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TeilungsversteigerungLandwirtschaft in Litzendorf, Bayern

Amtsgericht BambergAktenzeichen

Versteigerungstermin

in 59 Tagen

Mo., 21.12.2026 · 09:30 Uhr

Verkehrswert

88.000 €

Grundstück

51.350 m²

Schammelsberg, LitzendorfGoogle Maps
Belegung: leerstehendZustand: Unbekannt

KI-Dossier

Auswertung des Verkehrswertgutachtens durch KI, ohne Gewähr

KI-Auswertung des Gutachtens
!

Zusammenfassung

Landwirtschaft · leerstehend

Versteigert wird ein 51.350 m² großes forstwirtschaftliches Waldgrundstück (Flurstück 509) am Schammelsberg in Lohndorf (Gemeinde Litzendorf) im Rahmen einer Teilungsversteigerung. Der amtliche Verkehrswert beträgt 88.000,00 € und basiert auf der Waldwertermittlungsrichtlinie (WaldR 2000) mit Aufteilung in drei Bewertungszonen nach Hangneigung und Baumbestand. Der Bestand setzt sich überwiegend aus Buche, Eiche, Kiefer und Fichte mit Buntlaubholzanteilen zusammen. Das Areal befindet sich im Außenbereich innerhalb eines FFH- und Landschaftsschutzgebiets, eine bauliche Nutzung ist ausgeschlossen. Der Versteigerungstermin findet am 21.12.2026 am Amtsgericht Bamberg statt.

43

Biet-Score

Vorsicht · 43 von 100

Normaler Bieter: Professionelle Prüfung empfohlen, Gebot mindestens 10 % unter dem Verkehrswert.

Wie der Biet-Score entsteht

Errechnet aus dem KI-Dossier: Chancen gegen Risiken, benannte Wertabschläge und -zuschläge, Widersprüche in den Angaben, vorliegende Unterlagen. Ab 75 chancenreich, ab 55 ausgeglichen, ab 40 Vorsicht, ab 25 risikoreich, darunter sehr riskant. Ersetzt keine Besichtigung und keine Prüfung des Gutachtens.

Fazit der KI

Das Objekt eignet sich vor allem für forstwirtschaftliche Betriebe, regionale Waldbesitzer oder private Brennholz- und Waldinvestoren, die an einer langfristigen forstlichen Bewirtschaftung interessiert sind. Dem Wertpotenzial des Baumbestandes stehen topografische Erschwernisse in den Steillagen sowie strenge naturschutzrechtliche Vorgaben (FFH-Gebiet) gegenüber. Interessenten sollten die Zuwegungssituation und die forstwirtschaftlichen Nutzungsmöglichkeiten im Vorfeld der Versteigerung eigenständig prüfen.

Chancen

5
  • Nutzbar im Rahmen der Plenternutzung zur nachhaltigen Einzelbaumentnahme sowie für Brenn-, Bau- und Industrieholz.

Risiken

6

Gepunktet unterstrichene Punkte haben einen Beleg im Gutachten: antippen oder darauf zeigen. Dazu eine benannte Wertanpassung im Kapitel Objekt.

