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0034 K 0001/ 2025
Aktiv

ZwangsversteigerungGastronomie in Bergisch Gladbach, Nordrhein-Westfalen

Verkehrswert
197.000 €
Termin
15.12.2026
in 74 Tagen

Kategorie

Gastronomie · + 1 Stellplatz

Nordrhein-Westfalen

Verfahren

Aktenzeichen0034 K 0001/ 2025

Kenndaten

Nutzfläche450 m²
Gewerbefläche450 m²
Grundstück≈ 319,39 m² Anteil
Baujahr1972
ZustandSanierungsbedarf
Vermietungvermietet

Biet-Score

Fazit

Das Objekt eignet sich vorrangig für spekulativ agierende Investoren und Sanierungsspezialisten, die beide Gewerbeeinheiten im Gesamtausgebot erwerben wollen. Zentraler Knackpunkt ist das sehr hohe Hausgeld von 1.978 € monatlich, welches ohne tragfähiges Revitalisierungskonzept zu einer massiven laufenden Unterdeckung führt. Vor einer Gebotsabgabe sollten Abstimmungen mit der WEG-Verwaltung zur Genehmigungsfähigkeit baulicher Änderungen sowie eine genaue Sanierungskalkulation vorgenommen werden.

01

Dossier

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KI-gestützt
Zusammenfassung

Gastronomie · + 1 Stellplatz · Bj. 1972 · vermietet

Zum Aufruf kommen drei Teileigentumseinheiten (Gastronomie, ehem. Kegelbahnanlage, Gewerberaum und Doppelgarage) in einer 1972 bis 1975 errichteten Großwohnanlage in Bergisch Gladbach-Bockenberg mit einem Gesamtwert von 197.000 €. Die Gastronomiefläche im Erdgeschoss von Einheit G10a ist für 850 € monatlich nettokalt vermietet, während das rund 204 m² große Obergeschoss seit circa 17 Jahren leer steht und vermüllt ist. Die Einheiten G10a und G10b weisen wechselseitige Überbauungen sowie einen Überbau in das Gemeinschaftseigentum auf, weshalb vom Gutachter ein Gesamtausgebot dringend empfohlen wird. Das monatliche Hausgeld der Gewerbeeinheiten beläuft sich auf 1.978 €, was die aktuellen Erträge übersteigt und ein erhebliches Kostenrisiko darstellt. Die Wertermittlung erfolgte ausschließlich über das Ertragswertverfahren.

Ausführliches Dossier

Bei den Versteigerungsobjekten handelt es sich um die Teileigentumseinheiten G3 (Doppelgarage), G10a (Gastronomie im Erdgeschoss nebst ehemaliger Bundeskegelbahn im Obergeschoss und separatem Bierkeller) sowie G10b (Gewerbefläche) in der Großwohnanlage „Wohnpark Bensberg“ (Reginharstraße 10, 51429 Bergisch Gladbach). Die Gesamtanlage mit 597 Wohnungen und Gewerbeeinheiten wurde zwischen 1972 und 1975 errichtet. Die Wohnlage wird als mittlere Wohnlage eingestuft, die Anbindung an die BAB 4 sowie den öffentlichen Nahverkehr ist gut, während die Geschäftslage eine untergeordnete Bedeutung aufweist (Gutachten S. 9, 16). Die Nutzfläche der beiden Gewerbeeinheiten beträgt laut Aufmaß insgesamt rund 450 m² (G10a: ca. 302 m², G10b: ca. 148 m²). Der bauliche Zustand ist geprägt von erheblichem Sanierungs- und Modernisierungsbedarf. Die Ausbaugewerke weisen deutliche Gebrauchsspuren auf, Fensterelemente sind teilweise undicht, und an den Decken zeigen sich Nässespuren von darüberliegenden Dach- bzw. Terrassenflächen. Das Obergeschoss von G10a (rund 204 m²) steht seit etwa 17 Jahren leer und befindet sich im vermüllten Rohbauzustand nach partiellem Kegelbahnrückbau. Der Gutachter hat pauschale Abschläge für Bauschäden in Höhe von insgesamt 25.000 € (24.000 € für G10a/G10b, 1.000 € für G3) berücksichtigt, die tatsächlichen Sanierungskosten liegen jedoch weitaus höher (Gutachten S. 18–26). Rechtlich und wirtschaftlich bestehen erhebliche Hürden: G10a und G10b sind baulich ineinander überbaut und die Eingangstüranlage von G10b ragt in das Gemeinschaftseigentum. Ein getrennter Erwerb ist wirtschaftlich kaum darstellbar, sodass zwingend ein Gesamterwerb empfohlen wird. Ein 2016 positiv beschiedener Bauvorbescheid zur Einrichtung eines Beherbergungsbetriebs ist 2020 abgelaufen. Besonders gravierend ist das monatliche Hausgeld von 1.978 € für G10a/G10b, welchem nur 850 € Kaltmiete aus dem bestehenden Gastronomiemietvertrag im EG gegenüberstehen (Gutachten S. 28–31, 54). Im Ergebnis stellt das Objekt eine hochgradig risikobehaftete Spezialimmobilie dar. Ein profitabler Betrieb setzt eine vollständige Neukonzeption der Flächen bei gleichzeitiger Einigung mit der Eigentümergemeinschaft voraus.

