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ZwangsversteigerungEinfamilienhaus in Hanau, Hessen

Amtsgericht HanauAktenzeichen

Versteigerungstermin

in 32 Tagen

Di., 24.11.2026 · 09:30 Uhr

Verkehrswert

1.413.300 €

Grundstück

4.675 m²

Baujahr

1963

Hochstädter Landstraße 17, 63454 HanauKarteGoogle Maps
Belegung: vermietetZustand: Abrissreif

KI-Dossier

Auswertung des Verkehrswertgutachtens durch KI, ohne Gewähr

KI-Auswertung des Gutachtens
!

Zusammenfassung

Einfamilienhaus · + 1 Stellplatz · Bj. 1963 · vermietet

Zur Versteigerung steht ein großzügiges, im Jahr 1963 errichtetes und 2012 weitgehend neu aufgebautes Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung, Garage, Carport sowie einer separaten Schwimmhalle und parkwaldähnlichen Freiflächen in sehr guter Wohnlage von Hanau-Kesselstadt (Hochstädter Landstraße 17). Die drei Flurstücke bilden eine wirtschaftliche Einheit mit einer Gesamtgrundstücksfläche von 4.675 m² und einer Wohn-/Nutzfläche des Wohnhauses von ca. 589 m². Der amtliche Gesamtverkehrswert wurde auf 1.413.300,00 € festgesetzt. Das Objekt weist erhebliche Bauschäden auf, insbesondere gravierende Feuchtigkeitsschäden im Kellerbereich sowie Feuchte- und Rissbildungen im Dach- und Wohnbereich, für deren Beseitigung Bruttoinstandsetzungskosten von 360.000,00 € im Gutachten angesetzt wurden. Zudem ist im Grundbuch ein lebenslanges Wohnungsrecht eingetragen.

40

Biet-Score

Vorsicht · 40 von 100

Normaler Bieter: Professionelle Prüfung empfohlen, Gebot mindestens 10 % unter dem Verkehrswert.

Wie der Biet-Score entsteht

Errechnet aus dem KI-Dossier: Chancen gegen Risiken, benannte Wertabschläge und -zuschläge, Widersprüche in den Angaben, vorliegende Unterlagen. Ab 75 chancenreich, ab 55 ausgeglichen, ab 40 Vorsicht, ab 25 risikoreich, darunter sehr riskant. Ersetzt keine Besichtigung und keine Prüfung des Gutachtens.

Fazit der KI

Das Objekt eignet sich vorrangig für kapitalstarke Eigennutzer oder erfahrene Projektentwickler, die das erhebliche Flächen- und Lagepotenzial nutzen möchten. Dem attraktiven Wohnumfeld stehen massive Instandsetzungsanforderungen im Keller- und Dachbereich sowie erhebliche rechtliche Risiken durch das eingetragene Wohnungsrecht gegenüber. Vor einer Gebotsabgabe sind eine genaue Prüfung der Versteigerungsbedingungen hinsichtlich des Fortbestehens des Wohnungsrechts sowie eine detaillierte Sanierungs- und Kostenplanung dringend erforderlich.

Chancen

5

Risiken

6

Gepunktet unterstrichene Punkte haben einen Beleg im Gutachten: antippen oder darauf zeigen. Dazu 2 benannte Wertanpassungen im Kapitel Objekt.

