Zum Inhalt springen

TeilungsversteigerungEinfamilienhaus in Berlin, Berlin

Amtsgericht KöpenickAktenzeichen

Versteigerungstermin

in 18 Tagen

Di., 10.11.2026 · 10:00 Uhr

Verkehrswert

470.000 €

Grundstück

1.126 m²

Baujahr

1930

Rosestraße 45, 12524 BerlinKarteGoogle Maps
Belegung: vermietetZustand: Abrissreif

KI-Dossier

Auswertung des Verkehrswertgutachtens durch KI, ohne Gewähr

KI-Auswertung des Gutachtens
!

Zusammenfassung

Einfamilienhaus · Bj. 1930 · vermietet

Es handelt sich um ein ca. 1.126 m² großes Eckgrundstück in Berlin-Altglienicke, bebaut mit einem um 1930 errichteten und 1982 erweiterten Einfamilienhaus. Die Altbebauung befindet sich in einem schlechten und wirtschaftlich verschlissenen Zustand ohne verbleibenden Restwert. Der festgesetzte Verkehrswert von 470.000,00 € entspricht somit rein dem Bodenwert des als Bauland eingestuften Grundstücks. Da eine Innenbesichtigung verweigert wurde, ist der genaue Zustand im Inneren unbekannt, es ist jedoch von einem Abbruch oder einer Kernsanierung auszugehen.

39

Biet-Score

Risikoreich · 39 von 100

Normaler Bieter: Professionelle Prüfung empfohlen, Gebot mindestens 15 % unter dem Verkehrswert – nur mit Expertise

Wie der Biet-Score entsteht

Errechnet aus dem KI-Dossier: Chancen gegen Risiken, benannte Wertabschläge und -zuschläge, Widersprüche in den Angaben, vorliegende Unterlagen. Ab 75 chancenreich, ab 55 ausgeglichen, ab 40 Vorsicht, ab 25 risikoreich, darunter sehr riskant. Ersetzt keine Besichtigung und keine Prüfung des Gutachtens.

Fazit der KI

Das Objekt eignet sich primär für Bauträger oder private Bauherren, die ein großzügiges Grundstück für einen Neubau in Berlin-Altglienicke suchen. Die Altbebauung muss als Totalverlust gewertet werden, weshalb Sanierungsversuche wirtschaftlich unrentabel sein dürften. Ein Investor muss die Kosten für einen eventuellen Abriss einkalkulieren, erhält dafür jedoch ein attraktives Bauland-Flurstück ohne Altlasten- oder Baulasteneinträge. Ein risikoangepasstes Bieten nahe oder unter dem Verkehrswert wird dringend empfohlen, insbesondere da der genaue Zustand im Inneren nicht geprüft werden konnte.

Chancen

5
  • Einstufung des Grundstücks als Bauland gemäß § 34 BauGB ermöglicht eine moderne Neubebauung.

Risiken

5

Gepunktet unterstrichene Punkte haben einen Beleg im Gutachten: antippen oder darauf zeigen. Dazu 2 benannte Wertanpassungen im Kapitel Objekt.

