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ZwangsversteigerungEinfamilienhaus in Morsbach, Nordrhein-Westfalen

Amtsgericht WaldbrölAktenzeichen

Versteigerungstermin

in 79 Tagen

Mi., 20.01.2027 · 09:00 Uhr

Verkehrswert

177.000 €

Wohnfläche

93 m²

Grundstück

7.375 m²

Baujahr

1892

Siegener Straße 4, 51597 MorsbachKarteGoogle Maps
Belegung: bewohnt

KI-Dossier

Auswertung des Verkehrswertgutachtens durch KI, ohne Gewähr

KI-Auswertung des Gutachtens
!

Zusammenfassung

Einfamilienhaus · + 1 Stellplatz · Bj. 1892 · bewohnt

Zum Aufruf kommt ein freistehendes, im Jahr 1892 erbautes Fachwerk-Einfamilienhaus auf einem 7.375 m² großen Hanggrundstück in Außenbereichslage von Morsbach-Hülstert. Das Anwesen umfasst eine anerkannte Wohnfläche von 93 m² im Erd- und Dachgeschoss, eine angebaute Fertiggarage sowie umfangreiche Nebengebäude mit rd. 130 m² Nutzfläche (Scheune und ehemaliger Stallanbau). In den Jahren 2020/2021 wurden wesentliche Modernisierungen an Heizung (Gas-Brennwert mit Solarthermie), Sanitär und Innenausbau vorgenommen. Das Dachgeschoss ist jedoch wegen einer unzureichenden Treppe und fehlenden Rettungswegs baurechtlich nicht zum dauernden Aufenthalt zugelassen. Zudem liegen bei der Gemeinde keinerlei Bauakten vor, sodass für jüngere An- und Ausbauten kein gesicherter Bestandsschutz existiert. Der amtlich festgesetzte Gesamtverkehrswert beträgt 177.000 €.

58

Biet-Score

Ausgeglichen · 58 von 100

Normaler Bieter: bis 90 % des Verkehrswerts empfohlen

Wie der Biet-Score entsteht

Errechnet aus dem KI-Dossier: Chancen gegen Risiken, benannte Wertabschläge und -zuschläge, Widersprüche in den Angaben, vorliegende Unterlagen. Ab 75 chancenreich, ab 55 ausgeglichen, ab 40 Vorsicht, ab 25 risikoreich, darunter sehr riskant. Ersetzt keine Besichtigung und keine Prüfung des Gutachtens.

Fazit der KI

Das Objekt kann sich für handwerklich versierte Eigennutzer oder Selbstversorger eignen, sofern diese über Erfahrung im Umgang mit historischer Bausubstanz und den administrativen Herausforderungen baurechtlicher Nachgenehmigungen verfügen. Einem potenziellen Erwerb stehen signifikante Risiken gegenüber, allen voran die fehlende Aufenthaltsgenehmigung für das Dachgeschoss, das Fehlen behördlicher Bauakten sowie die schwierige Zuwegung. Kaufinteressenten sollten vor Gebotsabgabe einplanen, dass zwingende Nachinvestitionen für eine Pkw-Wendeplatte (ca. 10.000 €) und die Ertüchtigung des zweiten Rettungswegs erforderlich sind. Zudem sollte die Bereitschaft zur Durchsetzung der Räumung gegenüber den vormaligen Eigentümern einkalkuliert werden.

Chancen

7
  • Sehr großzügiges Gesamtareal von 7.375 m² mit ca. 4.400 m² eigenem Laubwaldbestand und Naturflächen.

Risiken

8

Gepunktet unterstrichene Punkte haben einen Beleg im Gutachten: antippen oder darauf zeigen. Dazu 2 benannte Wertanpassungen im Kapitel Objekt.

