Zum Inhalt springen
Symbolbild – Zwangsversteigerung Einfamilienhaus in WarburgSymbolbild · kein Foto im Gutachten

ZwangsversteigerungEinfamilienhaus in Warburg, Nordrhein-Westfalen

Amtsgericht WarburgAktenzeichen

Versteigerungstermin

in 14 Tagen

Fr., 06.11.2026 · 09:00 Uhr

Verkehrswert

285.000 €

Wohnfläche

177 m²

Grundstück

830 m²

Baujahr

1958

Im Dorning 16, 34414 WarburgKarteGoogle Maps
Belegung: Bewohnt vom derzeitigen EigentümerZustand: Sanierungsbedürftig

KI-Dossier

Auswertung des Verkehrswertgutachtens durch KI, ohne Gewähr

KI-Auswertung des Gutachtens
!

Zusammenfassung

Einfamilienhaus · + 2 Stellplätze · Bj. 1958 · Bewohnt vom derzeitigen Eigentümer

Das freistehende Einfamilienhaus in Warburg-Daseburg mit Carport und Abstellraum wird im Wege der Zwangsvollstreckung zum Verkehrswert von 285.000 € versteigert. Das Objekt, bestehend aus einem Altbau (1958) und einem modernen Anbau (2019), wurde ab 2019 umfassend teilmodernisiert und verfügt über eine Wohnfläche von 174,5 m². Trotz energetischer Modernisierungen wie Wärmepumpe und PV-Anlage weist der Altbau-Kern in Teilbereichen (Keller, Dachgeschoss) deutlichen Restfertigstellungsbedarf und Mängel auf. Der Gutachter hatte teilweisen Innenzugang, die Besichtigung des Gartengrundstücks und der Dacheindeckung war jedoch witterungsbedingt eingeschränkt.

27

Biet-Score

Risikoreich · 27 von 100

Normaler Bieter: Professionelle Prüfung empfohlen, Gebot mindestens 15 % unter dem Verkehrswert – nur mit Expertise

Wie der Biet-Score entsteht

Errechnet aus dem KI-Dossier: Chancen gegen Risiken, benannte Wertabschläge und -zuschläge, Widersprüche in den Angaben, vorliegende Unterlagen. Ab 75 chancenreich, ab 55 ausgeglichen, ab 40 Vorsicht, ab 25 risikoreich, darunter sehr riskant. Ersetzt keine Besichtigung und keine Prüfung des Gutachtens.

Fazit der KI

Die heterogene Beschaffenheit des Objekts erfordert eine genaue Kalkulation des verbleibenden Sanierungs- und Fertigstellungsbedarfs, der im Verkehrswert bereits mit einem Abschlag von 10% auf die baulichen Anlagen berücksichtigt wurde. Die umfassenden energetischen Modernisierungen stellen eine positive Eigenschaft dar, die das Objekt von vielen älteren Immobilien abhebt. Vor einem Gebot sollten der tatsächliche Zustand der nicht vollständig besichtigten Bereiche sowie die Ausführungsqualität der Eigenleistungen detailliert geprüft und die Kosten für die Behebung der Mängel und Restarbeiten präzise kalkuliert werden, um einen angemessenen Kaufpreis zu ermitteln.

Chancen

8

Risiken

6

Gepunktet unterstrichene Punkte haben einen Beleg im Gutachten: antippen oder darauf zeigen. Dazu 4 benannte Wertanpassungen im Kapitel Objekt.