Ausführliches Dossier

Das Bewertungsobjekt befindet sich in der Rosestraße 45 im Berliner Ortsteil Altglienicke (Bezirk Treptow-Köpenick). Das 1.126 m² große, symmetrisch geschnittene Eckgrundstück liegt in einer mittleren Wohnlage. Die Verkehrsanbindung ist als gut zu bezeichnen; der S-Bahnhof Altglienicke ist nur etwa 280 m entfernt, und die Autobahn A113 sowie der Flughafen BER sind schnell erreichbar. Allerdings ist das Grundstück durch die unmittelbare Nähe zur Germanenstraße und zur Bahntrasse/B96a deutlichen Lärmimmissionen und Erschütterungen ausgesetzt, was im Gutachten zu einem Bodenwertabschlag führte. Auf dem Grundstück steht ein ca. 1930 erbautes und 1982 erweitertes Einfamilienhaus (1,5-geschossig mit Teilunterkellerung). Der bauliche Zustand wird im Gutachten offiziell als schlecht eingestuft. Das Gebäude weist keinen wirtschaftlichen Restwert mehr auf, da die Mängelbeseitigungskosten den Restwert bei weitem übersteigen. Zudem entspricht die Grundrisskonzeption nicht mehr modernen Standards, die Energiebilanz ist unvertretbar und die Haustechnik (Heizung, Elektrik, Rohrleitungen) ist komplett veraltet. Eine Innenbesichtigung wurde am Ortstermin verweigert, weshalb keine detaillierten Aussagen zum inneren Zustand vorliegen. Aus rechtlicher Sicht ist das Grundstück im Grundbuch von Treptow Blatt 20202N eingetragen. Es bestehen keine Baulasten, Denkmalschutzauflagen oder bekannten Altlasten im Bodenbelastungskataster. Das Grundstück ist erschließungsbeitragsfrei und wird derzeit vom Antragsgegner und dessen Schwester eigengenutzt. Das Verfahren wird als Teilungsversteigerung zur Aufhebung der Gemeinschaft betrieben. Für Investoren stellt das Objekt ein klassisches Entwicklungsgrundstück dar. Da die Altbebauung wertlos ist, basiert der festgesetzte Verkehrswert von 470.000 € ausschließlich auf dem angepassten Bodenwert (420 €/m²). Ein Erwerber sollte das Projekt als Neubauvorhaben kalkulieren. Die bauliche Nutzung richtet sich nach § 34 BauGB, was eine dem Umfeld angepasste, moderne Neubebauung ermöglicht. Die Abrisskosten müssen in die Gesamtkalkulation einfließen.

MarktanalyseWas kostet ein vergleichbares Objekt gerade am freien Markt?Für dieses Objekt liegt noch keine Marktanalyse vor.

Objekt

Zustand, Belegung und alle Angaben aus Bekanntmachung und Gutachten

Zustand und Nutzung

Objektzustand
Nutzung
Vermietet
Besichtigung
Keine Besichtigung möglich

Ohne Angabe: Hinweise

Text der Bekanntmachung

Das Grundstück befindet sich in mittlerer Wohnlage lt. Berliner Mietspiegel und ist mit einem tlw. unterkellerten, 1½-geschossigen Einfamilienhaus mit ausgebautem Dachraum in konventioneller Bauweise bebaut. Baujahr ca.1930, ein Umbau mit Erweiterung erfolgte 1982. Der Verkehrswert entspricht dem Bodenwert. Die vorhandene Altbebauung stellt aus sachverständiger Sicht keinen Restwert mehr dar. Laut Gutachten übersteigen die Mängelbeseitigungskosten den Gebäuderestwert bei weitem. Die verwendeten Baustoffe werden am Markt nicht mehr akzeptiert. Die Grundrisskonzeption ist nicht mehr zeitgemäß. Die Energiebilanz ist aus heutiger Sicht nicht mehr vertretbar.

Hinweise zur Datenlage
  • Die Datenqualität ist gut bezüglich der äußeren Grundstücks- und Lagefaktoren, jedoch eingeschränkt bezüglich des Gebäudeinneren aufgrund der verweigerten Innenbesichtigung.
  • Nur Außenbesichtigung möglich.

Belegung

vermietet

Prüfpflichtig

Ein vermietetes Objekt kann für Kapitalanleger passen, ist für Eigennutzung aber deutlich sensibler. Miete, Vertrag und Kündigungslage bestimmen den realen Wert.

Vor dem Gebot prüfen

  • Mietvertrag und Vertragsparteien prüfen
  • Miethöhe, Kaution und Rückstände klären
  • Kündigungsausschlüsse oder Befristungen suchen
  • Nebenkosten und Übergabe an Hausverwaltung planen
Rechtslage, Praxis und Gebot
Rechtlich
Der Erwerber tritt grundsätzlich in bestehende Mietverhältnisse ein. Bei Wohnraum braucht eine Kündigung regelmäßig einen gesetzlichen Grund; Härtegründe können zusätzlich wirken.
In der Praxis
Mietvertrag, Kaution, Rückstände, Nebenkosten, Untervermietung und Mieterhistorie entscheiden, ob der Ertrag stabil oder problematisch ist.
Für das Gebot
Preisabschlag einplanen, wenn Miete niedrig, Vertrag unklar oder Eigennutzung unsicher ist.

Quelle des Status: Objektdaten. Er stammt aus Bekanntmachung, Gutachten oder automatischer Auswertung und kann veraltet oder unvollständig sein. Bei Zwangsversteigerungen ist die Besichtigung oft eingeschränkt, eine Gewährleistung gibt es nicht.