Ausführliches Dossier

Das Versteigerungsobjekt umfasst eine aus drei Flurstücken bestehende wirtschaftliche Einheit in sehr guter Wohnlage am Stadtrand von Hanau, Stadtteil Kesselstadt (Hochstädter Landstraße 17). Das Hauptgrundstück (Flurstück 3/19 mit 1.122 m²) ist mit einem freistehenden, eingeschossigen Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung, Garage und Carport bebaut. Ergänzt wird das Ensemble durch Flurstück 3/20 (858 m²) mit einer Schwimmhalle (Baujahr ca. 1967) und Flurstück 3/42 (2.695 m²), welches als parkwaldähnliche forstwirtschaftliche Fläche mit Gartenhäusern angelegt ist. Das Wohnhaus wurde ursprünglich 1963 errichtet und 2012 auf dem Bestandskeller weitgehend neu aufgebaut und modernisiert, wodurch eine Gesamtwohn-/Nutzfläche von rund 589 m² entstand. Die Ausstattung des Wohnhauses ist gehoben und umfasst unter anderem eine Gasbrennwertheizung mit Fußbodenheizung, Kunststofffenster mit Dreifachverglasung, Kaminofen sowie eine Alarmanlage. Allerdings weist das Gebäude gravierende Baumängel und Bauschäden auf: Im Altbaukeller liegen massive Feuchtigkeitsschäden mit Salzausblühungen und aufgestautem Wasser vor; zudem bestehen Undichtigkeiten an Wandanschlüssen im Dach, Feuchteflecken an Dachschrägen, Leckagen im Heizkreis bzw. Bad sowie Risse in Geschossdecken und Wänden. Der hinzugezogene Bauschadensgutachter bezifferte die Instandsetzungskosten auf insgesamt 360.000,00 € brutto. Zudem wurde ein merkantiler Minderwert von 39.000,00 € in Abzug gebracht. In rechtlicher Hinsicht ist in Abteilung II des Grundbuchs von Blatt 4141 ein im Jahr 2019 bestelltes, lebenslanges unentgeltliches Wohnungsrecht eingetragen. Obwohl das Recht keine Vermietung vorsieht, sind Teile des Objekts vermietet, was rechtliche Klärungen vor Erwerb erfordert. Für Flurstück 3/19 weist das Altlastenkataster eine frühere gewerbliche Nutzung (Holzbauteilefertigung bis ca. 1993) aus, welche im Gutachten nicht näher untersucht wurde. Das Objekt bietet aufgrund der erstklassigen Mikrolage und des großzügigen Raum- und Grundstücksangebots ein seltenes Entwicklungspotenzial. Interessenten müssen jedoch das hohe Sanierungsbudget von mindestens 360.000,00 € einkalkulieren und die Wirksamkeit sowie den Verbleib des Wohnungsrechts im Zwangsversteigerungsverfahren exakt prüfen.

MarktanalyseWas kostet ein vergleichbares Objekt gerade am freien Markt?Für dieses Objekt liegt noch keine Marktanalyse vor.

Objekt

Zustand, Belegung und alle Angaben aus Bekanntmachung und Gutachten

Zustand und Nutzung

Objektzustand
Nutzung
Vermietet
Besichtigung
Innen + außen

Ohne Angabe: Hinweise

Text der Bekanntmachung

Kesselstadt Blatt 4141, lfd. Nr. 1: Es handelt sich um ein Einfamillienhaus mit Einliegerwohnung nebst Garage, Baujahr 1963, überwiegende Modernisierung 2012. Kesselstadt Blatt 4141, lfd. Nr. 2: Es handelt sich um eine parkwaldähnliche, forstwirtschaftliche Fläche. Diese setzt sich zusammen aus einer Teilfläche mit lockerem Baum- und Strauchbewuchs (ca. 60%) und einer Teilfläche mit Rasenfläche und Ziergehölzen (ca. 40%), letztere grenzt an das Flurstück 3/20 an, die Übergänge sind fließend. Zur Fläche gehören auch zwei Gartenhäuschen und ein Hundezwinger. Kesselstadt Blatt 6787, lfd. Nr. 1: Es handelt sich um ein mit einer Schwimmhalle bebautes Grundstück, Baujahr ca. 1967. Die 3 Flurstücke bilden eine wirtschaftliche Einheit.

Hinweise zur Datenlage
  • Die Dokumentenlage ist umfassend. Das Verkehrswertgutachten von März 2025 enthält detaillierte Schadensuntersuchungen eines Bauschadensachverständigen sowie klare Beschreibungen der Flurstücke und Wertansätze.
  • Vollständige Orts- und Innenbesichtigung durch den Bewertungssachverständigen und einen Sachverständigen für Bauschäden am 04.03.2025.

Belegung

vermietet

Prüfpflichtig

Ein vermietetes Objekt kann für Kapitalanleger passen, ist für Eigennutzung aber deutlich sensibler. Miete, Vertrag und Kündigungslage bestimmen den realen Wert.

