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ZwangsversteigerungEinfamilienhaus in Hamminkeln, Nordrhein-Westfalen

Amtsgericht WeselAktenzeichen

Versteigerungstermin

in 210 Tagen

Mo., 31.05.2027 · 09:30 Uhr

Verkehrswert

454.050 €

Wohnfläche

201 m²

Grundanteil

≈ 13.305 m²

Baujahr

1993

Hoogefeldstraße 61, 46499 HamminkelnKarteGoogle Maps
Belegung: bewohntZustand: Unbekannt

KI-Dossier

Auswertung des Verkehrswertgutachtens durch KI, ohne Gewähr

KI-Auswertung des Gutachtens
!

Zusammenfassung

Einfamilienhaus · + 1 Stellplatz · Bj. 1993 · bewohnt

Versteigert wird ein ideeller 1/2-Miteigentumsanteil an einer ehemaligen Hofstelle auf einem 26.610 m² großen Grundstück in ländlicher Außenbereichslage von Hamminkeln-Mehrhoog. Die Liegenschaft umfasst ein im Jahr 1993 errichtetes Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung (insgesamt rund 201 m² Wohnfläche) sowie eine Garage mit Geräteraum aus dem Jahr 2002. Für das gesamte Anwesen wurde ein Sachwert von 908.100 € ermittelt; der festgesetzte Verkehrswert für den zu versteigernden halben Miteigentumsanteil beläuft sich auf 454.050 €. Eine Ortsbesichtigung wurde verweigert, sodass die Wertermittlung ausschließlich nach Aktenlage erfolgte und der Gutachter einen pauschalen Risikoabschlag von 10 % auf den Gebäudewert vorgenommen hat. Zudem ist die Zufahrt über einen privaten Wirtschaftsweg weder dinglich noch baurechtlich gesichert, und für vorhandene Anbauten (Pferdestall, Carport) drohen bauordnungsrechtliche Beseitigungsverfügungen.

33

Biet-Score

Risikoreich · 33 von 100

Normaler Bieter: Professionelle Prüfung empfohlen, Gebot mindestens 15 % unter dem Verkehrswert – nur mit Expertise

Wie der Biet-Score entsteht

Errechnet aus dem KI-Dossier: Chancen gegen Risiken, benannte Wertabschläge und -zuschläge, Widersprüche in den Angaben, vorliegende Unterlagen. Ab 75 chancenreich, ab 55 ausgeglichen, ab 40 Vorsicht, ab 25 risikoreich, darunter sehr riskant. Ersetzt keine Besichtigung und keine Prüfung des Gutachtens.

Fazit der KI

Der Erwerb dieses Objekts kommt ausschließlich für versierte Investoren oder Landwirtschafts- und Pferdebegeisterte in Betracht, die bereit sind, das komplexe rechtliche Konstrukt einer Bruchteilsversteigerung über einen halben Miteigentumsanteil einzugehen. Schwerwiegende Risiken stellen die ungesicherte Erschließung über einen Privatweg, drohende behördliche Abrissverfügungen für Schwarzbauten sowie die vollkommen unklare Innenbeschaffenheit wegen Zutrittsverweigerung dar. Vor Gebotsabgabe sollte zwingend eine Einigung mit dem verbleibenden Miteigentümer bezüglich Nutzung oder Gesamterwerb sowie eine rechtliche Klärung der Wegeberechtigung und Entwässerungsgenehmigung angestrebt werden.

Chancen

5
  • Solides Wohnhaus aus dem Baujahr 1993 mit Einliegerwohnung und flexiblen Nutzungsmöglichkeiten.

  • Vorhandene Nebengebäude inklusive geräumiger Garage und Geräteraum mit insgesamt rund 93 m² Nutzfläche.

Risiken

6

Gepunktet unterstrichene Punkte haben einen Beleg im Gutachten: antippen oder darauf zeigen. Dazu 3 benannte Wertanpassungen im Kapitel Objekt.