Ausführliches Dossier

Das freistehende Einfamilienhaus in Warburg-Daseburg wird im Wege der Zwangsvollstreckung versteigert. Der amtlich festgesetzte Verkehrswert beträgt 285.000 €. Die Wertermittlung erfolgte primär nach dem Sachwertverfahren, ergänzt durch Plausibilitätskontrollen mittels Ertrags- und Vergleichswertverfahren. Der Bodenwert des 830 m² großen Grundstücks wurde mit 50 €/m² zum Stichtag 01.01.2025 angesetzt. Das Objekt besteht aus einem Altbau (Baujahr 1958) und einem modernen zweigeschossigen Flachdach-Anbau (Baugenehmigung 2019), ergänzt durch einen Carport mit Abstellraum. Die Gesamtwohnfläche beträgt 174,5 m², aufgeteilt in eine Erdgeschoss-Wohnung (rd. 107,4 m² inkl. anteiliger Terrassenfläche) und eine Dachgeschoss-Wohnung (rd. 67,1 m² inkl. anteiligem Balkon). Das Objekt wird von der Eigentümerfamilie selbst genutzt, Mietverträge bestehen laut Eigentümer nicht. Eine marktübliche Monatsmiete wurde für die Ertragswertberechnung mit 1.050 € (jährlich 12.600 €) angesetzt, was bei dem Verkehrswert einer Bruttorendite von 4,42 % entspricht. Das Gebäude zeigt ein heterogenes Gesamtbild. Ab 2019 wurden umfassende Teilmodernisierungen durchgeführt, darunter die Errichtung des Anbaus, Einbau einer Wärmepumpe, WDVS-Fassadendämmung, neue Kunststofffenster und eine PV-Anlage. Diese Maßnahmen führen zu einem als gut zeitgemäß eingestuften energetischen Standard. Dennoch weist der Altbau-Kern in Teilbereichen, insbesondere im Keller und im Dachgeschoss, noch den Zustand der 1950er/60er Jahre auf. Hier bestehen deutlicher Restfertigstellungsbedarf, baualterstypische Feuchtebilder im Keller, veraltete Bäder und Mängel mit Eigenleistungscharakter. Ein Wertabschlag von 10 % auf die baulichen Anlagen wurde aufgrund von Bauschäden, Mängeln und Renovierungsbedarf berücksichtigt. Die Ortsbesichtigung durch den Sachverständigen erfolgte am 04.02.2026 mit teilweisem Innenzugang. Die Begutachtung des Gartengrundstücks, der Dacheindeckungen und des Sockelbereichs war aufgrund einer dichten Schneedecke nur eingeschränkt möglich. Die Funktionsfähigkeit technischer Anlagen (Heizung, Elektro, Wasser) wurde nicht geprüft. Das Gutachten basiert auf Bauakten, mündlichen Angaben des Eigentümers und Annahmen. Es wird darauf hingewiesen, dass das Gutachten keine Bauschadensgutachten ersetzt und die Wertabschläge keine exakten Kostenkalkulationen darstellen. Im Grundbuch ist der Zwangsversteigerungsvermerk eingetragen. Baulasten bestehen laut Auskunft des Kreises Höxter nicht. Es sind keine weiteren nicht eingetragenen Rechte und Belastungen bekannt, diesbezügliche Nachforschungen wurden jedoch nicht angestellt. Vor einem Gebot ist eine detaillierte Prüfung des tatsächlichen Zustands der nicht vollständig besichtigten Bereiche sowie eine präzise Kalkulation der Kosten für die Behebung der Mängel und Restarbeiten unerlässlich.

MarktanalyseWas kostet ein vergleichbares Objekt gerade am freien Markt?Für dieses Objekt liegt noch keine Marktanalyse vor.

Objekt

Zustand, Belegung und alle Angaben aus Bekanntmachung und Gutachten

Zustand und Nutzung

Objektzustand
KI
Nutzung
KI
Besichtigung
KI
Hinweise
Objektart: Einfamilienhaus, Wohnfläche: 174,5 m²
Text der Bekanntmachung

