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ZwangsversteigerungEinfamilienhaus in Berlin, Berlin

Amtsgericht SpandauAktenzeichen

Versteigerungstermin

in 44 Tagen

Do., 10.12.2026 · 10:00 Uhr

Verkehrswert

360.000 €

Wohnfläche

132 m²

Grundstück

656 m²

Baujahr

1973

Malschweg 10, 13593 BerlinKarteGoogle Maps
Belegung: vermutlich bewohnt

KI-Dossier

Auswertung des Verkehrswertgutachtens durch KI, ohne Gewähr

KI-Auswertung des Gutachtens
!

Zusammenfassung

Einfamilienhaus · Bj. 1973 · vermutlich bewohnt

Versteigert wird ein 656 m² großes Baugrundstück im Malschweg 10 in 13593 Berlin-Wilhelmstadt, bebaut mit einem unterkellerten Holz-Fertighaus aus dem Jahr 1973 (Streif/Neckermann, ca. 132 m² Wohnfläche, 271 m² BGF). Der festgesetzte Gesamtverkehrswert beträgt 360.000 € und basiert auf einem Vergleichswertverfahren. Die Eigentümer haben den Zutritt verweigert, sodass nur eine Außenbesichtigung stattfand. Das Objekt weist typische Risiken von 1970er-Jahre-Fertighäusern auf (u.a. asbesthaltige Fassadenplatten), bietet jedoch mit einer GFZ von 0,40 und dem Erhalt des Massivkellers deutliches Neubau- oder Nachverdichtungspotenzial. Zudem steht eine Erschließungsbeitragsforderung von rd. 26.350 € im Raum.

32

Biet-Score

Risikoreich · 32 von 100

Normaler Bieter: Professionelle Prüfung empfohlen, Gebot mindestens 15 % unter dem Verkehrswert – nur mit Expertise

Wie der Biet-Score entsteht

Errechnet aus dem KI-Dossier: Chancen gegen Risiken, benannte Wertabschläge und -zuschläge, Widersprüche in den Angaben, vorliegende Unterlagen. Ab 75 chancenreich, ab 55 ausgeglichen, ab 40 Vorsicht, ab 25 risikoreich, darunter sehr riskant. Ersetzt keine Besichtigung und keine Prüfung des Gutachtens.

Fazit der KI

Die Immobilie eignet sich vorrangig für Bauträger, Projektentwickler oder solvente Eigennutzer, die das Grundstück perspektivisch neu bebauen oder kernsanieren möchten. Da das 1973er Fertighaus schadstoffbelastet sein dürfte und nicht von innen besichtigt werden konnte, sollte kalkulatorisch von einem Abbruch der Obergeschosse und einer Weiternutzung des Massivkellers ausgegangen werden. Angesichts des reinen Bodenwerts von 393.000 € bietet das Verfahren bei einem Verkehrswert von 360.000 € eine solide Substanzbasis, sofern Erschließungsbeiträge und Räumungskosten einkalkuliert werden.

Chancen

6
  • Großzügiges Baugrundstück mit 656 m² Fläche und regelmäßigem rechteckigen Zuschnitt.

Risiken

6

Gepunktet unterstrichene Punkte haben einen Beleg im Gutachten: antippen oder darauf zeigen. Dazu 3 benannte Wertanpassungen im Kapitel Objekt.