Ausführliches Dossier

Das Versteigerungsobjekt umfasst den 1/2-Miteigentumsanteil an einer ehemaligen Hofstelle in Hamminkeln-Mehrhoog (Hoogefeldstraße 61). Auf dem 26.610 m² großen Grundstück Flurstück 79 befinden sich ein im Jahr 1993 als Ersatzbau errichtetes, unterkellertes Wohnhaus mit Einliegerwohnung sowie eine Doppelgarage mit Geräteraum aus dem Jahr 2002 nebst Außenpool. Die Liegenschaft liegt im baurechtlichen Außenbereich gemäß § 35 BauGB in unmittelbarer Nähe eines Landschaftsschutzgebietes. Das Gesamtgrundstück teilt sich in 1.300 m² Wohnbauland, 455 m² Arrondierungsfläche, 2.530 m² Gartenland, rund 2.420 m² Wald- und Gehölzfläche sowie 19.905 m² Grünland auf. Das Haupthaus verfügt laut Bauakten über eine Erdgeschosswohnung mit rund 109 m² sowie eine Dachgeschosswohnung mit rund 92 m² Wohnfläche, jeweils mit Terrasse bzw. Balkon. Die Haustechnik basiert auf einer Flüssiggasheizung und einer dezentralen Abwasserbeseitigung über eine Kleinkläranlage. Da der Gutachterin bei drei anberaumten Ortsterminen der Zutritt verwehrt wurde, basiert die gesamte Zustands- und Ausstattungsbeschreibung ausschließlich auf Bauakten. Dementsprechend flossen pauschale Erfahrungswerte und ein Sicherheitsabschlag von 10 % auf den Gebäudewert in das Sachwertverfahren ein. Die ungenehmigten Bauten wie der Pferdestall und der Carport wurden werttechnisch nicht berücksichtigt. Rechtlich und behördlich ist das Anwesen mit erheblichen Unsicherheiten behaftet. Die einzige Zufahrt erfolgt über einen privaten Wirtschaftsweg auf dem Flurstück 78, für den weder ein dingliches Wegerecht im Grundbuch noch eine Baulast gesichert ist. Weiterhin sind Baugenehmigungen für den Pferdestall und Carport rechtskräftig versagt worden, sodass der Erlass von Beseitigungsverfügungen im Raum steht. Die Erlaubnis zur Schmutzwassereinleitung über die Kleinkläranlage endete formell am 31.12.2024. Zudem wurde der Keller teilweise ungenehmigt zu einer 55 m² großen Wohnung umgebaut. Für Kapitalanleger oder Eigennutzer empfiehlt sich das Objekt nur unter größter Vorsicht. Da im hiesigen Verfahren lediglich der 1/2-Anteil von Thomas Söntgen versteigert wird, erwirbt man kein Alleineigentum, sondern tritt in eine zerstrittene Eigentümergemeinschaft ein. Das Bargebot muss die Risiken aus der ungesicherten Erschließung, den drohenden Abrisskosten für ungenehmigte Bauten sowie den Sanierungs- und Genehmigungserfordernissen der Kleinkläranlage vollumfänglich einpreisen.

MarktanalyseWas kostet ein vergleichbares Objekt gerade am freien Markt?Für dieses Objekt liegt noch keine Marktanalyse vor.

Objekt

Zustand, Belegung und alle Angaben aus Bekanntmachung und Gutachten

Zustand und Nutzung

Objektzustand
Nutzung
Bewohnt
Besichtigung
Keine Besichtigung möglich

Ohne Angabe: Hinweise

Text der Bekanntmachung

Bei dem Bewertungsobjekt handelt es sich um eine ehemalige Hofstelle bestehend aus einem Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung, 1 Garage mit Geräteraum sowie landwirtschaftliche Flächen auf einem 26.610 m² großen Grundstück. Desweiteren befinden sich auf dem Grundstück ein nicht genehmigter Pferdestall, ein Carport und Geräteraum, die ungenehmigt teilweise zu Wohnraum umgebaut wurden und ein Schwimmbecken. Die Zuwegung zum Objekt kann nur über einen Privatweg erfolgen.

Hinweise zur Datenlage
  • Umfangreiches 66-seitiges Gutachten von März 2026 nebst Bekanntmachung vorhanden, jedoch war der Sachverständigen kein Zugang zum Grundstück oder Gebäude möglich.
  • Keine Außen- oder Innenbesichtigung möglich — Zutritt verweigert, rein nach Aktenlage ermittelt.

