KI-Dossier
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Zusammenfassung
Zur Versteigerung am Amtsgericht Nürnberg stehen drei landwirtschaftlich genutzte Grundstücke (Ackerland) in der Gemarkung Ottersdorf (Stadtgebiet Schwabach). Es handelt sich um die Flurstücke 972 (Die Gern, 14.130 m², Verkehrswert 77.000 €), 964 (Herrleacker, 7.890 m², Verkehrswert 40.000 €) sowie 1000 (Espanäcker, 10.205 m², Verkehrswert 51.000 €). Der festgesetzte Gesamtverkehrswert der drei zur Versteigerung anstehenden Flurstücke beträgt 168.000 € bei einer Gesamtfläche von 32.225 m². Die Flächen weisen mittlere Bodenwerte auf, sind über Gemeindestraßen erschlossen und derzeit als Ackerland bzw. anteilig Grünland genutzt. Pachtverhältnisse sowie nicht im Grundbuch ersichtliche Rechte sind den vorliegenden Unterlagen nicht zu entnehmen.
Biet-Score
Ausgeglichen
Fazit der KI
Das Angebot richtet sich vorrangig an regionale Landwirte, Agrarbetriebe oder langfristig orientierte Kapitalanleger, die landwirtschaftliche Nutzflächen im Nürnberger Umland zur Eigenbewirtschaftung oder Verpachtung suchen. Mit einer Gesamtnutzfläche von über 3,2 ha bieten die drei Flurstücke eine wirtschaftlich nutzbare Größe bei gesicherter straßenseitiger Erschließung. Potenzielle Erwerber sollten im Vorfeld des Versteigerungstermins Grundbucheinsicht bezüglich der Belastungen in Abteilung II nehmen und die tatsächliche Bewirtschaftungs- und Pachtsituation klären.
Chancen
Solide Bodengüte mit Bodengrundzahlen zwischen 30 und 38 sowie Acker-/Grünlandzahlen zwischen 26 und 35 nach Bodenschätzungsgesetz.
Risiken
Reine Außenbereichsflächen gemäß § 35 BauGB ohne kurz- oder mittelfristige bauliche Entwicklungsperspektive.
Ausführliches Dossier
Gegenstand des Versteigerungsverfahrens vor dem Amtsgericht Nürnberg sind drei unbebaute, landwirtschaftliche Grundstücke in der Gemarkung Ottersdorf im Stadtgebiet von Schwabach. Die amtliche Bekanntmachung umfasst das Flurstück 972 (Lage „Die Gern“) mit 14.130 m² und einem Verkehrswert von 77.000 €, das Flurstück 964 (Lage „Herrleacker“) mit 7.890 m² und einem Verkehrswert von 40.000 € sowie das Flurstück 1000 (Lage „Espanäcker“) mit 10.205 m² und einem Verkehrswert von 51.000 €. Insgesamt ergibt sich eine zu versteigernde Fläche von 32.225 m² bei einem kumulierten Verkehrswert von 168.000 €. Die Grundstücke stellen sich im Wesentlichen als gut arrondierte Ackerflächen dar. Die Flurstücke 972 und 964 weisen lehmige Sandböden mit Bodengrundzahlen von 33 bis 35 auf. Flurstück 1000 besteht im nördlichen Bereich aus Ackerland (anlehmiger Sand/Lehm) und im südlichen Bereich aus Grünland (Lehm, Bodengrundzahl 38). Die topografische Neigung ist mit 2 % bis 3 % gering. Alle drei Grundstücke besitzen eine direkte Zufahrt über bituminös ausgebaute Gemeindestraßen zwischen Obermannsbach und Untermannsbach. Flurstück 1000 wird durch die Straße zerschnitten, sodass südlich eine kleine Teilfläche von rund 230 m² liegt. Rechtlich liegen die Flächen im planungsrechtlichen Außenbereich gemäß § 35 BauGB und sind im Flächennutzungsplan als Flächen für die Landwirtschaft dargestellt; Denkmalschutz besteht nicht. In Abteilung II des Grundbuchs sind Belastungen eingetragen, die im festgesetzten unbelasteten Verkehrswert nicht wertmindernd eingerechnet sind. Zu bestehenden Pachtverhältnissen lagen dem Gutachter keine Auskünfte vor, und eine Einsicht in das Altlastenkataster unterblieb mangels Verdachtsmomenten. Für Agrarinvestoren und ortsansässige Landwirte stellt der Erwerb eine solide Gelegenheit zur Flächenerweiterung in verkehrsgünstiger Lage südlich von Nürnberg dar. Vor Abgabe eines Gebots empfiehlt sich die genaue Prüfung der Grundbuchbelastungen in Abteilung II sowie die Klärung bestehender Bewirtschaftungsrechte vor Ort.
Objekt
Zustand und Nutzung
- Unklar
- Nur außen
s. amtliche Bekanntmachung
Belegung
Unklar
Ohne belastbaren Nutzungsstatus ist kein sauberer Preis ableitbar. Nutzung, Mietrecht, Zugang, Innenzustand, Übergabe und Räumung können nicht zuverlässig kalkuliert werden.
Vor dem Gebot prüfen
Wertanpassungen
Alle Angaben
Weitere Angaben aus dem Gutachten
Bewertung
Rechte
Ertrag
Zustand
Kosten
Erwerbsnebenkosten und Liquidität
Investment Case
Steuerliche Abschreibung (AfA)
Lage und Umfeld
Standort-Radar
Umgebung & Emissionen
Lärm und Luft
Keine DatenHochwasserrisiko
Noch nicht geprüft
Einzelheiten und Quellen
Hochwasser im Einzelnen
Methodik und Grenzen
Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt
Die Einordnung beruht auf 7 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.
Ausführliches Zukunftsprofil der RegionUnterlagen
Dokumente & Links
Verfahren
Verfahrensart
Zwangsversteigerung
Ein Gläubiger betreibt die Versteigerung, um eine Forderung durchzusetzen. Rechte, die ihm im Grundbuch im Rang vorgehen, bleiben bestehen und kommen zum Gebot hinzu.
Geringstes Gebot und bestehende RechteZu diesem Verfahren ist bereits ein früherer Termin belegt
Am 19. August 2026 stand dasselbe Objekt schon einmal zur Versteigerung. Ob die Wertgrenzen der §§ 74a/85a ZVG dadurch weggefallen sind, hängt davon ab, warum jener Termin ohne Zuschlag endete: Scheiterte er an den Grenzen, gelten sie im kommenden Termin nicht mehr — wurde er nur verlegt, gelten sie weiter.