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ZwangsversteigerungGrundstück in Ratingen, Nordrhein-Westfalen

Amtsgericht RatingenAktenzeichen

Versteigerungstermin

in 3 Tagen

Di., 10.11.2026 · 09:30 Uhr

Verkehrswert

880.900 €

Grundstück

1.545 m²

Baujahr

1951

Alte Kölner Str. 31, 33, 33a, 40885 RatingenKarteGoogle Maps
Belegung: leerstehend

KI-Dossier

Auswertung des Verkehrswertgutachtens durch KI, ohne Gewähr

KI-Auswertung des Gutachtens
!

Zusammenfassung

Grundstück · Bj. 1951 · leerstehend

Versteigert werden drei zusammenhängende, unregelmäßig geschnittene Baugrundstücke mit einer Gesamtfläche von 1.545 m² in mittlerer Wohnlage von Ratingen-Breitscheid. Auf dem Areal befinden sich drei miteinander verbundene, überwiegend entkernte Bestandsgebäude (ehemaliges Zweifamilienhaus sowie zwei Büro- und Lageranbauten), für welche der Gutachter den vollständigen Abbruch und eine Neubebauung (z. B. mit Einfamilienhäusern) als wirtschaftlichste Nutzung ansetzt. Der gerichtlich festgesetzte Verkehrswert beläuft sich auf insgesamt 880.900,00 €, aufgeteilt auf zwei wirtschaftliche Einheiten (290.400,00 € für Flurstück 99 sowie 590.500,00 € für die Flurstücke 528 und 529). Das Bewertungsobjekt ist vollständig geräumt, weist jedoch Immissionsbelastungen durch Straßen- und Flugverkehr auf. Für Bietinteressenten bietet das Objekt erhebliches Nachverdichtungs- und Entwicklungspotenzial nach § 34 BauGB, erfordert jedoch die Übernahme der Freilegungskosten.

46

Biet-Score

Vorsicht · 46 von 100

Normaler Bieter: Professionelle Prüfung empfohlen, Gebot mindestens 10 % unter dem Verkehrswert.

Wie der Biet-Score entsteht

Errechnet aus dem KI-Dossier: Chancen gegen Risiken, benannte Wertabschläge und -zuschläge, Widersprüche in den Angaben, vorliegende Unterlagen. Ab 75 chancenreich, ab 55 ausgeglichen, ab 40 Vorsicht, ab 25 risikoreich, darunter sehr riskant. Ersetzt keine Besichtigung und keine Prüfung des Gutachtens.

Fazit der KI

Das Objekt richtet sich primär an Bauträger, Projektentwickler und versierte Bauherren, die ein Abbruch- und Neubauprojekt in verkehrsgünstiger Lage von Ratingen realisieren möchten. Chancen bieten das beachtliche Flächenpotenzial von 1.545 m² und die bestehende Bebaubarkeit nach § 34 BauGB, während die kalkulierten Abbruchkosten von rund 123.000 € sowie die Lärmbelastung die maßgeblichen Risikofaktoren darstellen. Investoren sollten vor Gebotsabgabe eine verbindliche Bauvoranfrage bei der Stadt Ratingen einreichen und Angebote für den Rückbau sowie die Geländemodellierung einholen.

Chancen

5

Risiken

5
  • Unregelmäßiger Grundstückszuschnitt mit schrägem rückwärtigen Verlauf und Geländevertiefungen durch Abgrabungen.

Gepunktet unterstrichene Punkte haben einen Beleg im Gutachten: antippen oder darauf zeigen. Dazu 3 benannte Wertanpassungen im Kapitel Objekt.