Belegung

bewohnt

Unklar bis hochriskant

Bewohnt sagt noch nicht, von wem und aufgrund welchen Rechts. Eigentümer, Mieter, Angehörige, Pächter, Untermieter oder sonstige Besitzer haben sehr unterschiedliche Folgen.

Vor dem Gebot prüfen

  • Nutzer und Rechtsgrundlage feststellen
  • Miet-, Pacht- oder Wohnrechte suchen
  • Einzug/Überlassung zeitlich prüfen
  • Gebot erst mit Risikoabschlag freigeben
Rechtslage, Praxis und Gebot
Rechtlich
Ohne geklärte Rechtsgrundlage ist nicht verlässlich zu beurteilen, ob Räumungstitel, Mietrecht, Wohnrechte oder andere Besitzrechte greifen.
In der Praxis
Zugang, Übergabe, Ertrag, Sanierung und Zeitplan bleiben offen, solange Nutzer und Rechtsgrundlage nicht eindeutig sind.
Für das Gebot
Bis zur Klärung wie Hochrisiko bewerten, nicht wie frei verfügbar.

Quelle des Status: Objektdaten. Er stammt aus Bekanntmachung, Gutachten oder automatischer Auswertung und kann veraltet oder unvollständig sein. Bei Zwangsversteigerungen ist die Besichtigung oft eingeschränkt, eine Gewährleistung gibt es nicht.

Wertanpassungen

aus dem KI-Dossier
Alle Angaben23 von 27
Aus Bekanntmachung, Gutachten und KI-Auswertung.
!

Identifikation

Aktenzeichen
0014 K 0029/2025
Amtsgericht
Wesel

Ohne Angabe: Flurstück / Fl. Nr.

Termin

Verfahrensart
Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
Datum / Uhrzeit
31.05.2027 · 09:30 Uhr
!

Ohne Angabe: Termin-Art

Objekt

Objektart
Einfamilienhaus · + 1 Stellplatz
Objektzustand
Vermietungsstatus
Bewohnt
Besichtigungsstatus
Keine Besichtigung möglich
Baujahr
1993

Ohne Angabe: Nutzungsart

Flächen & Wert

Verkehrswert
454.050 €
Wohnfläche
201 m²
Nutzfläche
93 m²
Grundstücksfläche
Miteigentumsanteil
1/2 Anteil
Anteilige Grundstücksfläche
13.305 m²
Bodenrichtwert
110 €/m²
Anteiliger Bodenwert
1.463.550 €13.305 m² × 110 €/m² · MEA 50 %

Ohne Angabe: Gewerbefläche

Lage

Karte
Straße
Hoogefeldstraße
Hausnummer
61
PLZ
46499
Ort
Hamminkeln
Stadtteil
Mehrhoog
Weitere Angaben aus dem Gutachten
Ertrag, Eigentum, Bewertung, Zustand, Rechte und Grundstück laut Gutachten.
!

Bewertung 7 Angaben

Verkehrswert
Verkehrswert je m² Wohnfläche
Verkehrswert je m² Nutzfläche
Verkehrswert je m² Grundstück
Bewertungsverfahren
Restnutzungsdauer
Wertermittlungsstichtag

Rechte 10 Angaben

Wohnrecht
Nießbrauch
Erbbaurecht
Altlasten
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Versteigert wird

Ertrag 1 Angabe

Vermietungsstatus

Zustand 5 Angaben

Schadenshinweise
Zustandsstufe
Zustandszusammenfassung
Dämmungsstatus
Energieeffizienz

Kosten

Erwerbsnebenkosten, Geld für den Termin und Rendite

Erwerbsnebenkosten und Liquidität

Investment Case

Rendite rechnen: Miete, Finanzierung und Rendite zu Ihrem Gebot

Steuerliche Abschreibung (AfA)

Markt

Was vergleichbare Objekte kosten, frei verkauft und versteigert

Markt-Einordnung

Ein-/Zweifamilienhäuser (Bestand)

Was kostet der Quadratmeter hier üblicherweise — und wo steht dieses Objekt dazu?

