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ZwangsversteigerungLandwirtschaft in Grattersdorf, Bayern

Amtsgericht DeggendorfAktenzeichen

Versteigerungstermin

in 7 Tagen

Fr., 30.10.2026 · 09:00 Uhr

Verkehrswert

1.317.000 €

Grundstück

112.608 m²

Baujahr

1964

Bärnöd 10, 94541 GrattersdorfKarteGoogle Maps
Belegung: vermutlich vermietetZustand: Sanierungsbedürftig

KI-Dossier

Auswertung des Verkehrswertgutachtens durch KI, ohne Gewähr

KI-Auswertung des Gutachtens
!

Zusammenfassung

Landwirtschaft · Bj. 1964 · vermutlich vermietet

Zur Versteigerung steht ein land- und forstwirtschaftlicher Gesamtbetrieb in 94541 Grattersdorf (Ortsteil Bärnöd) mit einer Gesamtgrundstücksfläche von 112.608 m² (ca. 11,26 ha). Das Areal umfasst zehn Flurstücke, darunter die zentrale Hofstelle Bärnöd 10 (Flst. 2542) mit einem viergeschossigen Wohnhaus (Baujahre 1964 und 2008) sowie mehreren Wirtschafts- und Lagergebäuden (Maschinenhalle Bj. 2008, Bergehalle Bj. 2021, Garagen/Schuppen Bj. 1975 und 2010). Der festgesetzte Gesamtverkehrswert bei Gesamtausgebot beträgt 1.317.000 € (Einzelverkehrswerte in Summe 1.199.300 €). Da dem Gutachter das Betreten der Hofstelle untersagt wurde, basiert die Bewertung ausschließlich auf einem äußeren Anschein ohne Innenbesichtigung. Zudem weisen einzelne Flurstücke Zuwegungsbeschränkungen oder Biotopflächen auf.

67

Biet-Score

Ausgeglichen · 67 von 100

Normaler Bieter: bis 90 % des Verkehrswerts empfohlen

Wie der Biet-Score entsteht

Errechnet aus dem KI-Dossier: Chancen gegen Risiken, benannte Wertabschläge und -zuschläge, Widersprüche in den Angaben, vorliegende Unterlagen. Ab 75 chancenreich, ab 55 ausgeglichen, ab 40 Vorsicht, ab 25 risikoreich, darunter sehr riskant. Ersetzt keine Besichtigung und keine Prüfung des Gutachtens.

Fazit der KI

Das Objekt bietet für landwirtschaftliche Betriebe, forstwirtschaftliche Investoren oder Agrarunternehmer eine seltene Gelegenheit zum Erwerb einer betriebsfähigen Hofstelle mit beachtlicher Flächenausstattung in Niederbayern. Dem soliden Flächenbestand und den jüngeren Hallenbauten stehen jedoch erhebliche Unsicherheiten bezüglich des Innenzustands und eventueller Ausbau- bzw. Sanierungsrückstände gegenüber. Kaufinteressenten sollten vor Gebotsabgabe ein angemessenes Sicherheits- und Instandhaltungsbudget einpreisen sowie die Zuwegungsverhältnisse der Außenparzellen prüfen.

Chancen

6
  • Umfangreicher geschlossener Grundbesitz mit über 11,2 ha zusammenhängenden und arrondierten Agrar-, Grünland- und Waldflächen.

  • Großzügige und moderne landwirtschaftliche Wirtschaftsgebäude, darunter eine freitragende Bergehalle aus dem Jahr 2021 sowie eine massive Maschinenhalle von 2008.

  • Erhebliches Wohn- und Nutzflächenpotenzial durch das viergeschossige Wohnhaus mit rund 781 m² Bruttogrundfläche inklusive Anbau aus 2008.

Risiken

6
  • Ungewisser Bau- und Erhaltungszustand im Inneren des Wohnhauses und der Nebengebäude sowie unklarer Fertigstellungsgrad beim Neubauteil von 2008.

  • Möglicher Räumungs- und Vollstreckungsaufwand bei fortgesetzter Verweigerungshaltung der bisherigen Eigentümer bzw. Bewohner.

Gepunktet unterstrichene Punkte haben einen Beleg im Gutachten: antippen oder darauf zeigen.

