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ZwangsversteigerungLandwirtschaft in Hungen, Hessen

Amtsgericht GießenAktenzeichen

Versteigerungstermin

in 13 Tagen

Mo., 16.11.2026 · 10:00 Uhr

Verkehrswert

35.000 €

Grundstück

17.668 m²

Am Markweg, 35410 HungenKarteGoogle Maps
Belegung: vermutlich bewohntZustand: Durchschnittlich

KI-Dossier

Auswertung des Verkehrswertgutachtens durch KI, ohne Gewähr

KI-Auswertung des Gutachtens
!

Zusammenfassung

Landwirtschaft · vermutlich bewohnt

Zum Aufruf kommt eine landwirtschaftliche Ackerfläche im Außenbereich von Hungen-Obbornhofen mit einer Gesamtgröße von 17.668 m². Das Grundstück (Flur 5, Flurstück 75) weist einen regelmäßigen, ebenen Zuschnitt auf und grenzt westlich unmittelbar an einen Waldstreifen. Der Sachverständige bewertete das Areal im Vergleichswertverfahren auf Basis eines Bodenrichtwerts von 1,80 €/m² und ermittelte einen gerundeten Verkehrswert von 35.000 € zum Stichtag 26.11.2025. Das Grundstück wird aktiv ackerbaulich genutzt, wobei schriftliche Pachtverträge nicht bekannt sind. Die Erschließung erfolgt über einen asphaltierten Wirtschaftsweg, an den sich für die letzten ca. 50 Meter ein unbefestigter Wiesenweg anschließt.

63

Biet-Score

Ausgeglichen · 63 von 100

Normaler Bieter: bis 90 % des Verkehrswerts empfohlen

Wie der Biet-Score entsteht

Errechnet aus dem KI-Dossier: Chancen gegen Risiken, benannte Wertabschläge und -zuschläge, Widersprüche in den Angaben, vorliegende Unterlagen. Ab 75 chancenreich, ab 55 ausgeglichen, ab 40 Vorsicht, ab 25 risikoreich, darunter sehr riskant. Ersetzt keine Besichtigung und keine Prüfung des Gutachtens.

Fazit der KI

Das Versteigerungsobjekt richtet sich primär an ortsansässige Landwirte zur Arrondierung oder an Kapitalanleger mit Fokus auf Agrarflächen. Wesentlicher Vorzug ist die homogene, ebene Bodenbeschaffenheit mit überdurchschnittlicher Ackerzahl bei überschaubarem absolutem Kapitalbedarf. Das Hauptrisiko besteht in der Klärung der tatsächlichen Bewirtschaftung und Pachtlage nach Zuschlagserteilung. Interessenten sollten vor Gebotsabgabe die Befahrbarkeit des Wiesenwegs prüfen und Kontakt zu den örtlichen Bewirtschaftern aufnehmen.

Chancen

5
  • Attraktive landwirtschaftliche Nutzfläche mit einer geschlossenen Größe von 17.668 m² in ebener Lage.

Risiken

5

Gepunktet unterstrichene Punkte haben einen Beleg im Gutachten: antippen oder darauf zeigen.