Ausführliches Dossier

Das Bewertungsobjekt befindet sich im Malschweg 10 im Berliner Bezirk Spandau (Ortsteil Wilhelmstadt). Es handelt sich um ein 656 m² großes, rechteckig geschnittenes Baulandgrundstück in einer ruhigen Tempo-20-Wohnstraße. Die Umgebungsbebauung ist geprägt von ein- bis zweigeschossigen Ein- und Zweifamilienhäusern. Auf dem Grundstück steht ein 1973 errichtetes, unterkellertes Holz-Fertighaus der Firma Streif/Neckermann-Eigenheim GmbH (Typ 92/1) mit ausgebautem Erd- und Dachgeschoss bei einer Bruttogrundfläche von ca. 271 m² und ca. 132 m² Wohnfläche. Da die Eigentümer dem Sachverständigen weder Zutritt zum Grundstück noch zum Gebäude gewährt haben, basiert die Begutachtung auf den archivierten Bauakten und straßenseitigen Feststellungen. Die Bausubstanz entspricht im Wesentlichen dem Standard des Ursprungsbaujahres 1973. Gemäß Baubeschreibung verfügt die Fassade über asbesthaltige Faserzementplatten; zudem sind die für Fertighäuser dieses Baualters typischen Schadstoffrisiken (wie Holzschutzmittel, Mineralwolle, Formaldehyd) zu beachten. Die straßenseitige Holzeinfriedung ist renovierungsbedürftig. Das Gebäude ist nicht barrierefrei. Rechtlich ist das Grundstück als Bauland im allgemeinen Wohngebiet ausgewiesen. Das Maß der baulichen Nutzung erlaubt eine GFZ von 0,40 bei maximal 2 Vollgeschossen, wovon derzeit nur 0,242 ausgenutzt sind (ca. 60 % Ausnutzung). Im Grundbuch Abt. II ist eine beschränkte persönliche Dienstbarkeit von 1937 zu Gunsten des Landes Berlin eingetragen, die als formale Grundbuchverschmutzung mit 100 € bewertet wurde. Für den noch nicht endgültig hergestellten Malschweg droht eine Erschließungsbeitragsforderung von überschlägig 26.350 €. Zudem ist im Grundbuch ein Testamentsvollstreckervermerk vermerkt. Der Verkehrswert wurde sachverständig im marktnäheren Vergleichswertverfahren auf 360.000 € festgesetzt (Wertermittlungsstichtag: 28.07.2025). Hierbei flossen ein Risikoabschlag von 5 % (20.350 €) wegen fehlenden Zutritts sowie der Abzug der Erschließungsbeiträge (-26.350 €) ein. Der Verkehrswert spiegelt im Wesentlichen den reinen Bodenwert (393.000 € abzüglich Erschließung = 366.650 €) wider. Für Investoren eröffnet sich hier die Chance eines attraktiven Neubauprojekts unter möglicher Einbindung des massiven Kellergeschosses.

MarktanalyseWas kostet ein vergleichbares Objekt gerade am freien Markt?Für dieses Objekt liegt noch keine Marktanalyse vor.

Objekt

Zustand, Belegung und alle Angaben aus Bekanntmachung und Gutachten

Zustand und Nutzung

Objektzustand
Nutzung
Vermutlich bewohnt
Besichtigung
Keine Besichtigung möglich

Ohne Angabe: Hinweise

Text der Bekanntmachung

unterkellertes Fertighaus der Firma Streif/Neckermann Eigenheim GmbH, Typ 92/1, Baujahr 1973, ca. 132 m² Wohnfläche,

Hinweise zur Datenlage
  • Die Datenlage basiert auf einem ausführlichen Verkehrswertgutachten von August 2025, Bauakten sowie amtlichen Auskünften. Wesentliche Lücke ist der verweigerte Innenzutritt.
  • Nur Außenbesichtigung vom Straßenland aus möglich, da Eigentümer den Zugang verweigerten. Innenzustand und Schadstoffe unterstellt.

Belegung

vermutlich bewohnt

VermutungHochriskant

Die Datenlage zeigt ein Belegungssignal, aber keine gesicherte Besitzlage. Das ist ein Warnsignal, keine belastbare Tatsache.

Vor dem Gebot prüfen

  • Belegungssignal aus Quelle prüfen
  • Nutzerkreis eingrenzen
  • Lastenverzeichnis und Grundbuch auf Rechte prüfen
  • Zeit- und Kostenreserve erhöhen
Rechtslage, Praxis und Gebot
Rechtlich
Ob Miete, Eigentümerbelegung oder ein sonstiges Recht vorliegt, muss vor dem Gebot getrennt geklärt werden.
In der Praxis
Alle operativen Annahmen bleiben fragil: Zugang, Räumung, Zustand, Schlüssel und mögliche Schäden.
Für das Gebot
Rot-orange kalkulieren: Unsicherheit plus mögliche Belegung rechtfertigen einen klaren Abschlag.

Quelle des Status: Objektdaten. Er stammt aus Bekanntmachung, Gutachten oder automatischer Auswertung und kann veraltet oder unvollständig sein. Bei Zwangsversteigerungen ist die Besichtigung oft eingeschränkt, eine Gewährleistung gibt es nicht.