Mittlere Hälfte der vergleichbaren Zwangsversteigerungen 2.450 bis 3.222 Euro, Median 2.683 Euro. 13 Vergleichsfälle zwischen 1.048 und 7.307 Euro pro Quadratmeter, 0 davon mit ähnlichem Zustand. Jeder Vergleichsfall ist ein Schalter und zeigt seine Eckdaten; mit den Pfeiltasten wechseln Sie zwischen den Fällen.
Punkte anordnen nach

Dieses Objekt

Bei einer Bruchteilsversteigerung bezieht sich der Verkehrswert nur auf den versteigerten Anteil — ein Preis je m² auf die volle Wohnfläche wäre systematisch zu niedrig. Das Objekt ist deshalb nicht in der Grafik eingezeichnet; die Spannen darunter gelten trotzdem.

Vergleichbare Zwangsversteigerungen

2.683 €/m²Median · 13 Fälle

Spanne
2.450 – 3.222 €/m² mittlere Hälfte
Quelle
eigene Auswertung gerichtlicher Verkehrswertgutachten (nur Verteilungen, keine Einzelobjekte)
Stand
letzte 12 Monate
In dieser Stadt gab es zu wenige Vergleichsfälle — die Zahlen beziehen sich auf den ganzen Kreis.
Grundlage der Zahlen, Vergleichsgruppe und Miete

Vergleichbare Zwangsversteigerungen

Gilt für
Ein-/Zweifamilienhäuser (Bestand) im Kreisgebiet
Grundlage
13 Objekte einschließlich dieses Objekts; der Zustand liegt für 8 der 13 vor

Dieses Objekt gegen die Vergleichsgruppe

Baujahr
hier 1993Gruppe 1974

Zustandsskala 1–7

dieses Objekt: unbewertet · Vergleichsgruppe: durchschnittlich

Miete laut Gutachten (Nettokaltmiete, Bestandswohnungen): 6,76 – 8,35 €/m² im Monat, typisch 7,36 €/m² · angesetzt in 22 Verkehrswertgutachten vergleichbarer Objekte (Kreisgebiet), letzte 24 Monate. Das ist die erzielbare Miete für Objekte dieser Art, nicht die ortsübliche Vergleichsmiete eines Mietspiegels — sie liegt typischerweise darunter.

Alle 13 Vergleichsobjekte anzeigenEin-/Zweifamilienhäuser (Bestand), nach Preis je m² sortiert

Nächster Vergleichsfall: 5,0 km entfernt — 1.819 €/m², Baujahr 1981, durchschnittlich, 155 m².

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Vergleichsobjekte mit Lage, Baujahr, Wohnfläche, Zustand, gerichtlich festgesetztem Verkehrswert, Preis je Quadratmeter und Versteigerungstermin
LageObjektartBaujahrFlächeZustandVerkehrswertgerichtlich festgesetztje m²TerminEntfernungLuftlinie
Dorfstraße, HoerstgenGarage, Einfamilienhaus1930228 m²sanierungsbedürftig239.000 €1.048 €08.10.202625,0 km
Danziger Straße, HamminkelnReihenhaus als Einfamilienhaus mit Garage1981155 m²durchschnittlich282.000 €1.819 €09.11.20265,0 km
Schwalbenweg, Xantenunbebautes Grundstück, Sonstiges, Sonstiges, Reihenhaus, Garage—136 m²unbewertet314.100 €2.310 €16.07.202610,0 km
Ludwig-Richter-Ring, MoersEinfamilienhaus—117 m²unbewertet286.000 €2.450 €03.06.2026unbekannt
Marc-Aurel-Straße, AsbergReihenendhaus und Garage1992124 m²renovierungsbedürftig / einfach320.000 €2.581 €29.10.202635,0 km
Bonifatiusstraße, AsbergEinfamilienhaus1920140 m²durchschnittlich372.000 €2.657 €14.01.202735,0 km
Im Schroersfeld, MoersEinfamilienhaus—144 m²unbewertet385.000 €2.683 €21.05.2026unbekannt
Dickerstraße, OberlohbergEinfamilienhaus1974175 m²durchschnittlich475.000 €2.721 €04.11.202625,0 km
Marienbaumer Straße, VynenEinfamilienhaus—168 m²unbewertet462.000 €2.750 €11.06.2026unbekannt
Wiedekamp, AsbergReihenendhaus mit Garage1980123 m²renovierungsbedürftig / einfach395.000 €3.222 €08.10.202635,0 km
Riller Siedlung, MenzelenGarage, Einfamilienhaus2021110 m²durchschnittlich388.000 €3.536 €15.10.202614,0 km
Lerchenstraße, VoerdeZweifamilien-Doppelhaushälfte mit PKW-Doppelgarage1961115 m²durchschnittlich411.000 €3.584 €02.12.202620,0 km
Mooßweg, MenzelenBaugrundstück, Einfamilienhaus, ehemaliges landwirtschaftl. Anwesen bestehend aus einem , Nebengebäuden, Stalltrakt, Bewegungshalle, Weidegrundstücken,1840201 m²unbewertet1.468.800 €7.307 €10.12.202612,0 km