Ausführliches Dossier

Gegenstand des Verfahrens ist ein landwirtschaftliches Grundstück im Außenbereich des Stadtteils Obbornhofen der Stadt Hungen im Landkreis Gießen. Das im Grundbuch von Obbornhofen Blatt 1417 verzeichnete Flurstück 75 der Flur 5 verfügt über eine Gesamtfläche von 17.668 m² und wird in der Katasterwirtschaftsart als Landwirtschaftsfläche geführt. Das Flurstück ist im Flächennutzungsplan als Fläche für die Land- und Forstwirtschaft dargestellt und bauplanungsrechtlich nach § 35 BauGB zu beurteilen. Eine bauliche Nutzbarkeit außerhalb privilegierter Vorhaben scheidet damit aus. Die Topografie ist eben, die Grundstücksform regelmäßig und rechteckig, wobei das Areal westlich direkt an ein Waldstück grenzt. Das Bewertungsobjekt wird zum Wertermittlungsstichtag ackerbaulich genutzt. Der Sachverständige teilte die Fläche bewertungstechnisch nach Ertragsmesszahlen auf: Der überwiegende Teilbereich von 15.669 m² weist eine Ackerzahl von 71 auf, während der restliche Teilbereich von 1.999 m² eine Ackerzahl von 60 besitzt. Ausgehend vom amtlichen Bodenrichtwert in Höhe von 1,80 €/m² (Stichtag 01.01.2024 für Ackerland mit Richtwert-Ackerzahl 63) leitete der Gutachter angepasste Bodenwerte von 2,02 €/m² bzw. 1,76 €/m² her. Daraus errechnete sich ein rechnerischer Bodenwert von 35.220 €, aus dem der Verkehrswert auf glatt 35.000 € festgesetzt wurde. Gebäude oder wesentliche Außenanlagen sind nicht vorhanden. In rechtlicher Hinsicht ist das Grundbuch lastenfrei; in Abteilung II ist lediglich der Zwangsversteigerungsvermerk eingetragen. Auch das Baulastenverzeichnis weist keine Eintragungen auf. Anhaltspunkte für Altlasten oder Kontaminationen liegen augenscheinlich nicht vor, weshalb unbelasteter Boden unterstellt wurde. Zu beachten ist jedoch die verkehrliche Erschließung: Während die Anfahrt zunächst über einen befestigten Wirtschaftsweg erfolgt, müssen die letzten ca. 50 Meter bis zum Flurstück über einen unbefestigten Wiesenweg bewältigt werden. Zudem konnten im Verfahren keine schriftlichen Pachtverträge festgestellt werden, obwohl eine tatsächliche Ackerbaunutzung sichtbar ist. Insgesamt bietet die Fläche eine solide Opportunität für Agrarinvestoren und Landwirte, die zusätzlichen Ackerboden in Mittelhessen erwerben wollen. Mit einem Hektarpreis von knapp 20.000 € bewegt sich das Objekt in einem soliden Marktrahmen für Ackerland dieser Bonität. Bieter sollten sich darauf einstellen, etwaige Nutzungs- oder Pachtentschädigungsansprüche mit dem aktuellen Bewirtschafter nach dem Zuschlag bilateral zu regeln.

MarktanalyseWas kostet ein vergleichbares Objekt gerade am freien Markt?Für dieses Objekt liegt noch keine Marktanalyse vor.

Objekt

Zustand, Belegung und alle Angaben aus Bekanntmachung und Gutachten

Zustand und Nutzung

Objektzustand
Nutzung
Vermutlich bewohnt
Besichtigung
Nur außen

Ohne Angabe: Hinweise

Text der Bekanntmachung

Landwirtschaftsfläche

Hinweise zur Datenlage
  • Die Beleglage ist vollständig und konsistent. Deckseite, amtliche Bekanntmachung und Sachverständigengutachten stimmen in Flurstücks-, Flächen- und Wertangaben überein.
  • Gutachterliche Ortsbesichtigungen fanden zweifach statt (14.02.2025 und 26.11.2025), was für ein unbebautes landwirtschaftliches Grundstück eine vollständige Befundaufnahme darstellt.

Belegung

vermutlich bewohnt

VermutungHochriskant

Die Datenlage zeigt ein Belegungssignal, aber keine gesicherte Besitzlage. Das ist ein Warnsignal, keine belastbare Tatsache.

Vor dem Gebot prüfen

  • Belegungssignal aus Quelle prüfen
  • Nutzerkreis eingrenzen
  • Lastenverzeichnis und Grundbuch auf Rechte prüfen
  • Zeit- und Kostenreserve erhöhen
Rechtslage, Praxis und Gebot
Rechtlich
Ob Miete, Eigentümerbelegung oder ein sonstiges Recht vorliegt, muss vor dem Gebot getrennt geklärt werden.
In der Praxis
Alle operativen Annahmen bleiben fragil: Zugang, Räumung, Zustand, Schlüssel und mögliche Schäden.
Für das Gebot
Rot-orange kalkulieren: Unsicherheit plus mögliche Belegung rechtfertigen einen klaren Abschlag.