Wertanpassungen

aus dem KI-Dossier
Alle Angaben22 von 26
Aus Bekanntmachung, Gutachten und KI-Auswertung.
!

Identifikation

Aktenzeichen
0030 K 0006/2025
Amtsgericht
Spandau
Bundesland
Berlin

Ohne Angabe: Flurstück / Fl. Nr.

Termin

Verfahrensart
Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
Datum / Uhrzeit
10.12.2026 · 10:00 Uhr
!

Ohne Angabe: Termin-Art

Objekt

Objektart
Einfamilienhaus
Objektzustand
Vermietungsstatus
Vermutlich bewohnt
Besichtigungsstatus
Keine Besichtigung möglich
Baujahr
1973

Ohne Angabe: Nutzungsart

Flächen & Wert

Verkehrswert
360.000 €
Wohnfläche
132 m²
Nutzfläche
89,18 m²
Grundstücksfläche
656 m²
Anteilige Grundstücksfläche
656 m²
Bodenrichtwert
630 €/m²
Anteiliger Bodenwert
413.280 €656 m² × 630 €/m² · MEA 100 %

Ohne Angabe: Gewerbefläche

Lage

Karte
Straße
Malschweg
Hausnummer
10
PLZ
13593
Ort
Berlin
Stadtteil
Wilhelmstadt
Weitere Angaben aus dem Gutachten
Ertrag, Eigentum, Bewertung, Zustand, Rechte und Grundstück laut Gutachten.
!

Bewertung 7 Angaben

Verkehrswert
Verkehrswert je m² Wohnfläche
Verkehrswert je m² Nutzfläche
Verkehrswert je m² Grundstück
Bewertungsverfahren
Restnutzungsdauer
Wertermittlungsstichtag

Rechte 5 Angaben

Erbbaurecht
Altlasten
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko

Ertrag 1 Angabe

Vermietungsstatus

Zustand 5 Angaben

Schadenshinweise
Zustandsstufe
Zustandszusammenfassung
Dämmungsstatus
Energieeffizienz

Kosten

Erwerbsnebenkosten, Geld für den Termin und Rendite

Erwerbsnebenkosten und Liquidität

Investment Case

Rendite rechnen: Miete, Finanzierung und Rendite zu Ihrem Gebot

Steuerliche Abschreibung (AfA)

Markt

Was vergleichbare Objekte kosten, frei verkauft und versteigert

Markt-Einordnung

Ein-/Zweifamilienhäuser (Bestand)

Was kostet der Quadratmeter hier üblicherweise — und wo steht dieses Objekt dazu?

Dieses Objekt 2.727 Euro pro Quadratmeter. Marktspanne 4.223 bis 6.487 Euro, typisch 4.497 Euro. Mittlere Hälfte der vergleichbaren Zwangsversteigerungen 2.499 bis 4.115 Euro, Median 3.492 Euro. 23 Vergleichsfälle zwischen 1.777 und 8.032 Euro pro Quadratmeter, 12 davon mit ähnlichem Zustand. Jeder Vergleichsfall ist ein Schalter und zeigt seine Eckdaten; mit den Pfeiltasten wechseln Sie zwischen den Fällen.
Punkte anordnen nach

Dieses Objekt

unter der Marktspanne

Verkehrswert geteilt durch 132 m² Wohnfläche · Baujahr 1973 · Zustand renovierungsbedürftig / einfach

Üblicher Marktpreis · Berlin

4.497 €/m²typischer Wert

Spanne
4.223 – 6.487 €/m²
Dieses Objekt
-39 % unter dem typischen Wert
Quelle
Gutachterausschuss für Grundstückswerte in Berlin (Gutachterausschuss)
Stand
2025

Vergleichbare Zwangsversteigerungen

3.492 €/m²Median · 24 Fälle

Spanne
2.499 – 4.115 €/m² mittlere Hälfte
Dieses Objekt
-22 % unter dem Median¹
Quelle
eigene Auswertung gerichtlicher Verkehrswertgutachten (nur Verteilungen, keine Einzelobjekte)
Stand
letzte 12 Monate

¹ Dieses Objekt ist rund 35 Jahre jünger als die Vergleichsgruppe (Baujahr 1973 gegenüber typisch 1936). Ein Teil des Abstands zum ZV-Median ist damit Altersunterschied, kein reiner Preisunterschied.

