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ZwangsversteigerungEinfamilienhaus in Wiehl, Nordrhein-Westfalen

Amtsgericht GummersbachAktenzeichen

Versteigerungstermin

in 87 Tagen

Do., 28.01.2027 · 10:30 Uhr

Verkehrswert

165.300 €

Wohnfläche

145 m²

Grundstück

2.672 m²

Baujahr

1962

Am Birkenhang 4, 51674 WiehlKarteGoogle Maps
Belegung: bewohnt

KI-Dossier

Auswertung des Verkehrswertgutachtens durch KI, ohne Gewähr

KI-Auswertung des Gutachtens
!

Zusammenfassung

Einfamilienhaus · Bj. 1962 · bewohnt

Zum Aufruf kommt ein freistehendes, unterkellertes Einfamilienhaus (ursprünglich ein Wochenendhaus aus dem Jahr 1962 mit Erweiterungen von 1989) auf einem 950 m² großen Grundstück nebst zwei weiteren Teilflächen in Wiehl-Brächen. Der gerichtlich festgesetzte Gesamtwert beläuft sich auf 165.300 Euro, aufgeteilt auf drei Flurstücke mit einer Gesamtfläche von 2.672 m². Die Wohnfläche beträgt rund 145 m² bei einer Bruttogrundfläche von etwa 209 m². Das Wohnhaus weist einen erheblichen Unterhaltungsstau und allgemeinen Renovierungsbedarf auf, zudem fehlt eine Baugenehmigung für die 1989 ausgeführten Erweiterungen. Als Beheizung dient lediglich ein Einzelofen im Wohnzimmer; Dacheindeckung, Fenster und Haustüren sind erneuerungsbedürftig. Das Objekt ist derzeit vom Eigentümer bewohnt.

5

Biet-Score

Sehr riskant · 5 von 100

Eher nur für professionelle Investoren

Wie der Biet-Score entsteht

Errechnet aus dem KI-Dossier: Chancen gegen Risiken, benannte Wertabschläge und -zuschläge, Widersprüche in den Angaben, vorliegende Unterlagen. Ab 75 chancenreich, ab 55 ausgeglichen, ab 40 Vorsicht, ab 25 risikoreich, darunter sehr riskant. Ersetzt keine Besichtigung und keine Prüfung des Gutachtens.

Fazit der KI

Der Erwerb dieser Immobilie kommt vorrangig für versierte Sanierer, Bauträger oder Eigennutzer mit fundierter Bauerfahrung in Betracht, sofern ausreichend Liquiditätsreserven für umfangreiche Kernsanierungsmaßnahmen eingeplant werden. Den Chancen aus dem großzügigen Areal und der ruhigen Wohnlage stehen erhebliche Risiken durch den massiven Sanierungsstau, das Fehlen einer Zentralheizung, unbesichtigte Wasserschäden sowie die baurechtliche Unsicherheit bezüglich der Erweiterung von 1989 gegenüber. Kaufinteressenten sollten vor Gebotsabgabe zwingend klären, ob die erforderliche Abstandsflächenbaulast baurechtlich nachgereicht werden kann, und die Sanierungskosten inklusive Schadstoffbeseitigung vorsichtig kalkulieren.

Chancen

5
  • Großzügiges Gesamtareal von 2.672 m² verteilt auf drei direkt oder nah beieinander liegende Flurstücke.

  • Ruhige Ortsrandlage mit nach Süden ausgerichtetem Gartengrundstück im Ortsteil Brächen.

  • Gute regionale Anbindung mit ca. 3,2 km Entfernung zur Bundesautobahn A 4 und ca. 650 m zur Bundesstraße B 56.

Risiken

8

Gepunktet unterstrichene Punkte haben einen Beleg im Gutachten: antippen oder darauf zeigen. Dazu 7 benannte Wertanpassungen im Kapitel Objekt.

