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ZwangsversteigerungGrundstück in Werdohl, Nordrhein-Westfalen

Amtsgericht AltenaAktenzeichen

Versteigerungstermin

in 86 Tagen

Mi., 27.01.2027 · 10:00 Uhr

Verkehrswert

18.400 €

Grundstück

5.888 m²

Mühlenschlad, 58791 WerdohlKarteGoogle Maps
Belegung: leerstehendZustand: Durchschnittlich

KI-Dossier

Auswertung des Verkehrswertgutachtens durch KI, ohne Gewähr

KI-Auswertung des Gutachtens
!

Zusammenfassung

Grundstück · leerstehend

Zum Aufruf kommt ein forstwirtschaftlicher Grundbesitz in 58791 Werdohl, bestehend aus insgesamt sechs Flurstücken mit einer Gesamtfläche von 5.888 m². Der gerichtlich festgesetzte Gesamtverkehrswert beträgt 18.400 €, wovon 14.400 € auf das Flurstück 549 (Blatt 4640, 2.055 m²) und 4.000 € auf die fünf Flurstücke 313, 314, 315, 316 und 610 (Blatt 4368, 3.833 m²) entfallen. Bei den Flächen handelt es sich um Hanggrundstücke im Außenbereich mit Laubmischwaldbewuchs. Das beiliegende Sachverständigengutachten umfasst ausschließlich die Grundstücke des Blatts 4368, während für das wertmäßig dominierende Flurstück 549 kein Einzelgutachten vorliegt. Zudem konnte die Sachverständige die Flächen wegen unwegsamen Steilhangs und fehlender Zuwegung nicht direkt betreten, sondern nur aus der Ferne von Süden in Augenschein nehmen. Die Liegenschaften eignen sich vorrangig für forstwirtschaftliche Arrondierungen oder Liebhaber, erfordern jedoch zwingend eigene Vor-Ort-Recherchen.

47

Biet-Score

Vorsicht · 47 von 100

Normaler Bieter: Professionelle Prüfung empfohlen, Gebot mindestens 10 % unter dem Verkehrswert.

Wie der Biet-Score entsteht

Errechnet aus dem KI-Dossier: Chancen gegen Risiken, benannte Wertabschläge und -zuschläge, Widersprüche in den Angaben, vorliegende Unterlagen. Ab 75 chancenreich, ab 55 ausgeglichen, ab 40 Vorsicht, ab 25 risikoreich, darunter sehr riskant. Ersetzt keine Besichtigung und keine Prüfung des Gutachtens.

Fazit der KI

Das Versteigerungsobjekt kann sich für forstwirtschaftlich erfahrene Interessenten, Jagd- oder Naturliebhaber sowie angrenzende Anlieger zur Arrondierung eignen, sofern der Erwerb zu einem deutlichen Abschlag realisiert wird. Schwer wiegen jedoch die unvollständige Dokumentation bezüglich des werthöchsten Flurstücks 549 (Blatt 4640) sowie die fehlende wegemäßige Erreichbarkeit und die steile Hanglage der Parzellen. Bietinteressenten sollten vor Gebotsabgabe zwingend Einsicht in die Gerichtsakte bezüglich des fehlenden Teilgutachtens nehmen und die rechtliche wie tatsächliche Zuwegungssituation eigenständig prüfen.

Chancen

7
  • Natürlicher Bewuchs mit Laubhölzern ohne dokumentierte Schäden oder Borkenkäferkalamitäten.

Risiken

7

Gepunktet unterstrichene Punkte haben einen Beleg im Gutachten: antippen oder darauf zeigen. Dazu 4 benannte Wertanpassungen im Kapitel Objekt.