Grundlage der Zahlen, Vergleichsgruppe und Miete

Üblicher Marktpreis · Berlin

Gilt für
Ein-/Zweifamilienhäuser
Grundlage
Freihändige Verkäufe im gesamten Stadtgebiet, ohne Unterscheidung nach Stadtteil oder Zustand

Vergleichbare Zwangsversteigerungen

Gilt für
Ein-/Zweifamilienhäuser (Bestand) im Stadtgebiet
Grundlage
24 Objekte einschließlich dieses Objekts; der Zustand liegt für 14 der 24 vor

Dieses Objekt gegen die Vergleichsgruppe

Baujahr
hier 1973Gruppe 1936
Zustand
hier renovierungsbedürftig / einfachGruppe renovierungsbedürftig / einfach
Wohnfläche
hier 132 m²Gruppe 169 m²

Zustandsskala 1–7

dieses Objekt: renovierungsbedürftig / einfach · Vergleichsgruppe: renovierungsbedürftig / einfach

Ortsübliche Miete (Nettokaltmiete, Bestandswohnungen): 5,50 – 14,00 €/m² im Monat, typisch 7,21 €/m² · Senatsverwaltung fuer Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen Berlin (Mietspiegel), 2024

23 von 24 Vergleichsobjekten anzeigenEin-/Zweifamilienhäuser (Bestand), nach Preis je m² sortiert; gleichmäßig über die Preisspanne ausgewählt

Nächster Vergleichsfall: 5,0 km entfernt (Staaken) — 3.404 €/m², Baujahr 1936, renovierungsbedürftig / einfach, 136 m².

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Vergleichsobjekte mit Lage, Baujahr, Wohnfläche, Zustand, gerichtlich festgesetztem Verkehrswert, Preis je Quadratmeter und Versteigerungstermin
LageObjektartBaujahrFlächeZustandVerkehrswertgerichtlich festgesetztje m²TerminEntfernungLuftlinie
Königstuhlweg, BerlinEinfamilienhaus—238 m²unbewertet423.000 €1.777 €12.05.2026unbekannt
Dorfstraße, MalchowEinfamilienhaus1912200 m²sanierungsbedürftig375.000 €1.875 €19.11.202620,0 km
Bachstraße, MahlsdorfEinfamilienhaus1949168 m²stark sanierungsbedürftig355.400 €2.115 €12.11.202630,0 km
Paetschstraße, LichtenradeEinfamilienhaus, mit Einliegerbereich1934361 m²sanierungsbedürftig820.000 €2.272 €05.08.202620,0 km
MüggelheimSonstiges, Wochenendhaus194555 m²sanierungsbedürftig130.500 €2.373 €20.10.202635,0 km
SchmöckwitzEinfamilienhaus1906170 m²durchschnittlich417.000 €2.453 €29.09.202635,0 km
Pechsteinstraße, BerlinEinfamilienhaus—204 m²unbewertet513.000 €2.515 €19.05.2026unbekannt
Tränkeweg, BuckowZweifamilienhaus1938155 m²renovierungsbedürftig / einfach409.000 €2.639 €02.11.202620,0 km
Kalksteinweg, BuckowEinfamilienhaus1962146 m²renovierungsbedürftig / einfach400.000 €2.740 €10.08.202619,0 km
Paarener Straße, Spandau / HakenfeldeReihenhaus1979127 m²renovierungsbedürftig / einfach414.000 €3.260 €12.11.20266,0 km
Möthlower Straße, StaakenEinfamilienhaus1936136 m²renovierungsbedürftig / einfach463.000 €3.404 €08.10.20265,0 km
Alpenrosenweg, BaumschulenwegZweifamilienhaus—229 m²unbewertet820.000 €3.579 €29.07.202620,0 km
Calvinstraße, BerlinEinfamilienhaus—190 m²unbewertet680.000 €3.579 €26.05.2026unbekannt
Waltersdorfer Chaussee, RudowEinfamilienhaus1990141 m²durchschnittlich510.000 €3.617 €10.09.202625,0 km
Buddestraße, Königsweg, BerlinReihenhaus—214 m²unbewertet780.000 €3.649 €30.04.2026unbekannt
Maximiliankorso, FrohnauEinfamilienhaus1927316 m²renovierungsbedürftig / einfach1.260.000 €3.987 €06.10.202616,0 km
Lavendelweg, BerlinDoppelhaushälfte—96 m²unbewertet384.000 €4.021 €04.06.2026unbekannt
Wolzenseeweg, BerlinReihenhaus—141 m²unbewertet620.000 €4.397 €04.06.2026unbekannt
Mirower Straße, BerlinEinfamilienhaus—118 m²unbewertet530.000 €4.492 €21.05.2026unbekannt
Ringstraße, LichterfeldeEinfamilienhaus1904239 m²sanierungsbedürftig1.190.000 €4.989 €06.08.202612,0 km
Heegermühler Weg, WilhelmsruhEinfamilienhaus1900214 m²durchschnittlich1.130.000 €5.270 €03.09.202616,0 km
Weilburgstraße, BerlinEinfamilienhaus—253 m²unbewertet1.350.000 €5.329 €21.05.2026unbekannt
Kressenweg, BerlinEinfamilienhaus—63 m²unbewertet506.000 €8.032 €30.04.2026unbekannt