Ausführliches Dossier

Bei dem Versteigerungsobjekt handelt es sich um eine zusammenhängende forstwirtschaftliche Waldfläche (Flurstück 509 der Gemarkung Lohndorf) mit einer Gesamtgröße von 5,1350 ha (51.350 m²). Die Liegenschaft liegt im Außenbereich am Schammelsberg, etwa 1,5 km nordöstlich von Litzendorf und 1 km nordwestlich von Lohndorf im Landkreis Bamberg. Das Gelände weist eine variable Topografie auf, die von leicht geneigten Flächen im Süden bis hin zu steilen Hangpartien mit Fels im nördlichen Bereich reicht. Eine bauliche Nutzung ist gemäß Flächennutzungsplan vollständig ausgeschlossen. Der Hochwaldbestand gliedert sich in drei bewertungsrelevante Zonen. Die Bestockung besteht im Wesentlichen aus Buche, Eiche, Kiefer und Fichte sowie beigemischtem Buntlaubholz (unter anderem Ahorn und Birke). Das Holzqualitätsspektrum umfasst Brenn-, Bau- und Industrieholz; besondere Werthölzer wie Furnierhölzer sind nicht vorhanden. Der forstwirtschaftliche Bestandswert beläuft sich auf 51.565,61 €, während der zeitlich angepasste Bodenwert (Ausgangswert 0,73 €/m² Forstfläche ohne Bestand, in Zone 1 um 0,10 €/m² lagebereinigt) mit 36.316,50 € veranschlagt wird. Das Grundbuch weist in den Abteilungen II und III keinerlei Belastungen auf. Einschränkungen ergeben sich primär aus öffentlich-rechtlichen Bestimmungen: Die Liegenschaft befindet sich vollständig in einem FFH-Gebiet sowie im Naturpark und Landschaftsschutzgebiet Fränkische Schweiz, was waldbauliche Eingriffe reguliert. Die Bewirtschaftung wird zudem durch die steile Hanglage im nördlichen Teil sowie die rechtlich nicht dinglich gesicherte Erschließung von Norden erschwert. Die Versteigerung erfolgt zur Aufhebung der Gemeinschaft. Insgesamt stellt das Waldgrundstück ein klassisches Forstinvestment dar, das sich insbesondere für Waldbesitzervereinigungen, forstliche Nachbarbetriebe oder Selbstwerber empfiehlt. Aufgrund der bestehenden Schutzgebietsauflagen und Geländeneigungen ist eine realistische Kalkulation der Holzerntekosten unerlässlich.

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Objekt

Zustand, Belegung und alle Angaben aus Bekanntmachung und Gutachten

Zustand und Nutzung

Objektzustand
Nutzung
Leerstehend
Besichtigung
Nur außen

Ohne Angabe: Hinweise

Text der Bekanntmachung

Objektbeschreibung/Lage (lt Angabe d. Sachverständigen) : Forstwirtschaftliche Fläche im Außenbereich. Eine Nutzung als Bau- und Erschließungsland kann ausgeschlossen werden. Überwiegend mit Kiefer, Eiche, Fichte und Buche bestockt. Anteil von Buntlaubhölzer (Birke, Ahorn, usw.) vorhanden. Fläche leicht geneigt bis hangig, im Norden steil.;

Hinweise zur Datenlage
  • Sehr gute Beleglage für ein forstwirtschaftliches Grundstück. Das Gutachten (datiert 11.06.2026) liegt als 33-seitiges Wertermittlungsexposé inklusive detaillierter forstfachlicher Wertermittlung, Stichtagsanpassung und Zonenunterteilung vollständig vor.
  • Vollständige forstfachliche Begehung und Erfassung des Grundstücks durch den Sachverständigen am 02.06.2026 anhand von Flurplan, Lageplan und Luftbild.

Belegung

leerstehend

Gut, aber prüfen

Leerstand ist grundsätzlich der einfachste Fall für Selbstnutzer und Sanierer. Belastbar ist er erst, wenn Aktualität, Zugang, Schlüssel und Innenzustand verifiziert sind.

Vor dem Gebot prüfen

  • Aktuellen Leerstand belegen
  • Schlüssel- und Zugangslage klären
  • Innenzustand gegen Gutachten prüfen
  • Sicherung und Versicherung nach Zuschlag planen
Rechtslage, Praxis und Gebot
Rechtlich
Bei Zwangsversteigerungen gibt es regelmäßig keine Gewährleistung für Zustand oder Angaben. Gutachten und Bekanntmachungen können zeitlich überholt sein.
In der Praxis
Auch bei Leerstand können Schlüsselübergabe, Sicherung, Versorger, Zählerstände und verdeckte Schäden praktische Themen bleiben.
Für das Gebot
Kein automatischer Aufschlag: Leerstand reduziert Miet-/Räumungsthemen, ersetzt aber keine Zustandsprüfung.

Quelle des Status: Objektdaten. Er stammt aus Bekanntmachung, Gutachten oder automatischer Auswertung und kann veraltet oder unvollständig sein. Bei Zwangsversteigerungen ist die Besichtigung oft eingeschränkt, eine Gewährleistung gibt es nicht.

Wertanpassungen

aus dem KI-Dossier
Alle Angaben17 von 26
Aus Bekanntmachung, Gutachten und KI-Auswertung.
!