Rohdaten aus den Verkehrswertgutachten dieser Verfahren, ungefiltert und ungerundet außer bei der Anzeige. Der Verkehrswert ist die gutachterliche Schätzung zum Stichtag — nicht das Meistgebot und nicht der Zuschlag. Entfernungen sind grob gestufte Luftlinien; „unbekannt" heißt fehlende Koordinaten oder mehr als 50 km — nicht automatisch „weit weg".

Wie diese Einordnung zustande kommt

Berücksichtigt: Objektart (nur Ein-/Zweifamilienhäuser (Bestand)), räumliche Ebene (Kreisgebiet), Zeitraum von 12 Monaten, Wohnflächen zwischen 40 und 400 m². Ausgeschlossen sind Bruchteils- und Teilungsversteigerungen sowie Verkehrswerte unter 20.000 €.

Nicht herausgerechnet: Stadtteil und Mikrolage, Baujahr, Zustand, Ausstattung, Etage, Vermietung und bestehen bleibende Rechte. Diese Merkmale erklären oft einen großen Teil des Abstands — die Kennwerte der Vergleichsgruppe stehen deshalb dabei.

Der Verkehrswert ist eine gutachterliche Schätzung zu einem Stichtag, der Monate zurückliegen kann. Marktpreise stammen aus freihändigen Verkäufen; in der Zwangsversteigerung liegen Zuschläge typischerweise darunter. Beide Linien werden nur ausgewiesen, wenn mindestens acht Vergleichsfälle vorliegen.

Wer die amtlichen Marktpreise erhebt — und was daraus abzulesen ist

Einordnung, keine Bewertung oder Kaufempfehlung — sie ersetzt weder Gutachten noch eigene Prüfung.

Bodenrichtwert

Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert

KI/Gutachten · Gutachten S. 28-31
Bodenrichtwert
110 €/m²
aus dem Gutachten
Anteilige Bodenfläche
13.305 m²
Anteiliger Bodenwert
1.463.550 €
Verkehrswert
454.050 €
Verhältnis zum Bodenrichtwert
0,31
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
-1.009.500 €

Quelle: KI/Gutachten · Gutachten S. 28-31 · Stichtag 01.01.2025

Der rechnerische Bodenwert liegt über dem Verkehrswert.

Verkehrswert je m² Boden liegt unter dem Bodenrichtwert.
Vergleich, Lage der Zone und Rechenweg

Vergleich

gemessen am höchsten Wert
Bodenwert1.463.550 €
Verkehrswert454.050 €
Zone
22103
Rechenweg
Flächenanteil
26.610 m² Gesamtgrundstück × 1/2 Anteil MEA = 13.305 m² Miteigentumsanteil
Anteiliger Bodenwert
13.305 m² × 110 €/m² · MEA 50 %
Verkehrswert je m² Boden
34 €/m²
Verhältnis zum Bodenrichtwert
34 €/m² / 110 €/m²
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
454.050 € − 1.463.550 € = -1.009.500 €

Anteilige Fläche = Gesamtgrundstück × MEA. Bodenwert = Fläche × BRW. Verhältnis zum Bodenrichtwert = Verkehrswert je m² ÷ Bodenrichtwert.

Der Bodenrichtwert beschreibt den Boden, nicht Gebäudezustand, Rechte oder Bewertungsmethodik.

Lage und Umfeld

Karte, Standort im Vergleich und Umweltdaten am Objektpunkt

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Standort-Radar

Gemeinde und Kreis im Vergleich

Umgebung & Emissionen

Daten: Umweltbundesamt (dl-de/by-2-0, geändert) + amtliche HQ-Karten
  • Lärm und Luft

    Keine Daten
    Für dieses Objekt liegt noch kein verwendbarer Standortpunkt vor.

