KI-Dossier
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Zusammenfassung
Bei dem Versteigerungsobjekt handelt es sich um ein unbebautes, ca. 378 m² großes Wohnbaugrundstück im Kilbachweg 19 im Idsteiner Stadtteil Heftrich. Das schmale Hanggrundstück weist straßenseitig eine befestigte Stellplatzfläche auf und liegt im Geltungsbereich eines rechtskräftigen Bebauungsplans als allgemeines Wohngebiet. Wesentliche Besonderheit ist eine eingetragene Vereinigungsbaulast mit dem Nachbargrundstück Flurstück 117/1, dessen Garage mit Dachüberstand in Grenzbebauung errichtet ist. Der Sachverständige hat wegen der unklaren Bebaubarkeit und Grenzabstände einen 40-prozentigen Abschlag auf den Bodenwert vorgenommen, woraus ein Verkehrswert von 68.000,00 € resultiert. Der Versteigerungstermin ist auf den 01.12.2026 angesetzt; die gesetzlichen Wertgrenzen nach §§ 74a, 85a ZVG sind aufgehoben.
Biet-Score
Vorsicht
Fazit der KI
Das Grundstück bietet eine interessante Gelegenheit für bauwillige Eigennutzer oder Bauträger im Taunus, birgt jedoch erhebliche baurechtliche und topografische Risiken. Kaufinteressenten sollten vor Gebotsabgabe dringend eine Bauvoranfrage bei der Bauaufsichtsbehörde prüfen, um die tatsächliche Realisierbarkeit eines Baukörpers trotz Vereinigungsbaulast und Grenzabständen abzusichern. Durch den Wegfall der Wertgrenzen kann das Objekt bei entsprechender Bietdisziplin mit deutlichem Sicherheitsabschlag erworben werden.
Chancen
Risiken
Ausführliches Dossier
Das Bewertungsobjekt umfasst ein 378 m² großes, unbebautes Grundstück im Kilbachweg 19 im Idsteiner Stadtteil Heftrich (Gemarkung Heftrich, Flur 3, Flurstück 117/2). Das Grundstück weist eine annähernd rechteckige, schmale Form mit rund 11,80 m Straßenfront und ca. 32 m Tiefe auf und befindet sich in einer ausgeprägten Hanglage mit Ost-West-Gefälle. Planungsrechtlich liegt die Parzelle im Geltungsbereich des Bebauungsplans „Hinter dem Kirschgarten – Im Hasselrain – Unter dem Idsteiner Weg“ als allgemeines Wohngebiet mit offener Bauweise für Einzel- und Doppelhäuser (GRZ 0,4, GFZ 0,5, maximal 1 Vollgeschoss). Aktuell ist das Grundstück unbebaut; im straßenseitigen Bereich befindet sich eine befestigte Kfz-Stellplatzfläche aus Betonverbundsteinpflaster sowie im rückwärtigen Bereich diverse Stützmauern und Bewuchs. Eine Werterhöhung durch diese Außenanlagen wurde nicht vorgenommen, da sie bei einer zweckentsprechenden Neubebauung rückgebaut werden müssten. Die Erschließung ist über den Kilbachweg grundsätzlich gegeben, allerdings fallen bei erstmaliger baulicher Nutzung noch kommunale Wasser- und Abwasseranschlussbeiträge an, die gutachterlich mit 2.000,00 € beziffert wurden. Das zentrale Risiko stellt eine im Baulastenverzeichnis eingetragene Vereinigungsbaulast (Baulastenblatt BL-857/07) dar, durch die das Grundstück zusammen mit dem bebauten Nachbarflurstück 117/1 als eine baurechtliche Einheit betrachtet wird. Auf dem Nachbargrundstück existiert eine Grenzgarage mit überkragendem Walmdachüberstand. Ob unter Berücksichtigung der notwendigen Abstandsflächen ein eigenständiges Wohnhaus wirtschaftlich errichtet werden kann, ist verbindlich nur über eine Bauvoranfrage klärbar. Der Sachverständige hat diesem Umstand durch einen pauschalen Risikoabschlag von 40 % auf den Bodenwert Rechnung getragen. Der finale Verkehrswert wurde zum Wertermittlungsstichtag 02.09.2024 auf 68.000,00 € festgesetzt (basierend auf einem Ausgangsbodenwert von 117.180,00 € bei 310,00 €/m² Bodenrichtwert, abzüglich 46.870,00 € für die Baulast und 2.000,00 € Erschließungskosten). Da in einem früheren Termin der Zuschlag nach § 74a bzw. § 85a ZVG versagt wurde, sind die gesetzlichen Mindestwertgrenzen im anberaumten Versteigerungstermin aufgehoben, was Investoren zusätzliche Verhandlungsspielräume beim Bargebot eröffnet.
Objekt
Zustand und Nutzung
- Leerstehend
- Nur außen
lfd. Nr. 2, Gemarkung Heftrich, Flur 3, Flurstück 117/2, Landwirtschaftliche Fläche, Kilbachweg 19, 378 qm Beschrieb ohne Gewähr: unbebautes Grundstück
Belegung
leerstehend
Leerstand ist grundsätzlich der einfachste Fall für Selbstnutzer und Sanierer. Belastbar ist er erst, wenn Aktualität, Zugang, Schlüssel und Innenzustand verifiziert sind.
Vor dem Gebot prüfen
Wertanpassungen
Alle Angaben
Termin
- Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
- Bausparkasse Schwäbisch Hall Angabe aus den Unterlagen (Portal, Deckseite), ohne Gewähr.
- 01.12.2026 · 10:00 Uhr
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Objekt
- Grundstück
- Leerstehend
- Nur außen
Flächen & Wert
- 68.000 €
- 378 m²
- 378 m²
- 310 €/m²
- 117.180 €378 m² × 310 €/m² · MEA 100 %
Lage
Karte- Kilbachweg
- 19
- 65510
- Idstein
- Heftrich
Weitere Angaben aus dem Gutachten
Bewertung
Rechte
Ertrag
Zustand
Kosten
Erwerbsnebenkosten und Liquidität
Investment Case
Steuerliche Abschreibung (AfA)
Markt
Bodenrichtwert
Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert
- 310 €/m²
- 378 m²
- 117.180 €
- 68.000 €
- 0,58
- -49.180 €
Vergleich
Rechenweg
Anteilige Fläche = Gesamtgrundstück × MEA. Bodenwert = Fläche × BRW. Verhältnis zum Bodenrichtwert = Verkehrswert je m² ÷ Bodenrichtwert.
Lage und Umfeld
Standort-Radar
Umgebung & Emissionen
Lärm und Luft
Keine DatenHochwasserrisiko
Noch nicht geprüft
Einzelheiten und Quellen
Hochwasser im Einzelnen
Methodik und Grenzen
Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt
Die Einordnung beruht auf 7 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.
Ausführliches Zukunftsprofil der RegionUnterlagen
Dokumente & Links
Verfahren
Verfahrensart
Zwangsversteigerung
Ein Gläubiger betreibt die Versteigerung, um eine Forderung durchzusetzen. Rechte, die ihm im Grundbuch im Rang vorgehen, bleiben bestehen und kommen zum Gebot hinzu.
Geringstes Gebot und bestehende Rechte