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ZwangsversteigerungGrundstück in Wildemann, Niedersachsen

Amtsgericht Clausthal-ZellerfeldAktenzeichen

Versteigerungstermin

in 96 Tagen

Mi., 13.01.2027 · 10:00 Uhr

Verkehrswert

209.000 €

Nutzfläche

958,27 m²

Grundstück

664 m²

Baujahr

1920

Bohlweg 1, 38709 WildemannKarteGoogle Maps
Belegung: leerstehendZustand: Sanierungsbedürftig

KI-Dossier

Auswertung des Verkehrswertgutachtens durch KI, ohne Gewähr

KI-Auswertung des Gutachtens
!

Zusammenfassung

Grundstück · Bj. 1920 · leerstehend

Versteigert wird der ehemalige Hotel- und Gaststättenkomplex „Landgasthaus Wildemann“ nebst Garagengebäude und drei weiteren Flurstücken in 38709 Wildemann mit einer Gesamtnutzfläche von rund 958 m² auf einem 664 m² großen Areal. Der festgesetzte Gesamtverkehrswert beträgt 209.000 € und basiert auf einer Ertragswertermittlung inklusive Inventar im Schätzwert von 59.180 €. Das Gebäude stammt aus der Zeit vor 1920 und weist erkennbaren Sanierungs- und Instandhaltungsstau an Fassaden und Treppenanlagen auf. Da der Schuldner unbekannten Aufenthalts war, fand lediglich eine Außenbesichtigung von außerhalb der Grundstücksgrenzen statt, weshalb im Gutachten ein pauschaler Wagnisabschlag von 20 % angesetzt wurde. Der Gewerbebetrieb ruht offenbar und das Objekt steht nach äußerem Anschein leer.

33

Biet-Score

Risikoreich · 33 von 100

Normaler Bieter: Professionelle Prüfung empfohlen, Gebot mindestens 15 % unter dem Verkehrswert – nur mit Expertise

Wie der Biet-Score entsteht

Errechnet aus dem KI-Dossier: Chancen gegen Risiken, benannte Wertabschläge und -zuschläge, Widersprüche in den Angaben, vorliegende Unterlagen. Ab 75 chancenreich, ab 55 ausgeglichen, ab 40 Vorsicht, ab 25 risikoreich, darunter sehr riskant. Ersetzt keine Besichtigung und keine Prüfung des Gutachtens.

Fazit der KI

Das Objekt eignet sich für branchenerfahrene Betreiber oder Projektentwickler, die Sanierungsrisiken kalkulieren und ein Gastronomie- oder Beherbergungskonzept im Oberharz eigenständig revitalisieren können. Aufgrund der fehlenden Innenbesichtigung und des ungeklärten Innenzustands muss ein erheblicher Liquiditätspuffer für Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen eingeplant werden. Vor einer Gebotsabgabe im Versteigerungstermin am 13.01.2027 empfiehlt sich eine detaillierte Vor-Ort-Begutachtung des Umfelds sowie eine baurechtliche Prüfung möglicher Nachnutzungen beim Bauamt.

Chancen

5
  • Umfangreiches Raumangebot mit Gastronomiebereich (71 Plätze), Außenterrasse (47 Plätze), 8 Doppelzimmern, 6 Einzelzimmern und 2 Ferienwohnungen.

  • Vorhandenes 4-fach-Garagengebäude sowie 7 zusätzliche Pkw-Stellplätze auf dem befestigten Hofgelände.

  • Etablierter gastronomischer Standort im Oberharz mit touristischem Potenzial zur Revitalisierung.

Risiken

6
  • Vollständiger Verzicht auf eine Innenbesichtigung; Zustand, Haustechnik und tatsächliches Inventar sind gänzlich ungeprüft.

  • Schuldner ist unbekannten Aufenthalts, was Auskünfte zu Mietverhältnissen und Objektunterlagen verhindert.

  • Sichtbarer Sanierungsbedarf an der Gebäudehülle mit großflächigen Putzabplatzungen und verwitterten Holzbauteilen.

Dazu 3 benannte Wertanpassungen im Kapitel Objekt.