Chancen
Risiken

Standort

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02

Übersicht

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23 / 27 Felder
Identifikation
Aktenzeichen0034 K 0001/ 2025
AmtsgerichtBergisch Gladbach
BundeslandNordrhein-Westfalen
Ohne Angabe: Flurstück / Fl. Nr.
Termin
VerfahrensartVersteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
Datum / Uhrzeit15.12.2026 · 09:00:00
!
Ohne Angabe: Termin-Art
Objekt
ObjektartGastronomie · + 1 Stellplatz
Objektzustand
Vermietungsstatusvermietet
Besichtigungsstatusteilbesichtigung
Baujahr1972
Ohne Angabe: Nutzungsart
Flächen & Wert
Verkehrswert197.000 €
Nutzfläche450 m²
Gewerbefläche450 m²
Grundstücksfläche
Miteigentumsanteil20/100.000 (G3), 678/100.000 (G10a), 345/100.000 (G10b)
Anteilige Grundstücksfläche319,39 m²
Bodenrichtwert470 €/m²
Anteiliger Bodenwert150.113 €319,39 m² × 470 €/m² · MEA 1,043 %
Ohne Angabe: Wohnfläche
Lage
StraßeReginharstraße
Hausnummer10
PLZ51429
OrtBergisch Gladbach
StadtteilBockenberg

Belegungsstatus-Risiko

vermietet

Prüfpflichtig

Ein vermietetes Objekt kann für Kapitalanleger passen, ist für Eigennutzung aber deutlich sensibler. Miete, Vertrag und Kündigungslage bestimmen den realen Wert.

Rechtlich

Der Erwerber tritt grundsätzlich in bestehende Mietverhältnisse ein. Bei Wohnraum braucht eine Kündigung regelmäßig einen gesetzlichen Grund; Härtegründe können zusätzlich wirken.

Operativ

Mietvertrag, Kaution, Rückstände, Nebenkosten, Untervermietung und Mieterhistorie entscheiden, ob der Ertrag stabil oder problematisch ist.

Bodenrichtwert

Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert

System
KennzahlWert
Bodenrichtwert470 €/m²
Anteilige Bodenfläche319,39 m²
Anteiliger Bodenwert150.113 €
Verkehrswert197.000 €
BRW-Verhältnis1,31
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung46.887 €

Balkenvergleich

normalisiert auf den höchsten Wert
Bodenwert150.113 €
Gebäude / Wohnung46.887 €
Verkehrswert197.000 €
Verkehrswert je m² Boden liegt über dem Bodenrichtwert.

Datenquelle & Kontext

Quelle
System
Berechnungen
Flächenanteil
30.622 m² Gesamtgrundstück × 20/100.000 (G3), 678/100.000 (G10a), 345/100.000 (G10b) MEA = 319,39 m² Miteigentumsanteil
Anteiliger Bodenwert
319,39 m² × 470 €/m² · MEA 1,043 %
VW je m² Boden
617 €/m²
BRW-Verhältnis
617 €/m² / 470 €/m²
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
197.000 € − 150.113 € = 46.887 €

Anteilige Fläche = Gesamtgrundstück × MEA. Bodenwert = Fläche × BRW. BRW-Verhältnis = VW je m² ÷ BRW.

Der Bodenrichtwert beschreibt den Boden, nicht Gebäudezustand, Rechte oder Bewertungsmethodik.