Wertanpassungen

aus dem KI-Dossier
Alle Angaben21 von 27
Aus Bekanntmachung, Gutachten und KI-Auswertung.
!

Identifikation

Aktenzeichen
0070 K 0001/2025
Amtsgericht
Köpenick
Bundesland
Berlin

Ohne Angabe: Flurstück / Fl. Nr.

Termin

Verfahrensart
Zwangsversteigerung zum Zwecke der Aufhebung der Gemeinschaft
Vertreter des Gläubigers
Rechtsanwalt Robert Proto (Kanzlei)Unter den Linden 10, 10117 BerlinAngabe aus den Unterlagen (Portal, Deckseite), ohne Gewähr.
Datum / Uhrzeit
10.11.2026 · 10:00 Uhr
!

Ohne Angabe: Termin-Art

Objekt

Objektart
Einfamilienhaus
Objektzustand
Vermietungsstatus
Vermietet
Besichtigungsstatus
Keine Besichtigung möglich
Baujahr
1930

Ohne Angabe: Nutzungsart

Flächen & Wert

Verkehrswert
470.000 €
Grundstücksfläche
1.126 m²
Anteilige Grundstücksfläche
1.126 m²
Bodenrichtwert
490 €/m²
Anteiliger Bodenwert
551.740 €1.126 m² × 490 €/m² · MEA 100 %

Ohne Angabe: Wohnfläche, Nutzfläche, Gewerbefläche

Lage

Karte
Straße
Rosestraße
Hausnummer
45
PLZ
12524
Ort
Berlin
Stadtteil
Altglienicke
Weitere Angaben aus dem Gutachten
Ertrag, Eigentum, Bewertung, Zustand, Rechte und Grundstück laut Gutachten.
!

Bewertung 3 Angaben

Verkehrswert
Verkehrswert je m² Grundstück
Bewertungsverfahren

Rechte 4 Angaben

Wohnrecht
Nießbrauch
Erbbaurecht
Rechtliches Risiko

Ertrag 1 Angabe

Vermietungsstatus

Zustand 5 Angaben

Schadenshinweise
Zustandsstufe
Zustandszusammenfassung
Dämmungsstatus
Energieeffizienz

Kosten

Erwerbsnebenkosten, Geld für den Termin und Rendite

Erwerbsnebenkosten und Liquidität

Investment Case

Steuerliche Abschreibung (AfA)

Markt

Was vergleichbare Objekte kosten, frei verkauft und versteigert

Markt-Einordnung

Ein-/Zweifamilienhäuser (Bestand)

Was kostet der Quadratmeter hier üblicherweise — und wo steht dieses Objekt dazu?

Marktspanne 4.223 bis 6.487 Euro, typisch 4.497 Euro. Mittlere Hälfte der vergleichbaren Zwangsversteigerungen 2.499 bis 4.115 Euro, Median 3.492 Euro. 24 Vergleichsfälle zwischen 1.777 und 8.032 Euro pro Quadratmeter, 1 davon mit ähnlichem Zustand. Jeder Vergleichsfall ist ein Schalter und zeigt seine Eckdaten; mit den Pfeiltasten wechseln Sie zwischen den Fällen.
Punkte anordnen nach

Dieses Objekt

Ohne Wohnflächenangabe im Gutachten lässt sich kein Preis je m² berechnen. Das Objekt ist deshalb nicht in der Grafik eingezeichnet; die Spannen darunter gelten trotzdem.

Üblicher Marktpreis · Berlin

4.497 €/m²typischer Wert

Spanne
4.223 – 6.487 €/m²
Quelle
Gutachterausschuss für Grundstückswerte in Berlin (Gutachterausschuss)
Stand
2025

Vergleichbare Zwangsversteigerungen

3.492 €/m²Median · 24 Fälle

Spanne
2.499 – 4.115 €/m² mittlere Hälfte
Quelle
eigene Auswertung gerichtlicher Verkehrswertgutachten (nur Verteilungen, keine Einzelobjekte)
Stand
letzte 12 Monate

¹ Der Zustand liegt unter dem der Vergleichsgruppe (abrissreif gegenüber überwiegend renovierungsbedürftig / einfach).