Laut Wertgutachten handelt es sich bei dem Versteigerungsobjekt um ein freistehendes Einfamilienhaus, bestehend aus einem Altbau (Baujahr 1958) sowie einem modernen zweigeschossigen Flachdach-Anbau (Baugenehmigung 2019). Das Gebäude verfügt über eine Vollunterkellerung (Altbau), ein Erdgeschoss und ein ausgebautes Dachgeschoss im Altbau sowie ein Obergeschoss im Anbau. Ebenfalls mit dem Anbau errichtet wurde ein Carport mit Abstellraum. Die Erdgeschoss-Wohnung umfasst knapp 110 m² Wohnfläche inkl. anteiliger Terrassenfläche und ist modern ausgebaut mit offener Küche/Essbereich, Wohn- und Arbeitszimmern, Bad und Hauswirtschaftsraum. Die Dachgeschoss-Wohnung umfasst rd. 67 m² Wohnfläche mit Schlafraum, zwei Kinderzimmern, Bad und Balkon (zu ¼). Die Grundrisse zeigen den Anbauten geschuldet tlw. Durchgangsräume, bieten aber insgesamt doch eine gut befriedigende Nutzbarkeit für eine 4 – 5 -köpfige Familie. Das Wohnhaus wurde durch die Eigentümer ab 2019 umfassend teilmodernisiert: Errichtung des Anbaus, Einbau einer Wärmepumpe, WDVS-Fassadendämmung, neue Kunststofffenster, PV-Anlage. Das Objekt weist in Teilbereichen noch einigen Restfertigstellungsbedarf auf, insbesondere im Keller sowie im Dachgeschoss des Altbaus. Das Gartengrundstück macht einen gepflegten Eindruck. In Teilbereichen scheint auch hier noch Restfertigstellungsbedarf zu bestehen, z. B. ist das Carport und der Eingangsbereich des Wohnhauses bislang nur provisorisch mit Kiesschotter befestigt.

Belegung

Bewohnt vom derzeitigen Eigentümer

Hohes Risiko

Operativ ist das oft einer der kritischsten Fälle. Der Zuschlagsbeschluss kann häufig als Räumungstitel gegen den bisherigen Besitzer dienen, praktisch bleiben Zeitverlust, Kosten und Konflikte real.

Vor dem Gebot prüfen

  • Übergabe- und Räumungsstrategie festlegen
  • Räumungsdauer und Kosten kalkulieren
  • Keine Zahlung ohne Räumung, Schlüssel und Protokoll
  • Fotos, Zählerstände und Schlüsselliste vorbereiten
Rechtslage, Praxis und Gebot
Rechtlich
Der Zuschlagsbeschluss ist nach § 93 ZVG grundsätzlich ein Titel für Räumung und Herausgabe gegen den Besitzer. Das gilt nicht ohne Weiteres gegen Personen mit fortbestehendem Recht, etwa wirksame Mieter.
In der Praxis
Typische Risiken sind verweigerte Übergabe, Gerichtsvollzieher, fehlende Schlüssel, emotionale Eskalation, Schäden, Verwahrlosung oder Vandalismus.
Für das Gebot
Deutlichen Sicherheitsabschlag einpreisen: Zeitverlust, Rechtskosten, Mietausfall, Räumung und mögliche Schäden gehören in die Gebotsgrenze.

Quelle des Status: KI-/Unterlagenanalyse. Er stammt aus Bekanntmachung, Gutachten oder automatischer Auswertung und kann veraltet oder unvollständig sein. Bei Zwangsversteigerungen ist die Besichtigung oft eingeschränkt, eine Gewährleistung gibt es nicht.

Wertanpassungen

aus dem KI-Dossier

Rechte, Lasten und Verfahrenshinweise

aus dem KI-Dossier

Rechte und Lasten

  • Recht / Last

    Quelle: Bekanntmachung, S. 2; Gutachten, S. 9

Verfahren und Verwaltung

  • ZVG-/Verwaltungshinweis

    Es sind keine weiteren nicht eingetragenen Rechte und Belastungen bekannt. Auftragsgemäß wurden diesbezügliche Nachforschungen nicht angestellt.

