet. Ein Gebot sollte die kalkulierten Sanierungskosten von mindestens 108.500 EUR zwingend einpreisen.
Chancen
Risiken
Ausführliches Dossier
Bei dem zu versteigernden Objekt handelt es sich um eine einseitig angebaut geschlossene Doppelhaushälfte in der Vargulaer Straße 10 im Ortsteil Gräfentonna der Gemeinde Tonna (Thüringen). Das Grundstück umfasst eine großzügige Fläche von 1.100 m² und bietet neben dem Wohnhaus ein zweigeschossiges Nebengebäude (ca. 117 m² Nutzfläche) sowie einen Schuppenanbau. Die Lage zeichnet sich durch eine mittlere Wohnlage am nordöstlichen Ortsrand aus. Größere Städte wie Bad Langensalza, Gotha und die Landeshauptstadt Erfurt sind in rund 10 bis 30 Autominuten erreichbar. Die Infrastruktur für den täglichen Bedarf ist im Ort gegeben. Das Wohnhaus wurde ca. 1952 erbaut und verfügt über eine Wohnfläche von rund 120 m², verteilt auf ein Erdgeschoss und ein ausgebautes Dachgeschoss. Es ist vermutlich voll unterkellert. Der Gutachter konnte die Gebäude nur von außen besichtigen, weshalb der energetische und technische Zustand im Inneren auf reinen Annahmen basiert. Sichtbar sind jedoch erhebliche Schäden: Es besteht ein massiver Instandhaltungsrückstau an Dach, Fassade, Fenstern sowie den technischen Installationen. Besonders kritisch ist die vermutlich defekte vertikale und horizontale Feuchtigkeitssperre des Mauerwerks. Der Gutachter beziffert die notwendigen Sanierungskosten auf insgesamt rund 108.510 EUR (81.600 EUR für das Wohnhaus, 26.910 EUR für das Nebengebäude). Auch die Außenanlagen und der Garten präsentieren sich in einem stark vernachlässigten Zustand. Das größte Risiko für Erwerber besteht in der verweigerten Innenbesichtigung. Da der Zutritt zu den Gebäuden nicht möglich war, müssen Bieter mit unvorhersehbaren Mängeln im Innenbereich (z. B. Hausschwamm, Sanitärmängel, veraltete Elektrik) rechnen. Im Grundbuch ist in Abteilung II lediglich der Zwangsversteigerungsvermerk eingetragen. Es bestehen laut Bauaufsichtsbehörde keine aktiven Baulasten. Ein Energieausweis liegt nicht vor. Das Grundstück ist jedoch beitragsrechtlich erschlossen und frei von laufenden Bodenordnungsverfahren. Mit einem festgesetzten Verkehrswert von 78.000 EUR und einem Sachwertverfahren als Bewertungsgrundlage erscheint das Objekt auf den ersten Blick günstig. Angesichts der kalkulierten Sanierungskosten, die den Verkehrswert bereits deutlich übersteigen, eignet sich diese Immobilie jedoch ausschließlich für erfahrene Projektentwickler oder handwerklich versierte Eigennutzer. Ein rentabler Erwerb setzt einen deutlichen Abschlag im Versteigerungstermin voraus, um die massiven Modernisierungskosten wirtschaftlich abzufangen.
Objekt
Zustand und Nutzung
- Vermietet
- Nur außen
Einfamilienwohnhaus (Doppelhaushälfte), BJ ca. 1952, Wohnfläche: ca.120 qm; Nebengebäude, BJ ca. 1950; Schuppenanbau; Instandhaltungsrückstau; Bewertung nach äußerem Anschein!
Belegung
vermietet
Ein vermietetes Objekt kann für Kapitalanleger passen, ist für Eigennutzung aber deutlich sensibler. Miete, Vertrag und Kündigungslage bestimmen den realen Wert.
Vor dem Gebot prüfen
Wertanpassungen
Alle Angaben
Termin
- Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
- Landesbank Hessen-Thüringen Girozentrale Angabe aus den Unterlagen (Portal, Deckseite), ohne Gewähr.