Grundlage der Zahlen, Vergleichsgruppe und Miete

Üblicher Marktpreis · Berlin

Gilt für
Ein-/Zweifamilienhäuser
Grundlage
Freihändige Verkäufe im gesamten Stadtgebiet, ohne Unterscheidung nach Stadtteil oder Zustand

Vergleichbare Zwangsversteigerungen

Gilt für
Ein-/Zweifamilienhäuser (Bestand) im Stadtgebiet
Grundlage
24 Objekte; der Zustand liegt für 14 der 24 vor

Dieses Objekt gegen die Vergleichsgruppe

Baujahr
hier 1930Gruppe 1936
Zustand
hier abrissreifGruppe renovierungsbedürftig / einfach

Zustandsskala 1–7

dieses Objekt: abrissreif · Vergleichsgruppe: renovierungsbedürftig / einfach

Ortsübliche Miete (Nettokaltmiete, Bestandswohnungen): 5,50 – 14,00 €/m² im Monat, typisch 7,21 €/m² · Senatsverwaltung fuer Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen Berlin (Mietspiegel), 2024

Alle 24 Vergleichsobjekte anzeigenEin-/Zweifamilienhäuser (Bestand), nach Preis je m² sortiert

Nächster Vergleichsfall: 3,5 km entfernt (Rudow) — 3.617 €/m², Baujahr 1990, durchschnittlich, 141 m².

Sortieren nach
Vergleichsobjekte mit Lage, Baujahr, Wohnfläche, Zustand, gerichtlich festgesetztem Verkehrswert, Preis je Quadratmeter und Versteigerungstermin
LageObjektartBaujahrFlächeZustandVerkehrswertgerichtlich festgesetztje m²TerminEntfernungLuftlinie
Königstuhlweg, BerlinEinfamilienhaus—238 m²unbewertet423.000 €1.777 €12.05.2026unbekannt
Dorfstraße, MalchowEinfamilienhaus1912200 m²sanierungsbedürftig375.000 €1.875 €19.11.202619,0 km
Bachstraße, MahlsdorfEinfamilienhaus1949168 m²stark sanierungsbedürftig355.400 €2.115 €12.11.202612,0 km
Paetschstraße, LichtenradeEinfamilienhaus, mit Einliegerbereich1934361 m²sanierungsbedürftig820.000 €2.272 €05.08.202612,0 km
MüggelheimSonstiges, Wochenendhaus194555 m²sanierungsbedürftig130.500 €2.373 €20.10.202610,0 km
SchmöckwitzEinfamilienhaus1906170 m²durchschnittlich417.000 €2.453 €29.09.20269,0 km
Pechsteinstraße, BerlinEinfamilienhaus—204 m²unbewertet513.000 €2.515 €19.05.2026unbekannt
Tränkeweg, BuckowZweifamilienhaus1938155 m²renovierungsbedürftig / einfach409.000 €2.639 €02.11.20267,0 km
Malschweg, WilhelmstadtEinfamilienhaus1973132 m²renovierungsbedürftig / einfach360.000 €2.727 €10.12.202630,0 km
Kalksteinweg, BuckowEinfamilienhaus1962146 m²renovierungsbedürftig / einfach400.000 €2.740 €10.08.202610,0 km
Paarener Straße, Spandau / HakenfeldeReihenhaus1979127 m²renovierungsbedürftig / einfach414.000 €3.260 €12.11.202630,0 km
Möthlower Straße, StaakenEinfamilienhaus1936136 m²renovierungsbedürftig / einfach463.000 €3.404 €08.10.202630,0 km
Alpenrosenweg, BaumschulenwegZweifamilienhaus—229 m²unbewertet820.000 €3.579 €29.07.20267,0 km
Calvinstraße, BerlinEinfamilienhaus—190 m²unbewertet680.000 €3.579 €26.05.2026unbekannt
Waltersdorfer Chaussee, RudowEinfamilienhaus1990141 m²durchschnittlich510.000 €3.617 €10.09.20263,5 km
Buddestraße, Königsweg, BerlinReihenhaus—214 m²unbewertet780.000 €3.649 €30.04.2026unbekannt
Maximiliankorso, FrohnauEinfamilienhaus1927316 m²renovierungsbedürftig / einfach1.260.000 €3.987 €06.10.202630,0 km
Lavendelweg, BerlinDoppelhaushälfte—96 m²unbewertet384.000 €4.021 €04.06.2026unbekannt
Wolzenseeweg, BerlinReihenhaus—141 m²unbewertet620.000 €4.397 €04.06.2026unbekannt
Mirower Straße, BerlinEinfamilienhaus—118 m²unbewertet530.000 €4.492 €21.05.2026unbekannt
Ringstraße, LichterfeldeEinfamilienhaus1904239 m²sanierungsbedürftig1.190.000 €4.989 €06.08.202618,0 km
Heegermühler Weg, WilhelmsruhEinfamilienhaus1900214 m²durchschnittlich1.130.000 €5.270 €03.09.202625,0 km
Weilburgstraße, BerlinEinfamilienhaus—253 m²unbewertet1.350.000 €5.329 €21.05.2026unbekannt
Kressenweg, BerlinEinfamilienhaus—63 m²unbewertet506.000 €8.032 €30.04.2026unbekannt