Ausführliches Dossier

Bei dem Versteigerungsobjekt handelt es sich um eine landwirtschaftliche Hofstelle nebst zugehörigen Agrar- und Forstflächen in Bärnöd 10, 94541 Grattersdorf (Gemarkungen Winsing und Taiding, Landkreis Deggendorf). Der Gesamtbesitz umfasst zehn Flurstücke mit einer Katasterfläche von insgesamt 112.608 m² (ca. 11,26 ha). Davon entfallen rund 7,0 ha auf Ackerland, ca. 0,76 ha auf Grünland, ca. 2,96 ha auf Wald sowie rund 0,44 ha auf den Hofstellenbereich und Wegeflächen. Die Hofstelle selbst liegt auf dem 30.042 m² großen Flurstück 2542 am Westrand des Weilers Bärnöd. Der bauliche Bestand der Hofstelle umfasst ein viergeschossiges Wohnhaus (Ostteil Baujahr 1964, Westteil-Anbau Baujahr 2008 mit ca. 781,2 m² Bruttogrundfläche), einen Maschinenschuppen mit Doppelgarage und Werkstatt (Baujahr ca. 1975), eine Doppelgarage mit offenem Unterstand (Baujahr ca. 2010), eine zweigeschossige massive Maschinenhalle (Baujahr ca. 2008) sowie eine freitragende Bergehalle (Baujahr ca. 2021). Da dem Gutachter das Betreten der Hofstelle untersagt wurde, erfolgte die Wertermittlung ausschließlich nach äußerem Anschein. Angaben über den Innenausbau, die Grundrissgestaltung des Neubauteils oder die tatsächliche Existenz einer genehmigten Kleinkläranlage beruhen auf archivierten Bauakten. Rechtlich und tatsächlich bestehen Risiken durch fehlende direkte Anschlüsse an das öffentliche Straßennetz bei einzelnen Acker- und Waldparzellen (z. B. Flurstücke 2540, 2543, 2546/6), die nur über Nachbargrundstücke erreicht werden können. Zudem ist auf Flurstück 2396 ein geschütztes Biotop (Nassgrünland/Sumpf und Feldgehölz) kartiert, was die agrarische Nutzung dort einschränkt. Der Gesamtverkehrswert für den Fall eines Gesamtausgebots wurde gerichtlich auf 1.317.000 € festgesetzt, während die Summe der zehn Einzelflurstücke 1.199.300 € beträgt. Die erforderliche Sicherheitsleistung beim Gesamtausgebot beträgt 131.700 €. Investoren und Landwirte erhalten hier eine großflächige Betriebsbasis mit neuwertigen Wirtschaftshallen, müssen jedoch wegen des unzugänglichen Innenbereichs und möglicher Vollstreckungshürden eine vorsichtige Bietstrategie mit entsprechendem Risikopuffer verfolgen.

MarktanalyseWas kostet ein vergleichbares Objekt gerade am freien Markt?Für dieses Objekt liegt noch keine Marktanalyse vor.

Objekt

Zustand, Belegung und alle Angaben aus Bekanntmachung und Gutachten

Zustand und Nutzung

Objektzustand
Nutzung
Vermutlich vermietet
Besichtigung
Keine Besichtigung möglich

Ohne Angabe: Hinweise

Text der Bekanntmachung

Objekte 1-9: landwirtschaftlich und forstwirtschaftlich genutzte Grundstücke in Bärnöd; Objekt 10: Landwirtschaftliche Hofstelle "Bärnöd 10"; ca. 4300 qm Gebäude- und Freiflächen, ca. 25000 qm Ackerland; Die Begutachtung der Hofstelle (Gebäude) erfolgte nach äußerem Anschein; Objektanschrift: Bärnöd 10, 94541 Grattersdorf;

Hinweise zur Datenlage
  • Die Liegenschafts- und Katasterdaten sowie die Gebäudesachwertberechnungen liegen detailliert vor. Wesentliche Lücke ist die fehlende Innenbesichtigung aufgrund von Zugangsverweigerung.
  • Nur Außenbesichtigung möglich — der bauliche Innenzustand, Grundrissausführungen und eventuelle Mängel sind nicht verifiziert.

Belegung

vermutlich vermietet

VermutungPrüfpflichtig

Die Daten deuten auf Vermietung hin, sind aber nicht gesichert. Das ist riskanter als ein bestätigtes Mietverhältnis, weil Parteien, Vertrag und Ertrag offen bleiben.

Vor dem Gebot prüfen

  • Mietverhältnis nachweisen lassen
  • Parteien und genutzte Einheit klären
  • Ist-Miete gegen Gutachten abgleichen
  • Unklare Erträge konservativ modellieren
Rechtslage, Praxis und Gebot
Rechtlich
Erst die belastbare Rechtsgrundlage zeigt, ob Mietrecht greift und welche Kündigungs- oder Verwaltungsfolgen entstehen.
In der Praxis
Nicht mit Soll-Miete rechnen, bevor Mietvertrag, Zahlungsstand und tatsächliche Nutzung plausibel nachgewiesen sind.
Für das Gebot
Gelb-orange kalkulieren: Ertragschance möglich, aber Unsicherheit über Vertrag und Durchsetzbarkeit einpreisen.