Ausführliches Dossier

Gegenstand des Verfahrens vor dem Amtsgericht Altena (Az. 05 K 14/25) sind forstwirtschaftliche Flächen in 58791 Werdohl im Ortsteil Eveking, Flur 29 und Flur 30. Der Gesamtbesitz umfasst 5.888 m² Grundstücksfläche, aufgeteilt auf zwei Grundbuchblätter: Blatt 4368 mit fünf Flurstücken (313, 314, 315, 316 und 610) mit zusammen 3.833 m² sowie Blatt 4640 mit dem Flurstück 549 über 2.055 m². Die Parzellen liegen in einer Randlage nordwestlich von Eveking. Für Blatt 4368 endet die Erschließungsstraße Mühlenschlad vor dem Areal; ein in Katasterkarten eingezeichneter Waldweg existiert in der Örtlichkeit nicht. Das Gelände ist geprägt von ausgeprägter Hangtopografie und einem dichten Aufwuchs aus gemischten Laubgehölzen. Eine direkte Begehung oder ein detailliertes forstwirtschaftliches Aufmaß konnte die Sachverständige am Stichtag nicht vornehmen, da kein passierbarer Pfad durch das Unterholz führte und der Zugang über benachbarte Wanderwege am Steilhang scheiterte; die Begutachtung erfolgte somit per Fernsicht von Süden. Bauliche Anlagen sind nicht vorhanden, Versorgungs- und Entsorgungsleitungen fehlen vollständig. Planungsrechtlich liegen die Grundstücke im Außenbereich gemäß § 35 BauGB, sodass eine bauliche Nutzung trotz teilweiser Ausweisung im Flächennutzungsplan als Wohnbaufläche ausgeschlossen ist. Rechtlich und verfahrensbezogen weist der Fall eine Besonderheit auf: Das beiliegende Gutachten der Sachverständigen Jung vom 08.07.2026 bewertet lediglich die fünf Parzellen des Blattes 4368 mit 4.000 € (rd. 1,04 €/m²). Der vom Amtsgericht auf 18.400 € festgesetzte Gesamtverkehrswert beinhaltet zusätzlich das Flurstück 549 (Blatt 4640) mit einem Einzelwert von 14.400 €, zu dem im Gutachten keine Wertermittlung vorliegt. Laut Bekanntmachung ist für Blatt 4640 ein Wegerecht als Grunddienstbarkeit auf einem Fremdgrundbuch eingetragen. Altlasten, Baulasten oder Denkmalschutz sind für die begutachteten Grundstücke nicht verzeichnet. Aus Investorensicht handelt es sich um eine hochspekulative Forst- und Ausgleichsfläche mit geringer Fungibilität. Das Fehlen einer gesicherten Anfahrt sowie die lückenhaften Unterlagen bezüglich des Hauptwertträgers stellen wesentliche Unwägbarkeiten dar. Ein Gebot rechtfertigt sich ausschließlich mit erheblichem Sicherheitsabschlag unter Vorbehalt einer vorherigen Klärung der Aktenlage beim Amtsgericht.

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Objekt

Zustand, Belegung und alle Angaben aus Bekanntmachung und Gutachten

Zustand und Nutzung

Objektzustand
Nutzung
Leerstehend
Besichtigung
Keine Besichtigung möglich

Ohne Angabe: Hinweise

Text der Bekanntmachung

Laut Gutachten handelt es sich bei dem Objekt um eine mit Laubgehölzen bewachsene Waldfläche. Ein Teil der Grundstücke konnte aufgrund fehlender Zuwegung von der Sachverständigen nicht in Augenschein genommen werden.

Hinweise zur Datenlage
  • Die Dokumentenlage ist unvollständig: Das Gutachten umfasst ausschließlich Blatt 4368 (4.000 € Verkehrswert), während für das wertbestimmende Flurstück 549 in Blatt 4640 (14.400 € Verkehrswert) kein Gutachten beiliegt.
  • Keine direkte Begehung möglich; Zustand und Bewuchs wurden von der Sachverständigen lediglich aus der Entfernung von Süden optisch beurteilt.

Belegung

leerstehend

Gut, aber prüfen

Leerstand ist grundsätzlich der einfachste Fall für Selbstnutzer und Sanierer. Belastbar ist er erst, wenn Aktualität, Zugang, Schlüssel und Innenzustand verifiziert sind.

Vor dem Gebot prüfen

  • Aktuellen Leerstand belegen
  • Schlüssel- und Zugangslage klären
  • Innenzustand gegen Gutachten prüfen
  • Sicherung und Versicherung nach Zuschlag planen
Rechtslage, Praxis und Gebot
Rechtlich
Bei Zwangsversteigerungen gibt es regelmäßig keine Gewährleistung für Zustand oder Angaben. Gutachten und Bekanntmachungen können zeitlich überholt sein.
In der Praxis
Auch bei Leerstand können Schlüsselübergabe, Sicherung, Versorger, Zählerstände und verdeckte Schäden praktische Themen bleiben.
Für das Gebot
Kein automatischer Aufschlag: Leerstand reduziert Miet-/Räumungsthemen, ersetzt aber keine Zustandsprüfung.