Ausführliches Dossier

Das Versteigerungsobjekt befindet sich an der Siegener Straße 4 im ländlich geprägten Ortsteil Hülstert der oberbergischen Gemeinde Morsbach. Es handelt sich um ein freistehendes, im Ursprung ca. 1892 errichtetes Fachwerk-Wohnhaus auf einem 7.375 m² großen Grundstück. Das Areal gliedert sich katastermäßig in ca. 2.300 m² Wohnbaufläche, 4.400 m² Waldfläche sowie ca. 675 m² Grünland. Das Gelände fällt mit einer durchschnittlichen Hangneigung von 20 % stark nach Süden ab. Die Erschließung erfolgt über die Siegener Straße, wobei die spitzwinklige Zufahrt mit Gefälle das Ausfahren erschwert. Das Wohnhaus weist eine anrechenbare Wohnfläche von lediglich 93 m² auf und wird ergänzt durch eine angebaute Fertiggarage, einen rückwärtigen ehemaligen Stallanbau (ca. 70 m² Nutzfläche) sowie eine freistehende Holzständer-Scheune (ca. 60 m² Nutzfläche). Ab dem Erwerbsjahr 2020 wurden Teile des Objekts modernisiert: 2021 erfolgte der Einbau einer modernen Gas-Brennwertheizung samt Solarthermie-Elementen, zudem wurden Bodenbeläge, ein Duschbad im Dachgeschoss und eine 16 cm starke Zwischensparrendämmung realisiert. Gleichwohl besteht ein gravierender Mangel darin, dass die Räume im Dachgeschoss wegen einer Durchgangshöhe von stellenweise nur 1,60 m an der Treppe baurechtlich nicht zum dauernden Aufenthalt zugelassen sind. Rechtlich liegt das Objekt im Außenbereich gemäß § 35 BauGB, was Erweiterungen eng limitiert. Besonders risikobehaftet ist der Umstand, dass bei der Gemeindeverwaltung Morsbach keine Bauakten existieren; für die Garage, die Heizungsanlage und die diversen An- und Ausbauten ist kein Bestandsschutz dokumentiert. Die Abwasserbeseitigung erfolgt autark über eine vollbiologische Drei-Kammer-Kleinkläranlage mit Schilfbeet, die jährlich per Schlauchleitung über das Nachbargrundstück geleert werden muss. Im Grundbuch bestehen in Abteilung II keine wertmindernden Dauerlasten. Die Immobilie wird aktuell von den Eigentümern bewohnt. Der Gutachter hat den Verkehrswert zum Stichtag 22. November 2025 in einer kombinierten Ableitung aus Ertragswert (172.000 €), Sachwert (193.000 €) und Vergleichswert (190.000 €) auf 184.000 € vorläufig beziffert. Nach Abzug des objektspezifischen Merkmals für die zwingend erforderliche Pkw-Wendemöglichkeit (-10.000 €) und Hinzurechnung der Solarthermieanlage (+3.000 €) wurde der Verkehrswert auf 177.000 € festgesetzt. Das Objekt eignet sich vor allem für Käufer mit Sanierungs- und Ausbauambitionen, die das große Areal zu schätzen wissen und bereit sind, die baurechtlichen Unwägbarkeiten zu bewältigen.

MarktanalyseWas kostet ein vergleichbares Objekt gerade am freien Markt?Für dieses Objekt liegt noch keine Marktanalyse vor.

Objekt

Zustand, Belegung und alle Angaben aus Bekanntmachung und Gutachten

Zustand und Nutzung

Objektzustand
Nutzung
Bewohnt
Besichtigung
Nach Vereinbarung

Ohne Angabe: Hinweise

Text der Bekanntmachung

Laut Wertgutachten handelt es sich um ein 7.375 m² großes Grundstück in 51597 Morsbach – Hülstert, Siegener Str. 4, bebaut mit einem freistehenden, eingeschossigen Wohnhaus in Fachwerkbauweise mit ausgebautem Dachgeschoss, mit einer angebauten Garage und mit einem Anbau auf der Rückseite sowie einer Scheune. Das Wohnhaus wurde 1892 erbaut und in den letzten Jahren modernisiert. Die Wohnräume im Dachgeschoss sind wegen einer ungeeigneten Treppe nicht zum dauernden Aufenthalt geeignet. Der ehemalige Stallanbau eignet sich zur Erweiterung der Wohnfläche. Die anrechenbare Wohnfläche beträgt nur 93 m² und steht in einem Missverhältnis zur Größe der Nebengebäude (Nutzflächen: Scheune rd. 60 m², Anbau rd. 70 m²). Das Grundstück liegt im Außenbereich, ist überwiegend bewaldet und hat eine starke Hangneigung von durchschnittlich 20 %. Es wird nicht landwirtschaftlich oder anders gewerblich genutzt. Die spitzwinklige Zufahrt mit Gefälle zum Grundstück ist problematisch.