Ausführliches Dossier

Das Bewertungsobjekt umfasst drei unregelmäßig zugeschnittene Grundstücke (Flurstücke 99, 528 und 529 der Flur 18) mit einer Gesamtgröße von 1.545 m² in der Alten Kölner Straße 31, 33 und 33a im Stadtteil Breitscheid der Stadt Ratingen. Die Lage zeichnet sich durch eine gute Infrastruktur und eine hervorragende Anbindung an die umliegenden Autobahnen A 3, A 44, A 52 und A 524 aus, ist jedoch infolge der Nähe zum Autobahnkreuz Breitscheid und zur Bundesstraße B 227 sowie durch Flugverkehr mit Geräuschimmissionen vorbelastet. Im Flächennutzungsplan ist das Areal als Wohnbaufläche dargestellt; mangels qualifiziertem Bebauungsplan richtet sich die bauplanungsrechtliche Zulässigkeit nach § 34 BauGB. Auf den Grundstücken befindet sich ein baulich zusammenhängender Gebäudekomplex, bestehend aus einem ursprünglichen Zweifamilienwohnhaus (Baujahr ca. 1951, Haus Nr. 33) sowie zwei nachträglich angebauten, unterkellerten Büro- und Gewerbetrakten mit Flachdach (Haus Nr. 31 aus 1982/1984 und Haus Nr. 33a aus 1977/1983). Alle drei Gebäude wurden bereits weitgehend entkernt; Böden, Sanitär- und Wandbeläge sind überwiegend entfernt, zudem zeigen sich an einzelnen Stellen Feuchtigkeitsschäden. Der Sachverständige stuft die Bestandsarchitektur als wirtschaftlich nicht mehr zeitgemäß ein und legt der Wertermittlung den vollständigen Gebäudeabbruch zugrunde. Wohn- oder Nutzflächen wurden daher nicht ausgewiesen; die Brutto-Grundfläche beträgt rd. 938 m², der umbaute Raum rd. 2.796 m³. Die Wertermittlung erfolgte auf Basis des Bodenwertes unter Berücksichtigung eines Bodenrichtwertes von 570 €/m² (Stichtag 27.03.2025). Nach lageweisen Anpassungen und dem Abzug der geschätzten Abbruchkosten in Höhe von insgesamt 123.000 € (52.700 € für Haus 31, 38.400 € für Haus 33 und 31.900 € für Haus 33a) ermittelte der Gutachter einen Gesamtwert von 880.000 € (exakt summiert 880.900 €), der vom Amtsgericht Ratingen amtlich auf 880.900,00 € festgesetzt wurde. Die Grundstücke sind bestandsfrei und unbewohnt. Für Bauträger und Projektentwickler eröffnet sich hier die seltene Gelegenheit, ein größeres Areal im Düsseldorfer Umland neu zu strukturieren. Die wesentlichen Herausforderungen liegen in den Rückbaukosten, der Entsorgung vorgefundener Bauschuttablagerungen sowie der Ausrichtung des Neubauentwurfs auf passiven Schallschutz gegen den Umgebungslärm.

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Objekt

Zustand, Belegung und alle Angaben aus Bekanntmachung und Gutachten

Zustand und Nutzung

Objektzustand
Nutzung
Leerstehend
Besichtigung
Innen + außen

Ohne Angabe: Hinweise

Text der Bekanntmachung

Laut Sachverständigengutachten handelt es sich um ein Baugrundstück mit drei miteinander verbundenen bereits überwiegend entkernten Abbruchgebäuden auf unregelmäßig geschnittenen Grundstücken in mittlerer Wohnlage von Ratingen-Breitscheid.

Hinweise zur Datenlage
  • Die Datenlage ist sehr fundiert. Gerichtlicher Beschluss, Gutachten mit Fotodokumentation und Grundrissen sowie das Bietermerkblatt lagen vollständig vor.
  • Gutachterliche Innen- und Außenbesichtigung im zweiten Anlauf am 27.03.2025 ordnungsgemäß durchgeführt.

Belegung

leerstehend

Gut, aber prüfen

Leerstand ist grundsätzlich der einfachste Fall für Selbstnutzer und Sanierer. Belastbar ist er erst, wenn Aktualität, Zugang, Schlüssel und Innenzustand verifiziert sind.

Vor dem Gebot prüfen

  • Aktuellen Leerstand belegen
  • Schlüssel- und Zugangslage klären
  • Innenzustand gegen Gutachten prüfen
  • Sicherung und Versicherung nach Zuschlag planen
Rechtslage, Praxis und Gebot
Rechtlich
Bei Zwangsversteigerungen gibt es regelmäßig keine Gewährleistung für Zustand oder Angaben. Gutachten und Bekanntmachungen können zeitlich überholt sein.
In der Praxis
Auch bei Leerstand können Schlüsselübergabe, Sicherung, Versorger, Zählerstände und verdeckte Schäden praktische Themen bleiben.
Für das Gebot
Kein automatischer Aufschlag: Leerstand reduziert Miet-/Räumungsthemen, ersetzt aber keine Zustandsprüfung.