Ausführliches Dossier

Das Versteigerungsobjekt umfasst drei Flurstücke in Hanglage im Ortsteil Brächen der Stadt Wiehl mit einer Gesamtfläche von 2.672 m². Das Hauptgrundstück (Flurstück 119, 950 m²) ist mit einem freistehenden, unterkellerten Einfamilienhaus bebaut, das ursprünglich 1962 als Wochenendhaus errichtet und 1989 erweitert wurde. Hinzu kommen das Flurstück 185 mit 1.672 m² (überwiegend Wald-/Gartenfläche) sowie das Flurstück 118 mit 50 m², welches als private Erschließungsfläche dient. Das Areal liegt in einem bauplanungsrechtlich festgesetzten Sondergebiet (ehemaliges Wochenendhausgebiet) am Ortsrand. Das Wohnhaus bietet rund 145 m² Wohnfläche aufgeteilt auf Erdgeschoss und Untergeschoss/Souterrain bei einer Bruttogrundfläche von 209 m². Der bauliche Gesamtzustand wird als befriedigend mit erheblichem Renovierungsbedarf und Unterhaltungsstau beschrieben. Eine konventionelle Zentralheizung fehlt vollständig; die Beheizung erfolgt ausschließlich über einen Einzelofen im Wohnzimmer, das Warmwasser dezentral über elektrische Durchlauferhitzer. Das flach geneigte Dach ist mit voraussichtlich asbesthaltigen Welleternitplatten gedeckt und stark bemoost. Fenster mit alter Isolierverglasung sowie Haustüren sind erneuerungsbedürftig. Rechtlich und technisch bestehen maßgebliche Risiken: Für die 1989 durchgeführte Gebäudeerweiterung liegt keine Baugenehmigung vor; es fehlt nach Behördenauskunft eine Abstandsflächenbaulast zur nördlichen Nachbargrenze, sodass bei Nichterteilung ein Rückbau drohen könnte. Zur Beseitigung von Baumängeln (Dacherneuerung inklusive Asbestentsorgung, Heizungseinbau, Fenstertausch, Renovierungen), Unterhaltungsbesonderheiten (Wasserschäden im Innenbereich, Geländeräumung) und als Risikoabschlag für die fehlende Baulast hat der Sachverständige Abzüge in Höhe von insgesamt 96.000 Euro vorgenommen. Zudem konnten das Bad und ein Schlafraum im Erdgeschoss wegen Wasserschadens sowie weite Teile des Gartens wegen Wildwuchses nicht besichtigt werden. Flurstück 118 ist mit einer öffentlich-rechtlichen Zufahrtsbaulast zugunsten dritter Grundstücke belastet. Unter Abwägung aller Faktoren eignet sich das Objekt insbesondere für Projektentwickler oder handwerklich erfahrene Erwerber, die das Potential des großen Wald- und Gartengrundstücks nutzen und eine grundlegende Sanierung inklusive Baurechtsklärung realisieren möchten. Eine Beteiligung an der Versteigerung sollte nur auf Basis solider Sanierungskalkulationen und nach Prüfung der baurechtlichen Genehmigungsfähigkeit erfolgen.

MarktanalyseWas kostet ein vergleichbares Objekt gerade am freien Markt?Für dieses Objekt liegt noch keine Marktanalyse vor.

Objekt

Zustand, Belegung und alle Angaben aus Bekanntmachung und Gutachten

Zustand und Nutzung

Objektzustand
Nutzung
Bewohnt
Besichtigung
Teilweise Innenbesichtigung

Ohne Angabe: Hinweise

Text der Bekanntmachung

Laut Wertgutachten handelt es sich um ein freistehendes unterkellertes Einfamilienhaus (ehemaliges Wochenendhaus, Bj. 1962) nebst Erweiterungen (Bj. 1989) mit einer Wohnfläche von ca. 145m² in Wiehl-Drabenderhöhe, Am Birkenhang 4. Für die Erweiterung des Objekts liegt keine Baugenehmigung vor, es besteht vermutlich keine Dämmung und es wurden keine energetischen Maßnahmen vorgenommen, Das Objekt wird nur durch einen Heizofen im Wohnzimmer beheizt. Dach, Fenster und Haustüren sind erneuerungsbedürftig. Der bauliche Zustand ist befriedigend. Es besteht erheblicher Unterhaltungsstau und allgemeiner Renovierungsbedarf.

Hinweise zur Datenlage
  • Vollständiges Verkehrswertgutachten mit Stichtag 03.11.2025 vorhanden. Wegen bestehender Schäden und Bewuchses konnten Teile des Innen- und Außenbereichs jedoch nicht besichtigt werden.
  • Teilbesichtigung: Gebäude überwiegend von innen und außen besichtigt; Schlafraum und Bad EG wegen Wasserschadens sowie Teile des Grundstücks wegen starkem Wildwuchs nicht zugänglich.