Hinweise zur Datenlage
  • Umfangreiches Gutachten aus November 2025 mit vollständiger Besichtigung des Wohnhauses und der Nebengebäude im Beisein des Eigentümers liegt vor.
  • Vollständige Inaugenscheinnahme von Gebäude und Außenbereichen durch den Gutachter erfolgt; Fotoaufnahmen auf dem Privatgrundstück wurden vom Eigentümer untersagt.

Belegung

bewohnt

Unklar bis hochriskant

Bewohnt sagt noch nicht, von wem und aufgrund welchen Rechts. Eigentümer, Mieter, Angehörige, Pächter, Untermieter oder sonstige Besitzer haben sehr unterschiedliche Folgen.

Vor dem Gebot prüfen

  • Nutzer und Rechtsgrundlage feststellen
  • Miet-, Pacht- oder Wohnrechte suchen
  • Einzug/Überlassung zeitlich prüfen
  • Gebot erst mit Risikoabschlag freigeben
Rechtslage, Praxis und Gebot
Rechtlich
Ohne geklärte Rechtsgrundlage ist nicht verlässlich zu beurteilen, ob Räumungstitel, Mietrecht, Wohnrechte oder andere Besitzrechte greifen.
In der Praxis
Zugang, Übergabe, Ertrag, Sanierung und Zeitplan bleiben offen, solange Nutzer und Rechtsgrundlage nicht eindeutig sind.
Für das Gebot
Bis zur Klärung wie Hochrisiko bewerten, nicht wie frei verfügbar.

Quelle des Status: Objektdaten. Er stammt aus Bekanntmachung, Gutachten oder automatischer Auswertung und kann veraltet oder unvollständig sein. Bei Zwangsversteigerungen ist die Besichtigung oft eingeschränkt, eine Gewährleistung gibt es nicht.

Wertanpassungen

aus dem KI-Dossier
Alle Angaben22 von 26
Aus Bekanntmachung, Gutachten und KI-Auswertung.
!

Identifikation

Aktenzeichen
0002 K 0022/2025
Amtsgericht
Waldbröl

Ohne Angabe: Flurstück / Fl. Nr.

Termin

Verfahrensart
Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
Datum / Uhrzeit
20.01.2027 · 09:00 Uhr
!

Ohne Angabe: Termin-Art

Objekt

Objektart
Einfamilienhaus · + 1 Stellplatz
Objektzustand
Vermietungsstatus
Bewohnt
Besichtigungsstatus
Nach Vereinbarung
Baujahr
1892

Ohne Angabe: Nutzungsart

Flächen & Wert

Verkehrswert
177.000 €
Wohnfläche
93 m²
Nutzfläche
130 m²
Grundstücksfläche
7.375 m²
Anteilige Grundstücksfläche
7.375 m²
Bodenrichtwert
55 €/m²
Anteiliger Bodenwert
405.625 €7.375 m² × 55 €/m² · MEA 100 %

Ohne Angabe: Gewerbefläche

Lage

Karte
Straße
Siegener Straße
Hausnummer
4
PLZ
51597
Ort
Morsbach
Stadtteil
Hülstert
Weitere Angaben aus dem Gutachten
Ertrag, Eigentum, Bewertung, Zustand, Rechte und Grundstück laut Gutachten.
!

Bewertung 8 Angaben

Verkehrswert
Verkehrswert je m² Wohnfläche
Verkehrswert je m² Nutzfläche
Verkehrswert je m² Grundstück
Bewertungsverfahren
Fiktives Baujahr (Sachwert)
Restnutzungsdauer
Wertermittlungsstichtag

Rechte 10 Angaben

Wohnrecht
Nießbrauch
Erbbaurecht
Altlasten
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko

Ertrag 3 Angaben

Vermietungsstatus
Marktmiete monatlich
Jahresmarktmiete

Zustand 5 Angaben

Schadenshinweise
Zustandsstufe
Zustandszusammenfassung
Dämmungsstatus
Energieeffizienz

Kosten

Erwerbsnebenkosten, Geld für den Termin und Rendite

Erwerbsnebenkosten und Liquidität

Investment Case

Rendite rechnen: Miete, Finanzierung und Rendite zu Ihrem Gebot

Steuerliche Abschreibung (AfA)

Markt

Was vergleichbare Objekte kosten, frei verkauft und versteigert

Markt-Einordnung

Ein-/Zweifamilienhäuser (Bestand)

Was kostet der Quadratmeter hier üblicherweise — und wo steht dieses Objekt dazu?

