TeilungsversteigerungLandwirtschaft in Pfarrkirchen, Bayern
Versteigerungstermin
in 87 TagenMo., 18.01.2027 · 09:00 Uhr
Verkehrswert
39.400 €
Grundstück
6.000 m²
KI-Dossier
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Zusammenfassung
Versteigert werden zwei zusammenhängende landwirtschaftliche Flurstücke (FlNr. 102 und 103) mit einer Gesamtfläche von 6.000 m² in Untergrasensee bei Pfarrkirchen. Das Areal setzt sich aus überwiegend Ackerland (ca. 5.482 m²) und kleineren Grünlandanteilen (ca. 518 m²) zusammen und befindet sich im Außenbereich. Es handelt sich um ein Teilungsversteigerungsverfahren zur Aufhebung der Gemeinschaft. Der festgesetzte Gesamtverkehrswert beträgt 39.400 € (FlNr. 102: 21.700 €, FlNr. 103: 17.700 €). Wesentliche Risikofaktoren sind das Fehlen einer rechtlich gesicherten Wegezufahrt sowie eine überspannende 20-kV-Starkstrom-Überlandleitung auf Flurstück 102.
Biet-Score
Risikoreich
Fazit der KI
Die Liegenschaft kommt vor allem für angrenzende Landwirte oder regionale Agrarinvestoren in Betracht, die über benachbarte Grundstücke bereits eine direkte Zufahrt sicherstellen können. Für externe Kapitalanleger überwiegen die Bewirtschaftungsrisiken aufgrund der fehlenden wegemäßigen Erschließung und der geringen Flächengröße deutlich. Ein Gebot empfiehlt sich nur nach vorheriger Klärung der Überfahrt- und Notwegesituation mit den Anliegern sowie unter Berücksichtigung des Teilungsversteigerungsverfahrens.
Chancen
Arrondierungs- und Erweiterungsmöglichkeit für ortsansässige Landwirte und Bewirtschafter benachbarter Flächen.
Risiken
Ausführliches Dossier
Gegenstand des Verfahrens sind die Flurstücke 102 (3.270 m²) und 103 (2.730 m²) der Gemarkung Untergrasensee im Landkreis Rottal-Inn, welche zusammen eine Bewirtschaftungseinheit von 6.000 m² bilden. Die Grundstücke liegen im Außenbereich nahe der Kreisstadt Pfarrkirchen (ca. 2,5 km entfernt) und sind im Flächennutzungsplan als Flächen für die Land- und Forstwirtschaft ausgewiesen. Die tatsächliche Nutzung gliedert sich in etwa 5.482 m² Ackerland und ca. 518 m² Grünlandanteile im westlichen Bereich, die derzeit als Flächenstilllegung beziehungsweise Weide geführt werden. Die Bodenbeschaffenheit besteht aus humushaltigem Lehmboden mit leicht überdurchschnittlicher Wachstumsförderung und einer durchgehenden Bonität von 51 Bodenpunkten. Das Gelände fällt von Ost nach West sanft bis mäßig ab, wobei der westliche Grünlandbereich steil abfällt. Die Erschließung ist nicht vorhanden. Für beide Flurstücke existieren keine öffentlich-rechtlich oder grundbuchrechtlich gesicherten Wegezufahrten; eine Andienung ist faktisch nur über benachbarte Fremdgrundstücke möglich, weshalb gegebenenfalls ein Notwegerecht nach § 917 BGB erwirkt werden müsste. Der Gutachter hat dies und die geringe Grundstücksgröße mit einem pauschalen Abschlag von 20 % gewürdigt. In Abteilung II des Grundbuchs ist für Flurstück 102 ein Starkstromleitungsrecht zugunsten der Energieversorgung Ostbayern AG eingetragen. Die Liegenschaft wird von einer dreidrähtigen 20-kV-Überlandleitung gequert, deren Mast an der westlichen Grenze steht. Flurstück 103 ist in Abteilung II lastenfrei. Behördliche Altlastenhinweise liegen nicht vor. Das Verfahren wird beim Amtsgericht Landshut als Zwangsversteigerung zum Zwecke der Aufhebung der Gemeinschaft (Teilungsversteigerung) geführt. Fazit: Die landwirtschaftlichen Teilflächen eignen sich insbesondere für arrondierende Nachbarbetriebe, welche die logistische Zufahrtsproblematik kompensieren können. Für Dritte ohne Zugang zu Anliegerflächen schränkt die ungeklärte Wegesituation die Nutzung stark ein, sodass Gebote zwingend an eine gesicherte Erschließungsstrategie gekoppelt sein sollten.
Objekt
Zustand und Nutzung
- Leerstehend
- Nur außen
1. Ackerfläche mit Grünlandteilfläche zu 3270 qm 2. Ackerfläche mit Grünlandteilfläche zu 2730 qm
Belegung
leerstehend
Leerstand ist grundsätzlich der einfachste Fall für Selbstnutzer und Sanierer. Belastbar ist er erst, wenn Aktualität, Zugang, Schlüssel und Innenzustand verifiziert sind.
Vor dem Gebot prüfen
Wertanpassungen
Alle Angaben
Weitere Angaben aus dem Gutachten
Bewertung
Rechte
Ertrag
Zustand
Kosten
Erwerbsnebenkosten und Liquidität
Investment Case
Steuerliche Abschreibung (AfA)
Lage und Umfeld
Standort-Radar
Umgebung & Emissionen
Lärm und Luft
Keine DatenHochwasserrisiko
Noch nicht geprüft
Einzelheiten und Quellen
Hochwasser im Einzelnen
Methodik und Grenzen
Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt
Die Einordnung beruht auf 7 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.
Ausführliches Zukunftsprofil der RegionUnterlagen
Dokumente & Links
Verfahren
Verfahrensart
Teilungsversteigerung
Ein Miteigentümer betreibt die Versteigerung, um die Gemeinschaft aufzuheben, oft eine Erbengemeinschaft oder ein getrenntes Paar. Eingetragene Rechte wie Grundschulden bleiben dabei häufig bestehen und gehen auf den Ersteher über; sie kommen zum Gebot hinzu. Grundbuch und Bekanntmachung vorher prüfen.
Teilungsversteigerung erklärt