- 05.11.2026 · 11:00 Uhr
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Objekt
- Doppelhaushälfte
- Vermietet
- Nur außen
- 1952
Flächen & Wert
- 78.000 €
- 120 m²
- 117 m²
- 1.100 m²
- 1.100 m²
- 34 €/m²
- 37.400 €1.100 m² × 34 €/m² · MEA 100 %
Lage
Karte- Vargulaer Straße
- 10
- 99958
- Tonna
- Gräfentonna
Weitere Angaben aus dem Gutachten
Bewertung
Rechte
Ertrag
Zustand
Kosten
Erwerbsnebenkosten und Liquidität
Investment Case
Steuerliche Abschreibung (AfA)
Markt
Markt-Einordnung
Ein-/Zweifamilienhäuser (Bestand)Dieses Objekt
| Üblicher Marktpreis · Tonna | Vergleichbare Zwangsversteigerungen | |
|---|---|---|
| 943 €/m² | 549 €/m² | |
| Spanne | 845 – 1.136 €/m² | 419 – 1.162 €/m² mittlere Hälfte |
| Dieses Objekt | -31 % unter dem typischen Wert | +18 % über dem Median¹ |
| Quelle | Gutachterausschüsse für Grundstückswerte im Freistaat Thüringen (TLBG) (Gutachterausschuss) | eigene Auswertung gerichtlicher Verkehrswertgutachten (nur Verteilungen, keine Einzelobjekte) |
| Stand | 2025 | letzte 12 Monate |
Üblicher Marktpreis · Tonna
943 €/m²
Vergleichbare Zwangsversteigerungen
549 €/m²
| Üblicher Marktpreis · Tonna | Vergleichbare Zwangsversteigerungen | |
|---|---|---|
| Gilt für | Ein-/Zweifamilienhäuser | Ein-/Zweifamilienhäuser (Bestand) im Kreisgebiet |
| Grundlage | Freihändige Verkäufe im gesamten Stadtgebiet, ohne Unterscheidung nach Stadtteil oder Zustand | 8 Objekte einschließlich dieses Objekts; der Zustand liegt für 5 der 8 vor |
Üblicher Marktpreis · Tonna
Vergleichbare Zwangsversteigerungen
Dieses Objekt gegen die Vergleichsgruppe
- Baujahr
- Zustand
- Wohnfläche
Zustandsskala 1–7
7 von 8 Vergleichsobjekten anzeigenEin-/Zweifamilienhäuser (Bestand), nach Preis je m² sortiert; gleichmäßig über die Preisspanne ausgewählt
| Lage | Objektart | Baujahr | Fläche | Zustand | Verkehrswertgerichtlich festgesetzt | je m² | Termin | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Friedensstraße, Gräfenhain | Einfamilienhaus | 1880 | 195 m² | sanierungsbedürftig | 42.000 € | 215 € | 17.11.2026 | |
| Ecke, Bad Tabarz | Einfamilienhaus | — | 125 m² | unbewertet | 46.000 € | 369 € | 27.05.2026 | |
| Untergasse, Schmerbach | Wohnhaus | 1900 | 206 m² | sanierungsbedürftig | 89.500 € | 435 € | 18.08.2026 | |
| Hermann-Kirchner-Straße, Wölfis | Einfamilienhaus | 1870 | 114 m² | sanierungsbedürftig | 51.000 € | 448 € | 14.01.2027 | |
| Röderweg, Ohrdruf | Doppelhaushälfte | — | 117 m² | unbewertet | 134.000 € | 1.145 € | 07.05.2026 | |
| Freiheitsstraße, Großfahner | Einfamilienhaus | — | 173 m² | unbewertet | 210.000 € | 1.212 € | 17.06.2026 | |
| Vor dem Berge, Goldbach | Einfamilienhaus | 2003 | 137 m² | gepflegt | 265.000 € | 1.931 € | 15.10.2026 |
Bodenrichtwert
Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert
- 34 €/m²
- 1.100 m²
- 37.400 €
- 78.000 €
- 2,09
- 40.600 €
Vergleich
Rechenweg
Anteilige Fläche = Gesamtgrundstück × MEA. Bodenwert = Fläche × BRW. Verhältnis zum Bodenrichtwert = Verkehrswert je m² ÷ Bodenrichtwert.
Lage und Umfeld
Standort-Radar
Umgebung & Emissionen
Lärm und Luft
Keine DatenHochwasserrisiko
Noch nicht geprüft
Einzelheiten und Quellen
Hochwasser im Einzelnen
Methodik und Grenzen
Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt
Die Einordnung beruht auf 7 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.
Ausführliches Zukunftsprofil der RegionUnterlagen
Dokumente & Links
Verfahren
Verfahrensart
Zwangsversteigerung
Ein Gläubiger betreibt die Versteigerung, um eine Forderung durchzusetzen. Rechte, die ihm im Grundbuch im Rang vorgehen, bleiben bestehen und kommen zum Gebot hinzu.
Geringstes Gebot und bestehende Rechte