Dieses Objekt 1.903 Euro pro Quadratmeter. Mittlere Hälfte der vergleichbaren Zwangsversteigerungen 1.223 bis 2.246 Euro, Median 1.818 Euro. 12 Vergleichsfälle zwischen 794 und 2.862 Euro pro Quadratmeter, 8 davon mit ähnlichem Zustand. Jeder Vergleichsfall ist ein Schalter und zeigt seine Eckdaten; mit den Pfeiltasten wechseln Sie zwischen den Fällen.
Punkte anordnen nach

Dieses Objekt

Verkehrswert geteilt durch 93 m² Wohnfläche · Baujahr 1892 · Zustand renovierungsbedürftig / einfach

Vergleichbare Zwangsversteigerungen

1.818 €/m²Median · 13 Fälle

Spanne
1.223 – 2.246 €/m² mittlere Hälfte
Dieses Objekt
+5 % über dem Median¹
Quelle
eigene Auswertung gerichtlicher Verkehrswertgutachten (nur Verteilungen, keine Einzelobjekte)
Stand
letzte 12 Monate
In dieser Stadt gab es zu wenige Vergleichsfälle — die Zahlen beziehen sich auf den ganzen Kreis.

¹ Dieses Objekt ist rund 70 Jahre älter als die Vergleichsgruppe (Baujahr 1892 gegenüber typisch 1962).

Grundlage der Zahlen, Vergleichsgruppe und Miete

Vergleichbare Zwangsversteigerungen

Gilt für
Ein-/Zweifamilienhäuser (Bestand) im Kreisgebiet
Grundlage
13 Objekte einschließlich dieses Objekts; der Zustand liegt für 10 der 13 vor

Dieses Objekt gegen die Vergleichsgruppe

Baujahr
hier 1892Gruppe 1962
Zustand
hier renovierungsbedürftig / einfachGruppe sanierungsbedürftig
Wohnfläche
hier 93 m²Gruppe 160 m²

Zustandsskala 1–7

dieses Objekt: renovierungsbedürftig / einfach · Vergleichsgruppe: sanierungsbedürftig

Miete laut Gutachten (Nettokaltmiete, Bestandswohnungen): 6,17 – 7,22 €/m² im Monat, typisch 6,97 €/m² · angesetzt in 18 Verkehrswertgutachten vergleichbarer Objekte (Kreisgebiet), letzte 24 Monate. Das ist die erzielbare Miete für Objekte dieser Art, nicht die ortsübliche Vergleichsmiete eines Mietspiegels — sie liegt typischerweise darunter.

12 von 13 Vergleichsobjekten anzeigenEin-/Zweifamilienhäuser (Bestand), nach Preis je m² sortiert; gleichmäßig über die Preisspanne ausgewählt

Nächster Vergleichsfall: 13,0 km entfernt (Derschlag) — 1.703 €/m², Baujahr 2015, gepflegt, 367 m².

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Vergleichsobjekte mit Lage, Baujahr, Wohnfläche, Zustand, gerichtlich festgesetztem Verkehrswert, Preis je Quadratmeter und Versteigerungstermin
LageObjektartBaujahrFlächeZustandVerkehrswertgerichtlich festgesetztje m²TerminEntfernungLuftlinie
Burghof, HohkeppelEinfamilienhaus1900160 m²sanierungsbedürftig127.000 €794 €25.11.202630,0 km
Am Birkenhang, BrächenEinfamilienhaus, ehemaliges Wochenendgebiet1962145 m²sanierungsbedürftig165.300 €1.140 €28.01.202717,0 km
Müllersommer, MüllersommerZweifamilienhaus1959210 m²sanierungsbedürftig248.000 €1.181 €03.02.202730,0 km
Im Kellerfeld, WahlscheidGarage, Reihenhaus1969112 m²unbewertet137.000 €1.223 €11.01.202720,0 km
Eckenhagener Straße, DerschlagZweifamilienhaus, mit seperatem Garagengebäude2015367 m²gepflegt625.000 €1.703 €21.01.202713,0 km
Wolfsiepen, WipperfürthEinfamilienhaus—190 m²unbewertet328.000 €1.726 €29.04.2026unbekannt
Stentenbergstraße, BergneustadtEinfamilienhaus1954176 m²sanierungsbedürftig320.000 €1.818 €01.10.202615,0 km
Im Siebenborn, WipperfürthDoppelhaushälfte1997178 m²sanierungsbedürftig333.000 €1.871 €13.01.202735,0 km
Eibachstraße, LindlarEinfamilienhaus—118 m²unbewertet265.000 €2.246 €27.05.2026unbekannt
Lüdenbacher Weg, LoopeDoppelhaushälfte2001111 m²durchschnittlich296.000 €2.667 €17.12.202625,0 km
Unterbüchel, Loopeunbebautes Grundstück, Einfamilienhaus—102 m²durchschnittlich281.700 €2.762 €22.10.202625,0 km
Zum Kalkofen, HartegasseEinfamilienhaus2021176 m²durchschnittlich505.000 €2.862 €03.03.202730,0 km