Quelle des Status: Objektdaten. Er stammt aus Bekanntmachung, Gutachten oder automatischer Auswertung und kann veraltet oder unvollständig sein. Bei Zwangsversteigerungen ist die Besichtigung oft eingeschränkt, eine Gewährleistung gibt es nicht.

Wertanpassungen

aus dem KI-Dossier
Alle Angaben20 von 26
Aus Bekanntmachung, Gutachten und KI-Auswertung.
!

Identifikation

Aktenzeichen
0001 K 0019/2026
Amtsgericht
Deggendorf
Bundesland
Bayern

Ohne Angabe: Flurstück / Fl. Nr.

Termin

Verfahrensart
Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
Datum / Uhrzeit
30.10.2026 · 09:00 Uhr
!

Ohne Angabe: Termin-Art

Objekt

Objektart
Landwirtschaft
Objektzustand
Vermietungsstatus
Vermutlich vermietet
Besichtigungsstatus
Keine Besichtigung möglich
Baujahr
1964

Ohne Angabe: Nutzungsart

Flächen & Wert

Verkehrswert
1.317.000 €
Grundstücksfläche
112.608 m²
Anteilige Grundstücksfläche
112.608 m²
Bodenrichtwert
40 €/m²
Anteiliger Bodenwert
4.504.320 €112.608 m² × 40 €/m² · MEA 100 %

Ohne Angabe: Wohnfläche, Nutzfläche, Gewerbefläche

Lage

Karte
Straße
Bärnöd
Hausnummer
10
PLZ
94541
Ort
Grattersdorf
Stadtteil
Bärnöd
Weitere Angaben aus dem Gutachten
Ertrag, Eigentum, Bewertung, Zustand, Rechte und Grundstück laut Gutachten.
!

Bewertung 6 Angaben

Verkehrswert
Verkehrswert je m² Grundstück
Bewertungsverfahren
Fiktives Baujahr (Sachwert)
Restnutzungsdauer
Wertermittlungsstichtag

Rechte 3 Angaben

Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko

Ertrag 1 Angabe

Vermietungsstatus

Zustand 4 Angaben

Schadenshinweise
Zustandsstufe
Zustandszusammenfassung
Energieeffizienz

Kosten

Erwerbsnebenkosten, Geld für den Termin und Rendite

Erwerbsnebenkosten und Liquidität

Investment Case

Steuerliche Abschreibung (AfA)

Markt

Was vergleichbare Objekte kosten, frei verkauft und versteigert

Bodenrichtwert

Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert

KI/Gutachten · Gutachten Anlage I, Blatt 15 (Bodenwertanteil Wohnhaus 800 m² à 40 €/m²)
Bodenrichtwert
40 €/m²
aus dem Gutachten
Anteilige Bodenfläche
112.608 m²
Anteiliger Bodenwert
4.504.320 €
Verkehrswert
1.317.000 €
Verhältnis zum Bodenrichtwert
0,29
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
-3.187.320 €

Quelle: KI/Gutachten · Gutachten Anlage I, Blatt 15 (Bodenwertanteil Wohnhaus 800 m² à 40 €/m²) · Stichtag 30.09.2024

Der rechnerische Bodenwert liegt über dem Verkehrswert.

Verkehrswert je m² Boden liegt unter dem Bodenrichtwert.
Vergleich, Lage der Zone und Rechenweg

Vergleich

gemessen am höchsten Wert
Bodenwert4.504.320 €
Verkehrswert1.317.000 €
Rechenweg
Flächenanteil
112.608 m² Gesamtgrundstück = 112.608 m² Miteigentumsanteil
Anteiliger Bodenwert
112.608 m² × 40 €/m² · MEA 100 %
Verkehrswert je m² Boden
12 €/m²
Verhältnis zum Bodenrichtwert
12 €/m² / 40 €/m²
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
1.317.000 € − 4.504.320 € = -3.187.320 €

Anteilige Fläche = Gesamtgrundstück × MEA. Bodenwert = Fläche × BRW. Verhältnis zum Bodenrichtwert = Verkehrswert je m² ÷ Bodenrichtwert.

Der Bodenrichtwert beschreibt den Boden, nicht Gebäudezustand, Rechte oder Bewertungsmethodik.

