TeilungsversteigerungGrundstück in Neuss, Nordrhein-Westfalen
Versteigerungstermin
in 100 TagenFr., 12.02.2027 · 09:00 Uhr
Verkehrswert
570.000 €
Grundstück
1.004 m²
Baujahr
1958
KI-Dossier
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Zusammenfassung
Versteigert wird im Rahmen einer Teilungsversteigerung (31 K 20/25, Amtsgericht Neuss) ein 1.004 m² großes, laut Gutachten unbebautes Grundstück in Neuss-Holzheim, auf dem ein Gebäudeteil des Nachbarhauses überbaut ist. Der Verkehrswert beträgt 570.000 € (Stichtag 29.01.2026, Vergleichswertverfahren). Der Termin ist am 12.02.2027 um 09:00 Uhr. Die Überbausituation und die ungeklärte Duldungspflicht sind das zentrale Risiko; Altlasten, Baulasten und Denkmalschutz liegen laut Gutachten nicht vor.
Biet-Score
Vorsicht
Fazit der KI
Das Grundstück kommt eher für erfahrene Investoren oder Projektentwickler in Frage, wenn sie die Überbau- und Erschließungssituation rechtlich klären können. Chancen bieten die Größe von 1.004 m², die Wohnbaufläche und die gute Lage; schwer wiegen die nur eingeschätzte Duldungspflicht des Überbaus, die Erschließung des Hauses über das Nachbargrundstück sowie die Teilungsversteigerung mit nicht vermessenen Grenzen. Vor einem Gebot sollten Grundbuch, Vermessung und Nutzbarkeit der Fläche juristisch und baurechtlich geprüft werden.
Chancen
Risiken
Ausführliches Dossier
Versteigert wird im Wege der Teilungsversteigerung (Aufhebung der Gemeinschaft) das Grundstück Am Heiligenhäuschen 7 in 41472 Neuss-Holzheim, bestehend aus den Flurstücken 1411 (343 m²) und 1412 (661 m²), zusammen 1.004 m² (Bekanntmachung S. 1; Gutachten S. 3). Das Gutachten bewertet es als unbebautes Grundstück, das mit einem Überbau belastet ist: Ein Gebäudeteil eines freistehenden Dreifamilienhauses auf dem Nachbargrundstück (Flurstück 202) ragt auf das Flurstück 1411. Die Gutachterin ermittelte rund 71 m² überbaute Fläche. Die Lage wird als Wohnlage mit guter Mikro- und Makrolage, guter Verkehrsanbindung und geringfügigen Lärmimmissionen beschrieben (Gutachten S. 13). Das Baurecht bestimmt Wohngebiet, zweigeschossig, offene Bauweise; ein Bebauungsplan besteht nicht (S. 14). Zustand: Das überbauende Wohnhaus (Ursprungsbaujahr ca. 1958, Erweiterungen 1967, 1984, 1998) hat Putzfassade, Satteldach mit Photovoltaikanlage und Pelletheizung seit ca. 2010. Sichtbar waren Risse in der Putzfassade, für die keine Wertminderung angesetzt wurde (S. 20). Das Gutachten ist kein Bausubstanzgutachten; die Gebäudebeschreibung dient der Ermittlung der Restnutzungsdauer von rd. 30 Jahren (S. 30). Das Grundstück selbst wird als Nutzgarten genutzt, zwei von drei Wohneinheiten des Hauses sind vermietet. Rechte und Risiken: In Abteilung II ist nur der Versteigerungsvermerk eingetragen; bestehen bleibende Rechte nennt keines der Dokumente. Der Verkehrswert von 570.000 € wurde mit dem unmittelbaren Preisvergleich (585 €/m², Median von 649 €/m² abgeschlagen) abgeleitet und über den Bodenrichtwert von 600 €/m² (Stichtag 01.01.2025) plausibilisiert, der 566.000 € ergibt. Der Überbau wird mit einem Barwert der Überbaurente von rd. 6.000 €, einem abgezinsten Bodenwert von rd. 20.000 € und einem Abzug von rd. 42.000 € berücksichtigt. Die Duldungspflicht ist nur eingeschätzt; zudem gehören die Nachbargrundstücke denselben Eigentümern, sodass nach dem Zuschlag eine neue Eigentümerkonstellation mit ungeklärter Überbau- und Erschließungssituation entsteht, da das Wohnhaus über Flurstück 202 erschlossen wird. Altlasten sind nicht im Kataster eingetragen, Denkmalschutz besteht nicht. Fazit: Das Objekt kann für Investoren mit baurechtlicher und juristischer Erfahrung in Frage kommen, die ein großes Wohnbaugrundstück erwerben und die Überbausituation klären wollen. Wertbestimmend ist die tatsächliche Nutzbarkeit der 1.004 m² trotz Überbau und Nachbarbebauung, die vor einem Gebot rechtlich geprüft werden sollte.
Objekt
Zustand und Nutzung
- Bewohnt
- Nach Vereinbarung
Objekt laut Gutachten: Unbebautes Grundstück in Neuss mit Überbau. Lage: Am Heiligenhäuschen/Am Heiligenhäuschen 7, 41472 Neuss-Holzheim.
Belegung
bewohnt
Bewohnt sagt noch nicht, von wem und aufgrund welchen Rechts. Eigentümer, Mieter, Angehörige, Pächter, Untermieter oder sonstige Besitzer haben sehr unterschiedliche Folgen.
Vor dem Gebot prüfen
Wertanpassungen
Alle Angaben
Identifikation
- 0031 K 0020/2025
Termin
- Zwangsversteigerung zum Zwecke der Aufhebung der Gemeinschaft
- 12.02.2027 · 09:00 Uhr
!
Objekt
- Grundstück
- Bewohnt
- Nach Vereinbarung
- 1958
Flächen & Wert
- 570.000 €
- 1.004 m²
- 1.004 m²
- 600 €/m²
- 602.400 €1.004 m² × 600 €/m² · MEA 100 %
Lage
Karte- Am Heiligenhäuschen
- 7
- 41472
- Neuss
- Holzheim
Weitere Angaben aus dem Gutachten
Bewertung
Rechte
Ertrag
Zustand
Kosten
Erwerbsnebenkosten und Liquidität
Investment Case
Steuerliche Abschreibung (AfA)
Markt
Bodenrichtwert
Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert
- 600 €/m²
- 1.004 m²
- 602.400 €
- 570.000 €
- 0,95
- -32.400 €
Vergleich
Rechenweg
Anteilige Fläche = Gesamtgrundstück × MEA. Bodenwert = Fläche × BRW. Verhältnis zum Bodenrichtwert = Verkehrswert je m² ÷ Bodenrichtwert.
Lage und Umfeld
Standort-Radar
Umgebung & Emissionen
Lärm und Luft
Keine DatenHochwasserrisiko
Noch nicht geprüft
Einzelheiten und Quellen
Hochwasser im Einzelnen
Methodik und Grenzen
Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt
Die Einordnung beruht auf 7 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.
Ausführliches Zukunftsprofil der RegionUnterlagen
Dokumente & Links
Verfahren
Verfahrensart
Teilungsversteigerung
Ein Miteigentümer betreibt die Versteigerung, um die Gemeinschaft aufzuheben, oft eine Erbengemeinschaft oder ein getrenntes Paar. Eingetragene Rechte wie Grundschulden bleiben dabei häufig bestehen und gehen auf den Ersteher über; sie kommen zum Gebot hinzu. Grundbuch und Bekanntmachung vorher prüfen.
Teilungsversteigerung erklärt