Ausführliches Dossier

Das Versteigerungsobjekt umfasst den ehemaligen Hotel- und Gaststättenbetrieb „Landgasthaus Wildemann“ an der Adresse Bohlweg 1 in 38709 Wildemann (Gemarkung Wildemann, Blatt 1347, Flur 2, Flurstücke 205/1, 970/205, 573/20 und 969/606). Das Grundstück weist eine Gesamtfläche von 664 m² auf und ist mit einem mehrgeschossigen Gastronomie- und Hotelgebäude sowie einem massiven Garagengebäude mit 4 Einstellplätzen bebaut. Die Lage im Oberharz (Landkreis Goslar) wird gutachterlich als einfache Mikrolage innerhalb eines Mischgebiets nach § 34 BauGB eingestuft, wobei Geschäfte des täglichen Bedarfs und ärztliche Versorgung vorwiegend in den umliegenden Zentren liegen. Das Ursprungsbaujahr des Hauptgebäudes liegt vor 1920. Die Gesamtnutzfläche beläuft sich auf ca. 958,27 m², aufgeteilt auf Kellergeschoss (ca. 116 m²), Erdgeschoss (ca. 318 m² Gastronomie, Küche, Sanitär), Obergeschoss (ca. 268 m² mit Zimmern, Wohnung und Terrassen), Dachgeschoss (ca. 187 m² mit Gästezimmern) und ausgebauten Spitzboden (ca. 68 m² Ferienwohnung). Die Bausubstanz zeigt augenscheinlich Standsicherheit, jedoch besteht offenkundiger Sanierungs- und Renovierungsbedarf an den Außenfassaden, dem Putzsockel sowie den Treppen- und Balkonanlagen. Energetisch entspricht das Gebäude einem einfacheren Altbaustandard ohne zeitgemäße Wärmedämmung. Rechtlich ist auf dem Hauptflurstück 205/1 eine Grenzbaulast im Baulastenverzeichnis vermerkt. Ein Denkmalschutz besteht nicht, und Altlasten sind laut Gutachten nicht bekannt. Als gravierendes Bieterrisiko schlägt zu Buche, dass der Schuldner unbekannten Aufenthalts ist und dem Gutachter kein Zutritt zu den Innenräumen gewährt werden konnte. Die Bewertung erfolgte rein nach äußerem Eindruck von außerhalb der Grundstücksgrenzen unter Ansatz eines 20%igen Wagnisabschlags. Der tatsächliche Zustand der technischen Gebäudeausrüstung sowie das Vorhandensein des mit 59.180 € bezifferten Inventars sind ungewiss. Der Verkehrswert wurde auf insgesamt 209.000 € festgesetzt, wovon 207.050 € auf das bebaute Hauptflurstück entfallen. Für Investoren stellt das Objekt eine spekulative Sanierungschance dar, deren Wirtschaftlichkeit maßgeblich von den unkalkulierbaren Baukosten im Innenbereich abhängt. Eine Besichtigung des äußeren Eindrucks und eine konservative Gebotskalkulation sind zwingend geboten.

Objekt

Zustand, Belegung und alle Angaben aus Bekanntmachung und Gutachten

Zustand und Nutzung

Objektzustand
Nutzung
Leerstehend
Besichtigung
Keine Besichtigung möglich

Ohne Angabe: Hinweise

Text der Bekanntmachung

Detaillierte Objektbeschreibung: Außenbesichtigung! Lfd. Nr. 1: unbebautes Grundstück Lfd. Nr. 2: Hotel mit Gaststätte "Landgasthaus Wildemann" & Garagengebäude. Hotel: Baujahr vor 1920, ca. 958 m² Nutzfläche. teilw. Keller (116 m²), Erdgeschoss (318 m²), Obergeschoss (268 m²), Dachgeschoss (187 m²), Spitzboden (68 m²). Scheinbar nicht betrieben. Gastronomie mit Gast- und Thekenbereich (71 Plätze), Außenterasse im OG (47 Plätze) und Frühstücksraum (18 Plätze). 8 Doppelzimmer, 6 Einzelzimmer, 2 Ferienwohnungen. Sauna, Solarium, Sanitäranlagen, Personal-WC, Küche, Spülküche, Kühlraum. Garagengebäude: 4 Stellplätze, ca. 52 m². Lfd. Nr. 3: unbebautes Grundstück Lfd. Nr. 4: unbebautes Grundstück

Hinweise zur Datenlage
  • Es liegt ein vollständiges Verkehrswertgutachten aus September 2025 mit amtlicher Bekanntmachung und Deckseite vor. Wesentliche Einschränkung ist die verweigerte bzw. nicht ermöglichte Innenbesichtigung, da der Schuldner unbekannten Aufenthalts ist.
  • Nur Außenbesichtigung von außerhalb der Grundstücksgrenzen — Innenzustand, Haustechnik und Inventarbestand beruhen ausschließlich auf Annahmen und Bauaktenlage.

