KI-Dossier
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Zusammenfassung
Zum Aufruf kommt ein 2.123 m² großes Gewerbegrundstück in 63679 Schotten, bebaut mit einer eingeschossigen Holz-Werkhalle (Schreinerei), einem massiven Anbau mit Spänesilo und Heizraum sowie einer offenen Holzhalle. Die nutzbare Gesamtfläche beläuft sich auf rund 743 m² Nutzfläche. Der amtlich festgesetzte Verkehrswert beträgt 179.000,00 € (vom Gutachter zuvor auf 171.000,00 € ermittelt). Das Anwesen wird vom Eigentümer eigengenutzt, wobei der Büro- und Sozialtrakt provisorisch als Wohnung dient. Es besteht erheblicher Modernisierungs- und Instandhaltungsstau von insgesamt 65.000,00 €, insbesondere ist die Heizungsanlage seit Jahren stillgelegt. Positiv hervorzuheben sind jährliche Pachteinnahmen von 2.380,00 € aus einer auf dem Dach installierten Photovoltaikanlage.
Biet-Score
Vorsicht
Fazit der KI
Das Objekt eignet sich vorrangig für Handwerksbetriebe, Schreinereien oder gewerbliche Eigennutzer, die Lager- und Produktionsflächen mit Ausbaupotenzial im Vogelsbergkreis suchen. Kapitalanleger müssen vor einer gewerblichen Weitervermietung spürbare Sanierungs- und Heizungserneuerungskosten einkalkulieren, profitieren jedoch von den laufenden Pachterlösen der PV-Anlage. Bieter sollten neben den kalkulierten Instandsetzungskosten von mindestens 65.000,00 € auch eventuelle Maßnahmen zur Räumung der provisorischen Wohnnutzung einplanen.
Chancen
Solide baurechtliche Ausnutzbarkeit im Gewerbegebiet gemäß Bebauungsplan (GRZ 0,4, GFZ 0,7, bis zu 2 Vollgeschosse).
Risiken
Stillgelegte Holzheizungsanlage erfordert eine zeitnahe Neuinvestition von geschätzt 30.000,00 €.
Ausführliches Dossier
Das Versteigerungsobjekt befindet sich in 63679 Schotten, Am Bockzahl 21, in verkehrsgünstiger Stadtrandlage mit direkter Anbindung zur Bundesstraße B 275. Das unregelmäßig geschnittene Grundstück umfasst 2.123 m² und liegt im Geltungsbereich des Bebauungsplans „Märzwiese II“ (Gewerbegebiet, GRZ 0,4, GFZ 0,7). Auf dem Areal befindet sich ein 1959 erbautes Werkstattgebäude in Holzrahmenbauweise mit Büro- und Sozialtrakt, ein massiv gemauerter Anbau mit Spänesilo und Heizraum sowie eine separate offene Holzhalle von 72 m². Die Gesamtnutzfläche aller Einheiten beträgt 743 m². Der bauliche Zustand ist von sichtbarem Sanierungs- und Modernisierungsbedarf geprägt. Die ursprüngliche Holzheizung ist seit rund vier Jahren stillgelegt, die Beheizung des Büro- und Sozialtrakts erfolgt provisorisch elektrisch. An den Deckenkonstruktionen sind Wasserflecken sowie ein größerer Wasserschaden am Blechkamin dokumentiert. Die Holzfenster weisen überwiegend einfache Verglasungen und Verwitterungen auf. Positiv hervorzuheben ist die 2011 erfolgte Erneuerung der Dacheindeckung mit Wellplatten sowie die Installation einer Photovoltaikanlage, deren Dachpachtvertrag jährlich 2.380,00 € brutto generiert. Im Grundbuch ist in Abteilung II eine beschränkte persönliche Dienstbarkeit (Photovoltaikanlagenrecht) gesichert. Das Baulastenverzeichnis ist laut Auskunft lastenfrei, Denkmalschutz besteht nicht. Das Objekt wird derzeit durch den Eigentümer eigengenutzt, der den Sozialtrakt provisorisch zu Wohnzwecken nutzt. Der Sachverständige kalkulierte zum Stichtag 08.10.2024 einen Ertragswert von 171.000,00 €, wobei Unterhaltungsbesonderheiten und Sanierungsstau mit -65.000,00 € wertmindernd und der Barwert der PV-Pacht mit +13.000,00 € werterhöhend berücksichtigt wurden. Das Amtsgericht Büdingen hat den Verkehrswert im Beschluss auf 179.000,00 € festgesetzt. Für gewerbliche Selbstnutzer bietet die Immobilie eine solide Flächenbasis zu einem vergleichsweise günstigen Einstiegswert. Wegen des Stillstands der Heizanlage und des aufgelaufenen Sanierungsstaus sollten Erwerber jedoch entsprechende finanzielle Reserven vorhalten und Gebote diszipliniert an den erforderlichen Nachinvestitionen ausrichten.
Objekt
Zustand und Nutzung
- Bewohnt
- Innen + außen
Normierte Holzhalle mit Schreinerwerkstatt, Büro- und Sozialtrakt. Massiver Anbau mit Spänesilo und Heizraum. Absauganlage auf dem Anbau.
Belegung
bewohnt
Bewohnt sagt noch nicht, von wem und aufgrund welchen Rechts. Eigentümer, Mieter, Angehörige, Pächter, Untermieter oder sonstige Besitzer haben sehr unterschiedliche Folgen.
Vor dem Gebot prüfen
Wertanpassungen
Alle Angaben
Weitere Angaben aus dem Gutachten
Bewertung
Rechte
Ertrag
Zustand
Kosten
Erwerbsnebenkosten und Liquidität
Investment Case
Steuerliche Abschreibung (AfA)
Markt
Bodenrichtwert
Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert
- 60 €/m²
- 2.123 m²
- 127.380 €
- 179.000 €
- 1,41
- 51.620 €
Vergleich
Rechenweg
Anteilige Fläche = Gesamtgrundstück × MEA. Bodenwert = Fläche × BRW. Verhältnis zum Bodenrichtwert = Verkehrswert je m² ÷ Bodenrichtwert.
Lage und Umfeld
Standort-Radar
Umgebung & Emissionen
Lärm und Luft
Keine DatenHochwasserrisiko
Noch nicht geprüft
Einzelheiten und Quellen
Hochwasser im Einzelnen
Methodik und Grenzen
Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt
Die Einordnung beruht auf 7 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.
Ausführliches Zukunftsprofil der RegionUnterlagen
Dokumente & Links
Verfahren
Verfahrensart
Zwangsversteigerung
Ein Gläubiger betreibt die Versteigerung, um eine Forderung durchzusetzen. Rechte, die ihm im Grundbuch im Rang vorgehen, bleiben bestehen und kommen zum Gebot hinzu.
Geringstes Gebot und bestehende Rechte