Rohdaten aus den Verkehrswertgutachten dieser Verfahren, ungefiltert und ungerundet außer bei der Anzeige. Der Verkehrswert ist die gutachterliche Schätzung zum Stichtag — nicht das Meistgebot und nicht der Zuschlag. Entfernungen sind grob gestufte Luftlinien; „unbekannt" heißt fehlende Koordinaten oder mehr als 50 km — nicht automatisch „weit weg".

Wie diese Einordnung zustande kommt

Berücksichtigt: Objektart (nur Ein-/Zweifamilienhäuser (Bestand)), räumliche Ebene (Stadtgebiet), Zeitraum von 12 Monaten, Wohnflächen zwischen 40 und 400 m². Ausgeschlossen sind Bruchteils- und Teilungsversteigerungen sowie Verkehrswerte unter 20.000 €.

Nicht herausgerechnet: Stadtteil und Mikrolage, Baujahr, Zustand, Ausstattung, Etage, Vermietung und bestehen bleibende Rechte. Diese Merkmale erklären oft einen großen Teil des Abstands — die Kennwerte der Vergleichsgruppe stehen deshalb dabei.

Der Verkehrswert ist eine gutachterliche Schätzung zu einem Stichtag, der Monate zurückliegen kann. Marktpreise stammen aus freihändigen Verkäufen; in der Zwangsversteigerung liegen Zuschläge typischerweise darunter. Beide Linien werden nur ausgewiesen, wenn mindestens acht Vergleichsfälle vorliegen.

Wer die amtlichen Marktpreise erhebt — und was daraus abzulesen ist

Einordnung, keine Bewertung oder Kaufempfehlung — sie ersetzt weder Gutachten noch eigene Prüfung.

Bodenrichtwert

Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert

KI/Gutachten · Gutachten S. 22
Bodenrichtwert
490 €/m²
aus dem Gutachten
Anteilige Bodenfläche
1.126 m²
Anteiliger Bodenwert
551.740 €
Verkehrswert
470.000 €
Verhältnis zum Bodenrichtwert
0,85
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
-81.740 €

Quelle: KI/Gutachten · Gutachten S. 22 · Stichtag 01.01.2025

Der rechnerische Bodenwert liegt über dem Verkehrswert.

Verkehrswert je m² Boden liegt unter dem Bodenrichtwert.
Vergleich, Lage der Zone und Rechenweg

Vergleich

gemessen am höchsten Wert
Bodenwert551.740 €
Verkehrswert470.000 €
Zone
1049
Rechenweg
Flächenanteil
1.126 m² Gesamtgrundstück = 1.126 m² Miteigentumsanteil
Anteiliger Bodenwert
1.126 m² × 490 €/m² · MEA 100 %
Verkehrswert je m² Boden
417 €/m²
Verhältnis zum Bodenrichtwert
417 €/m² / 490 €/m²
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
470.000 € − 551.740 € = -81.740 €

Anteilige Fläche = Gesamtgrundstück × MEA. Bodenwert = Fläche × BRW. Verhältnis zum Bodenrichtwert = Verkehrswert je m² ÷ Bodenrichtwert.

Der Bodenrichtwert beschreibt den Boden, nicht Gebäudezustand, Rechte oder Bewertungsmethodik.

Lage und Umfeld

Karte, Standort im Vergleich und Umweltdaten am Objektpunkt

Karte wird geladen…

Standort-Radar

Gemeinde und Kreis im Vergleich

Umgebung & Emissionen

Daten: Umweltbundesamt (dl-de/by-2-0, geändert) + amtliche HQ-Karten
  • Lärm und Luft

    Keine Daten
    Für dieses Objekt liegt noch kein verwendbarer Standortpunkt vor.