Alle Angaben20 von 25
Aus Bekanntmachung, Gutachten und KI-Auswertung.
!

Identifikation

Aktenzeichen
0052 K 0005/2025
Flurstück / Fl. Nr.
KI
Amtsgericht
Warburg

Termin

Verfahrensart
Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
Datum / Uhrzeit
06.11.2026 · 09:00 Uhr
!

Ohne Angabe: Termin-Art

Objekt

Objektart
Objektzustand
KI
Vermietungsstatus
KI
Besichtigungsstatus
KI
Baujahr

Ohne Angabe: Nutzungsart

Flächen & Wert

Verkehrswert
Wohnfläche
Grundstücksfläche
KI
Bodenrichtwert
50 €/m²
Gesamtbodenwert
41.500 €830 m² × 50 €/m²

Ohne Angabe: Nutzfläche, Gewerbefläche

Lage

Karte
Straße
Im Dorning
Hausnummer
16
PLZ
34414
Ort
Warburg

Ohne Angabe: Stadtteil

Weitere Angaben aus dem Gutachten
Ertrag, Eigentum, Bewertung, Zustand, Rechte und Grundstück laut Gutachten.
!

Bewertung 10 Angaben

Verkehrswert
Verkehrswert je m² Wohnfläche
Verkehrswert je m² Grundstück
Bewertungsverfahren
Besondere Bauteile und Einrichtungen
Bewertungshinweise
Bewertungsmethoden
Finanzieller Werteinfluss PV-Anlage
Sachwertfaktor (Marktanpassung)
Werteinfluss von Bauschäden, Mängeln und Renovierungsbedarf

Rechte 3 Angaben

Baulasten
Rechte / Belastungen
Rechtliche Hinweise

Ertrag 6 Angaben

Vermietungsstatus
Nutzungshinweis
Marktübliche Monatsmiete
Marktübliche Jahresmiete
Brutto-Rendite Markt
Wohnhaus mit Nebennutzflächen

Zustand 5 Angaben

Sanierungsbedarf
Schadenshinweise
Zustandszusammenfassung
Dämmung
GEG / Energie

Grundstück 5 Angaben

Altlasten
Bodenrichtwert
Entwicklungsstatus
Grundstück / Lage
Planungsrecht

Kosten

Erwerbsnebenkosten, Geld für den Termin und Rendite

Erwerbsnebenkosten und Liquidität

Investment Case

Rendite rechnen: Miete, Finanzierung und Rendite zu Ihrem Gebot

Steuerliche Abschreibung (AfA)

Markt

Was vergleichbare Objekte kosten, frei verkauft und versteigert

Markt-Einordnung

Ein-/Zweifamilienhäuser (Bestand)

Was kostet der Quadratmeter hier üblicherweise — und wo steht dieses Objekt dazu?

Dieses Objekt 1.610 Euro pro Quadratmeter. Marktspanne 1.500 bis 2.420 Euro, typisch 1.680 Euro. Mittlere Hälfte der vergleichbaren Zwangsversteigerungen 257 bis 1.575 Euro, Median 719 Euro. 9 Vergleichsfälle zwischen 177 und 1.769 Euro pro Quadratmeter, 0 davon mit ähnlichem Zustand. Jeder Vergleichsfall ist ein Schalter und zeigt seine Eckdaten; mit den Pfeiltasten wechseln Sie zwischen den Fällen.
Dieses Objekt1.610 €/m²
Punkte anordnen nach

Dieses Objekt

innerhalb der Marktspanne

Verkehrswert geteilt durch 177 m² Wohnfläche · Baujahr 1958

Üblicher Marktpreis · Warburg

1.680 €/m²typischer Wert

Spanne
1.500 – 2.420 €/m²
Dieses Objekt
-4 % unter dem typischen Wert
Quelle
Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Kreis Höxter (Gutachterausschuss)
Stand
2026