Belegung

bewohnt

Unklar bis hochriskant

Bewohnt sagt noch nicht, von wem und aufgrund welchen Rechts. Eigentümer, Mieter, Angehörige, Pächter, Untermieter oder sonstige Besitzer haben sehr unterschiedliche Folgen.

Vor dem Gebot prüfen

  • Nutzer und Rechtsgrundlage feststellen
  • Miet-, Pacht- oder Wohnrechte suchen
  • Einzug/Überlassung zeitlich prüfen
  • Gebot erst mit Risikoabschlag freigeben
Rechtslage, Praxis und Gebot
Rechtlich
Ohne geklärte Rechtsgrundlage ist nicht verlässlich zu beurteilen, ob Räumungstitel, Mietrecht, Wohnrechte oder andere Besitzrechte greifen.
In der Praxis
Zugang, Übergabe, Ertrag, Sanierung und Zeitplan bleiben offen, solange Nutzer und Rechtsgrundlage nicht eindeutig sind.
Für das Gebot
Bis zur Klärung wie Hochrisiko bewerten, nicht wie frei verfügbar.

Quelle des Status: Objektdaten. Er stammt aus Bekanntmachung, Gutachten oder automatischer Auswertung und kann veraltet oder unvollständig sein. Bei Zwangsversteigerungen ist die Besichtigung oft eingeschränkt, eine Gewährleistung gibt es nicht.

Wertanpassungen

aus dem KI-Dossier
Alle Angaben21 von 26
Aus Bekanntmachung, Gutachten und KI-Auswertung.
!

Identifikation

Aktenzeichen
0068 K 0023/2025
Amtsgericht
Gummersbach

Ohne Angabe: Flurstück / Fl. Nr.

Termin

Verfahrensart
Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
Datum / Uhrzeit
28.01.2027 · 10:30 Uhr
!

Ohne Angabe: Termin-Art

Objekt

Objektart
Einfamilienhaus
Objektzustand
Vermietungsstatus
Bewohnt
Besichtigungsstatus
Teilweise Innenbesichtigung
Baujahr
1962

Ohne Angabe: Nutzungsart

Flächen & Wert

Verkehrswert
165.300 €
Wohnfläche
145 m²
Grundstücksfläche
2.672 m²
Anteilige Grundstücksfläche
2.672 m²
Bodenrichtwert
145 €/m²
Anteiliger Bodenwert
387.440 €2.672 m² × 145 €/m² · MEA 100 %

Ohne Angabe: Nutzfläche, Gewerbefläche

Lage

Karte
Straße
Am Birkenhang
Hausnummer
4
PLZ
51674
Ort
Wiehl
Stadtteil
Brächen
Weitere Angaben aus dem Gutachten
Ertrag, Eigentum, Bewertung, Zustand, Rechte und Grundstück laut Gutachten.
!

Bewertung 7 Angaben

Verkehrswert
Verkehrswert je m² Wohnfläche
Verkehrswert je m² Grundstück
Bewertungsverfahren
Fiktives Baujahr (Sachwert)
Restnutzungsdauer
Wertermittlungsstichtag

Rechte 7 Angaben

Wohnrecht
Nießbrauch
Erbbaurecht
Altlasten
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko

Ertrag 3 Angaben

Vermietungsstatus
Marktmiete monatlich
Jahresmarktmiete

Zustand 5 Angaben

Schadenshinweise
Zustandsstufe
Zustandszusammenfassung
Dämmungsstatus
Energieeffizienz

Kosten

Erwerbsnebenkosten, Geld für den Termin und Rendite

Erwerbsnebenkosten und Liquidität

Investment Case

Rendite rechnen: Miete, Finanzierung und Rendite zu Ihrem Gebot

Steuerliche Abschreibung (AfA)

Markt

Was vergleichbare Objekte kosten, frei verkauft und versteigert

Markt-Einordnung

Ein-/Zweifamilienhäuser (Bestand)

Was kostet der Quadratmeter hier üblicherweise — und wo steht dieses Objekt dazu?

