KI-Dossier
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Zusammenfassung
Zum Aufruf kommt eine landwirtschaftliche Ackerfläche im Außenbereich von Hungen-Obbornhofen mit einer Gesamtgröße von 17.668 m². Das Grundstück (Flur 5, Flurstück 75) weist einen regelmäßigen, ebenen Zuschnitt auf und grenzt westlich unmittelbar an einen Waldstreifen. Der Sachverständige bewertete das Areal im Vergleichswertverfahren auf Basis eines Bodenrichtwerts von 1,80 €/m² und ermittelte einen gerundeten Verkehrswert von 35.000 € zum Stichtag 26.11.2025. Das Grundstück wird aktiv ackerbaulich genutzt, wobei schriftliche Pachtverträge nicht bekannt sind. Die Erschließung erfolgt über einen asphaltierten Wirtschaftsweg, an den sich für die letzten ca. 50 Meter ein unbefestigter Wiesenweg anschließt.
Biet-Score
Ausgeglichen
Fazit der KI
Das Versteigerungsobjekt richtet sich primär an ortsansässige Landwirte zur Arrondierung oder an Kapitalanleger mit Fokus auf Agrarflächen. Wesentlicher Vorzug ist die homogene, ebene Bodenbeschaffenheit mit überdurchschnittlicher Ackerzahl bei überschaubarem absolutem Kapitalbedarf. Das Hauptrisiko besteht in der Klärung der tatsächlichen Bewirtschaftung und Pachtlage nach Zuschlagserteilung. Interessenten sollten vor Gebotsabgabe die Befahrbarkeit des Wiesenwegs prüfen und Kontakt zu den örtlichen Bewirtschaftern aufnehmen.
Chancen
Attraktive landwirtschaftliche Nutzfläche mit einer geschlossenen Größe von 17.668 m² in ebener Lage.
Risiken
Ausführliches Dossier
Gegenstand des Verfahrens ist ein landwirtschaftliches Grundstück im Außenbereich des Stadtteils Obbornhofen der Stadt Hungen im Landkreis Gießen. Das im Grundbuch von Obbornhofen Blatt 1417 verzeichnete Flurstück 75 der Flur 5 verfügt über eine Gesamtfläche von 17.668 m² und wird in der Katasterwirtschaftsart als Landwirtschaftsfläche geführt. Das Flurstück ist im Flächennutzungsplan als Fläche für die Land- und Forstwirtschaft dargestellt und bauplanungsrechtlich nach § 35 BauGB zu beurteilen. Eine bauliche Nutzbarkeit außerhalb privilegierter Vorhaben scheidet damit aus. Die Topografie ist eben, die Grundstücksform regelmäßig und rechteckig, wobei das Areal westlich direkt an ein Waldstück grenzt. Das Bewertungsobjekt wird zum Wertermittlungsstichtag ackerbaulich genutzt. Der Sachverständige teilte die Fläche bewertungstechnisch nach Ertragsmesszahlen auf: Der überwiegende Teilbereich von 15.669 m² weist eine Ackerzahl von 71 auf, während der restliche Teilbereich von 1.999 m² eine Ackerzahl von 60 besitzt. Ausgehend vom amtlichen Bodenrichtwert in Höhe von 1,80 €/m² (Stichtag 01.01.2024 für Ackerland mit Richtwert-Ackerzahl 63) leitete der Gutachter angepasste Bodenwerte von 2,02 €/m² bzw. 1,76 €/m² her. Daraus errechnete sich ein rechnerischer Bodenwert von 35.220 €, aus dem der Verkehrswert auf glatt 35.000 € festgesetzt wurde. Gebäude oder wesentliche Außenanlagen sind nicht vorhanden. In rechtlicher Hinsicht ist das Grundbuch lastenfrei; in Abteilung II ist lediglich der Zwangsversteigerungsvermerk eingetragen. Auch das Baulastenverzeichnis weist keine Eintragungen auf. Anhaltspunkte für Altlasten oder Kontaminationen liegen augenscheinlich nicht vor, weshalb unbelasteter Boden unterstellt wurde. Zu beachten ist jedoch die verkehrliche Erschließung: Während die Anfahrt zunächst über einen befestigten Wirtschaftsweg erfolgt, müssen die letzten ca. 50 Meter bis zum Flurstück über einen unbefestigten Wiesenweg bewältigt werden. Zudem konnten im Verfahren keine schriftlichen Pachtverträge festgestellt werden, obwohl eine tatsächliche Ackerbaunutzung sichtbar ist. Insgesamt bietet die Fläche eine solide Opportunität für Agrarinvestoren und Landwirte, die zusätzlichen Ackerboden in Mittelhessen erwerben wollen. Mit einem Hektarpreis von knapp 20.000 € bewegt sich das Objekt in einem soliden Marktrahmen für Ackerland dieser Bonität. Bieter sollten sich darauf einstellen, etwaige Nutzungs- oder Pachtentschädigungsansprüche mit dem aktuellen Bewirtschafter nach dem Zuschlag bilateral zu regeln.
Objekt
Zustand und Nutzung
- Vermutlich bewohnt
- Nur außen
Landwirtschaftsfläche
Belegung
vermutlich bewohnt
Die Datenlage zeigt ein Belegungssignal, aber keine gesicherte Besitzlage. Das ist ein Warnsignal, keine belastbare Tatsache.
Vor dem Gebot prüfen
Wertanpassungen
Alle Angaben
Weitere Angaben aus dem Gutachten
Bewertung
Rechte
Ertrag
Zustand
Kosten
Erwerbsnebenkosten und Liquidität
Investment Case
Steuerliche Abschreibung (AfA)
Markt
Bodenrichtwert
Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert
- 2 €/m²
- 17.668 m²
- 31.802 €
- 35.000 €
- 1,10
- 3.198 €
Vergleich
Rechenweg
Anteilige Fläche = Gesamtgrundstück × MEA. Bodenwert = Fläche × BRW. Verhältnis zum Bodenrichtwert = Verkehrswert je m² ÷ Bodenrichtwert.
Lage und Umfeld
Standort-Radar
Umgebung & Emissionen
Lärm und Luft
Keine DatenHochwasserrisiko
Noch nicht geprüft
Einzelheiten und Quellen
Hochwasser im Einzelnen
Methodik und Grenzen
Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt
Die Einordnung beruht auf 7 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.
Ausführliches Zukunftsprofil der RegionUnterlagen
Dokumente & Links
Verfahren
Verfahrensart
Zwangsversteigerung
Ein Gläubiger betreibt die Versteigerung, um eine Forderung durchzusetzen. Rechte, die ihm im Grundbuch im Rang vorgehen, bleiben bestehen und kommen zum Gebot hinzu.
Geringstes Gebot und bestehende Rechte