ZwangsversteigerungGrundstück in Nesselwang, Bayern
Versteigerungstermin
in 69 TagenDi., 12.01.2027 · 10:30 Uhr
Verkehrswert
75.500 €
Grundstück
15.077 m²
KI-Dossier
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Zusammenfassung
Versteigert wird das unbebaute Grünlandflurstück 2741 (Gemarkung Schneidbach, 15.077 m²) in Nesselwang, Ortsteil Wank. Der Verkehrswert beträgt 75.500 € (Vergleichswertverfahren, Stichtag 29.04.2026). Termin ist der 12.01.2027, 10:30 Uhr beim Amtsgericht Kaufbeuren. Rund ein Viertel der Fläche (4.121 m²) ist eine nicht befahrbare, ertragsarme Halde. Die Fläche ist mündlich ohne schriftlichen Pachtvertrag verpachtet; in Abteilung II bestehen keine wertrelevanten Eintragungen. Als Sicherheit können 10 % des Verkehrswerts verlangt werden.
Biet-Score
Ausgeglichen
Fazit der KI
Die Fläche kann sich für landwirtschaftliche Betriebe oder Anleger mit Interesse an Flächenbesitz eignen, sofern das Pachtverhältnis geklärt wird. Chancen liegen in der gesicherten Zufahrt, dem befahrbaren Flächenanteil von rund drei Vierteln und den fehlenden Belastungen in Abteilung II. Risiken sind das mündliche Pachtverhältnis ohne schriftlichen Vertrag, die ertragsarme Halde und die fehlende Bebaubarkeit im Außenbereich. Vor einem Gebot sollten Pachtstatus und Grundbuchstand geprüft und die Sicherheitsleistung (10 % des Verkehrswerts, keine Barzahlung) vorbereitet werden.
Chancen
Risiken
Die durchschnittliche Grünlandzahl von 37,5 wird als etwas unterdurchschnittlich eingestuft.
Ausführliches Dossier
Gegenstand der Versteigerung (Amtsgericht Kaufbeuren, K 52/25) ist das Flurstück 2741 der Gemarkung Schneidbach (Flurname Krüme) mit 15.077 m² Grünland, gelegen am Hertinger Weg im Gemeindegebiet des Marktes Nesselwang, Ortsteil Wank, Landkreis Ostallgäu. Der Termin ist am 12.01.2027 um 10:30 Uhr im Sitzungssaal 1 des Amtsgerichts Kaufbeuren. Der Verkehrswert ist mit 75.500 € festgesetzt (Deckseite, Gutachten S. 22). Nach dem Gutachten liegt die Fläche an einer Wegkreuzung zwischen zwei asphaltierten Feldwegen. Die Zuwegung ist über den Hertinger Weg und einen öffentlichen Feldweg gesichert (Gutachten S. 19). Das Grundstück ist unbebaut. Rund drei Viertel sind befahrbar und haben laut Gutachter eine noch ordentliche Ertragsfähigkeit (10.955 m², Grünlandzahl 46). Die übrigen 4.121 m² sind eine nicht befahrbare, ertragsarme Halde am nördlichen und westlichen Rand (Grünlandzahl 15). Die durchschnittliche Grünlandzahl von 37,5 wird als etwas unterdurchschnittlich eingestuft (Gutachten S. 21). Im Flächennutzungsplan ist die Fläche als landwirtschaftliche Nutzfläche dargestellt; es handelt sich um Außenbereich. In Abteilung II des Grundbuchs bestehen keine wertrelevanten Eintragungen. Laut Auskunft der Antragsgegner ist die Fläche ohne schriftlichen Pachtvertrag verpachtet und daher nach Einschätzung des Gutachters kurzfristig verfügbar (Gutachten S. 7). Für den Grundbesitz besteht Insolvenzverwaltung (Gutachten S. 4). Das Gutachten ermittelt den Wert im Vergleichswertverfahren: Ausgangswert 5,90 €/m² für ackerfähiges Grünland, +5 % für Größe und Zuschnitt, −25 % für die Halde, +5 % für die gute Zufahrt, ergibt 5,015 €/m², gerundet 5,00 €/m². Daraus folgen 75.385 €, aufgerundet auf 75.500 €. Als Sicherheit können 10 % des Verkehrswerts verlangt werden; Barzahlung ist ausgeschlossen, Bietvollmachten müssen öffentlich beglaubigt sein. Die Fläche kann sich für landwirtschaftliche Betriebe oder Kapitalanleger mit Interesse an Flächenbesitz eignen, sofern das mündliche Pachtverhältnis geklärt wird. Zu beachten sind die fehlende schriftliche Pacht, der ertragsarme Flächenanteil und die fehlende Bebaubarkeit im Außenbereich. Ein Gutachten ersetzt keine eigene Prüfung der Pachtsituation und der Grundbuchlage.
Objekt
Zustand und Nutzung
- Bewohnt
- Nur außen
Grünland; Klasse, Bonität: 10.955 m² LIIb2, Grünlandgrundzahl 52, Grünlandzahl 46; 4.121 m² lSIIb2, Grünlandgrundzahl nicht klassifiziert, Grünlandzahl 15;
Belegung
bewohnt
Bewohnt sagt noch nicht, von wem und aufgrund welchen Rechts. Eigentümer, Mieter, Angehörige, Pächter, Untermieter oder sonstige Besitzer haben sehr unterschiedliche Folgen.
Vor dem Gebot prüfen
Wertanpassungen
Alle Angaben
Identifikation
- K 0052/2025
Termin
- Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
- 12.01.2027 · 10:30 Uhr
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Objekt
- Grundstück
- Bewohnt
- Nur außen
Flächen & Wert
- 75.500 €
- 15.077 m²
- 15.077 m²
- 6 €/m²
- 88.954 €15.077 m² × 6 €/m² · MEA 100 %
Lage
Karte- Hertinger Weg
- 87484
- Nesselwang
- Wank
Weitere Angaben aus dem Gutachten
Bewertung
Rechte
Ertrag
Zustand
Kosten
Erwerbsnebenkosten und Liquidität
Investment Case
Steuerliche Abschreibung (AfA)
Markt
Bodenrichtwert
Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert
- 6 €/m²
- 15.077 m²
- 88.954 €
- 75.500 €
- 0,85
- -13.454 €
Vergleich
Rechenweg
Anteilige Fläche = Gesamtgrundstück × MEA. Bodenwert = Fläche × BRW. Verhältnis zum Bodenrichtwert = Verkehrswert je m² ÷ Bodenrichtwert.
Lage und Umfeld
Standort-Radar
Umgebung & Emissionen
Lärm und Luft
Keine DatenHochwasserrisiko
Noch nicht geprüft
Einzelheiten und Quellen
Hochwasser im Einzelnen
Methodik und Grenzen
Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt
Die Einordnung beruht auf 7 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.
Unterlagen
Dokumente & Links
Verfahren
Verfahrensart
Zwangsversteigerung
Ein Gläubiger betreibt die Versteigerung, um eine Forderung durchzusetzen. Rechte, die ihm im Grundbuch im Rang vorgehen, bleiben bestehen und kommen zum Gebot hinzu.
Geringstes Gebot und bestehende Rechte