Lage und Umfeld

Karte, Standort im Vergleich und Umweltdaten am Objektpunkt

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Standort-Radar

Gemeinde und Kreis im Vergleich

Umgebung & Emissionen

Daten: Umweltbundesamt (dl-de/by-2-0, geändert) + amtliche HQ-Karten
  • Lärm und Luft

    Keine Daten
    Für dieses Objekt liegt noch kein verwendbarer Standortpunkt vor.

    Umweltbundesamt, EU-Lärmkartierung und Luftmessnetz

  • Hochwasserrisiko

    Noch nicht geprüft
    Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

    Amtliche Hochwasserdaten

Einzelheiten und Quellen

Hochwasser im Einzelnen

Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

Methodik und Grenzen

Die Lärmklassen stammen aus der EU-Lärmkartierung des Umweltbundesamts (UBA) und beschreiben kartierte Quellen am oder nahe dem Objektpunkt. Sie sind Kontext, kein zusätzlicher Score. Die Kartierung weist Pegel erst ab 55 dB(A) tags und 50 dB(A) nachts aus und erfasst nur Hauptverkehrsquellen: „Nicht kartiert“ heißt, dass am Objektpunkt kein Pegel ausgewiesen ist – entweder unter diesen Schwellen oder die Quelle fällt nicht unter die Kartierung (etwa Straßen mit weniger als 3 Mio. Fahrzeugen im Jahr oder Industrie außerhalb von Ballungsräumen). Lärm ist damit nicht ausgeschlossen.

Die Luftbelastung beruht auf mehrjährigen Jahresmitteln des UBA für Feinstaub (PM10, PM2,5) und Stickstoffdioxid (NO₂), gemessen an der nächstgeeigneten Messstation — nicht hausnummerngenau. Liegen weniger Jahresmittel vor, bleibt die Einordnung eine Orientierung und ist weniger vollständig. Die Balken ordnen die Jahresmittel nach vorsichtig gewählten Grenzwert-Bändern ein.

Das Hochwasserrisiko wird aus gespeicherten amtlichen Hochwasserkarten abgeleitet (HQ10: häufiges, HQ100: 100-jährliches Hochwasser, HQextrem: Extremhochwasser). Entscheidend ist der Objektpunkt; Gebäudeteile und kleinräumige Geländesprünge werden nicht einzeln bewertet. Nicht jedes Bundesland stellt alle drei Szenarien amtlich bereit: Ein fehlendes Szenario steht als „nicht kartiert“ da und bedeutet weder „betroffen“ noch „frei“.

Quellenvermerk: Umweltbundesamt, Lärmkartierung nach der EU-Umgebungslärmrichtlinie und Luftdaten Deutschland API (mit Daten der Messnetze der Länder und des Bundes), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0. Die Daten wurden geändert: Aus den Lärmkarten wird nur die Pegelklasse am Objektpunkt gelesen, und ß, ä, ö und ü, die der Dienst in Straßennamen fehlerhaft liefert, sind berichtigt; lässt sich ein Name nicht sicher herstellen, entfällt er. Bei der Luft sind die Jahresmittel der nächstgeeigneten Messstation nach Grenzwert-Bändern eingeordnet.

Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt

Amtliche Bevölkerungs- und Wohnungsbedarfsprognosen für Deggendorf, Landkreis.

Gemischtes ZukunftsbildEingeschränkte Aussagekraft

Die Einordnung beruht auf 7 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.

Ausführliches Zukunftsprofil der Region

Unterlagen

Bekanntmachung, Exposé und Fotos aus dem Verfahren, mit Quelle

Dokumente & Links

Verfahren

Verfahrensart, Termin und was vor dem Gebot zu prüfen ist

Verfahrensart

Zwangsversteigerung

Laut Bekanntmachung: Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung

Ein Gläubiger betreibt die Versteigerung, um eine Forderung durchzusetzen. Rechte, die ihm im Grundbuch im Rang vorgehen, bleiben bestehen und kommen zum Gebot hinzu.

Geringstes Gebot und bestehende Rechte

Termin vorher prüfen

Ein Termin kann aufgehoben, verlegt oder berichtigt werden. Maßgeblich sind die amtliche Bekanntmachung und die Auskunft des Gerichts; Versteigerungspilot ist kein amtliches Portal.

Vor dem Gebot: das Verfahren verstehen

Prüfung, Gebot und Finanzierung — die Grundlagen, die für jedes Objekt gelten.

Zuletzt geändert: 24.08.2026, 12:24