Rohdaten aus den Verkehrswertgutachten dieser Verfahren, ungefiltert und ungerundet außer bei der Anzeige. Der Verkehrswert ist die gutachterliche Schätzung zum Stichtag — nicht das Meistgebot und nicht der Zuschlag. Entfernungen sind grob gestufte Luftlinien; „unbekannt" heißt fehlende Koordinaten oder mehr als 50 km — nicht automatisch „weit weg".

Wie diese Einordnung zustande kommt

Berücksichtigt: Objektart (nur Ein-/Zweifamilienhäuser (Bestand)), räumliche Ebene (Stadtgebiet), Zeitraum von 12 Monaten, Wohnflächen zwischen 40 und 400 m². Ausgeschlossen sind Bruchteils- und Teilungsversteigerungen sowie Verkehrswerte unter 20.000 €.

Nicht herausgerechnet: Stadtteil und Mikrolage, Baujahr, Zustand, Ausstattung, Etage, Vermietung und bestehen bleibende Rechte. Diese Merkmale erklären oft einen großen Teil des Abstands — die Kennwerte der Vergleichsgruppe stehen deshalb dabei.

Der Verkehrswert ist eine gutachterliche Schätzung zu einem Stichtag, der Monate zurückliegen kann. Marktpreise stammen aus freihändigen Verkäufen; in der Zwangsversteigerung liegen Zuschläge typischerweise darunter. Beide Linien werden nur ausgewiesen, wenn mindestens acht Vergleichsfälle vorliegen.

Wer die amtlichen Marktpreise erhebt — und was daraus abzulesen ist

Einordnung, keine Bewertung oder Kaufempfehlung — sie ersetzt weder Gutachten noch eigene Prüfung.

Bodenrichtwert

Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert

KI/Gutachten · Gutachten S. 11, 25
Bodenrichtwert
630 €/m²
aus dem Gutachten
Anteilige Bodenfläche
656 m²
Anteiliger Bodenwert
413.280 €
Verkehrswert
360.000 €
Verhältnis zum Bodenrichtwert
0,87
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
-53.280 €

Quelle: KI/Gutachten · Gutachten S. 11, 25 · Stichtag 01.01.2025

Der rechnerische Bodenwert liegt über dem Verkehrswert.

Verkehrswert je m² Boden liegt unter dem Bodenrichtwert.
Vergleich, Lage der Zone und Rechenweg

Vergleich

gemessen am höchsten Wert
Bodenwert413.280 €
Verkehrswert360.000 €
Zone
1265
Rechenweg
Flächenanteil
656 m² Gesamtgrundstück = 656 m² Miteigentumsanteil
Anteiliger Bodenwert
656 m² × 630 €/m² · MEA 100 %
Verkehrswert je m² Boden
549 €/m²
Verhältnis zum Bodenrichtwert
549 €/m² / 630 €/m²
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
360.000 € − 413.280 € = -53.280 €

Anteilige Fläche = Gesamtgrundstück × MEA. Bodenwert = Fläche × BRW. Verhältnis zum Bodenrichtwert = Verkehrswert je m² ÷ Bodenrichtwert.

Der Bodenrichtwert beschreibt den Boden, nicht Gebäudezustand, Rechte oder Bewertungsmethodik.