Quelle des Status: Objektdaten. Er stammt aus Bekanntmachung, Gutachten oder automatischer Auswertung und kann veraltet oder unvollständig sein. Bei Zwangsversteigerungen ist die Besichtigung oft eingeschränkt, eine Gewährleistung gibt es nicht.

Wertanpassungen

aus dem KI-Dossier
Alle Angaben18 von 26
Aus Bekanntmachung, Gutachten und KI-Auswertung.
!

Identifikation

Aktenzeichen
0005 K 0014/2025
Amtsgericht
Altena

Ohne Angabe: Flurstück / Fl. Nr.

Termin

Verfahrensart
Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
Datum / Uhrzeit
27.01.2027 · 10:00 Uhr
!

Ohne Angabe: Termin-Art

Objekt

Objektart
Grundstück
Objektzustand
Vermietungsstatus
Leerstehend
Besichtigungsstatus
Keine Besichtigung möglich

Ohne Angabe: Nutzungsart, Baujahr

Flächen & Wert

Verkehrswert
18.400 €
Grundstücksfläche
5.888 m²
Anteilige Grundstücksfläche
5.888 m²
Bodenrichtwert
1 €/m²
Anteiliger Bodenwert
3.533 €5.888 m² × 1 €/m² · MEA 100 %

Ohne Angabe: Wohnfläche, Nutzfläche, Gewerbefläche

Lage

Karte
Straße
Mühlenschlad
PLZ
58791
Ort
Werdohl
Stadtteil
Eveking

Ohne Angabe: Hausnummer

Weitere Angaben aus dem Gutachten
Ertrag, Eigentum, Bewertung, Zustand, Rechte und Grundstück laut Gutachten.
!

Bewertung 5 Angaben

Verkehrswert
Verkehrswert je m² Grundstück
Bewertungsverfahren
Verkehrswert je m² (lt. Gutachten)
Wertermittlungsstichtag

Rechte 4 Angaben

Altlasten
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko

Ertrag 1 Angabe

Vermietungsstatus

Zustand 2 Angaben

Schadenshinweise
Zustandsstufe

Kosten

Erwerbsnebenkosten, Geld für den Termin und Rendite

Erwerbsnebenkosten und Liquidität

Investment Case

Rendite rechnen: Miete, Finanzierung und Rendite zu Ihrem Gebot

Steuerliche Abschreibung (AfA)

Markt

Was vergleichbare Objekte kosten, frei verkauft und versteigert

Bodenrichtwert

Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert

KI/Gutachten · Gutachten S. 13
Bodenrichtwert
1 €/m²
aus dem Gutachten
Anteilige Bodenfläche
5.888 m²
Anteiliger Bodenwert
3.533 €
Verkehrswert
18.400 €
Verhältnis zum Bodenrichtwert
5,21
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
14.867 €

Quelle: KI/Gutachten · Gutachten S. 13 · Stichtag 01.01.2026

Verkehrswert je m² Boden liegt über dem Bodenrichtwert.

Vergleich, Lage der Zone und Rechenweg

Vergleich

gemessen am höchsten Wert
Bodenwert3.533 €
Gebäude / Wohnung14.867 €
Verkehrswert18.400 €
Zone
forstwirtschaftliche Fläche
Rechenweg
Flächenanteil
5.888 m² Gesamtgrundstück = 5.888 m² Miteigentumsanteil
Anteiliger Bodenwert
5.888 m² × 1 €/m² · MEA 100 %
Verkehrswert je m² Boden
3 €/m²
Verhältnis zum Bodenrichtwert
3 €/m² / 1 €/m²
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
18.400 € − 3.533 € = 14.867 €

Anteilige Fläche = Gesamtgrundstück × MEA. Bodenwert = Fläche × BRW. Verhältnis zum Bodenrichtwert = Verkehrswert je m² ÷ Bodenrichtwert.

Der Bodenrichtwert beschreibt den Boden, nicht Gebäudezustand, Rechte oder Bewertungsmethodik.