Quelle des Status: Objektdaten. Er stammt aus Bekanntmachung, Gutachten oder automatischer Auswertung und kann veraltet oder unvollständig sein. Bei Zwangsversteigerungen ist die Besichtigung oft eingeschränkt, eine Gewährleistung gibt es nicht.

Wertanpassungen

aus dem KI-Dossier
Alle Angaben20 von 26
Aus Bekanntmachung, Gutachten und KI-Auswertung.
!

Identifikation

Aktenzeichen
0033 K 0017/2024
Amtsgericht
Ratingen

Ohne Angabe: Flurstück / Fl. Nr.

Termin

Verfahrensart
Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
Datum / Uhrzeit
10.11.2026 · 09:30 Uhr
!

Ohne Angabe: Termin-Art

Objekt

Objektart
Grundstück
Objektzustand
Vermietungsstatus
Leerstehend
Besichtigungsstatus
Innen + außen
Baujahr
1951

Ohne Angabe: Nutzungsart

Flächen & Wert

Verkehrswert
880.900 €
Grundstücksfläche
1.545 m²
Anteilige Grundstücksfläche
1.545 m²
Bodenrichtwert
570 €/m²
Anteiliger Bodenwert
880.650 €1.545 m² × 570 €/m² · MEA 100 %

Ohne Angabe: Wohnfläche, Nutzfläche, Gewerbefläche

Lage

Karte
Straße
Alte Kölner Str.
Hausnummer
31, 33, 33a
PLZ
40885
Ort
Ratingen
Stadtteil
Breitscheid
Weitere Angaben aus dem Gutachten
Ertrag, Eigentum, Bewertung, Zustand, Rechte und Grundstück laut Gutachten.
!

Bewertung 4 Angaben

Verkehrswert
Verkehrswert je m² Grundstück
Bewertungsverfahren
Wertermittlungsstichtag

Rechte 3 Angaben

Altlasten
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko

Ertrag 2 Angaben

Vermietungsstatus
Vermietungsstand (Einheiten)

Zustand 4 Angaben

Schadenshinweise
Zustandsstufe
Zustandszusammenfassung
Energieeffizienz

Kosten

Erwerbsnebenkosten, Geld für den Termin und Rendite

Erwerbsnebenkosten und Liquidität

Investment Case

Rendite rechnen: Miete, Finanzierung und Rendite zu Ihrem Gebot

Steuerliche Abschreibung (AfA)

Markt

Was vergleichbare Objekte kosten, frei verkauft und versteigert

Bodenrichtwert

Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert

KI/Gutachten · Gutachten S. 13
Bodenrichtwert
570 €/m²
aus dem Gutachten
Anteilige Bodenfläche
1.545 m²
Anteiliger Bodenwert
880.650 €
Verkehrswert
880.900 €
Verhältnis zum Bodenrichtwert
1,00
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
250 €

Quelle: KI/Gutachten · Gutachten S. 13 · Stichtag 27.03.2025

Verkehrswert je m² Boden entspricht rechnerisch dem Bodenrichtwert.

Vergleich, Lage der Zone und Rechenweg

Vergleich

gemessen am höchsten Wert
Bodenwert880.650 €
Gebäude / Wohnung250 €
Verkehrswert880.900 €
Zone
Wohnbaufläche
Rechenweg
Flächenanteil
1.545 m² Gesamtgrundstück = 1.545 m² Miteigentumsanteil
Anteiliger Bodenwert
1.545 m² × 570 €/m² · MEA 100 %
Verkehrswert je m² Boden
570 €/m²
Verhältnis zum Bodenrichtwert
570 €/m² / 570 €/m²
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
880.900 € − 880.650 € = 250 €

Anteilige Fläche = Gesamtgrundstück × MEA. Bodenwert = Fläche × BRW. Verhältnis zum Bodenrichtwert = Verkehrswert je m² ÷ Bodenrichtwert.

Der Bodenrichtwert beschreibt den Boden, nicht Gebäudezustand, Rechte oder Bewertungsmethodik.