Vergleichbare Zwangsversteigerungen

719 €/m²Median · 10 Fälle

Spanne
257 – 1.575 €/m² mittlere Hälfte
Dieses Objekt
+124 % über dem Median
Quelle
eigene Auswertung gerichtlicher Verkehrswertgutachten (nur Verteilungen, keine Einzelobjekte)
Stand
letzte 12 Monate
In dieser Stadt gab es zu wenige Vergleichsfälle — die Zahlen beziehen sich auf den ganzen Kreis.
Grundlage der Zahlen, Vergleichsgruppe und Miete

Üblicher Marktpreis · Warburg

Gilt für
Ein-/Zweifamilienhäuser
Grundlage
Freihändige Verkäufe im gesamten Stadtgebiet, ohne Unterscheidung nach Stadtteil oder Zustand

Vergleichbare Zwangsversteigerungen

Gilt für
Ein-/Zweifamilienhäuser (Bestand) im Kreisgebiet
Grundlage
10 Objekte einschließlich dieses Objekts; der Zustand liegt für 9 der 10 vor

Dieses Objekt gegen die Vergleichsgruppe

Baujahr
hier 1958Gruppe 1937
Wohnfläche
hier 177 m²Gruppe 152 m²

Zustandsskala 1–7

dieses Objekt: unbewertet · Vergleichsgruppe: sanierungsbedürftig

Miete laut Gutachten (Nettokaltmiete, Bestandswohnungen): 6,17 – 8,88 €/m² im Monat, typisch 7,20 €/m² · angesetzt in 594 Verkehrswertgutachten vergleichbarer Objekte (Bundesland), letzte 24 Monate. Das ist die erzielbare Miete für Objekte dieser Art, nicht die ortsübliche Vergleichsmiete eines Mietspiegels — sie liegt typischerweise darunter.

9 von 10 Vergleichsobjekten anzeigenEin-/Zweifamilienhäuser (Bestand), nach Preis je m² sortiert; gleichmäßig über die Preisspanne ausgewählt

Nächster Vergleichsfall: 2,5 km entfernt (Rösebeck) — 779 €/m², Baujahr 1920, sanierungsbedürftig, 190 m².

Sortieren nach
Vergleichsobjekte mit Lage, Baujahr, Wohnfläche, Zustand, gerichtlich festgesetztem Verkehrswert, Preis je Quadratmeter und Versteigerungstermin
LageObjektartBaujahrFlächeZustandVerkehrswertgerichtlich festgesetztje m²TerminEntfernungLuftlinie
Steinbachtal, FürstenauEinfamilienhaus2006130 m²durchschnittlich23.000 €177 €09.10.202635,0 km
Große Straße, ReelsenZweifamilien-Wohnhaus1850350 m²sanierungsbedürftig78.000 €223 €25.02.202730,0 km
Am Bahnhof, HimmighausenGarage, Einfamilienhaus, Die Wertermittlung erfolgte ohne Innenbesichtigung1937187 m²sanierungsbedürftig42.000 €225 €10.09.202635,0 km
Stubelitt, IstrupEinfamilienhaus1900127 m²sanierungsbedürftig45.000 €354 €11.03.202720,0 km
Westfalenstraße, Lüchtringengewerblich genutztes Grundstück, Zweifamilienhaus, Kfz-Stellplatz, Gewerbeeinheit (z.B. Laden, Büro), Garage, Zweifamilienhaus und gewerblich nutzbare Nebengebäude1927211 m²sanierungsbedürftig139.000 €659 €27.11.202635,0 km
Kirchweg, RösebeckZweifamilienhaus, Garage, Die Wertermittlung erfolgte ohne Innenbesichtigung1920190 m²sanierungsbedürftig148.000 €779 €09.10.20262,5 km
Hainhausen, HainhausenGarage, Reihenhaus1950107 m²renovierungsbedürftig / einfach150.000 €1.402 €01.10.202625,0 km
Am Waldwinkel, WarburgEinfamilienhaus—92 m²unbewertet158.000 €1.717 €08.05.2026unbekannt
Steinbachtal, FürstenauEinfamilienhaus2006130 m²durchschnittlich230.000 €1.769 €09.10.202635,0 km