Belegung

leerstehend

Gut, aber prüfen

Leerstand ist grundsätzlich der einfachste Fall für Selbstnutzer und Sanierer. Belastbar ist er erst, wenn Aktualität, Zugang, Schlüssel und Innenzustand verifiziert sind.

Vor dem Gebot prüfen

  • Aktuellen Leerstand belegen
  • Schlüssel- und Zugangslage klären
  • Innenzustand gegen Gutachten prüfen
  • Sicherung und Versicherung nach Zuschlag planen
Rechtslage, Praxis und Gebot
Rechtlich
Bei Zwangsversteigerungen gibt es regelmäßig keine Gewährleistung für Zustand oder Angaben. Gutachten und Bekanntmachungen können zeitlich überholt sein.
In der Praxis
Auch bei Leerstand können Schlüsselübergabe, Sicherung, Versorger, Zählerstände und verdeckte Schäden praktische Themen bleiben.
Für das Gebot
Kein automatischer Aufschlag: Leerstand reduziert Miet-/Räumungsthemen, ersetzt aber keine Zustandsprüfung.

Quelle des Status: Objektdaten. Er stammt aus Bekanntmachung, Gutachten oder automatischer Auswertung und kann veraltet oder unvollständig sein. Bei Zwangsversteigerungen ist die Besichtigung oft eingeschränkt, eine Gewährleistung gibt es nicht.

Wertanpassungen

aus dem KI-Dossier
Alle Angaben20 von 26
Aus Bekanntmachung, Gutachten und KI-Auswertung.
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Identifikation

Aktenzeichen
0002 K 0028/ 2024
Bundesland
Niedersachsen

Ohne Angabe: Flurstück / Fl. Nr.

Termin

Verfahrensart
Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
Datum / Uhrzeit
13.01.2027 · 10:00 Uhr
!

Ohne Angabe: Termin-Art

Objekt

Objektart
Grundstück
Objektzustand
Vermietungsstatus
Leerstehend
Besichtigungsstatus
Keine Besichtigung möglich
Baujahr
1920

Ohne Angabe: Nutzungsart

Flächen & Wert

Verkehrswert
209.000 €
Nutzfläche
958,27 m²
Grundstücksfläche
664 m²
Anteilige Grundstücksfläche
664 m²
Bodenrichtwert
34 €/m²
Anteiliger Bodenwert
22.576 €664 m² × 34 €/m² · MEA 100 %

Ohne Angabe: Wohnfläche, Gewerbefläche

Lage

Karte
Straße
Bohlweg
Hausnummer
1
PLZ
38709
Ort
Wildemann

Ohne Angabe: Stadtteil

Weitere Angaben aus dem Gutachten
Ertrag, Eigentum, Bewertung, Zustand, Rechte und Grundstück laut Gutachten.
!

Bewertung 6 Angaben

Verkehrswert
Verkehrswert je m² Nutzfläche
Verkehrswert je m² Grundstück
Bewertungsverfahren
Restnutzungsdauer
Wertermittlungsstichtag

Rechte 4 Angaben

Altlasten
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko

Ertrag 3 Angaben

Vermietungsstatus
Marktmiete monatlich
Jahresmarktmiete

Zustand 5 Angaben

Schadenshinweise
Zustandsstufe
Zustandszusammenfassung
Dämmungsstatus
Energieeffizienz

Kosten

Erwerbsnebenkosten, Geld für den Termin und Rendite

Erwerbsnebenkosten und Liquidität

Investment Case

Rendite rechnen: Miete, Finanzierung und Rendite zu Ihrem Gebot

Steuerliche Abschreibung (AfA)

Markt

Was vergleichbare Objekte kosten, frei verkauft und versteigert

Bodenrichtwert

Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert

Objektdaten
Bodenrichtwert
34 €/m²
amtlicher Bodenrichtwert (BORIS)
Anteilige Bodenfläche
664 m²
Anteiliger Bodenwert
22.576 €
Verkehrswert
209.000 €
Verhältnis zum Bodenrichtwert
9,26
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
186.424 €

Quelle: Objektdaten

Verkehrswert je m² Boden liegt über dem Bodenrichtwert.