Dieses Objekt 1.140 Euro pro Quadratmeter. Mittlere Hälfte der vergleichbaren Zwangsversteigerungen 1.223 bis 2.246 Euro, Median 1.818 Euro. 12 Vergleichsfälle zwischen 794 und 2.862 Euro pro Quadratmeter, 5 davon mit ähnlichem Zustand. Jeder Vergleichsfall ist ein Schalter und zeigt seine Eckdaten; mit den Pfeiltasten wechseln Sie zwischen den Fällen.
Dieses Objekt1.140 €/m²
Punkte anordnen nach

Dieses Objekt

Verkehrswert geteilt durch 145 m² Wohnfläche · Baujahr 1962 · Zustand sanierungsbedürftig

Vergleichbare Zwangsversteigerungen

1.818 €/m²Median · 13 Fälle

Spanne
1.223 – 2.246 €/m² mittlere Hälfte
Dieses Objekt
-37 % unter dem Median
Quelle
eigene Auswertung gerichtlicher Verkehrswertgutachten (nur Verteilungen, keine Einzelobjekte)
Stand
letzte 12 Monate
In dieser Stadt gab es zu wenige Vergleichsfälle — die Zahlen beziehen sich auf den ganzen Kreis.
Grundlage der Zahlen, Vergleichsgruppe und Miete

Vergleichbare Zwangsversteigerungen

Gilt für
Ein-/Zweifamilienhäuser (Bestand) im Kreisgebiet
Grundlage
13 Objekte einschließlich dieses Objekts; der Zustand liegt für 10 der 13 vor

Dieses Objekt gegen die Vergleichsgruppe

Baujahr
hier 1962Gruppe 1962
Zustand
hier sanierungsbedürftigGruppe sanierungsbedürftig
Wohnfläche
hier 145 m²Gruppe 160 m²

Zustandsskala 1–7

dieses Objekt: sanierungsbedürftig · Vergleichsgruppe: sanierungsbedürftig

Miete laut Gutachten (Nettokaltmiete, Bestandswohnungen): 6,17 – 7,22 €/m² im Monat, typisch 6,97 €/m² · angesetzt in 18 Verkehrswertgutachten vergleichbarer Objekte (Kreisgebiet), letzte 24 Monate. Das ist die erzielbare Miete für Objekte dieser Art, nicht die ortsübliche Vergleichsmiete eines Mietspiegels — sie liegt typischerweise darunter.

12 von 13 Vergleichsobjekten anzeigenEin-/Zweifamilienhäuser (Bestand), nach Preis je m² sortiert; gleichmäßig über die Preisspanne ausgewählt

Nächster Vergleichsfall: 6,0 km entfernt (Loope) — 2.762 €/m², durchschnittlich, 102 m².

Sortieren nach
Vergleichsobjekte mit Lage, Baujahr, Wohnfläche, Zustand, gerichtlich festgesetztem Verkehrswert, Preis je Quadratmeter und Versteigerungstermin
LageObjektartBaujahrFlächeZustandVerkehrswertgerichtlich festgesetztje m²TerminEntfernungLuftlinie
Burghof, HohkeppelEinfamilienhaus1900160 m²sanierungsbedürftig127.000 €794 €25.11.202611,0 km
Müllersommer, MüllersommerZweifamilienhaus1959210 m²sanierungsbedürftig248.000 €1.181 €03.02.202713,0 km
Im Kellerfeld, WahlscheidGarage, Reihenhaus1969112 m²unbewertet137.000 €1.223 €11.01.20277,0 km
Eckenhagener Straße, DerschlagZweifamilienhaus, mit seperatem Garagengebäude2015367 m²gepflegt625.000 €1.703 €21.01.202713,0 km
Wolfsiepen, WipperfürthEinfamilienhaus—190 m²unbewertet328.000 €1.726 €29.04.2026unbekannt
Stentenbergstraße, BergneustadtEinfamilienhaus1954176 m²sanierungsbedürftig320.000 €1.818 €01.10.202614,0 km
Im Siebenborn, WipperfürthDoppelhaushälfte1997178 m²sanierungsbedürftig333.000 €1.871 €13.01.202719,0 km
Siegener Straße, Hülstertland- und forstwirtschaftlich genutztes Grundstück, Garage, Einfamilienhaus, Scheune, Stallanbau189293 m²renovierungsbedürftig / einfach177.000 €1.903 €20.01.202717,0 km
Eibachstraße, LindlarEinfamilienhaus—118 m²unbewertet265.000 €2.246 €27.05.2026unbekannt
Lüdenbacher Weg, LoopeDoppelhaushälfte2001111 m²durchschnittlich296.000 €2.667 €17.12.20268,0 km
Unterbüchel, Loopeunbebautes Grundstück, Einfamilienhaus—102 m²durchschnittlich281.700 €2.762 €22.10.20266,0 km
Zum Kalkofen, HartegasseEinfamilienhaus2021176 m²durchschnittlich505.000 €2.862 €03.03.202713,0 km