Rohdaten aus den Verkehrswertgutachten dieser Verfahren, ungefiltert und ungerundet außer bei der Anzeige. Der Verkehrswert ist die gutachterliche Schätzung zum Stichtag — nicht das Meistgebot und nicht der Zuschlag. Entfernungen sind grob gestufte Luftlinien; „unbekannt" heißt fehlende Koordinaten oder mehr als 50 km — nicht automatisch „weit weg".

Wie diese Einordnung zustande kommt

Berücksichtigt: Objektart (nur Ein-/Zweifamilienhäuser (Bestand)), räumliche Ebene (Kreisgebiet), Zeitraum von 12 Monaten, Wohnflächen zwischen 40 und 400 m². Ausgeschlossen sind Bruchteils- und Teilungsversteigerungen sowie Verkehrswerte unter 20.000 €.

Nicht herausgerechnet: Stadtteil und Mikrolage, Baujahr, Zustand, Ausstattung, Etage, Vermietung und bestehen bleibende Rechte. Diese Merkmale erklären oft einen großen Teil des Abstands — die Kennwerte der Vergleichsgruppe stehen deshalb dabei.

Der Verkehrswert ist eine gutachterliche Schätzung zu einem Stichtag, der Monate zurückliegen kann. Marktpreise stammen aus freihändigen Verkäufen; in der Zwangsversteigerung liegen Zuschläge typischerweise darunter. Beide Linien werden nur ausgewiesen, wenn mindestens acht Vergleichsfälle vorliegen.

Wer die amtlichen Marktpreise erhebt — und was daraus abzulesen ist

Einordnung, keine Bewertung oder Kaufempfehlung — sie ersetzt weder Gutachten noch eigene Prüfung.

Bodenrichtwert

Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert

KI/Gutachten · Gutachten, S. 30
Bodenrichtwert
50 €/m²
aus dem Gutachten
Grundstücksfläche
830 m²
Basis für den Bodenwert
Gesamtbodenwert
41.500 €
830 m² × 50 €/m²
Verkehrswert
285.000 €
Verhältnis zum Bodenrichtwert
6,87
343 €/m² / 50 €/m²
Rechnerischer Gebäudeanteil
243.500 €

Quelle: KI/Gutachten · Gutachten, S. 30

Verkehrswert je m² Boden liegt über dem Bodenrichtwert.

Vergleich, Lage der Zone und Rechenweg

Vergleich

gemessen am höchsten Wert
Bodenwert41.500 €
Gebäudeanteil243.500 €
Verkehrswert285.000 €
Rechenweg
Grundstücksfläche
830 m²
Gesamtbodenwert
830 m² × 50 €/m²
Verkehrswert je m² Boden
343 €/m²
Verhältnis zum Bodenrichtwert
343 €/m² / 50 €/m²
Rechnerischer Gebäudeanteil
285.000 € − 41.500 € = 243.500 €

Bodenwert = Fläche × BRW. Gebäudeanteil = Verkehrswert − Bodenwert.

Der Bodenrichtwert beschreibt den Boden, nicht Gebäudezustand, Rechte oder Bewertungsmethodik.

Lage und Umfeld

Karte, Standort im Vergleich und Umweltdaten am Objektpunkt

Karte wird geladen…

Standort-Radar

Gemeinde und Kreis im Vergleich

Umgebung & Emissionen

Daten: Umweltbundesamt (dl-de/by-2-0, geändert) + amtliche HQ-Karten
  • Lärm und Luft

    Keine Daten
    Für dieses Objekt liegt noch kein verwendbarer Standortpunkt vor.

