ZwangsversteigerungGrundstück in Geseke, Nordrhein-Westfalen
Versteigerungstermin
in 21 TagenFr., 13.11.2026 · 09:30 Uhr
Verkehrswert
210.000 €
Nutzfläche
465,63 m²
Grundstück
1.137 m²
Baujahr
2001
KI-Dossier
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Zusammenfassung
Zur Versteigerung steht ein 1.137 m² großes Gewerbegrundstück am Tiefen Hellweg 14 in 59590 Geseke. Das Anwesen ist mit einem freistehenden Betriebsgebäude (Werkhalle mit Sozial- und Bürotrakt, ca. 466 m² Nutzfläche, Baujahr ca. 2001, erweitert 2007) sowie einem Doppelcarport bebaut. Der gerichtlich festgesetzte Verkehrswert beläuft sich auf 210.000,00 € zum Wertermittlungsstichtag 13.08.2025. Das Objekt ist laut Gutachten vermietet; Details zum Mietvertrag sind jedoch nicht bekannt. Da dem Sachverständigen der Zutritt verwehrt wurde, beruht die Wertermittlung ausschließlich auf einer Außenbesichtigung und den vorliegenden Bauakten.
Biet-Score
Ausgeglichen
Fazit der KI
Das Objekt eignet sich vorrangig für gewerbliche Eigennutzer oder risikobewusste Kapitalanleger mit Fokus auf Gewerbeimmobilien. Positiv hervorzuheben sind die verkehrsgünstige Lage im Gewerbegebiet sowie der funktionale Baukörper mit Werkstatt- und Büroflächen. Dem stehen erhebliche Risiken durch den verwehrten Innenzutritt und die ungeklärte Mietsituation sowie abstandsflächenrechtliche Unklarheiten beim Carport gegenüber. Bietern wird dringend empfohlen, vor der Versteigerung das Gespräch mit dem Mieter zu suchen und baurechtliche Rücklagen für etwaige Nachgenehmigungen und Inneninstandsetzungen einzuplanen.
Chancen
Solide bauliche Grundsubstanz in Stahl-Skelettbauweise mit gedämmten Sandwichplatten und Flachdach.
Zweckmäßige Nutzflächenaufteilung mit Werkhalle, Büroräumen, Sozialbereich und Lagerflächen.
Risiken
Ausführliches Dossier
Das zu versteigernde Gewerbeanwesen befindet sich am Tiefen Hellweg 14 im Gewerbegebiet Salzkottener Straße am östlichen Stadtrand von Geseke. Das 1.137 m² große Grundstück ist trapezförmig geschnitten, eben und vollständig eingefriedet. Die überörtliche Anbindung ist durch die unmittelbare Nähe zur B 1 (ca. 250 m) sowie zu den Autobahnen A 44 und A 33 sehr verkehrsgünstig. Die Umgebungsbebauung ist rein gewerblich geprägt. Bebaut ist das Areal mit einem nicht unterkellerten Betriebsgebäude in Stahl-Skelettbauweise aus dem Ursprungsbaujahr ca. 2001, welches 2007 um einen Hallen- und einen zweigeschossigen Büroanbau erweitert wurde. Die Gesamtnutzfläche nach DIN 277 beträgt rund 466 m² (ca. 367 m² im Erdgeschoss, ca. 99 m² im Obergeschoss). Die Beheizung erfolgt über eine Öl-Brennwert-Zentralheizung aus dem Jahr 2001. Auf dem Außengelände befindet sich zudem ein Doppelcarport (Stahlkonstruktion) aus 2007. Da dem Gutachter kein Zutritt gewährt wurde, konnte lediglich eine Außenbesichtigung erfolgen; der Innenzustand und die Ausstattung wurden baujahrestypisch unterstellt. In Abteilung II des Grundbuchs sind zwei beschränkte persönliche Dienstbarkeiten für die Stadt Geseke (Zustimmungsvorbehalt für Wohnnutzung und Schmutzwasserleitungsrecht) eingetragen. Baurechtlich ist zu beachten, dass der Doppelcarport versetzt wurde und mangels Eintragung einer Abstandsflächenbaulast auf das Nachbarflurstück formell genehmigungspflichtig ist; eine Nutzung als Lager ist baurechtlich unzulässig. Zudem weist das Geoportal NRW das Areal als Karstgebiet aus. Das Gebäude ist vermietet, vertragliche Details liegen nicht vor. Der Verkehrswert wurde zum Stichtag 13.08.2025 mit 210.000,00 € festgesetzt (Ertragswert: 204.000,00 €, Sachwert: 224.000,00 €). Trotz der soliden Bausubstanz und guten Gewerbelage erfordert das Objekt wegen der fehlenden Innenbesichtigung und der Genehmigungsthematik beim Carport eine sorgfältige Risikokalkulation und ausreichende Sanierungs- bzw. Rechtsreserven.
Objekt
Zustand und Nutzung
- Vermietet
- Keine Besichtigung möglich
Laut Gutachten handelt es sich um ein freistehendes, nicht unterkellertes Betriebsgebäude (Produnktionshalle mit Sozial- u. Bürotrakt) Erdgeschoss Nutzfläche ca. 367 m² und Obergeschoss ca. 99 m², Baujahr ca. 2001, erweitert 2007 und einem Doppelcarport Baujahr 2007
Belegung
vermietet
Ein vermietetes Objekt kann für Kapitalanleger passen, ist für Eigennutzung aber deutlich sensibler. Miete, Vertrag und Kündigungslage bestimmen den realen Wert.
Vor dem Gebot prüfen
Wertanpassungen
Alle Angaben
Identifikation
- 0012 K 0005/2025
Termin
- Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
- 13.11.2026 · 09:30 Uhr
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Objekt
- Grundstück · + 1 Stellplatz
- Vermietet
- Keine Besichtigung möglich
- 2001
Flächen & Wert
- 210.000 €
- 465,63 m²
- 465,63 m²
- 1.137 m²
- 1.137 m²
- 35 €/m²
- 39.795 €1.137 m² × 35 €/m² · MEA 100 %
Lage
Karte- Tiefer Hellweg
- 14
- 59590
- Geseke
Weitere Angaben aus dem Gutachten
Bewertung
Rechte
Ertrag
Zustand
Kosten
Erwerbsnebenkosten und Liquidität
Investment Case
Markt
Bodenrichtwert
Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert
- 35 €/m²
- 1.137 m²
- 39.795 €
- 210.000 €
- 5,28
- 170.205 €
Vergleich
Rechenweg
Anteilige Fläche = Gesamtgrundstück × MEA. Bodenwert = Fläche × BRW. Verhältnis zum Bodenrichtwert = Verkehrswert je m² ÷ Bodenrichtwert.
Lage und Umfeld
Standort-Radar
Umgebung & Emissionen
Lärm und Luft
Keine DatenHochwasserrisiko
Noch nicht geprüft
Einzelheiten und Quellen
Hochwasser im Einzelnen
Methodik und Grenzen
Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt
Die Einordnung beruht auf 7 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.
Ausführliches Zukunftsprofil der RegionUnterlagen
Dokumente & Links
Verfahren
Verfahrensart
Zwangsversteigerung
Ein Gläubiger betreibt die Versteigerung, um eine Forderung durchzusetzen. Rechte, die ihm im Grundbuch im Rang vorgehen, bleiben bestehen und kommen zum Gebot hinzu.
Geringstes Gebot und bestehende Rechte