Vor dem Gebot prüfen

  • Mietvertrag und Vertragsparteien prüfen
  • Miethöhe, Kaution und Rückstände klären
  • Kündigungsausschlüsse oder Befristungen suchen
  • Nebenkosten und Übergabe an Hausverwaltung planen
Rechtslage, Praxis und Gebot
Rechtlich
Der Erwerber tritt grundsätzlich in bestehende Mietverhältnisse ein. Bei Wohnraum braucht eine Kündigung regelmäßig einen gesetzlichen Grund; Härtegründe können zusätzlich wirken.
In der Praxis
Mietvertrag, Kaution, Rückstände, Nebenkosten, Untervermietung und Mieterhistorie entscheiden, ob der Ertrag stabil oder problematisch ist.
Für das Gebot
Preisabschlag einplanen, wenn Miete niedrig, Vertrag unklar oder Eigennutzung unsicher ist.

Quelle des Status: Objektdaten. Er stammt aus Bekanntmachung, Gutachten oder automatischer Auswertung und kann veraltet oder unvollständig sein. Bei Zwangsversteigerungen ist die Besichtigung oft eingeschränkt, eine Gewährleistung gibt es nicht.

Wertanpassungen

aus dem KI-Dossier
Alle Angaben21 von 27
Aus Bekanntmachung, Gutachten und KI-Auswertung.
!

Identifikation

Aktenzeichen
0042 K 0047/2022
Amtsgericht
Hanau
Bundesland
Hessen

Ohne Angabe: Flurstück / Fl. Nr.

Termin

Verfahrensart
Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
Datum / Uhrzeit
24.11.2026 · 09:30 Uhr
!

Ohne Angabe: Termin-Art

Objekt

Objektart
Einfamilienhaus · + 1 Stellplatz
Objektzustand
Vermietungsstatus
Vermietet
Besichtigungsstatus
Innen + außen
Baujahr
1963

Ohne Angabe: Nutzungsart

Flächen & Wert

Verkehrswert
1.413.300 €
Wohn-/Nutzfläche
589,19 m²
Grundstücksfläche
4.675 m²
Anteilige Grundstücksfläche
1.122 m²
Bodenrichtwert
420 €/m²
Anteiliger Bodenwert
471.240 €1.122 m² × 420 €/m² · MEA 24 %

Ohne Angabe: Wohnfläche, Nutzfläche, Gewerbefläche

Lage

Karte
Straße
Hochstädter Landstraße
Hausnummer
17
PLZ
63454
Ort
Hanau
Stadtteil
Kesselstadt
Weitere Angaben aus dem Gutachten
Ertrag, Eigentum, Bewertung, Zustand, Rechte und Grundstück laut Gutachten.
!

Bewertung 7 Angaben

Verkehrswert
Verkehrswert je m² Grundstück
Bewertungsverfahren
Fiktives Baujahr (Sachwert)
Restnutzungsdauer
Verkehrswert je m² (lt. Gutachten)
Wertermittlungsstichtag

Rechte 5 Angaben

Wohnrecht
Altlasten
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko

Ertrag 3 Angaben

Vermietungsstatus
Marktmiete monatlich
Jahresmarktmiete

Zustand 5 Angaben

Schadenshinweise
Zustandsstufe
Zustandszusammenfassung
Dämmungsstatus
Energieeffizienz

Kosten

Erwerbsnebenkosten, Geld für den Termin und Rendite

Erwerbsnebenkosten und Liquidität

Investment Case

Steuerliche Abschreibung (AfA)

Markt

Was vergleichbare Objekte kosten, frei verkauft und versteigert

Markt-Einordnung

Ein-/Zweifamilienhäuser (Bestand)

Was kostet der Quadratmeter hier üblicherweise — und wo steht dieses Objekt dazu?

Marktspanne 3.956 bis 4.457 Euro, typisch 4.247 Euro. Mittlere Hälfte der vergleichbaren Zwangsversteigerungen 1.760 bis 3.239 Euro, Median 2.723 Euro. 14 Vergleichsfälle zwischen 906 und 5.029 Euro pro Quadratmeter, 9 davon mit ähnlichem Zustand. Jeder Vergleichsfall ist ein Schalter und zeigt seine Eckdaten; mit den Pfeiltasten wechseln Sie zwischen den Fällen.
Punkte anordnen nach

Dieses Objekt

Die Wohnfläche liegt außerhalb des ausgewerteten Bereichs von 40 bis 400 m² — der Vergleich wäre nicht belastbar. Das Objekt ist deshalb nicht in der Grafik eingezeichnet; die Spannen darunter gelten trotzdem.