    Umweltbundesamt, EU-Lärmkartierung und Luftmessnetz

  • Hochwasserrisiko

    Noch nicht geprüft
    Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

    Amtliche Hochwasserdaten

Einzelheiten und Quellen

Hochwasser im Einzelnen

Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

Methodik und Grenzen

Die Lärmklassen stammen aus der EU-Lärmkartierung des Umweltbundesamts (UBA) und beschreiben kartierte Quellen am oder nahe dem Objektpunkt. Sie sind Kontext, kein zusätzlicher Score. Die Kartierung weist Pegel erst ab 55 dB(A) tags und 50 dB(A) nachts aus und erfasst nur Hauptverkehrsquellen: „Nicht kartiert“ heißt, dass am Objektpunkt kein Pegel ausgewiesen ist – entweder unter diesen Schwellen oder die Quelle fällt nicht unter die Kartierung (etwa Straßen mit weniger als 3 Mio. Fahrzeugen im Jahr oder Industrie außerhalb von Ballungsräumen). Lärm ist damit nicht ausgeschlossen.

Die Luftbelastung beruht auf mehrjährigen Jahresmitteln des UBA für Feinstaub (PM10, PM2,5) und Stickstoffdioxid (NO₂), gemessen an der nächstgeeigneten Messstation — nicht hausnummerngenau. Liegen weniger Jahresmittel vor, bleibt die Einordnung eine Orientierung und ist weniger vollständig. Die Balken ordnen die Jahresmittel nach vorsichtig gewählten Grenzwert-Bändern ein.

Das Hochwasserrisiko wird aus gespeicherten amtlichen Hochwasserkarten abgeleitet (HQ10: häufiges, HQ100: 100-jährliches Hochwasser, HQextrem: Extremhochwasser). Entscheidend ist der Objektpunkt; Gebäudeteile und kleinräumige Geländesprünge werden nicht einzeln bewertet. Nicht jedes Bundesland stellt alle drei Szenarien amtlich bereit: Ein fehlendes Szenario steht als „nicht kartiert“ da und bedeutet weder „betroffen“ noch „frei“.

Quellenvermerk: Umweltbundesamt, Lärmkartierung nach der EU-Umgebungslärmrichtlinie und Luftdaten Deutschland API (mit Daten der Messnetze der Länder und des Bundes), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0. Die Daten wurden geändert: Aus den Lärmkarten wird nur die Pegelklasse am Objektpunkt gelesen, und ß, ä, ö und ü, die der Dienst in Straßennamen fehlerhaft liefert, sind berichtigt; lässt sich ein Name nicht sicher herstellen, entfällt er. Bei der Luft sind die Jahresmittel der nächstgeeigneten Messstation nach Grenzwert-Bändern eingeordnet.

Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt

Amtliche Bevölkerungs- und Wohnungsbedarfsprognosen für Höxter, Kreis.

Eher GegenwindEingeschränkte Aussagekraft

Die Einordnung beruht auf 7 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.

Ausführliches Zukunftsprofil der Region

Unterlagen

Bekanntmachung, Exposé und Fotos aus dem Verfahren, mit Quelle

Dokumente & Links

Verfahren

Verfahrensart, Termin und was vor dem Gebot zu prüfen ist

Verfahrensart

Zwangsversteigerung

Laut Bekanntmachung: Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung

Ein Gläubiger betreibt die Versteigerung, um eine Forderung durchzusetzen. Rechte, die ihm im Grundbuch im Rang vorgehen, bleiben bestehen und kommen zum Gebot hinzu.

Geringstes Gebot und bestehende Rechte

Termin vorher prüfen

Ein Termin kann aufgehoben, verlegt oder berichtigt werden. Maßgeblich sind die amtliche Bekanntmachung und die Auskunft des Gerichts; Versteigerungspilot ist kein amtliches Portal.

Vor dem Gebot: das Verfahren verstehen

Prüfung, Gebot und Finanzierung — die Grundlagen, die für jedes Objekt gelten.

Zuletzt geändert: 13.06.2026, 22:02