Quelle des Status: Objektdaten. Er stammt aus Bekanntmachung, Gutachten oder automatischer Auswertung und kann veraltet oder unvollständig sein. Bei Zwangsversteigerungen ist die Besichtigung oft eingeschränkt, eine Gewährleistung gibt es nicht.

Wertanpassungen

aus dem KI-Dossier
Alle Angaben18 von 26
Aus Bekanntmachung, Gutachten und KI-Auswertung.
!

Identifikation

Aktenzeichen
0420 K 0062/2024
Amtsgericht
Gießen
Bundesland
Hessen

Ohne Angabe: Flurstück / Fl. Nr.

Termin

Verfahrensart
Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
Datum / Uhrzeit
16.11.2026 · 10:00 Uhr
!

Ohne Angabe: Termin-Art

Objekt

Objektart
Landwirtschaft
Objektzustand
Vermietungsstatus
Vermutlich bewohnt
Besichtigungsstatus
Nur außen

Ohne Angabe: Nutzungsart, Baujahr

Flächen & Wert

Verkehrswert
35.000 €
Grundstücksfläche
17.668 m²
Anteilige Grundstücksfläche
17.668 m²
Bodenrichtwert
2 €/m²
Anteiliger Bodenwert
31.802 €17.668 m² × 2 €/m² · MEA 100 %

Ohne Angabe: Wohnfläche, Nutzfläche, Gewerbefläche

Lage

Karte
Straße
Am Markweg
PLZ
35410
Ort
Hungen
Stadtteil
Obbornhofen

Ohne Angabe: Hausnummer

Weitere Angaben aus dem Gutachten
Ertrag, Eigentum, Bewertung, Zustand, Rechte und Grundstück laut Gutachten.
!

Bewertung 4 Angaben

Verkehrswert
Verkehrswert je m² Grundstück
Bewertungsverfahren
Wertermittlungsstichtag

Rechte 3 Angaben

Altlasten
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko

Ertrag 1 Angabe

Vermietungsstatus

Zustand 1 Angabe

Zustandsstufe

Kosten

Erwerbsnebenkosten, Geld für den Termin und Rendite

Erwerbsnebenkosten und Liquidität

Investment Case

Rendite rechnen: Miete, Finanzierung und Rendite zu Ihrem Gebot

Steuerliche Abschreibung (AfA)

Markt

Was vergleichbare Objekte kosten, frei verkauft und versteigert

Bodenrichtwert

Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert

KI/Gutachten · Gutachten S. 10, 13
Bodenrichtwert
2 €/m²
aus dem Gutachten
Anteilige Bodenfläche
17.668 m²
Anteiliger Bodenwert
31.802 €
Verkehrswert
35.000 €
Verhältnis zum Bodenrichtwert
1,10
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
3.198 €

Quelle: KI/Gutachten · Gutachten S. 10, 13 · Stichtag 01.01.2024

Verkehrswert je m² Boden liegt über dem Bodenrichtwert.

Vergleich, Lage der Zone und Rechenweg

Vergleich

gemessen am höchsten Wert
Bodenwert31.802 €
Gebäude / Wohnung3.198 €
Verkehrswert35.000 €
Zone
Flächen der Land- oder Forstwirtschaft
Rechenweg
Flächenanteil
17.668 m² Gesamtgrundstück = 17.668 m² Miteigentumsanteil
Anteiliger Bodenwert
17.668 m² × 2 €/m² · MEA 100 %
Verkehrswert je m² Boden
2 €/m²
Verhältnis zum Bodenrichtwert
2 €/m² / 2 €/m²
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
35.000 € − 31.802 € = 3.198 €

Anteilige Fläche = Gesamtgrundstück × MEA. Bodenwert = Fläche × BRW. Verhältnis zum Bodenrichtwert = Verkehrswert je m² ÷ Bodenrichtwert.

Der Bodenrichtwert beschreibt den Boden, nicht Gebäudezustand, Rechte oder Bewertungsmethodik.

Lage und Umfeld

Karte, Standort im Vergleich und Umweltdaten am Objektpunkt

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Standort-Radar

Gemeinde und Kreis im Vergleich

Umgebung & Emissionen

Daten: Umweltbundesamt (dl-de/by-2-0, geändert) + amtliche HQ-Karten
  • Lärm und Luft

    Keine Daten
    Für dieses Objekt liegt noch kein verwendbarer Standortpunkt vor.