Rohdaten aus den Verkehrswertgutachten dieser Verfahren, ungefiltert und ungerundet außer bei der Anzeige. Der Verkehrswert ist die gutachterliche Schätzung zum Stichtag — nicht das Meistgebot und nicht der Zuschlag. Entfernungen sind grob gestufte Luftlinien; „unbekannt" heißt fehlende Koordinaten oder mehr als 50 km — nicht automatisch „weit weg".

Wie diese Einordnung zustande kommt

Berücksichtigt: Objektart (nur Ein-/Zweifamilienhäuser (Bestand)), räumliche Ebene (Kreisgebiet), Zeitraum von 12 Monaten, Wohnflächen zwischen 40 und 400 m². Ausgeschlossen sind Bruchteils- und Teilungsversteigerungen sowie Verkehrswerte unter 20.000 €.

Nicht herausgerechnet: Stadtteil und Mikrolage, Baujahr, Zustand, Ausstattung, Etage, Vermietung und bestehen bleibende Rechte. Diese Merkmale erklären oft einen großen Teil des Abstands — die Kennwerte der Vergleichsgruppe stehen deshalb dabei.

Der Verkehrswert ist eine gutachterliche Schätzung zu einem Stichtag, der Monate zurückliegen kann. Marktpreise stammen aus freihändigen Verkäufen; in der Zwangsversteigerung liegen Zuschläge typischerweise darunter. Beide Linien werden nur ausgewiesen, wenn mindestens acht Vergleichsfälle vorliegen.

Wer die amtlichen Marktpreise erhebt — und was daraus abzulesen ist

Einordnung, keine Bewertung oder Kaufempfehlung — sie ersetzt weder Gutachten noch eigene Prüfung.

Bodenrichtwert

Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert

KI/Gutachten · Gutachten S. 15, 29, 30
Bodenrichtwert
145 €/m²
aus dem Gutachten
Anteilige Bodenfläche
2.672 m²
Anteiliger Bodenwert
387.440 €
Verkehrswert
165.300 €
Verhältnis zum Bodenrichtwert
0,43
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
-222.140 €

Quelle: KI/Gutachten · Gutachten S. 15, 29, 30 · Stichtag 01.01.2025

Der rechnerische Bodenwert liegt über dem Verkehrswert.

Verkehrswert je m² Boden liegt unter dem Bodenrichtwert.
Vergleich, Lage der Zone und Rechenweg

Vergleich

gemessen am höchsten Wert
Bodenwert387.440 €
Verkehrswert165.300 €
Zone
4809423
Rechenweg
Flächenanteil
2.672 m² Gesamtgrundstück = 2.672 m² Miteigentumsanteil
Anteiliger Bodenwert
2.672 m² × 145 €/m² · MEA 100 %
Verkehrswert je m² Boden
62 €/m²
Verhältnis zum Bodenrichtwert
62 €/m² / 145 €/m²
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
165.300 € − 387.440 € = -222.140 €

Anteilige Fläche = Gesamtgrundstück × MEA. Bodenwert = Fläche × BRW. Verhältnis zum Bodenrichtwert = Verkehrswert je m² ÷ Bodenrichtwert.

Der Bodenrichtwert beschreibt den Boden, nicht Gebäudezustand, Rechte oder Bewertungsmethodik.

Lage und Umfeld

Karte, Standort im Vergleich und Umweltdaten am Objektpunkt

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Standort-Radar

Gemeinde und Kreis im Vergleich

Umgebung & Emissionen

Daten: Umweltbundesamt (dl-de/by-2-0, geändert) + amtliche HQ-Karten
  • Lärm und Luft

    Keine Daten
    Für dieses Objekt liegt noch kein verwendbarer Standortpunkt vor.