Üblicher Marktpreis · Hanau

4.247 €/m²typischer Wert

Spanne
3.956 – 4.457 €/m²
Quelle
Zentrale Geschäftsstelle der Gutachterausschüsse für Immobilienwerte des Landes Hessen (Gutachterausschuss)
Stand
2026

Vergleichbare Zwangsversteigerungen

2.723 €/m²Median · 14 Fälle

Spanne
1.760 – 3.239 €/m² mittlere Hälfte
Quelle
eigene Auswertung gerichtlicher Verkehrswertgutachten (nur Verteilungen, keine Einzelobjekte)
Stand
letzte 12 Monate
In dieser Stadt gab es zu wenige Vergleichsfälle — die Zahlen beziehen sich auf den ganzen Kreis.
Grundlage der Zahlen, Vergleichsgruppe und Miete

Üblicher Marktpreis · Hanau

Gilt für
Ein-/Zweifamilienhäuser
Grundlage
Freihändige Verkäufe im gesamten Stadtgebiet, ohne Unterscheidung nach Stadtteil oder Zustand

Vergleichbare Zwangsversteigerungen

Gilt für
Ein-/Zweifamilienhäuser (Bestand) im Kreisgebiet
Grundlage
14 Objekte; der Zustand liegt für 11 der 14 vor

Dieses Objekt gegen die Vergleichsgruppe

Baujahr
hier 1963Gruppe 1960
Zustand
hier sanierungsbedürftigGruppe sanierungsbedürftig

Zustandsskala 1–7

dieses Objekt: sanierungsbedürftig · Vergleichsgruppe: sanierungsbedürftig

Ortsübliche Miete (Nettokaltmiete, Bestandswohnungen): 10,75 – 14,83 €/m² im Monat, typisch 12,58 €/m² · immoportal.com Mietspiegel Hanau (Portal-Preisatlas), 2026

Alle 14 Vergleichsobjekte anzeigenEin-/Zweifamilienhäuser (Bestand), nach Preis je m² sortiert

Nächster Vergleichsfall: 6,0 km entfernt (Großauheim) — 1.852 €/m², Baujahr 1960, sanierungsbedürftig, 122 m².

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Vergleichsobjekte mit Lage, Baujahr, Wohnfläche, Zustand, gerichtlich festgesetztem Verkehrswert, Preis je Quadratmeter und Versteigerungstermin
LageObjektartBaujahrFlächeZustandVerkehrswertgerichtlich festgesetztje m²TerminEntfernungLuftlinie
Kreutstraße, SpielbergGarage, Wohnhaus mit Einliegerwohnung1976270 m²sanierungsbedürftig244.500 €906 €17.12.202635,0 km
Eckebornstraße, HerolzEinfamilienhaus1900168 m²renovierungsbedürftig / einfach185.000 €1.103 €15.10.2026unbekannt
Zum Hirzfeld, WallrothEinfamilienhaus1975120 m²sanierungsbedürftig170.000 €1.417 €22.10.2026unbekannt
Römerstraße, MarköbelZweifamilienhaus1970217 m²sanierungsbedürftig375.000 €1.730 €14.10.202611,0 km
Hainbachstraße, GroßauheimEinfamilienhaus1960122 m²sanierungsbedürftig225.000 €1.852 €25.11.20266,0 km
Europastraße, MeerholzEinfamilienhaus, Garage1960169 m²sanierungsbedürftig400.000 €2.367 €15.10.202618,0 km
Mühlstr., BüdesheimEinfamilienhaus1959149 m²gepflegt400.000 €2.688 €28.10.20269,0 km
Wohnroder Straße, LohrhauptenEinfamilienhaus2023116 m²sanierungsbedürftig320.000 €2.759 €24.09.202645,0 km
Landwehrstraße, ErlenseeEinfamilienhaus—101 m²unbewertet284.000 €2.812 €27.05.2026unbekannt
Spessartstraße, GroßauheimDoppelhaushälfte1951109 m²renovierungsbedürftig / einfach351.000 €3.224 €18.11.20266,0 km
Mühlstraße, BüdesheimEinfamilienhaus2020154 m²gepflegt500.000 €3.244 €21.10.20269,0 km
Landwehrstraße, LangendiebachEinfamilienhaus1910102 m²sanierungsbedürftig355.000 €3.496 €28.10.20267,0 km
Hinter dem Hain, HanauEinfamilienhaus—174 m²unbewertet680.000 €3.913 €10.06.2026unbekannt
Gartenstraße, RothEinfamilienhaus—69 m²unbewertet345.000 €5.029 €25.06.2026unbekannt

Rohdaten aus den Verkehrswertgutachten dieser Verfahren, ungefiltert und ungerundet außer bei der Anzeige. Der Verkehrswert ist die gutachterliche Schätzung zum Stichtag — nicht das Meistgebot und nicht der Zuschlag. Entfernungen sind grob gestufte Luftlinien; „unbekannt" heißt fehlende Koordinaten oder mehr als 50 km — nicht automatisch „weit weg".