Rohdaten aus den Verkehrswertgutachten dieser Verfahren, ungefiltert und ungerundet außer bei der Anzeige. Der Verkehrswert ist die gutachterliche Schätzung zum Stichtag — nicht das Meistgebot und nicht der Zuschlag. Entfernungen sind grob gestufte Luftlinien; „unbekannt" heißt fehlende Koordinaten oder mehr als 50 km — nicht automatisch „weit weg".

Wie diese Einordnung zustande kommt

Berücksichtigt: Objektart (nur Ein-/Zweifamilienhäuser (Bestand)), räumliche Ebene (Kreisgebiet), Zeitraum von 12 Monaten, Wohnflächen zwischen 40 und 400 m². Ausgeschlossen sind Bruchteils- und Teilungsversteigerungen sowie Verkehrswerte unter 20.000 €.

Nicht herausgerechnet: Stadtteil und Mikrolage, Baujahr, Zustand, Ausstattung, Etage, Vermietung und bestehen bleibende Rechte. Diese Merkmale erklären oft einen großen Teil des Abstands — die Kennwerte der Vergleichsgruppe stehen deshalb dabei.

Der Verkehrswert ist eine gutachterliche Schätzung zu einem Stichtag, der Monate zurückliegen kann. Marktpreise stammen aus freihändigen Verkäufen; in der Zwangsversteigerung liegen Zuschläge typischerweise darunter. Beide Linien werden nur ausgewiesen, wenn mindestens acht Vergleichsfälle vorliegen.

Wer die amtlichen Marktpreise erhebt — und was daraus abzulesen ist

Einordnung, keine Bewertung oder Kaufempfehlung — sie ersetzt weder Gutachten noch eigene Prüfung.

Bodenrichtwert

Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert

KI/Gutachten · Gutachten S. 26, 27
Bodenrichtwert
55 €/m²
aus dem Gutachten
Anteilige Bodenfläche
7.375 m²
Anteiliger Bodenwert
405.625 €
Verkehrswert
177.000 €
Verhältnis zum Bodenrichtwert
0,44
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
-228.625 €

Quelle: KI/Gutachten · Gutachten S. 26, 27 · Stichtag 01.01.2025

Der rechnerische Bodenwert liegt über dem Verkehrswert.

Verkehrswert je m² Boden liegt unter dem Bodenrichtwert.
Vergleich, Lage der Zone und Rechenweg

Vergleich

gemessen am höchsten Wert
Bodenwert405.625 €
Verkehrswert177.000 €
Zone
Nr. 2822523
Rechenweg
Flächenanteil
7.375 m² Gesamtgrundstück = 7.375 m² Miteigentumsanteil
Anteiliger Bodenwert
7.375 m² × 55 €/m² · MEA 100 %
Verkehrswert je m² Boden
24 €/m²
Verhältnis zum Bodenrichtwert
24 €/m² / 55 €/m²
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
177.000 € − 405.625 € = -228.625 €

Anteilige Fläche = Gesamtgrundstück × MEA. Bodenwert = Fläche × BRW. Verhältnis zum Bodenrichtwert = Verkehrswert je m² ÷ Bodenrichtwert.

Der Bodenrichtwert beschreibt den Boden, nicht Gebäudezustand, Rechte oder Bewertungsmethodik.