Vergleich, Lage der Zone und Rechenweg

Vergleich

gemessen am höchsten Wert
Bodenwert22.576 €
Gebäude / Wohnung186.424 €
Verkehrswert209.000 €
Rechenweg
Flächenanteil
664 m² Gesamtgrundstück = 664 m² Miteigentumsanteil
Anteiliger Bodenwert
664 m² × 34 €/m² · MEA 100 %
Verkehrswert je m² Boden
315 €/m²
Verhältnis zum Bodenrichtwert
315 €/m² / 34 €/m²
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
209.000 € − 22.576 € = 186.424 €

Anteilige Fläche = Gesamtgrundstück × MEA. Bodenwert = Fläche × BRW. BRW-Verhältnis = VW je m² ÷ BRW.

Der Bodenrichtwert beschreibt den Boden, nicht Gebäudezustand, Rechte oder Bewertungsmethodik.

Lage und Umfeld

Karte, Standort im Vergleich und Umweltdaten am Objektpunkt

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Standort-Radar

Gemeinde und Kreis im Vergleich

Umgebung & Emissionen

Daten: UBA + amtliche HQ-Karten
  • Lärm und Luft

    Keine Daten
    Für dieses Objekt liegt noch kein verwendbarer Standortpunkt vor.

    Umweltbundesamt, EU-Lärmkartierung und Luftmessnetz

  • Hochwasserrisiko

    Noch nicht geprüft
    Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

    Amtliche Hochwasserdaten

Einzelheiten und Quellen

Hochwasser im Einzelnen

Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

Methodik und Grenzen

Die Lärmklassen stammen aus der EU-Lärmkartierung des Umweltbundesamts (UBA) und beschreiben kartierte Quellen am oder nahe dem Objektpunkt. Sie sind Kontext, kein zusätzlicher Score.

Die Luftbelastung beruht auf mehrjährigen Jahresmitteln des UBA für Feinstaub (PM10, PM2,5) und Stickstoffdioxid (NO₂), gemessen an der nächstgeeigneten Messstation — nicht hausnummerngenau. Liegen weniger Jahresmittel vor, bleibt die Einordnung eine Orientierung und ist weniger vollständig. Die Balken ordnen die Jahresmittel nach vorsichtig gewählten Grenzwert-Bändern ein.

Das Hochwasserrisiko wird aus gespeicherten amtlichen Hochwasserkarten abgeleitet (HQ10: häufiges, HQ100: 100-jährliches Hochwasser, HQextrem: Extremhochwasser). Entscheidend ist der Objektpunkt; Gebäudeteile und kleinräumige Geländesprünge werden nicht einzeln bewertet.

Unterlagen

Bekanntmachung, Exposé und Fotos aus dem Verfahren, mit Quelle

Dokumente & Links

Verfahren

Verfahrensart, Termin und was vor dem Gebot zu prüfen ist

Verfahrensart

Zwangsversteigerung

Laut Bekanntmachung: Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung

Ein Gläubiger betreibt die Versteigerung, um eine Forderung durchzusetzen. Rechte, die ihm im Grundbuch im Rang vorgehen, bleiben bestehen und kommen zum Gebot hinzu.

Geringstes Gebot und bestehende Rechte

Termin vorher prüfen

Ein Termin kann aufgehoben, verlegt oder berichtigt werden. Maßgeblich sind die amtliche Bekanntmachung und die Auskunft des Gerichts; Versteigerungspilot ist kein amtliches Portal.

Zu diesem Verfahren ist bereits ein früherer Termin belegt

Am 9. September 2026 stand dasselbe Objekt schon einmal zur Versteigerung. Ob die Wertgrenzen der §§ 74a/85a ZVG dadurch weggefallen sind, hängt davon ab, warum jener Termin ohne Zuschlag endete: Scheiterte er an den Grenzen, gelten sie im kommenden Termin nicht mehr — wurde er nur verlegt, gelten sie weiter.

Aus unserer eigenen Terminbeobachtung, nicht aus der Bekanntmachung — das Gericht äußert sich dazu nicht. Maßgeblich ist allein die Auskunft des Amtsgerichts; die Frage entscheidet über den gesamten Bietrahmen.

Vor dem Gebot: das Verfahren verstehen

Prüfung, Gebot und Finanzierung — die Grundlagen, die für jedes Objekt gelten.

Zuletzt geändert: 09.10.2026, 11:30