Wie diese Einordnung zustande kommt

Berücksichtigt: Objektart (nur Ein-/Zweifamilienhäuser (Bestand)), räumliche Ebene (Kreisgebiet), Zeitraum von 12 Monaten, Wohnflächen zwischen 40 und 400 m². Ausgeschlossen sind Bruchteils- und Teilungsversteigerungen sowie Verkehrswerte unter 20.000 €.

Nicht herausgerechnet: Stadtteil und Mikrolage, Baujahr, Zustand, Ausstattung, Etage, Vermietung und bestehen bleibende Rechte. Diese Merkmale erklären oft einen großen Teil des Abstands — die Kennwerte der Vergleichsgruppe stehen deshalb dabei.

Der Verkehrswert ist eine gutachterliche Schätzung zu einem Stichtag, der Monate zurückliegen kann. Marktpreise stammen aus freihändigen Verkäufen; in der Zwangsversteigerung liegen Zuschläge typischerweise darunter. Beide Linien werden nur ausgewiesen, wenn mindestens acht Vergleichsfälle vorliegen.

Wer die amtlichen Marktpreise erhebt — und was daraus abzulesen ist

Einordnung, keine Bewertung oder Kaufempfehlung — sie ersetzt weder Gutachten noch eigene Prüfung.

Bodenrichtwert

Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert

KI/Gutachten · Gutachten S. 15
Bodenrichtwert
420 €/m²
aus dem Gutachten
Anteilige Bodenfläche
1.122 m²
Anteiliger Bodenwert
471.240 €
Verkehrswert
1.413.300 €
Verhältnis zum Bodenrichtwert
3,00
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
942.060 €

Quelle: KI/Gutachten · Gutachten S. 15 · Stichtag 01.01.2024

Verkehrswert je m² Boden liegt über dem Bodenrichtwert.

Vergleich, Lage der Zone und Rechenweg

Vergleich

gemessen am höchsten Wert
Bodenwert471.240 €
Gebäude / Wohnung942.060 €
Verkehrswert1.413.300 €
Zone
W (Wohnbaufläche)
Rechenweg
Flächenanteil
4.675 m² Gesamtgrundstück = 1.122 m² Miteigentumsanteil
Anteiliger Bodenwert
1.122 m² × 420 €/m² · MEA 24 %
Verkehrswert je m² Boden
1.260 €/m²
Verhältnis zum Bodenrichtwert
1.260 €/m² / 420 €/m²
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
1.413.300 € − 471.240 € = 942.060 €

Anteilige Fläche = Gesamtgrundstück × MEA. Bodenwert = Fläche × BRW. Verhältnis zum Bodenrichtwert = Verkehrswert je m² ÷ Bodenrichtwert.

Der Bodenrichtwert beschreibt den Boden, nicht Gebäudezustand, Rechte oder Bewertungsmethodik.

Lage und Umfeld

Karte, Standort im Vergleich und Umweltdaten am Objektpunkt

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Standort-Radar

Gemeinde und Kreis im Vergleich

Umgebung & Emissionen

Daten: Umweltbundesamt (dl-de/by-2-0, geändert) + amtliche HQ-Karten
  • Lärm und Luft

    Keine Daten
    Für dieses Objekt liegt noch kein verwendbarer Standortpunkt vor.