    Umweltbundesamt, EU-Lärmkartierung und Luftmessnetz

  • Hochwasserrisiko

    Noch nicht geprüft
    Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

    Amtliche Hochwasserdaten

Einzelheiten und Quellen

Hochwasser im Einzelnen

Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

Methodik und Grenzen

Die Lärmklassen stammen aus der EU-Lärmkartierung des Umweltbundesamts (UBA) und beschreiben kartierte Quellen am oder nahe dem Objektpunkt. Sie sind Kontext, kein zusätzlicher Score. Die Kartierung weist Pegel erst ab 55 dB(A) tags und 50 dB(A) nachts aus und erfasst nur Hauptverkehrsquellen: „Nicht kartiert“ heißt, dass am Objektpunkt kein Pegel ausgewiesen ist – entweder unter diesen Schwellen oder die Quelle fällt nicht unter die Kartierung (etwa Straßen mit weniger als 3 Mio. Fahrzeugen im Jahr oder Industrie außerhalb von Ballungsräumen). Lärm ist damit nicht ausgeschlossen.

Die Luftbelastung beruht auf mehrjährigen Jahresmitteln des UBA für Feinstaub (PM10, PM2,5) und Stickstoffdioxid (NO₂), gemessen an der nächstgeeigneten Messstation — nicht hausnummerngenau. Liegen weniger Jahresmittel vor, bleibt die Einordnung eine Orientierung und ist weniger vollständig. Die Balken ordnen die Jahresmittel nach vorsichtig gewählten Grenzwert-Bändern ein.

Das Hochwasserrisiko wird aus gespeicherten amtlichen Hochwasserkarten abgeleitet (HQ10: häufiges, HQ100: 100-jährliches Hochwasser, HQextrem: Extremhochwasser). Entscheidend ist der Objektpunkt; Gebäudeteile und kleinräumige Geländesprünge werden nicht einzeln bewertet. Nicht jedes Bundesland stellt alle drei Szenarien amtlich bereit: Ein fehlendes Szenario steht als „nicht kartiert“ da und bedeutet weder „betroffen“ noch „frei“.

Quellenvermerk: Umweltbundesamt, Lärmkartierung nach der EU-Umgebungslärmrichtlinie und Luftdaten Deutschland API (mit Daten der Messnetze der Länder und des Bundes), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0. Die Daten wurden geändert: Aus den Lärmkarten wird nur die Pegelklasse am Objektpunkt gelesen, und ß, ä, ö und ü, die der Dienst in Straßennamen fehlerhaft liefert, sind berichtigt; lässt sich ein Name nicht sicher herstellen, entfällt er. Bei der Luft sind die Jahresmittel der nächstgeeigneten Messstation nach Grenzwert-Bändern eingeordnet.

Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt

Amtliche Bevölkerungs- und Wohnungsbedarfsprognosen für Wesel, Kreis.

Gemischtes ZukunftsbildEingeschränkte Aussagekraft

Die Einordnung beruht auf 7 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.

Ausführliches Zukunftsprofil der Region

Unterlagen

Bekanntmachung, Exposé und Fotos aus dem Verfahren, mit Quelle

Dokumente & Links

Verfahren

Verfahrensart, Termin und was vor dem Gebot zu prüfen ist

Verfahrensart

Zwangsversteigerung

Laut Bekanntmachung: Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung

Ein Gläubiger betreibt die Versteigerung, um eine Forderung durchzusetzen. Rechte, die ihm im Grundbuch im Rang vorgehen, bleiben bestehen und kommen zum Gebot hinzu.

Geringstes Gebot und bestehende Rechte

Termin vorher prüfen

Ein Termin kann aufgehoben, verlegt oder berichtigt werden. Maßgeblich sind die amtliche Bekanntmachung und die Auskunft des Gerichts; Versteigerungspilot ist kein amtliches Portal.

Vor dem Gebot: das Verfahren verstehen

Prüfung, Gebot und Finanzierung — die Grundlagen, die für jedes Objekt gelten.

Zuletzt geändert: 29.10.2026, 00:38