Identifikation

Aktenzeichen
0003 K 0068/2025
Amtsgericht
Bamberg
Bundesland
Bayern

Ohne Angabe: Flurstück / Fl. Nr.

Termin

Verfahrensart
Zwangsversteigerung zum Zwecke der Aufhebung der Gemeinschaft
Datum / Uhrzeit
21.12.2026 · 09:30 Uhr
!

Ohne Angabe: Termin-Art

Objekt

Objektart
Landwirtschaft
Objektzustand
Vermietungsstatus
Leerstehend
Besichtigungsstatus
Nur außen

Ohne Angabe: Nutzungsart, Baujahr

Flächen & Wert

Verkehrswert
88.000 €
Grundstücksfläche
51.350 m²
Anteilige Grundstücksfläche
51.350 m²
Bodenrichtwert
1 €/m²
Anteiliger Bodenwert
30.810 €51.350 m² × 1 €/m² · MEA 100 %

Ohne Angabe: Wohnfläche, Nutzfläche, Gewerbefläche

Lage

Straße
Schammelsberg
Ort
Litzendorf
Stadtteil
Lohndorf

Ohne Angabe: Hausnummer, PLZ

Weitere Angaben aus dem Gutachten
Ertrag, Eigentum, Bewertung, Zustand, Rechte und Grundstück laut Gutachten.
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Bewertung 4 Angaben

Verkehrswert
Verkehrswert je m² Grundstück
Bewertungsverfahren
Wertermittlungsstichtag

Rechte 6 Angaben

Altlasten
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko

Ertrag 1 Angabe

Vermietungsstatus

Zustand 2 Angaben

Schadenshinweise
Zustandsstufe

Kosten

Erwerbsnebenkosten, Geld für den Termin und Rendite

Erwerbsnebenkosten und Liquidität

Investment Case

Rendite rechnen: Miete, Finanzierung und Rendite zu Ihrem Gebot

Steuerliche Abschreibung (AfA)

Markt

Was vergleichbare Objekte kosten, frei verkauft und versteigert

Bodenrichtwert

Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert

KI/Gutachten · Exposé S. 10
Bodenrichtwert
1 €/m²
aus dem Gutachten
Anteilige Bodenfläche
51.350 m²
Anteiliger Bodenwert
30.810 €
Verkehrswert
88.000 €
Verhältnis zum Bodenrichtwert
2,86
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
57.190 €

Quelle: KI/Gutachten · Exposé S. 10 · Stichtag 01.01.2024

Verkehrswert je m² Boden liegt über dem Bodenrichtwert.

Vergleich, Lage der Zone und Rechenweg

Vergleich

gemessen am höchsten Wert
Bodenwert30.810 €
Gebäude / Wohnung57.190 €
Verkehrswert88.000 €
Zone
Forstflächen ohne Bestand, Gemarkung Lohndorf
Rechenweg
Flächenanteil
51.350 m² Gesamtgrundstück = 51.350 m² Miteigentumsanteil
Anteiliger Bodenwert
51.350 m² × 1 €/m² · MEA 100 %
Verkehrswert je m² Boden
2 €/m²
Verhältnis zum Bodenrichtwert
2 €/m² / 1 €/m²
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
88.000 € − 30.810 € = 57.190 €

Anteilige Fläche = Gesamtgrundstück × MEA. Bodenwert = Fläche × BRW. Verhältnis zum Bodenrichtwert = Verkehrswert je m² ÷ Bodenrichtwert.

Der Bodenrichtwert beschreibt den Boden, nicht Gebäudezustand, Rechte oder Bewertungsmethodik.

Lage und Umfeld

Karte, Standort im Vergleich und Umweltdaten am Objektpunkt

Standort-Radar

Gemeinde und Kreis im Vergleich

Umgebung & Emissionen

Daten: Umweltbundesamt (dl-de/by-2-0, geändert) + amtliche HQ-Karten
  • Lärm und Luft

    Keine Daten
    Für dieses Objekt liegt noch kein verwendbarer Standortpunkt vor.