Lage und Umfeld

Karte, Standort im Vergleich und Umweltdaten am Objektpunkt

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Standort-Radar

Gemeinde und Kreis im Vergleich

Umgebung & Emissionen

Daten: Umweltbundesamt (dl-de/by-2-0, geändert) + amtliche HQ-Karten
  • Lärm und Luft

    Keine Daten
    Für dieses Objekt liegt noch kein verwendbarer Standortpunkt vor.

    Umweltbundesamt, EU-Lärmkartierung und Luftmessnetz

  • Hochwasserrisiko

    Noch nicht geprüft
    Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

    Amtliche Hochwasserdaten

Einzelheiten und Quellen

Hochwasser im Einzelnen

Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

Methodik und Grenzen

Die Lärmklassen stammen aus der EU-Lärmkartierung des Umweltbundesamts (UBA) und beschreiben kartierte Quellen am oder nahe dem Objektpunkt. Sie sind Kontext, kein zusätzlicher Score. Die Kartierung weist Pegel erst ab 55 dB(A) tags und 50 dB(A) nachts aus und erfasst nur Hauptverkehrsquellen: „Nicht kartiert“ heißt, dass am Objektpunkt kein Pegel ausgewiesen ist – entweder unter diesen Schwellen oder die Quelle fällt nicht unter die Kartierung (etwa Straßen mit weniger als 3 Mio. Fahrzeugen im Jahr oder Industrie außerhalb von Ballungsräumen). Lärm ist damit nicht ausgeschlossen.

Die Luftbelastung beruht auf mehrjährigen Jahresmitteln des UBA für Feinstaub (PM10, PM2,5) und Stickstoffdioxid (NO₂), gemessen an der nächstgeeigneten Messstation — nicht hausnummerngenau. Liegen weniger Jahresmittel vor, bleibt die Einordnung eine Orientierung und ist weniger vollständig. Die Balken ordnen die Jahresmittel nach vorsichtig gewählten Grenzwert-Bändern ein.

Das Hochwasserrisiko wird aus gespeicherten amtlichen Hochwasserkarten abgeleitet (HQ10: häufiges, HQ100: 100-jährliches Hochwasser, HQextrem: Extremhochwasser). Entscheidend ist der Objektpunkt; Gebäudeteile und kleinräumige Geländesprünge werden nicht einzeln bewertet. Nicht jedes Bundesland stellt alle drei Szenarien amtlich bereit: Ein fehlendes Szenario steht als „nicht kartiert“ da und bedeutet weder „betroffen“ noch „frei“.

Quellenvermerk: Umweltbundesamt, Lärmkartierung nach der EU-Umgebungslärmrichtlinie und Luftdaten Deutschland API (mit Daten der Messnetze der Länder und des Bundes), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0. Die Daten wurden geändert: Aus den Lärmkarten wird nur die Pegelklasse am Objektpunkt gelesen, und ß, ä, ö und ü, die der Dienst in Straßennamen fehlerhaft liefert, sind berichtigt; lässt sich ein Name nicht sicher herstellen, entfällt er. Bei der Luft sind die Jahresmittel der nächstgeeigneten Messstation nach Grenzwert-Bändern eingeordnet.

Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt

Amtliche Bevölkerungs- und Wohnungsbedarfsprognosen für Mettmann, Kreis.

Gemischtes ZukunftsbildEingeschränkte Aussagekraft

Die Einordnung beruht auf 7 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.

Ausführliches Zukunftsprofil der Region

Unterlagen

Bekanntmachung, Exposé und Fotos aus dem Verfahren, mit Quelle

Dokumente & Links

Verfahren

Verfahrensart, Termin und was vor dem Gebot zu prüfen ist

Verfahrensart

Zwangsversteigerung

Laut Bekanntmachung: Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung

Ein Gläubiger betreibt die Versteigerung, um eine Forderung durchzusetzen. Rechte, die ihm im Grundbuch im Rang vorgehen, bleiben bestehen und kommen zum Gebot hinzu.

Geringstes Gebot und bestehende Rechte

Termin vorher prüfen

Ein Termin kann aufgehoben, verlegt oder berichtigt werden. Maßgeblich sind die amtliche Bekanntmachung und die Auskunft des Gerichts; Versteigerungspilot ist kein amtliches Portal.

Vor dem Gebot: das Verfahren verstehen

Prüfung, Gebot und Finanzierung — die Grundlagen, die für jedes Objekt gelten.

Zuletzt geändert: 22.09.2026, 00:07