    Umweltbundesamt, EU-Lärmkartierung und Luftmessnetz

  • Hochwasserrisiko

    Noch nicht geprüft
    Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

    Amtliche Hochwasserdaten

Einzelheiten und Quellen

Hochwasser im Einzelnen

Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

Methodik und Grenzen

Die Lärmklassen stammen aus der EU-Lärmkartierung des Umweltbundesamts (UBA) und beschreiben kartierte Quellen am oder nahe dem Objektpunkt. Sie sind Kontext, kein zusätzlicher Score. Die Kartierung weist Pegel erst ab 55 dB(A) tags und 50 dB(A) nachts aus und erfasst nur Hauptverkehrsquellen: „Nicht kartiert“ heißt, dass am Objektpunkt kein Pegel ausgewiesen ist – entweder unter diesen Schwellen oder die Quelle fällt nicht unter die Kartierung (etwa Straßen mit weniger als 3 Mio. Fahrzeugen im Jahr oder Industrie außerhalb von Ballungsräumen). Lärm ist damit nicht ausgeschlossen.

Die Luftbelastung beruht auf mehrjährigen Jahresmitteln des UBA für Feinstaub (PM10, PM2,5) und Stickstoffdioxid (NO₂), gemessen an der nächstgeeigneten Messstation — nicht hausnummerngenau. Liegen weniger Jahresmittel vor, bleibt die Einordnung eine Orientierung und ist weniger vollständig. Die Balken ordnen die Jahresmittel nach vorsichtig gewählten Grenzwert-Bändern ein.

Das Hochwasserrisiko wird aus gespeicherten amtlichen Hochwasserkarten abgeleitet (HQ10: häufiges, HQ100: 100-jährliches Hochwasser, HQextrem: Extremhochwasser). Entscheidend ist der Objektpunkt; Gebäudeteile und kleinräumige Geländesprünge werden nicht einzeln bewertet. Nicht jedes Bundesland stellt alle drei Szenarien amtlich bereit: Ein fehlendes Szenario steht als „nicht kartiert“ da und bedeutet weder „betroffen“ noch „frei“.

Quellenvermerk: Umweltbundesamt, Lärmkartierung nach der EU-Umgebungslärmrichtlinie und Luftdaten Deutschland API (mit Daten der Messnetze der Länder und des Bundes), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0. Die Daten wurden geändert: Aus den Lärmkarten wird nur die Pegelklasse am Objektpunkt gelesen, und ß, ä, ö und ü, die der Dienst in Straßennamen fehlerhaft liefert, sind berichtigt; lässt sich ein Name nicht sicher herstellen, entfällt er. Bei der Luft sind die Jahresmittel der nächstgeeigneten Messstation nach Grenzwert-Bändern eingeordnet.

Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt

Amtliche Bevölkerungs- und Wohnungsbedarfsprognosen für Main-Kinzig-Kreis.

Gemischtes ZukunftsbildEingeschränkte Aussagekraft

Die Einordnung beruht auf 7 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.

Ausführliches Zukunftsprofil der Region

Unterlagen

Bekanntmachung, Exposé und Fotos aus dem Verfahren, mit Quelle

Dokumente & Links

Verfahren

Verfahrensart, Termin und was vor dem Gebot zu prüfen ist

Verfahrensart

Zwangsversteigerung

Laut Bekanntmachung: Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung

Ein Gläubiger betreibt die Versteigerung, um eine Forderung durchzusetzen. Rechte, die ihm im Grundbuch im Rang vorgehen, bleiben bestehen und kommen zum Gebot hinzu.

Geringstes Gebot und bestehende Rechte

Termin vorher prüfen

Ein Termin kann aufgehoben, verlegt oder berichtigt werden. Maßgeblich sind die amtliche Bekanntmachung und die Auskunft des Gerichts; Versteigerungspilot ist kein amtliches Portal.

Zu diesem Verfahren ist bereits ein früherer Termin belegt

Am 1. September 2026 stand dasselbe Objekt schon einmal zur Versteigerung. Ob die Wertgrenzen der §§ 74a/85a ZVG dadurch weggefallen sind, hängt davon ab, warum jener Termin ohne Zuschlag endete: Scheiterte er an den Grenzen, gelten sie im kommenden Termin nicht mehr — wurde er nur verlegt, gelten sie weiter.

Aus unserer eigenen Terminbeobachtung, nicht aus der Bekanntmachung — das Gericht äußert sich dazu nicht. Maßgeblich ist allein die Auskunft des Amtsgerichts; die Frage entscheidet über den gesamten Bietrahmen.

Vor dem Gebot: das Verfahren verstehen

Prüfung, Gebot und Finanzierung — die Grundlagen, die für jedes Objekt gelten.

Zuletzt geändert: 05.09.2026, 02:40