    Umweltbundesamt, EU-Lärmkartierung und Luftmessnetz

  • Hochwasserrisiko

    Noch nicht geprüft
    Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

    Amtliche Hochwasserdaten

Einzelheiten und Quellen

Hochwasser im Einzelnen

Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

Methodik und Grenzen

Die Lärmklassen stammen aus der EU-Lärmkartierung des Umweltbundesamts (UBA) und beschreiben kartierte Quellen am oder nahe dem Objektpunkt. Sie sind Kontext, kein zusätzlicher Score. Die Kartierung weist Pegel erst ab 55 dB(A) tags und 50 dB(A) nachts aus und erfasst nur Hauptverkehrsquellen: „Nicht kartiert“ heißt, dass am Objektpunkt kein Pegel ausgewiesen ist – entweder unter diesen Schwellen oder die Quelle fällt nicht unter die Kartierung (etwa Straßen mit weniger als 3 Mio. Fahrzeugen im Jahr oder Industrie außerhalb von Ballungsräumen). Lärm ist damit nicht ausgeschlossen.

Die Luftbelastung beruht auf mehrjährigen Jahresmitteln des UBA für Feinstaub (PM10, PM2,5) und Stickstoffdioxid (NO₂), gemessen an der nächstgeeigneten Messstation — nicht hausnummerngenau. Liegen weniger Jahresmittel vor, bleibt die Einordnung eine Orientierung und ist weniger vollständig. Die Balken ordnen die Jahresmittel nach vorsichtig gewählten Grenzwert-Bändern ein.

Das Hochwasserrisiko wird aus gespeicherten amtlichen Hochwasserkarten abgeleitet (HQ10: häufiges, HQ100: 100-jährliches Hochwasser, HQextrem: Extremhochwasser). Entscheidend ist der Objektpunkt; Gebäudeteile und kleinräumige Geländesprünge werden nicht einzeln bewertet. Nicht jedes Bundesland stellt alle drei Szenarien amtlich bereit: Ein fehlendes Szenario steht als „nicht kartiert“ da und bedeutet weder „betroffen“ noch „frei“.

Quellenvermerk: Umweltbundesamt, Lärmkartierung nach der EU-Umgebungslärmrichtlinie und Luftdaten Deutschland API (mit Daten der Messnetze der Länder und des Bundes), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0. Die Daten wurden geändert: Aus den Lärmkarten wird nur die Pegelklasse am Objektpunkt gelesen, und ß, ä, ö und ü, die der Dienst in Straßennamen fehlerhaft liefert, sind berichtigt; lässt sich ein Name nicht sicher herstellen, entfällt er. Bei der Luft sind die Jahresmittel der nächstgeeigneten Messstation nach Grenzwert-Bändern eingeordnet.

Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt

Amtliche Bevölkerungs- und Wohnungsbedarfsprognosen für Oberbergischer Kreis.

Gemischtes ZukunftsbildEingeschränkte Aussagekraft

Die Einordnung beruht auf 7 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.

Ausführliches Zukunftsprofil der Region

Unterlagen

Bekanntmachung, Exposé und Fotos aus dem Verfahren, mit Quelle

Dokumente & Links

Verfahren

Verfahrensart, Termin und was vor dem Gebot zu prüfen ist

Verfahrensart

Zwangsversteigerung

Laut Bekanntmachung: Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung

Ein Gläubiger betreibt die Versteigerung, um eine Forderung durchzusetzen. Rechte, die ihm im Grundbuch im Rang vorgehen, bleiben bestehen und kommen zum Gebot hinzu.

Geringstes Gebot und bestehende Rechte

Termin vorher prüfen

Ein Termin kann aufgehoben, verlegt oder berichtigt werden. Maßgeblich sind die amtliche Bekanntmachung und die Auskunft des Gerichts; Versteigerungspilot ist kein amtliches Portal.

Vor dem Gebot: das Verfahren verstehen

Prüfung, Gebot und Finanzierung — die Grundlagen, die für jedes Objekt gelten.

Zuletzt geändert: 02.11.2026, 08:34