03

Investment Case

04

Investor-Fakten

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29 Fakten
01

Bewertung

7 Fakten
Verkehrswert
Verkehrswert je m² Nutzfläche
Verkehrswert je m² Gewerbefläche
Verkehrswert je m² Grundstück
Bewertungsverfahren
Restnutzungsdauer
Wertermittlungsstichtag
02

Rechte

8 Fakten
Wohnrecht
Nießbrauch
Erbbaurecht
Altlasten
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
03

Ertrag

7 Fakten
Vermietungsstatus
Vermietungsstand (Einheiten)
Monatsmiete (Ist)
Jahresnettokaltmiete
Brutto-Rendite Ist
Marktmiete monatlich
Jahresmarktmiete
04

Zustand

4 Fakten
Schadenshinweise
Zustandsstufe
Zustandszusammenfassung
Energieeffizienz
05

WEG

3 Fakten
Hausgeld / Wohngeld
Instandhaltungsrücklage
Sonderumlagen
05

Standort-Radar

06

Erwerbsnebenkosten & Liquiditätsbedarf

07

Wert- & Bewertungsanpassungen

08

Beschreibung & Zustand

Objektzustand
Nutzung
vermietet
Besichtigung
teilbesichtigung
Hinweise
—
Beschreibung (roh)

Laut Gutachten handelt es sich um Miteigentumsanteile an einem größeren Grundstück, auf dem sich drei zusammenhängende Wohnblöcke befinden. Die Wohnanlage wurde im Zeitraum von 1972 bis 1975 erbaut. Das betroffene Objekt liegt im G-Block des Gebäudes (G3, G10a, G10b). Zum Eigentum gehört eine Doppelgarage (G3) sowie Teileigentumseinheiten (Gewerbeeinheit), bestehend aus einer Gastronomiefläche, einem Bierkeller und einer seit ca.17 Jahren stillgelegten Kegelbahn (G10a, G10b). Hinsichtlich der Gastronomiefläche besteht ein Mietverhältnis. Die monatliche Nettokaltmiete beträgt 850,00 € (8,67 €/m² Nutzfläche); die Neben-/Heizkostenvorauszahlung beträgt monatlich 250,00 € netto. Im Übrigen besteht kein weiteres Mietverhältnis. Das vorhandene Inventar ist ohne Wert. Das monatliche Hausgeld beträgt für G10a,10b zusammen 1.978,00€ und für G3 31,00€. Dem Gericht ist kein Ansprechpartner benannt worden. Ein Vorabverkauf kann durch das Gericht nicht vermittelt werden. Entsprechende Anfragen werden nicht bearbeitet.

Datenhinweise
  • · Vollständiges Gutachten und amtliche Bekanntmachung liegen vor. Wesentliche Erkenntnisquellen und behördliche Auskünfte sind dokumentiert.
  • · Eingeschränkte Besichtigungstiefe: Garage G3 und Bierkeller zu G10a waren nicht zugänglich; das Obergeschoss von G10a war aufgrund Vermüllung nur eingeschränkt aufmessbar.
09

Steuerliche Optimierung

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Umgebung & Emissionen

Daten: UBA + amtliche HQ-Karten

Keine Emissionsdaten verfügbar

Für dieses Objekt liegen noch keine verwendbaren Objektkoordinaten aus dem bestehenden Geocoding vor. Es wird kein neues Geocoding ausgeführt.

Hochwasser

Hochwasserrisiko

Punktprüfung gegen lokal gespeicherte amtliche HQ-Flächen

Ausstehend
HQ10
unbekannt
HQ100
unbekannt
HQextrem
unbekannt
Wassertiefe
—
Datenstand
—
Quelle
Amtliche Hochwasserdaten
Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.
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Dokumente & Links

Zuletzt geändert: 27.08.2026, 13:12

Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt

Amtliche Bevölkerungs- und Wohnungsbedarfsprognosen für Rheinisch-Bergischer Kreis.

Gemischtes ZukunftsbildEingeschränkte Aussagekraft

Die Einordnung beruht auf 7 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll. Ausführliches Zukunftsprofil der Region.

Vor dem Gebot: das Verfahren verstehen

Prüfung, Gebot und Finanzierung — die Grundlagen, die für jedes Objekt gelten.