    Umweltbundesamt, EU-Lärmkartierung und Luftmessnetz

  • Hochwasserrisiko

    Noch nicht geprüft
    Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

    Amtliche Hochwasserdaten

Einzelheiten und Quellen

Hochwasser im Einzelnen

Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

Methodik und Grenzen

Die Lärmklassen stammen aus der EU-Lärmkartierung des Umweltbundesamts (UBA) und beschreiben kartierte Quellen am oder nahe dem Objektpunkt. Sie sind Kontext, kein zusätzlicher Score. Die Kartierung weist Pegel erst ab 55 dB(A) tags und 50 dB(A) nachts aus und erfasst nur Hauptverkehrsquellen: „Nicht kartiert“ heißt, dass am Objektpunkt kein Pegel ausgewiesen ist – entweder unter diesen Schwellen oder die Quelle fällt nicht unter die Kartierung (etwa Straßen mit weniger als 3 Mio. Fahrzeugen im Jahr oder Industrie außerhalb von Ballungsräumen). Lärm ist damit nicht ausgeschlossen.

Die Luftbelastung beruht auf mehrjährigen Jahresmitteln des UBA für Feinstaub (PM10, PM2,5) und Stickstoffdioxid (NO₂), gemessen an der nächstgeeigneten Messstation — nicht hausnummerngenau. Liegen weniger Jahresmittel vor, bleibt die Einordnung eine Orientierung und ist weniger vollständig. Die Balken ordnen die Jahresmittel nach vorsichtig gewählten Grenzwert-Bändern ein.

Das Hochwasserrisiko wird aus gespeicherten amtlichen Hochwasserkarten abgeleitet (HQ10: häufiges, HQ100: 100-jährliches Hochwasser, HQextrem: Extremhochwasser). Entscheidend ist der Objektpunkt; Gebäudeteile und kleinräumige Geländesprünge werden nicht einzeln bewertet. Nicht jedes Bundesland stellt alle drei Szenarien amtlich bereit: Ein fehlendes Szenario steht als „nicht kartiert“ da und bedeutet weder „betroffen“ noch „frei“.

Quellenvermerk: Umweltbundesamt, Lärmkartierung nach der EU-Umgebungslärmrichtlinie und Luftdaten Deutschland API (mit Daten der Messnetze der Länder und des Bundes), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0. Die Daten wurden geändert: Aus den Lärmkarten wird nur die Pegelklasse am Objektpunkt gelesen, und ß, ä, ö und ü, die der Dienst in Straßennamen fehlerhaft liefert, sind berichtigt; lässt sich ein Name nicht sicher herstellen, entfällt er. Bei der Luft sind die Jahresmittel der nächstgeeigneten Messstation nach Grenzwert-Bändern eingeordnet.

Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt

Amtliche Bevölkerungs- und Wohnungsbedarfsprognosen für Berlin.

Eher RückenwindHohe Aussagekraft

Die Einordnung beruht auf 9 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.

Ausführliches Zukunftsprofil der Region

Unterlagen

Bekanntmachung, Exposé und Fotos aus dem Verfahren, mit Quelle

Dokumente & Links

Verfahren

Verfahrensart, Termin und was vor dem Gebot zu prüfen ist

Verfahrensart

Teilungsversteigerung

Laut Bekanntmachung: Zwangsversteigerung zum Zwecke der Aufhebung der Gemeinschaft

Ein Miteigentümer betreibt die Versteigerung, um die Gemeinschaft aufzuheben, oft eine Erbengemeinschaft oder ein getrenntes Paar. Eingetragene Rechte wie Grundschulden bleiben dabei häufig bestehen und gehen auf den Ersteher über; sie kommen zum Gebot hinzu. Grundbuch und Bekanntmachung vorher prüfen.

Teilungsversteigerung erklärt

Termin vorher prüfen

Ein Termin kann aufgehoben, verlegt oder berichtigt werden. Maßgeblich sind die amtliche Bekanntmachung und die Auskunft des Gerichts; Versteigerungspilot ist kein amtliches Portal.

Vor dem Gebot: das Verfahren verstehen

Prüfung, Gebot und Finanzierung — die Grundlagen, die für jedes Objekt gelten.

Zuletzt geändert: 29.06.2026, 03:37