Lage und Umfeld

Karte, Standort im Vergleich und Umweltdaten am Objektpunkt

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Standort-Radar

Gemeinde und Kreis im Vergleich

Umgebung & Emissionen

Daten: Umweltbundesamt (dl-de/by-2-0, geändert) + amtliche HQ-Karten
  • Lärm und Luft

    Keine Daten
    Für dieses Objekt liegt noch kein verwendbarer Standortpunkt vor.

    Umweltbundesamt, EU-Lärmkartierung und Luftmessnetz

  • Hochwasserrisiko

    Noch nicht geprüft
    Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

    Amtliche Hochwasserdaten

Einzelheiten und Quellen

Hochwasser im Einzelnen

Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

Methodik und Grenzen

Die Lärmklassen stammen aus der EU-Lärmkartierung des Umweltbundesamts (UBA) und beschreiben kartierte Quellen am oder nahe dem Objektpunkt. Sie sind Kontext, kein zusätzlicher Score. Die Kartierung weist Pegel erst ab 55 dB(A) tags und 50 dB(A) nachts aus und erfasst nur Hauptverkehrsquellen: „Nicht kartiert“ heißt, dass am Objektpunkt kein Pegel ausgewiesen ist – entweder unter diesen Schwellen oder die Quelle fällt nicht unter die Kartierung (etwa Straßen mit weniger als 3 Mio. Fahrzeugen im Jahr oder Industrie außerhalb von Ballungsräumen). Lärm ist damit nicht ausgeschlossen.

Die Luftbelastung beruht auf mehrjährigen Jahresmitteln des UBA für Feinstaub (PM10, PM2,5) und Stickstoffdioxid (NO₂), gemessen an der nächstgeeigneten Messstation — nicht hausnummerngenau. Liegen weniger Jahresmittel vor, bleibt die Einordnung eine Orientierung und ist weniger vollständig. Die Balken ordnen die Jahresmittel nach vorsichtig gewählten Grenzwert-Bändern ein.

Das Hochwasserrisiko wird aus gespeicherten amtlichen Hochwasserkarten abgeleitet (HQ10: häufiges, HQ100: 100-jährliches Hochwasser, HQextrem: Extremhochwasser). Entscheidend ist der Objektpunkt; Gebäudeteile und kleinräumige Geländesprünge werden nicht einzeln bewertet. Nicht jedes Bundesland stellt alle drei Szenarien amtlich bereit: Ein fehlendes Szenario steht als „nicht kartiert“ da und bedeutet weder „betroffen“ noch „frei“.

Quellenvermerk: Umweltbundesamt, Lärmkartierung nach der EU-Umgebungslärmrichtlinie und Luftdaten Deutschland API (mit Daten der Messnetze der Länder und des Bundes), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0. Die Daten wurden geändert: Aus den Lärmkarten wird nur die Pegelklasse am Objektpunkt gelesen, und ß, ä, ö und ü, die der Dienst in Straßennamen fehlerhaft liefert, sind berichtigt; lässt sich ein Name nicht sicher herstellen, entfällt er. Bei der Luft sind die Jahresmittel der nächstgeeigneten Messstation nach Grenzwert-Bändern eingeordnet.

Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt

Amtliche Bevölkerungs- und Wohnungsbedarfsprognosen für Märkischer Kreis.

Eher GegenwindEingeschränkte Aussagekraft

Die Einordnung beruht auf 7 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.

Ausführliches Zukunftsprofil der Region

Unterlagen

Bekanntmachung, Exposé und Fotos aus dem Verfahren, mit Quelle

Dokumente & Links

Verfahren

Verfahrensart, Termin und was vor dem Gebot zu prüfen ist

Verfahrensart

Zwangsversteigerung

Laut Bekanntmachung: Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung

Ein Gläubiger betreibt die Versteigerung, um eine Forderung durchzusetzen. Rechte, die ihm im Grundbuch im Rang vorgehen, bleiben bestehen und kommen zum Gebot hinzu.

Geringstes Gebot und bestehende Rechte

Termin vorher prüfen

Ein Termin kann aufgehoben, verlegt oder berichtigt werden. Maßgeblich sind die amtliche Bekanntmachung und die Auskunft des Gerichts; Versteigerungspilot ist kein amtliches Portal.

Vor dem Gebot: das Verfahren verstehen

Prüfung, Gebot und Finanzierung — die Grundlagen, die für jedes Objekt gelten.

Zuletzt geändert: 29.10.2026, 00:38