Lage und Umfeld

Karte, Standort im Vergleich und Umweltdaten am Objektpunkt

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Standort-Radar

Gemeinde und Kreis im Vergleich

Umgebung & Emissionen

Daten: Umweltbundesamt (dl-de/by-2-0, geändert) + amtliche HQ-Karten
  • Lärm und Luft

    Keine Daten
    Für dieses Objekt liegt noch kein verwendbarer Standortpunkt vor.

    Umweltbundesamt, EU-Lärmkartierung und Luftmessnetz

  • Hochwasserrisiko

    Noch nicht geprüft
    Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

    Amtliche Hochwasserdaten

Einzelheiten und Quellen

Hochwasser im Einzelnen

Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

Methodik und Grenzen

Die Lärmklassen stammen aus der EU-Lärmkartierung des Umweltbundesamts (UBA) und beschreiben kartierte Quellen am oder nahe dem Objektpunkt. Sie sind Kontext, kein zusätzlicher Score. Die Kartierung weist Pegel erst ab 55 dB(A) tags und 50 dB(A) nachts aus und erfasst nur Hauptverkehrsquellen: „Nicht kartiert“ heißt, dass am Objektpunkt kein Pegel ausgewiesen ist – entweder unter diesen Schwellen oder die Quelle fällt nicht unter die Kartierung (etwa Straßen mit weniger als 3 Mio. Fahrzeugen im Jahr oder Industrie außerhalb von Ballungsräumen). Lärm ist damit nicht ausgeschlossen.

Die Luftbelastung beruht auf mehrjährigen Jahresmitteln des UBA für Feinstaub (PM10, PM2,5) und Stickstoffdioxid (NO₂), gemessen an der nächstgeeigneten Messstation — nicht hausnummerngenau. Liegen weniger Jahresmittel vor, bleibt die Einordnung eine Orientierung und ist weniger vollständig. Die Balken ordnen die Jahresmittel nach vorsichtig gewählten Grenzwert-Bändern ein.

Das Hochwasserrisiko wird aus gespeicherten amtlichen Hochwasserkarten abgeleitet (HQ10: häufiges, HQ100: 100-jährliches Hochwasser, HQextrem: Extremhochwasser). Entscheidend ist der Objektpunkt; Gebäudeteile und kleinräumige Geländesprünge werden nicht einzeln bewertet. Nicht jedes Bundesland stellt alle drei Szenarien amtlich bereit: Ein fehlendes Szenario steht als „nicht kartiert“ da und bedeutet weder „betroffen“ noch „frei“.

Quellenvermerk: Umweltbundesamt, Lärmkartierung nach der EU-Umgebungslärmrichtlinie und Luftdaten Deutschland API (mit Daten der Messnetze der Länder und des Bundes), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0. Die Daten wurden geändert: Aus den Lärmkarten wird nur die Pegelklasse am Objektpunkt gelesen, und ß, ä, ö und ü, die der Dienst in Straßennamen fehlerhaft liefert, sind berichtigt; lässt sich ein Name nicht sicher herstellen, entfällt er. Bei der Luft sind die Jahresmittel der nächstgeeigneten Messstation nach Grenzwert-Bändern eingeordnet.

Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt

Amtliche Bevölkerungs- und Wohnungsbedarfsprognosen für Oberbergischer Kreis.

Gemischtes ZukunftsbildEingeschränkte Aussagekraft

Die Einordnung beruht auf 7 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.

Ausführliches Zukunftsprofil der Region

Unterlagen

Bekanntmachung, Exposé und Fotos aus dem Verfahren, mit Quelle

Dokumente & Links

Verfahren

Verfahrensart, Termin und was vor dem Gebot zu prüfen ist

Verfahrensart

Zwangsversteigerung

Laut Bekanntmachung: Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung

Ein Gläubiger betreibt die Versteigerung, um eine Forderung durchzusetzen. Rechte, die ihm im Grundbuch im Rang vorgehen, bleiben bestehen und kommen zum Gebot hinzu.

Geringstes Gebot und bestehende Rechte

Termin vorher prüfen

Ein Termin kann aufgehoben, verlegt oder berichtigt werden. Maßgeblich sind die amtliche Bekanntmachung und die Auskunft des Gerichts; Versteigerungspilot ist kein amtliches Portal.

Vor dem Gebot: das Verfahren verstehen

Prüfung, Gebot und Finanzierung — die Grundlagen, die für jedes Objekt gelten.

Zuletzt geändert: 29.10.2026, 00:38