    Umweltbundesamt, EU-Lärmkartierung und Luftmessnetz

  • Hochwasserrisiko

    Noch nicht geprüft
    Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

    Amtliche Hochwasserdaten

Einzelheiten und Quellen

Hochwasser im Einzelnen

Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

Methodik und Grenzen

Die Lärmklassen stammen aus der EU-Lärmkartierung des Umweltbundesamts (UBA) und beschreiben kartierte Quellen am oder nahe dem Objektpunkt. Sie sind Kontext, kein zusätzlicher Score. Die Kartierung weist Pegel erst ab 55 dB(A) tags und 50 dB(A) nachts aus und erfasst nur Hauptverkehrsquellen: „Nicht kartiert“ heißt, dass am Objektpunkt kein Pegel ausgewiesen ist – entweder unter diesen Schwellen oder die Quelle fällt nicht unter die Kartierung (etwa Straßen mit weniger als 3 Mio. Fahrzeugen im Jahr oder Industrie außerhalb von Ballungsräumen). Lärm ist damit nicht ausgeschlossen.

Die Luftbelastung beruht auf mehrjährigen Jahresmitteln des UBA für Feinstaub (PM10, PM2,5) und Stickstoffdioxid (NO₂), gemessen an der nächstgeeigneten Messstation — nicht hausnummerngenau. Liegen weniger Jahresmittel vor, bleibt die Einordnung eine Orientierung und ist weniger vollständig. Die Balken ordnen die Jahresmittel nach vorsichtig gewählten Grenzwert-Bändern ein.

Das Hochwasserrisiko wird aus gespeicherten amtlichen Hochwasserkarten abgeleitet (HQ10: häufiges, HQ100: 100-jährliches Hochwasser, HQextrem: Extremhochwasser). Entscheidend ist der Objektpunkt; Gebäudeteile und kleinräumige Geländesprünge werden nicht einzeln bewertet. Nicht jedes Bundesland stellt alle drei Szenarien amtlich bereit: Ein fehlendes Szenario steht als „nicht kartiert“ da und bedeutet weder „betroffen“ noch „frei“.

Quellenvermerk: Umweltbundesamt, Lärmkartierung nach der EU-Umgebungslärmrichtlinie und Luftdaten Deutschland API (mit Daten der Messnetze der Länder und des Bundes), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0. Die Daten wurden geändert: Aus den Lärmkarten wird nur die Pegelklasse am Objektpunkt gelesen, und ß, ä, ö und ü, die der Dienst in Straßennamen fehlerhaft liefert, sind berichtigt; lässt sich ein Name nicht sicher herstellen, entfällt er. Bei der Luft sind die Jahresmittel der nächstgeeigneten Messstation nach Grenzwert-Bändern eingeordnet.

Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt

Amtliche Bevölkerungs- und Wohnungsbedarfsprognosen für Gießen, Landkreis.

Eher RückenwindEingeschränkte Aussagekraft

Die Einordnung beruht auf 7 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.

Ausführliches Zukunftsprofil der Region

Unterlagen

Bekanntmachung, Exposé und Fotos aus dem Verfahren, mit Quelle

Dokumente & Links

Verfahren

Verfahrensart, Termin und was vor dem Gebot zu prüfen ist

Verfahrensart

Zwangsversteigerung

Laut Bekanntmachung: Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung

Ein Gläubiger betreibt die Versteigerung, um eine Forderung durchzusetzen. Rechte, die ihm im Grundbuch im Rang vorgehen, bleiben bestehen und kommen zum Gebot hinzu.

Geringstes Gebot und bestehende Rechte

Termin vorher prüfen

Ein Termin kann aufgehoben, verlegt oder berichtigt werden. Maßgeblich sind die amtliche Bekanntmachung und die Auskunft des Gerichts; Versteigerungspilot ist kein amtliches Portal.

Vor dem Gebot: das Verfahren verstehen

Prüfung, Gebot und Finanzierung — die Grundlagen, die für jedes Objekt gelten.

Zuletzt geändert: 19.09.2026, 11:55