Lage und Umfeld

Karte, Standort im Vergleich und Umweltdaten am Objektpunkt

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Standort-Radar

Gemeinde und Kreis im Vergleich

Umgebung & Emissionen

Daten: Umweltbundesamt (dl-de/by-2-0, geändert) + amtliche HQ-Karten
  • Lärm und Luft

    Keine Daten
    Für dieses Objekt liegt noch kein verwendbarer Standortpunkt vor.

    Umweltbundesamt, EU-Lärmkartierung und Luftmessnetz

  • Hochwasserrisiko

    Noch nicht geprüft
    Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

    Amtliche Hochwasserdaten

Einzelheiten und Quellen

Hochwasser im Einzelnen

Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

Methodik und Grenzen

Die Lärmklassen stammen aus der EU-Lärmkartierung des Umweltbundesamts (UBA) und beschreiben kartierte Quellen am oder nahe dem Objektpunkt. Sie sind Kontext, kein zusätzlicher Score. Die Kartierung weist Pegel erst ab 55 dB(A) tags und 50 dB(A) nachts aus und erfasst nur Hauptverkehrsquellen: „Nicht kartiert“ heißt, dass am Objektpunkt kein Pegel ausgewiesen ist – entweder unter diesen Schwellen oder die Quelle fällt nicht unter die Kartierung (etwa Straßen mit weniger als 3 Mio. Fahrzeugen im Jahr oder Industrie außerhalb von Ballungsräumen). Lärm ist damit nicht ausgeschlossen.

Die Luftbelastung beruht auf mehrjährigen Jahresmitteln des UBA für Feinstaub (PM10, PM2,5) und Stickstoffdioxid (NO₂), gemessen an der nächstgeeigneten Messstation — nicht hausnummerngenau. Liegen weniger Jahresmittel vor, bleibt die Einordnung eine Orientierung und ist weniger vollständig. Die Balken ordnen die Jahresmittel nach vorsichtig gewählten Grenzwert-Bändern ein.

Das Hochwasserrisiko wird aus gespeicherten amtlichen Hochwasserkarten abgeleitet (HQ10: häufiges, HQ100: 100-jährliches Hochwasser, HQextrem: Extremhochwasser). Entscheidend ist der Objektpunkt; Gebäudeteile und kleinräumige Geländesprünge werden nicht einzeln bewertet. Nicht jedes Bundesland stellt alle drei Szenarien amtlich bereit: Ein fehlendes Szenario steht als „nicht kartiert“ da und bedeutet weder „betroffen“ noch „frei“.

Quellenvermerk: Umweltbundesamt, Lärmkartierung nach der EU-Umgebungslärmrichtlinie und Luftdaten Deutschland API (mit Daten der Messnetze der Länder und des Bundes), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0. Die Daten wurden geändert: Aus den Lärmkarten wird nur die Pegelklasse am Objektpunkt gelesen, und ß, ä, ö und ü, die der Dienst in Straßennamen fehlerhaft liefert, sind berichtigt; lässt sich ein Name nicht sicher herstellen, entfällt er. Bei der Luft sind die Jahresmittel der nächstgeeigneten Messstation nach Grenzwert-Bändern eingeordnet.

Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt

Amtliche Bevölkerungs- und Wohnungsbedarfsprognosen für Berlin.

Eher RückenwindHohe Aussagekraft

Die Einordnung beruht auf 9 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.

Ausführliches Zukunftsprofil der Region

Unterlagen

Bekanntmachung, Exposé und Fotos aus dem Verfahren, mit Quelle

Dokumente & Links

Verfahren

Verfahrensart, Termin und was vor dem Gebot zu prüfen ist

Verfahrensart

Zwangsversteigerung

Laut Bekanntmachung: Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung

Ein Gläubiger betreibt die Versteigerung, um eine Forderung durchzusetzen. Rechte, die ihm im Grundbuch im Rang vorgehen, bleiben bestehen und kommen zum Gebot hinzu.

Geringstes Gebot und bestehende Rechte

Termin vorher prüfen

Ein Termin kann aufgehoben, verlegt oder berichtigt werden. Maßgeblich sind die amtliche Bekanntmachung und die Auskunft des Gerichts; Versteigerungspilot ist kein amtliches Portal.

Vor dem Gebot: das Verfahren verstehen

Prüfung, Gebot und Finanzierung — die Grundlagen, die für jedes Objekt gelten.

Zuletzt geändert: 12.09.2026, 00:59