    Umweltbundesamt, EU-Lärmkartierung und Luftmessnetz

  • Hochwasserrisiko

    Noch nicht geprüft
    Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

    Amtliche Hochwasserdaten

Einzelheiten und Quellen

Hochwasser im Einzelnen

Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

Methodik und Grenzen

Die Lärmklassen stammen aus der EU-Lärmkartierung des Umweltbundesamts (UBA) und beschreiben kartierte Quellen am oder nahe dem Objektpunkt. Sie sind Kontext, kein zusätzlicher Score. Die Kartierung weist Pegel erst ab 55 dB(A) tags und 50 dB(A) nachts aus und erfasst nur Hauptverkehrsquellen: „Nicht kartiert“ heißt, dass am Objektpunkt kein Pegel ausgewiesen ist – entweder unter diesen Schwellen oder die Quelle fällt nicht unter die Kartierung (etwa Straßen mit weniger als 3 Mio. Fahrzeugen im Jahr oder Industrie außerhalb von Ballungsräumen). Lärm ist damit nicht ausgeschlossen.

Die Luftbelastung beruht auf mehrjährigen Jahresmitteln des UBA für Feinstaub (PM10, PM2,5) und Stickstoffdioxid (NO₂), gemessen an der nächstgeeigneten Messstation — nicht hausnummerngenau. Liegen weniger Jahresmittel vor, bleibt die Einordnung eine Orientierung und ist weniger vollständig. Die Balken ordnen die Jahresmittel nach vorsichtig gewählten Grenzwert-Bändern ein.

Das Hochwasserrisiko wird aus gespeicherten amtlichen Hochwasserkarten abgeleitet (HQ10: häufiges, HQ100: 100-jährliches Hochwasser, HQextrem: Extremhochwasser). Entscheidend ist der Objektpunkt; Gebäudeteile und kleinräumige Geländesprünge werden nicht einzeln bewertet. Nicht jedes Bundesland stellt alle drei Szenarien amtlich bereit: Ein fehlendes Szenario steht als „nicht kartiert“ da und bedeutet weder „betroffen“ noch „frei“.

Quellenvermerk: Umweltbundesamt, Lärmkartierung nach der EU-Umgebungslärmrichtlinie und Luftdaten Deutschland API (mit Daten der Messnetze der Länder und des Bundes), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0. Die Daten wurden geändert: Aus den Lärmkarten wird nur die Pegelklasse am Objektpunkt gelesen, und ß, ä, ö und ü, die der Dienst in Straßennamen fehlerhaft liefert, sind berichtigt; lässt sich ein Name nicht sicher herstellen, entfällt er. Bei der Luft sind die Jahresmittel der nächstgeeigneten Messstation nach Grenzwert-Bändern eingeordnet.

Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt

Amtliche Bevölkerungs- und Wohnungsbedarfsprognosen für Bamberg, Landkreis.

Gemischtes ZukunftsbildEingeschränkte Aussagekraft

Die Einordnung beruht auf 7 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.

Ausführliches Zukunftsprofil der Region

Unterlagen

Bekanntmachung, Exposé und Fotos aus dem Verfahren, mit Quelle

Dokumente & Links

Verfahren

Verfahrensart, Termin und was vor dem Gebot zu prüfen ist

Verfahrensart

Teilungsversteigerung

Laut Bekanntmachung: Zwangsversteigerung zum Zwecke der Aufhebung der Gemeinschaft

Ein Miteigentümer betreibt die Versteigerung, um die Gemeinschaft aufzuheben, oft eine Erbengemeinschaft oder ein getrenntes Paar. Eingetragene Rechte wie Grundschulden bleiben dabei häufig bestehen und gehen auf den Ersteher über; sie kommen zum Gebot hinzu. Grundbuch und Bekanntmachung vorher prüfen.

Teilungsversteigerung erklärt

Termin vorher prüfen

Ein Termin kann aufgehoben, verlegt oder berichtigt werden. Maßgeblich sind die amtliche Bekanntmachung und die Auskunft des Gerichts; Versteigerungspilot ist kein amtliches Portal.

Vor dem Gebot: das Verfahren verstehen

Prüfung, Gebot und Finanzierung — die Grundlagen, die für jedes Objekt gelten.

Zuletzt geändert: 30.09.2026, 22:51